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Geldanlage: Cantillon-Portfolio besteht die Coronavirus-Feuertaufe

Hannes Zipfel

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am

Geldanlage sicher oder mit Risiko?

Wie wichtig eine ausgewogene und diversifizierte Anlagestrategie ist, zeigt sich besonders in der jetzigen turbulenten Marktphase. Neben der absoluten Rendite ist bei der Geldanlage besonders die Stabilität gefragt. Doch wie schlägt sich das Cantillon-Portfolio im aktuellen Umfeld?

Eine gute Geldanlage bietet auch bei Marktturbulenzen hohe Stabilität

Zählte bis vor Kurzem noch der Glaube an die Alternativlosigkeit von Aktien, so geht momentan die Angst unter denen um, die in den letzten Monaten und Wochen auf den angeblich unaufhaltsamen Aktienzug aufgesprungen sind. Deutlich besser sind die Investoren gegen den aktuell heftigen Rückschlag im Zuge der Coronavirus-Epidemie gewappnet, die sich auf der Jagd nach Rendite in ihrer Geldanlage nicht ausschließlich auf Aktien verlassen haben.

Vor allem Staatsanleihen, aber auch Gold sorgten in den letzten Wochen nicht nur für eine Outperformance in breit diversifizierten Portfolios, sondern auch für eine wesentlich geringere Schwankungsbreite (Volatilität = Risiko).
Da bereits jetzt und in absehbarer Zukunft die Notenbanken weltweit alles dafür tun werden, die wirtschaftlichen Folgen der Seuche abzumildern, ist besonders eine Strategie zu präferieren, die den Faktor Geldpolitik mit einbezieht – so wie dies im Cantillon-Muster-Portfolio geschieht (siehe Video zum Cantillon-Effekt).

Eine besondere Situation

Selten sieht man an den Börsen derart heftige Umschwünge. Noch vorm Kurzen wurden in Serie Rekordstände zelebriert – bis das Coronavirus kam. Der Absturz der Aktienindizes erinnert an den Text des Liedes „Der Goldene Reiter“ von Joachim Witt: „Hey, hey, hey, ich war so hoch auf der Leiter. Doch dann fiel ich ab, ja dann fiel ich ab“.

Vergleichbar ist die aktuelle Situation mit der Finanzkrise 2008. Auch damals schwenkte der Markt in relativ kurzer Zeit von Euphorie zu Panik um. In der Folge trocknete die Liquidität aus und die Marktteilnehmer erhielten reihenweise Margin Calls (Filmempfehlung: Margin Call – der große Crash), was zu einer Kettenreaktion und weiter fallenden Kursen führte.
In einem solchen Umfeld ist es eine besondere Herausforderung in der Geldanlage, keine Fehler zu machen. Schaut man sich die Entwicklung nach der Finanzkrise an, dann war diese geprägt von massiven geld- und fiskalpolitischen Stimuli. Diese brachten die Vermögenspreise anschließend auf neue Rekordstände.

Auch das Coronavirus ist ein temporäres Phänomen, dass witterungsbedingt spätestens im Sommer abebben dürfte. Die ökonomischen Schäden sollten indes noch länger spürbar sein aber von den Notenbanken erneut mit massiven Stimuli bekämpft werden. Dazu werden die Geldpolitiker auch fiskalische Maßnahmen finanzieren, was die Staatsverschuldung weiter anheben wird. Es ist also davon auszugehen, dass es auch diesmal sinnvoll ist, geld- und fiskalpolitische Faktoren in die Geldanlage mit einzubeziehen.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Nicht Fisch, nicht Fleisch!

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Das Bild zur Börseneröffnung wirkt uneinheitlich. Die soeben veröffentlichten Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind auch Thema, vor allem aber die steigenden Corona-Zahlen in Europa.

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Für den blutigen Anfänger: So starten Sie jetzt an der Börse durch – Werbung

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Lieber Börsianer,

der Börsenbrief ist bestellt und die erste Ausgabe sorgsam gelesen. Trotzdem, aller Anfang ist schwer, und Börsendebütanten stehen zunächst vor einer ganz praktischen Frage. Wo soll ich mein Depot eröffnen, welche Bank beauftrage ich mit der Abwicklung meiner Käufe bzw. Verkäufe, wer soll meine Wertpapiere lagern? Das Angebot der Depotbanken und Onlinebrokern ist in der Tat ziemlich unübersichtlich. Selbst Profis finden sich in diesem Angebots-Dschungel nicht immer zurecht.

Dazu im Folgenden einige Anmerkungen meinerseits. Die Gruppe der Online-Banken oder -Broker teilt sich im Wesentlichen in zwei Gruppen auf. Da gibt es zunächst die alteingesessenen wie etwa Comdirect, Maxblue oder Consors. Diese sog. Vollsortimenter bieten Ihnen nahezu das vollständige Angebot der international handelbaren Wertpapiere an. Ganz gleich, ob Ihnen der Sinn nach einem ETF, einer Aktie, einem Optionsschein oder etwa einer Anleihe steht. Hier werden Sie bedient.

Daneben zeichnen sich diese Vollsortimenter durch ein breites Angebot an Börsenplätzen aus. Es mag schon sein, dass Sie nicht gleich zu Beginn Ihrer Börsenkarriere Zugang zur Börse Stockholm oder London benötigen. Gleichwohl gilt: Mehr ist in diesem Fall tatsächlich mehr. Als ambitionierter Börsianer werden Sie irgendwann einmal in Zürich, Mailand oder Stockholm handeln.

Deshalb mein Rat: Starten Sie gleich mit einem solchen Partner, der Ihnen eine anständige Infrastruktur an die Hand gibt! Dafür sind Sie auch bereit, etwas höhere Spesen zu bezahlen.

Diesen Vollsortimentern stehen einige Online-Broker gegenüber, die mit ausgesprochen günstigen Kauf- bzw. Verkaufsspesen werben. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist das junge Fintech-Unternehmen Trade Republic. Hier handeln Sie abgesehen von einer Fremdkostenpauschale von 1 Euro spesenfrei. Sehr verlockend, oder?

Nun, hier gilt eine einfache Regel: Dort, wo der Preis schmal ist, ist in aller Regel auch das Angebot schmal. So bietet Ihnen Trade Republic derzeit nur mit der Börse Hamburg nur einen Handelsplatz an. Diverse Wertpapiergattungen sind überhaupt nicht handelbar. Außerdem müssen Sie hier mobil, sprich am Smartphone arbeiten. Die Software ist derart abgespeckt, dass es bei Trade Republic bislang noch nicht zu…..

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Quartalssaison hat begonnen – hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken. Netflix meldete vorgestern. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen in den nächsten Tagen. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 27. Oktober

Twitter: 29. Oktober

Daimler (schon vorab am 16. Oktober veröffentlicht): 23. Oktober

SAP: 26. Oktober

Delivery Hero: 28. Oktober

Deutsche Bank: 28. Oktober

Facebook: 29. Oktober

BASF: 28. Oktober

Boeing: 28. Oktober

General Electric: 28. Oktober

General Motors: 5. November

Volkswagen: 29. Oktober

Alphabet (Google): 29. Oktober

Amazon: 29. Oktober

Apple: 29. Oktober

Caterpillar: 27. Oktober

Exxon: 30. Oktober

Bayer: 3. November

Commerzbank: 5. November

Adidas: 10. November

Lufthansa (schon vorab gestern veröffentlicht):: 5. November

Zalando: 4. November

Deutsche Telekom: 12. November

Walmart: 17. November

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