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General Motors-Quartalszahlen: Gewinn besser als erwartet – rückläufige Absatzzahlen haben einen guten Grund

Die General Motors-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 37,7 Milliarden Dollar…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die General Motors-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 37,7 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 39,9/erwartet 33,30).

Der Gewinn liegt bei 1,65 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,28/erwartet 1,40). Flüsterschätzungen lagen bei 1,50 Dollar.

Der einmalige negative Steuereffekt im 4. Quartal knallt bei GM mit 7,3 Milliarden Dollar voll rein, was tatsächlich zu einem Quartalsverlust von 3,46 Dollar pro Aktie führt. Ohne diesen Sondereffekt kommt GM wie oben beschrieben auf +1,65 Dollar pro Aktie, was deutlich besser ist als erwartet!

Die Anzahl der verkauften Autos ist im letzten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal von 2,84 auf 2,59 Millionen leicht gesunken.

Fazit: Der Gewinn ist zwar besser als erwartet, aber Umsatz und die verkauften Stückzahlen sind leicht rückläufig. Dabei muss man natürlich berücksichtigen, dass GM in 2017 Opel abgestoßen hat, und sich aus Märkten wie Indien und Ostafrika zurückgezogen hat. Das kostet natürlich Absatzzahlen. Aber man konzentriere sich auf Profitabilität, so GM heute.

Die Aktie notiert vorbörslich bei +1,16%. Mit den guten Zahlen kann man sich (Stand 14 Uhr) im Augenblick noch gegen den aktuellen Abwärtssog am Gesamtmarkt stemmen. Es ist fraglich, ob man noch dagegen halten kann, wenn der Markt offiziell eröffnet und weiter fällt.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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