Folgen Sie uns

Allgemein

George Soros, der Retter Europas

Der umstrittene Investor George Soros scheint seit Wochen und Monaten auf einer Art Mission zu sein, nämlich jedem der es nicht hören will zu sagen, wie man Europa vor dem „endgültigen Untergang“ rettet. Ganz aktuell nimmt sein Eifer so richtig…

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Der umstrittene Investor George Soros scheint seit Wochen und Monaten auf einer Art Mission zu sein, nämlich jedem der es nicht hören will zu sagen, wie man Europa vor dem „endgültigen Untergang“ rettet. Ganz aktuell nimmt sein Eifer so richtig Fahrt auf.

George Soros
George Soros. Foto: WEF/Wikipedia (CC BY-SA 2.0)

George Soros wettete zuletzt mit 100 Millionen Euro auf einen Kursverfall der Deutsche Bank-Aktie. Legendär wurde er, weil er einst das britische Pfund mit einer gigantischen Wette in die Knie zwang. Derzeit streut er seine (idiotischen?) Ideen und Ratschläge überall wo er einen Platz findet, so z.B. beim Meinungsportal „Project Syndicate“ oder auch bei „Foreign Policy“. Gegenüber der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ sagte er vor Kurzem Europa sei nach dem Brexit akut in Lebensgefahr. Warum die Lebensgefahr besteht, wird nicht wirklich deutlich, aber gut.

Italien

Mit dem Problem des italienischen Bankensektors hätte sich nun ein neuer Krisenherd aufgetan, so Soros. Dazu unsere Anmerkung: Nein Herr Soros – dieser Krisenherd existiert schon seit Jahren, er wird nur erst jetzt beachtet! Soros sagte Italien sei die Schwachstelle Europas. Und genau wie es derzeit angedacht zu sein scheint, plädiert er dafür, dass man sich an die EU-Regeln halten muss. Es sei wichtig, dass die institutionellen Investoren bei der Bankenrettung in Italien beteiligt werden und Verluste einstecken müssen.

Ukraine

Soros ist doch ganz ernsthaft der Meinung die Ukraine sei „die größte Stärke der EU“, weil deren Einwohner bereit seien bei der Verteidigung ihres Landes zu sterben. Indem sie sich selbst verteidigen, würden sie auch die EU verteidigen, was in den heutigen Zeiten kaum noch vorkomme, so Soros. Wir kommen bei dieser Argumentation nicht ganz mit. Aber es geht ja noch weiter. Die EU solle die eigenen Abwehrkräfte stärken, um sich gegen Feinde von außen zu schützen. Die USA würden derzeit die Ukraine deutlich mehr unterstützen als die EU. Ob das stimmt oder nicht: Warum soll die Ukraine die größte Stärke der EU sein, und warum verteidigt die Ukraine die EU?

Schulden

Ähnlich wie so ziemlich jeder Ökonom in den USA haut auch George Soros voll auf die Schuldenpauke. Europa müsse endlich von den derzeit vorhandenen „exzellenten Verschuldungskapazitäten“ Gebrauch machen und kräftig neue Schulden machen. Die Zukunft der EU stehe auf dem Spiel. In dieser Situation keine Schulden aufzunehmen, sei „unverantwortlich“ für Europa. Auch da kommen wir nicht so ganz mit. Aber Soros scheint zu lange in den USA zu leben, wo die Staatsverschuldung in einem obszönen Ausmaß explodiert (noch dieses Jahr Erreichen der 20 Billionen Dollar-Marke?).

Flüchtlinge

George Soros ist Betreiber der Organisation „Open Society Foundations.“ Was als humanitäre Hilfsorganisation daher kommt, soll nach eigenen Worten der Organisation dazu dienen Ländern zu helfen ihre Abnabelung vom Kommunismus zu vollziehen. So trat er vor Kurzem auch im EU-Parlament auf, als Experte? Nur wofür?

