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General Electric-Quartalszahlen: Dramatische Verschiebungen zwischen den Konzernbereichen

Redaktion

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Die General Electric-Quartalszahlen wurden soeben vermeldet. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 30,1 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 29,1/erwartet 29,3).

Der Gewinn liegt bei 0,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,21/erwartet 0,17). Der eigentliche Gewinn (GAAP) liegt nur bei 0,08 Dollar pro Aktie (vor einem Jahr 0,12).

Der Umsatz steigt zwar leicht, aber der Gewinn (egal ob GAAP oder Non GAAP) ist rückläufig. Wer aber im Denk-Schema der Analystengemeinde bleibt, der sieht, dass Umsatz und Gewinn höher ausgefallen sind als erwartet, was ja gut ist. Also reine Ansichtssache!

Die Aktie notiert in der frühern Vorbörse mit +0,73%.

Schaut man genauer in die einzelnen Geschäftsteile, dann fällt auf: Es liegt eine üble Schieflage vor. Dazu haben wir von den heutigen Zahlen die einzelnen Geschäftssegmente dargestellt. Am meisten Sorgen macht nach wie vor der Energiebereich, wo dank Energiewende viele „alte“ Produkte kaum noch nachgefragt werden. Umsätze und Neuaufträge fallen massiv (rot eingekreist) um -19% und -26%. Vorher ging es auch schon massiv bergab. Selbst der Bereich Erneuerbare Energien ist rückläufig mit Umsätzen von -29% und Aufträgen von -15%.

Da kann man nur sagen: Hätte General Electric keine Öl- und Gas-Sparte, wäre dieses Quartalsergebnis in einem brutalen Debakel geendet. Denn als dritter Punkt ist hier dieser Sektor aufgeführt. Umsätze steigen binnen Jahresfrist um 85%, die Aufträge um 95%. Was für ein Glück für GE, dass Donald Trump in den USA die Umweltauflagen abgeschafft hat (vereinfacht ausgedrückt), und die Fracking-Industrie bei GE Ausrüstungsgegenstände bestellt wie wahnsinnig. Auch der Bereich Luftfahrt rettet GE übrigens mit einem Umsatzplus von 13% und Auftragsplus von 29%.

Die Kernaussage von GE lautet aktuell: Wir sind dabei Kosten weiter zu senken, uns auf Kernaufgaben zu konzentrieren bla bla, usw. Kriegt man noch die Kurve? Kosten immer weiter runter im Energiebereich (Entlassungen), und auf weiter rosige Geschäfte mit den Frackern hoffen? Zitat GE:

GE Chairman and CEO John Flannery said, “With our strategic review now complete, GE is moving forward to implement the strategy and structure we laid out in June. Our focus is on unrelenting execution of this plan to improve operating results, strengthen our balance sheet, accelerate growth across our businesses, and increase shareholder value.” Flannery added, “The second quarter was in line with expectations, and we saw continued strength across many of our segments, especially in Aviation and Healthcare. We expect the power market to remain challenging, and we continue our focus on operational improvement. In the first half of the year, we reduced Industrial structural costs by $1.1 billion, more than halfway toward our 2018 goal of more than $2 billion. Our adjusted Industrial free cash flows improved in the first half year over year, and we plan to end 2018 with more than $15 billion of cash. Flannery concluded, “We are progressing on our plans to make GE simpler and stronger. We closed the Industrial Solutions and Value-Based Care transactions; announced plans to separate GE Healthcare into a standalone company over 12-18 months, pursue an orderly separation of BHGE over 2-3 years, and combine GE Transportation with Wabtec; and announced the sale of Distributed Power to Advent International for $3.25 billion.”

General Electric-Quartalszahlen
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Aktien

Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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BioNTech: Das plant das Unternehmen wirklich – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktien der Impftstoff-Entwickler wie BioNTech, Curevac oder Moderna gehen derzeit durch die Decke. Die Story ist auch zu gut und für jeden offensichtlich. Denn wir alle wissen, in den kommenden Monaten und Jahren müssen große Teile der Weltbevölkerung gegen das Covid-Virus geimpft werden, wenn die Menschheit die Pandemie tatsächlich besiegen will. Marktbeobachter sehen teilweise ein Marktpotenzial für die führenden Impfstoffe, so sie denn flächendeckend eingesetzt werden, von bis zu 100 Milliarden USD. Wahnsinn, oder?

Trotzdem muss ich Wasser in den Wein gießen. Ich behaupte die Impf-Party ist weitgehend gefeiert, die Story ist in den Aktien der BioNTech und Moderna weitgehend eingepreist.

Noch ein Problem dieser Covid-Geschäftsmodelle: Wenn die Vakzine tatsächlich so funktionieren, wie es derzeit den Anschein hat, machen sich diese Unternehmen am Markt ziemlich rasch überflüssig, zumindest zunächst. Denn BioNTech und Co. haben kein Produkt mehr, wenn das Virus nach Erreichung einer relativen Herdenimmunität gehen wird. Weitsichtige Börsianer fürchten diesen Effekt jetzt schon und rechnen mit massiven Kursrückgängen.

Ist die Euphorie rund um die Impfstoff-Entwickler also übertrieben? Droht hier nächstens ein böser Rückschlag?

Die Frage ist unvollständig gestellt. Denn es geht bei BioNTech und Co. nur vordergründig um das Covid-Vakzin. Die eigentliche Sensation der letzten Monate und Wochen ist eine andere, nämlich die Technologie, mit der den Unternehmen der Durchbruch gelungen ist.

Erstmals wurde ein Vakzin auf der Basis der sog. Boten-RNA entwickelt. Von dieser Gentechnologie spricht die Branche schon seit einigen Jahren, ohne dass jemals irgendein ein marktfähiger Wirkstoff das Licht der Medizinwelt erblickt hätte.

Das hat sich nun geändert. BioNTech und Moderna haben sich früh der Erforschung dieser Boten-RNA gewidmet und dabei nun sehr wahrscheinlich diesem gentechnischen Ansatz zum Durchbruch verholfen. Dabei brauchen wir diese Technologie im Moment zur Bekämpfung der Covid-Pandemie. Solche Jahrhundert-Pandemien…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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