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Aktien

Geopolitische Risiken drücken Aktienmärkte, Dax startet unter 12,000 Punkten

In Asien war die Stimmung an den Aktienmärkten eher trüb. Nordkorea feuerte über Nacht mehrere Raketen ab. Drei davon landeten in der Nähe der japanischen Küste. Die Nachricht verunsicherte…

Redaktion

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Gastanalyse von Milan Cutkovic, Marktanalyst AxiTrader

In Asien war die Stimmung an den Aktienmärkten eher trüb. Nordkorea feuerte über Nacht mehrere Raketen ab. Drei davon landeten in der Nähe der japanischen Küste. Die Nachricht verunsicherte die Anleger, und der Nikkei gab um fast 0,50 Prozent nach.

Auch der DAX legte einen eher schwachen Start in die neue Handelswoche hin. Aktuell erwarten wir den Deutschen Aktienindex rund 30 Punkte tiefer bei 11,990 Punkten. So lange der Index sich oberhalb der 11,800-Punkte-Marke halten kann, bleibt der kurzfristige Ausblick positiv. Es scheint jedoch wahrscheinlicher, dass die Volatilität vor der EZB-Sitzung abnehmen wird.

US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen signalisierte am Freitag, dass eine Zinserhöhung im März durchaus möglich wäre. Umso wichtiger werden die US-Arbeitsmarktdaten die am Freitag erscheinen werden. Sollten diese die Erwartungen erfüllen, hat die Federal Reserve keine Ausreden mehr, die nächste Zinsanhebung zu verschieben. Eine Zinserhöhung im März ist im Preis schon inbegriffen, und stellt daher eine geringe Bedrohung für die Rallye an den Börsen dar. Falls die Inflationserwartungen aber schneller als erwartet steigen, könnte dies die Aktienmärkte unter Druck bringen.

Auch die EZB wird diese Woche über ihre Geldpolitik entscheiden. Der Markt erwartet keine Änderungen an den Zinsen, und es ist unwahrscheinlich, dass es am Donnerstag zu Überraschungen kommen wird. Jedoch warten die Händler gespannt darauf, ob die EZB auf die starken Konjunkturzahlen aus der Eurozone reagieren werden. Die Zentralbank könnte sich zwar etwas optimistischer zeigen. Auf ein viel früheres Ende der expansiven Geldpolitik sollte man aber nicht hoffen. Mario Draghi und seine Kollegen werden auf weitere Signale warten, dass der Anstieg der Inflationsrate nicht nur ein temporärer Effekt ist.




AxiTrader weist darauf hin, dass der vorliegende Inhalt keine fachliche Auskunft oder Empfehlung darstellt und nicht geeignet ist, eine individuelle Beratung durch fachkundige Personen unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalles zu ersetzen. AxiTrader übernimmt keinerlei Haftung, aus welchem Rechtsgrund auch immer, für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der übermittelten Informationen.

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Aktien

Netflix-Quartalszahlen: Nutzerwachstum deutlich besser als gedacht, Aktie +11 Prozent

Claudio Kummerfeld

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Netflix auf Computer schauen - Beispielbild

Soeben wurden die Netflix-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Eckdaten.

Der Umsatz liegt bei 6,64 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 5,47/Erwartungen 6,6). Im aktuell laufenden Quartal soll der Umsatz bei 7,1 Milliarden Dollar liegen.

Der Gewinn liegt bei 1,19 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,30/Erwartungen 1,39). Im laufenden Quartal erwartet man 2,97 Dollar.

Die Zahl neuer Abonnenten liegt bei 8,51 Millionen (erwartet 6,5). Für das laufende Quartal gibt man ganz aktuell die Zielmarke von 6 Millionen neuen Abonnenten aus.

Netflix sagt aktuell, dass man keine externe Finanzierung mehr benötige, und über Aktienrückkäufe nachdenke. Das und das Nutzerwachstum lassen die Aktie gut da stehen. Sie steigt aktuell nachbörslich um 11 Prozent!

Grafik zeigt Netflix-Quartalszahlen im Detail

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Go Big or Go Home – Janet Yellen gibt Vollgas

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Janet Yellen spricht heute ab 16 Uhr deutscher Zeit im US-Kongress. Das kann die Kurse bewegen.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Aktien

Goldman Sachs mit Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet!

Claudio Kummerfeld

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Soeben wurden die Quartalszahlen von Goldman Sachs veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 11,74 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 9,96/Erwartungen 9,50).

Der Gewinn liegt bei 12,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 4,69/Erwartungen 7).

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug 293 Millionen US-Dollar für das vierte Quartal 2020, 13 Prozent niedriger als im vierten Quartal 2019 und 5 Prozent höher als im dritten Quartal 2020. Das vierte Quartal 2020 enthielt Rückstellungsreduzierungen für Großkundenkredite, laut Goldman Sachs aufgrund einer Stabilisierung im breiteren wirtschaftlichen Umfeld nach den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Dies wurde teilweise aufgehoben durch höhere Rückstellungen aufgrund des Wachstums von Kreditkartenkrediten
im Vergleich zum vierten Quartal 2019.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +2,2 Prozent.

Kommentar vom Chef:

“It was a challenging year on many fronts, and I am deeply proud of how our people helped clients respond to the economic disruption brought on by the pandemic and the extreme market volatility experienced over the past months. Our people responded admirably to a series of professional and personal challenges, while working from home or in offices that were reshaped dramatically. Thanks to their perseverance, we were able to help clients navigate a difficult environment, and, as a result, achieved strong results across the franchise, while advancing our strategic priorities. We hope this year brings much needed stability and a respite from the pandemic, but we remain ready to handle a wide range of outcomes and are poised to meet the needs of our clients.”
– David M. Solomon, Chairman and Chief Executive Officer

Grafik zeigt die Quartalszahlen von Goldman Sachs

Goldman Sachs-Zentrale in New York
Die Goldman Sachs-Zentrale in New York Downtown. Foto: Youngking11 CC BY-SA 3.0

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