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Die EU müsse jährlich 30 Milliarden Euro für Flüchtlinge in die Hand nehmen. Die bisherigen Maßnahmen seien erbärmlich unterfinanziert. Es gehe darum effektiven Grenzschutz aufzubauen – ebenso solle das Geld für die bessere Integration von Flüchtlingen ausgegeben werden. Die EU solle pro Jahr nach einem festen Plan 300.000 Flüchtlinge direkt aus ihren Herkunftsländern einfliegen und sie umfassend integrieren. Auch solle das Geld teilweise dazu verwendet werden in den Herkunftsländern von Flüchtlingen in Afrika und dem Nahen Osten die berühmten „Fluchtursachen“ zu bekämpfen. Auch schreibt Soros 30 Milliarden würden zunächst einmal nach viel klingen. Er verweist aber auf die angeblichen Kosten, falls z.B. der Schengenraum abgeschafft würde. Das würde angeblich pro Jahr 47-140 Milliarden Einbußen beim Bruttoinlandsprodukt kosten (Bertelsmann-Zahl). Warum die EU gleich untergeht, wenn dieses Programm so wie von Soros gewünscht nicht aufgelegt wird, ist auch rätselhaft. Und da kommt Soros wieder mit dem Thema Schulden. Bitte sofort und kräftig neue Schulden machen! Zitat:

„In order to raise the necessary funds in the short term, the EU will need to engage in what I call “surge funding.” This entails raising a substantial amount of debt backed by the EU’s relatively small budget, rather than scraping together insufficient funds year after year. Today, the EU stands out for having a remarkably low amount of debt given the size of its budget; it should therefore leverage this budget like all sovereign governments in the world do. Spending a large amount at the outset in that way will allow the EU to respond more effectively to some of the most dangerous consequences of the refugee crisis and prevent some of its worst consequences. These include anti-immigrant sentiment in its member states that has fueled support for authoritarian political parties and despondency among those seeking refuge in Europe, who now find themselves marginalized in Middle East host countries or stuck in transit in Greece.“

Abseits jeglicher Verschwörungstheorie rund um den Namen „George Soros“ darf die Frage doch gestattet sein, was ein Herr Soros mit seiner zweifelhaften Hilfsorganisation überhaupt als Sprecher im EU-Parlament zu suchen hat. Ist er ein Experte für Flüchtlingsangelegenheiten? Und das Plädoyer für hemmungsloses Schuldenmachen? Wahrscheinlich würde er dann später sagen „hey die EU ist gnadenlos überschuldet, lasst uns mal gegen den Euro wetten?“ Aber nein, wir wollen ihm natürlich nichts unterstellen. Warum wird jemand, der gerade auf das Abrutschen europäischer Banken spekuliert, bei der EU als Ratgeber hinzugezogen? Und nur weil jemand sich eine Hilfsorganisation „zulegt“, ist er über Nacht ein besserer Mensch? Aber na gut, vielleicht sehen wir George Soros auch zu kritisch? Oder was meinen Sie? Alles nur Verschwörungstheorie rund um diesen Namen?

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    leser

    21. Juli 2016 14:38 at 14:38

    Es liegt auf der Hand, dass ein Milliardär, der sehr aktiv Wertpapiere handelt und sich gleichzeitig direkt und indirekt politisch betätigt, unvermeidlich in Interessenkollisionen gerät. Hier sollte die Regeln, die nach den Aufsichtsgesetzen für Insider gelten, entsprechend angewandt werden. Entweder Politik oder Trading. Aber nicht beides gleichzeitig. Zumindest nicht ab einer gewissen Größenordnung.

  2. Avatar

    Thomas

    21. Juli 2016 15:08 at 15:08

    Dieser Mann hat doch überall die Finger im Spiel und meist bedeutet das nichts gutes.
    Wenn der Ratschläge gibt, kommt mir unweigerlich der Teufel in den Sinn, der einem alles verspricht, wenn er deine Seele dann dafür haben darf.

  3. Avatar

    hans

    21. Juli 2016 17:34 at 17:34

    “Fluchursache bekämpfen“ ob er damit wohl meint jemand sollte Schurkenstaaten, wie die USA, bombadieren???

  4. Avatar

    oscar

    21. Juli 2016 23:41 at 23:41

    wenn die eu solch nachweislich hochkriminellen, egozentrischen verbrechern, wie diesem abartigen greis, zu wort verhilft, ja dann hat sie sich doch mehr als entlarvt. was soll diese eierei um verschwörungstheorie? nicht so dauerüblich euphemistisch in dieser dreisten, hochaktiv, verlogenen zeit. soros ist ein entfesselter verbrecher mit zu viel geld. seine lakaien sind leider wohl auch günstlinge unserer verachtenswerten politmischpoke ! es wird schlimm werden. wie sagen die amis so nett…flüchtlingswaffe. grenze dicht und ende !

  5. Avatar

    Volker

    25. Juli 2016 08:10 at 08:10

    Ja, da haben Sie Recht. Auch ich lese jeden Tag irgend ein Medium, in dem man diesem Spekulanten mit zweifelloser Weitsicht aber wirklich nicht uneigennützig, ein Forum bietet, seine durchaus wechselhafte Meiinung kund zu tun. Die Bemerkung, daß er mal sehr erfolgreich gegen England gewettet hat, fehlt dann auch nicht bei seinen neuesten „Ergüssen“. Er will eine „open Society“! Soll er doch mal sagen was er drunter versteht. Das würde mich vielmehr interessieren als jedes Mal der neue tendenzielle Senf von Ihm.

  6. Avatar

    Melanie Gatzke

    26. Juli 2016 11:57 at 11:57

    Ein alter seniler Mann, der den Hals niemals vollkriegt. gebt ihm keine Plattform mehr, seinen unsinn zu verzapfen. Es ist unglaublich, was in den letzten Jahren so alles abging. Man kan sich da nur noch abwenden.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Allgemein

EZB: Auf der Spur der wahren Gründe für das große Gelddrucken

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die EZB-Zentrale in Frankfurt

Wir alle hören es seit Jahren und nehmen es zur Kenntnis. Offiziell betreibt die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik (Zinsen und Anleihekäufe), um die Inflation von der Null-Linie in Richtung 2 Prozent zu bekommen. Und Bürger und vor allem Unternehmen sollen durch die Banken in der derzeitigen Krise günstige Finanzierungsbedingungen erhalten. Daher flutet man alles und jeden mit Notenbank-Euros, und die Banken können dem braven Mittelständler noch günstigere Kredite anbieten? So kommt die Wirtschaft in Schwung, und letztlich auch die Inflation? So geht natürlich die offizielle Story. Und tatsächlich?

Viele Beobachter der EZB-Politik behaupten oder meinen erkannt zu haben, dass es Frau Lagarde und vorher Mario Draghi in Wirklichkeit darum ging, mit günstigen Finanzierungskonditionen und mit massiven Anleihekäufen die Südländer in der Eurozone am Leben zu erhalten. So wolle man die Eurozone als Konstrukt zusammenhalten. Auch wir bei FMW haben uns in den letzten Jahren diverse Mal zu diesem Thema geäußert. Nach der gestrigen PK von Christine Lagarde ist uns der Kommentar von Dr. Jörg Krämer aufgefallen, dem Chefvolkswirt der Commerzbank. Man kann ihn also ruhig als seriöse Quelle bezeichnen.

EZB hält Bedingungen für Südländer günstig

Er hat seinen Kommentar betitelt mit der Headline „Was Günstige Finanzierungsbedingungen wirklich bedeuten“. Er zielt auch auf die oberflächlichen Gründe der EZB ab, nämlich Kreditkunden in der Wirtschaft zu günstigen Konditionen zu verhelfen. Es sei interessant zu beobachten, wie stark Christine Lagarde das Konzept der „günstigen Finanzierungsbedingungen“ betont habe. Sie folge dabei einem „holistischen Ansatz“ und habe verschiedene Zinsen im Blick – etwa die für Kredite an Unternehmen oder private Haushalte. Tatsächlich aber (so Jörg Krämer) dürfte es der EZB aber vor allem darum gehen, die Renditeaufschläge der Anleihen der besonders hoch verschuldeten Staaten zu begrenzen. So lasse sich beobachten, dass die EZB im Rahmen ihres PEPP-Programms immer dann mehr Staatsanleihen kaufe, wenn die Risikoaufschläge steigen (siehe Grafik). Zitat Jörg Krämer:

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg habe ein EZB-Vertreter gesagt, dass die EZB sogar bestimmte Höchstwerte für die Risikoaufschläge einzelner Staatsanleihen bestimmt habe. Offenbar sieht es die EZB als ihre Aufgabe an, die Währungsunion zusammenzuhalten, solange die hoch verschuldeten Staaten nicht ihre Hausarbeiten machen und damit latent die Existenz der Währungsunion gefährden.

Endet diese Politik der EZB, wenn das Corona-Aufkaufprogramm PEPP Anfang 2022 endet? Nein, Jörg Krämer glaubt, dass das Aufkaufen auch danach weitergeht, optisch eben nur über ein andere Vehikel. Die EZB werde dann das „normale“ Kaufprogramm namens APP aufstocken, und zwar von 20 auf 30 bis 40 Milliarden Euro pro Monat. Begründen dürfte sie dies unter anderem mit einer merklich unter zwei Prozent liegenden Inflation. Und ja, so möchten wir von FMW anmerken: So läuft es schon seit Jahren. Die Inflation, die ist einfach zu niedrig, deswegen muss man Billionen an Euros drucken und immer weitere Teile der Anleihemärkte aufkaufen. In Wirklichkeit will man, so nehmen wir es auch an, nur weiterhin gewährleisten, dass Italien, Griechenland, Spanien und Co sich so günstig wie nur irgend möglich immer weiter verschulden können.

EZB kauft mehr Anleihen um Spreads zu senken

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

weiterlesen

Allgemein

So sichern Sie Ihr Depot optimal ab – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

die Aktienmärkte eilen von einem Rekord zum nächsten. Das Virus wühlt zwar weiterhin, und tatsächlich eilt auch die Anzahl der Covid-Neuinfektionen weltweit von einem Rekord zum nächsten. Wir vertrauen allerdings auf die Kraft des Impfstoffes und sehen die Volkswirtschaften dieser Welt nächstens befreit.

Bei so viel Euphorie beschleicht allerdings den ein oder anderen Börsianer ein ungutes Gefühl. Sie haben also das Bedürfnis Ihr Depot, Ihre Buchgewinne einmal zumindest teilweise abzusichern. Im Folgenden erkläre ich Ihnen, welche drei goldenen Regeln Sie berücksichtigen müssen, damit die Absicherung auch wirklich greift.

Das Absichern oder Shorten eines Depots ist kein Hexenwerk. Allerdings sind wir als Börsianer natürlich eher geeicht auf steigende Kurse und Chancen. Mit anderen Worten: Shorten zählt bei den meisten von uns nicht zur ersten Begabung.

Das sind die drei goldenen Regeln:

– Fassen Sie immer punktuell und kurzfristig zu!
– Definieren Sie Ihren Depotschwerpunkt und vergessen Sie Einzelaktien!
– Legen Sie eine prozentuale Absicherungsquote fest!

Was sagen uns diese Regeln konkret?

Zu 1. Ein Short – ganz gleich ob als Optionsschein, Short-ETF oder Zertifikat – ist kein Pkw-Anschnallgurt, den wir fortwährend zur Anwendung bringen. Erfolgreiches Shorten verlangt eine kurzfristige Marktmeinung. Solche Instrumente kaufen wir immer punktuell und lediglich für wenige Wochen oder Monate. Andernfalls verzichten wir auf Geld und Rendite. Dabei sind weniger die laufenden Kosten eines Short-ETFs oder eines Optionsscheins das Problem. Sondern: Shorts – egal in welcher Form – bringen uns Verluste, wenn der Markt entgegen unserer Prognose doch steigt. Zudem fehlt uns das Kapital für den Short auf der Aktienseite. Zu Deutsch: Ein unsauber gesetzter Short wird schnell zum doppelten Renditekiller.

Zu 2. Das ist offensichtlich: Wenn von 20 Ihrer Depotpositionen 15 aus dem DAX stammen, sichern Sie nicht gegen den S&P 500 oder NASDAQ-Index ab, sondern natürlich gegen den DAX. Als kluger Börsianer kennen Sie den Schwerpunkt Ihres Depots und erwerben dazu passend einen Short. Ganz wichtig: Vergessen Sie…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage