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Nach dem Brexit: EU-Kommission mit völlig falschem Signal zu CETA + Glyphosat

Hatten nicht sofort nach dem Brexit-Vote der Briten die wichtigen Staatenlenker und EU-Offiziellen verkündet man müsse jetzt überlegen, wie man die EU näher an die Menschen bringt, demokratischer macht, transparenter, volksnäher, usw usw usw? Gerade mal 2 Arbeitstage nach dem Brexit-Vote zeigt die EU-Kommission mit ihrer…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Hatten nicht sofort nach dem Brexit-Vote der Briten die wichtigen Staatenlenker und EU-Offiziellen verkündet man müsse jetzt überlegen, wie man die EU näher an die Menschen bringt, demokratischer macht, transparenter, volksnäher, usw usw usw? Gerade mal 2 Arbeitstage nach dem Brexit-Vote zeigt die EU-Kommission mit ihrer Verkündung zum Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat „die hässliche Fratze“, von der die EU-Kritiker ständig sprechen. „Die da in Brüssel entscheiden über unsere Köpfe hinweg“, ist ja so ein ungreifbarer allgemeiner Vorwurf.

Juncker Glyphosat
EU-Kommissionspräsident Juncker und seine Kollegen scheinen nichts verstanden zu haben. Foto: Factio popularis Europaea / Wikipedia (CC BY 2.0)

Aber man muss sagen: Der Vorwurf scheint in diesem Fall ziemlich gut zuzutreffen. Worum es geht? Das wichtigste Pflanzenschutzmittel Roundup vom US-Hersteller Monsanto steht auf der Kippe. Die Zulassung des hierin enthaltenen Wirkstoffs Glyphosat läuft morgen aus. Folglich heißt das: Wird sie nicht verlängert, ist Glyphosat und damit Roundup ab Freitag nicht mehr in der EU zugelassen. Seit Monaten trommeln Umweltverbände sowie diverse NGO´s gegen die Verlängerung der Zulassung, weil Glyphosat wie andere Pflanzenschutzmittel auch angeblich krebserregend sein sollen.

In der EU ist es anders als in den USA üblich erstmal ein Risiko zu prüfen. Ist es ausgeschlossen, erfolgt die Zulassung. In diesem Fall stritten sich die EU-Mitgliedsstaaten lange. Keine weitere Zulassung, unbefristete Verlängerung der Zulassung oder erstmal um 18 Monate verlängern? In dieser Zeit, so ein Kompromissvorschlag, sollte eine EU-Behörde mit eingehenden Tests prüfen, ob Glyhosat denn nun krebserregend ist oder nicht. Das wäre eine Umkehrung des Vorsorgeprinzips und das Übernehmen des US-Prinzips „erst mal machen, und später bei Problemen anpassen“.

Nun kam es so, dass sich die EU-Mitgliedsstaaten auf keine der drei Varianten einigen konnten – das Thema ist einfach zu kontrovers. Wie wäre jetzt der normale Ablauf? Man kann sich auf keine Variante einigen – die Zulassung läuf aus, und ab 1. Juli ist der Wirkstoff nicht mehr zugelassen. Fertig aus. Die EU-Kommission scheint einen anderen Automatismus im Kopf zu haben. EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis sagte gestern die EU-Kommission werde ihrer „rechtlichen Verpflichtung nachkommen.“ Da die Mitglieder gar nichts entscheiden konnten, werde die EU-Kommission in Eigenregie eine 18monatige Verlängerung der Zulassung genehmigen. In diesem Zeitraum soll die europäische Chemikalienagentur Echa endgültig klären, ob Glyphosat krebserregend ist oder nicht.

Häääähhhhhhh? Die EU-Kommission will ihrer Verpflichtung nachkommen? Verstehen Sie das? Gibt es also einen Automatismus, dass die EU-Kommission eine Zulassung für Produkte in der EU verlängern muss, wenn die EU-Mitglieder sich nicht auf eine Verlängerung der Zulassung einigen können? Nochmal: Wenn eine Zulassung ausläuft, läuft sie aus. Seit wann fühlt man sich verpflichtet sie auf Teufel komm raus zu verlängern? Und in der EU ist es doch bisher normal vor einer Zulassung Risiken zu prüfen!? Mit der Umkehr dieses Verfahrens schwenkt man auf die amerikanische Sichtweise der Dinge um.

Viele Glyphosat-Gegner, die sich monatelang in Kampagnen organisiert und engagiert hatten, dürften in genau dieser Entscheidung der EU-Kommission das selbe sehen wie die Brexit-Befürworter in UK: Eine abgehobene EU-Kommission, die als „autokratischer Apparat“ über die Menschen hinweg entscheidet. Und in diesem Fall entscheidet sie ja de facto über die Mitgliedsstaaten hinweg. Eine Uneinigkeit bei den Mitgliedsstaaten führt dazu, dass die EU-Kommission gezwungen ist selbst zu handeln? Wir haben von so einem Automatismus noch nie etwas gehört! Liebe Damen und Herren in Brüssel, sie haben die Signale der Brexit-Wähler nicht verstanden! Vielleicht ist man in Brüssel schon so weit im Wald, dass man in vor lauter Bäumen überhaupt nicht mehr sieht.

CETA

Ganz aktuell kommt noch hinzu, dass Jean-Claude Juncker anscheinend das CETA-Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada wohl völlig ohne die Beteiligung der Mitgliedsstaaten durchdrücken will. Den Staatschefs der EU erklärte er jetzt der Abschluss von CETA werde zu 100% in die Zuständigkeit der EU fallen, und könne daher auch alleine von der EU beschlossen werden, ohne die nationalen Regierungen und Parlamente zu konsultieren. Eine Kampfansage an die EU-Staaten, in denen der Widerstand gegen CETA ständig wächst. Auch hier gilt: Wollte gerade JC Juncker nicht nach der Brexit-Wahl mehr Transparenz, mehr Bürgernähe, mehr Demokratie, mehr bla bla bla? Seine Worte haben nur übers Wochenende gehalten…

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Trigo

    29. Juni 2016 17:31 at 17:31

    Die Brüsslokraten haben nichts aber auch gar nichts begriffen!

    • Avatar

      sabine

      29. Juni 2016 19:50 at 19:50

      Die waren doch vorher auch nicht anders. Ich versteh die Überraschung nicht!!
      http://www.info-direkt.eu/insider-legt-strategie-der-usa-offen/
      Die Usa sagen es offen, die EU kann gar nicht funktionieren. Außer in den Medien.

      Denn sogar hier und anderswo heißt es ja:
      – die Brexitgegner sind doof, denn sie googeln sofort nach der Wahl, um was es beim Brexit überhaupt ging (Woher weiß Speigel&Co eigentlich, daß die und nicht die politisch korrekten Schlachtschafe googeln müssen, da letztere ja nur durch Primitiv-Schlagwörter mit der Intelligenz einer gmx-Nachrichtenseite „informiert“ werden und jetzt vor einem Wissens-Loch stehen?)
      – Der ehem.Bürgermeister von London ist brutal, denn bei einem Freizeit-Spiel überrumpelt er Kinder (aber er entschuldigt sich gleich danach)
      – Der Brexit ist schlecht, denn ein Irrer hat eine Brexit-Gegnerin erschossen, als sie zu einer Anti-Brexit-Veranstaltung unterwegs war! (Geschicktes timing. 7 Tage vor der Wahl. „Kurz nach der Tat wurde ein 52-jähriger Mann festgenommen. Die Polizei geht davon aus, dass es sich dabei um den Täter handelt! Nachbarn beschreiben den 52-Jährigen als „sehr ruhig aber äußerst hilfreich“. Er habe seit dem Tod seiner Mutter vor 20 Jahren allein gelebt und sei nie einem festen Beruf nachgegangen.“)
      – England wird finanziell untergehen, denn alle wichtigen Finanzinstitute werden das Land verlassen. (Die Realität ist wohl: Die EU versucht es mit Tricks zu erzwingen.)
      – Per sofortiger Petition versuchen die Engländer, ihre Dummheit wieder gutzumachen. (Diese 2. „Petition“ war getürkt! Deswegen ist sie auch sofort wieder aus den Nachrichten verschwunden. Oder steht noch irgendwo etwas darüber? Sie wäre ja bei den überall verkündeten „über 1 Millionen Stimmen“ rechtswirksam!)

  2. Avatar

    bademeister

    29. Juni 2016 17:52 at 17:52

    Gut und gedacht und scharf geschrieben, Kompliment.

  3. Avatar

    wf333

    29. Juni 2016 17:56 at 17:56

    Diese Bürokraten bzw. EU-Politiker müßten schnellstens ausgetauscht werden. Soviel Borniertheit ist doch nicht zu fassen!

  4. Avatar

    juergendickmann

    29. Juni 2016 18:18 at 18:18

    Gibt es in Brüssel eigentlich nur noch künstliche Intelligenz?

    • Avatar

      Dreistein

      30. Juni 2016 08:07 at 08:07

      wenn es mal wenigstens künstliche Intelligenz wäre! Es scheint nur ein Zettel zu sein mit dem Wortlaut „Gehirn“.

  5. Avatar

    isntit

    29. Juni 2016 18:49 at 18:49

    Ganz so einfach ist es nicht. Unsere Regierung hat einen guten Teil zur Glyphosat-Zulassung beigetragen. Ganz schön erklärt wird das im heutigen taz-Artikel „EU wieder einmal Sündenbock“
    http://www.taz.de/Kommentar-Pestizid-Glyphosat/!5316638/

  6. Avatar

    Bernhard Zimmermann

    29. Juni 2016 21:02 at 21:02

    Der auf dem Bild ist ohnehin der Totengräber der EU! Herr Juncker treten Sie bitte zurück.

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Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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EZB: Auf der Spur der wahren Gründe für das große Gelddrucken

Claudio Kummerfeld

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Die EZB-Zentrale in Frankfurt

Wir alle hören es seit Jahren und nehmen es zur Kenntnis. Offiziell betreibt die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik (Zinsen und Anleihekäufe), um die Inflation von der Null-Linie in Richtung 2 Prozent zu bekommen. Und Bürger und vor allem Unternehmen sollen durch die Banken in der derzeitigen Krise günstige Finanzierungsbedingungen erhalten. Daher flutet man alles und jeden mit Notenbank-Euros, und die Banken können dem braven Mittelständler noch günstigere Kredite anbieten? So kommt die Wirtschaft in Schwung, und letztlich auch die Inflation? So geht natürlich die offizielle Story. Und tatsächlich?

Viele Beobachter der EZB-Politik behaupten oder meinen erkannt zu haben, dass es Frau Lagarde und vorher Mario Draghi in Wirklichkeit darum ging, mit günstigen Finanzierungskonditionen und mit massiven Anleihekäufen die Südländer in der Eurozone am Leben zu erhalten. So wolle man die Eurozone als Konstrukt zusammenhalten. Auch wir bei FMW haben uns in den letzten Jahren diverse Mal zu diesem Thema geäußert. Nach der gestrigen PK von Christine Lagarde ist uns der Kommentar von Dr. Jörg Krämer aufgefallen, dem Chefvolkswirt der Commerzbank. Man kann ihn also ruhig als seriöse Quelle bezeichnen.

EZB hält Bedingungen für Südländer günstig

Er hat seinen Kommentar betitelt mit der Headline „Was Günstige Finanzierungsbedingungen wirklich bedeuten“. Er zielt auch auf die oberflächlichen Gründe der EZB ab, nämlich Kreditkunden in der Wirtschaft zu günstigen Konditionen zu verhelfen. Es sei interessant zu beobachten, wie stark Christine Lagarde das Konzept der „günstigen Finanzierungsbedingungen“ betont habe. Sie folge dabei einem „holistischen Ansatz“ und habe verschiedene Zinsen im Blick – etwa die für Kredite an Unternehmen oder private Haushalte. Tatsächlich aber (so Jörg Krämer) dürfte es der EZB aber vor allem darum gehen, die Renditeaufschläge der Anleihen der besonders hoch verschuldeten Staaten zu begrenzen. So lasse sich beobachten, dass die EZB im Rahmen ihres PEPP-Programms immer dann mehr Staatsanleihen kaufe, wenn die Risikoaufschläge steigen (siehe Grafik). Zitat Jörg Krämer:

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg habe ein EZB-Vertreter gesagt, dass die EZB sogar bestimmte Höchstwerte für die Risikoaufschläge einzelner Staatsanleihen bestimmt habe. Offenbar sieht es die EZB als ihre Aufgabe an, die Währungsunion zusammenzuhalten, solange die hoch verschuldeten Staaten nicht ihre Hausarbeiten machen und damit latent die Existenz der Währungsunion gefährden.

Endet diese Politik der EZB, wenn das Corona-Aufkaufprogramm PEPP Anfang 2022 endet? Nein, Jörg Krämer glaubt, dass das Aufkaufen auch danach weitergeht, optisch eben nur über ein andere Vehikel. Die EZB werde dann das „normale“ Kaufprogramm namens APP aufstocken, und zwar von 20 auf 30 bis 40 Milliarden Euro pro Monat. Begründen dürfte sie dies unter anderem mit einer merklich unter zwei Prozent liegenden Inflation. Und ja, so möchten wir von FMW anmerken: So läuft es schon seit Jahren. Die Inflation, die ist einfach zu niedrig, deswegen muss man Billionen an Euros drucken und immer weitere Teile der Anleihemärkte aufkaufen. In Wirklichkeit will man, so nehmen wir es auch an, nur weiterhin gewährleisten, dass Italien, Griechenland, Spanien und Co sich so günstig wie nur irgend möglich immer weiter verschulden können.

EZB kauft mehr Anleihen um Spreads zu senken

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So sichern Sie Ihr Depot optimal ab – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktienmärkte eilen von einem Rekord zum nächsten. Das Virus wühlt zwar weiterhin, und tatsächlich eilt auch die Anzahl der Covid-Neuinfektionen weltweit von einem Rekord zum nächsten. Wir vertrauen allerdings auf die Kraft des Impfstoffes und sehen die Volkswirtschaften dieser Welt nächstens befreit.

Bei so viel Euphorie beschleicht allerdings den ein oder anderen Börsianer ein ungutes Gefühl. Sie haben also das Bedürfnis Ihr Depot, Ihre Buchgewinne einmal zumindest teilweise abzusichern. Im Folgenden erkläre ich Ihnen, welche drei goldenen Regeln Sie berücksichtigen müssen, damit die Absicherung auch wirklich greift.

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Was sagen uns diese Regeln konkret?

Zu 1. Ein Short – ganz gleich ob als Optionsschein, Short-ETF oder Zertifikat – ist kein Pkw-Anschnallgurt, den wir fortwährend zur Anwendung bringen. Erfolgreiches Shorten verlangt eine kurzfristige Marktmeinung. Solche Instrumente kaufen wir immer punktuell und lediglich für wenige Wochen oder Monate. Andernfalls verzichten wir auf Geld und Rendite. Dabei sind weniger die laufenden Kosten eines Short-ETFs oder eines Optionsscheins das Problem. Sondern: Shorts – egal in welcher Form – bringen uns Verluste, wenn der Markt entgegen unserer Prognose doch steigt. Zudem fehlt uns das Kapital für den Short auf der Aktienseite. Zu Deutsch: Ein unsauber gesetzter Short wird schnell zum doppelten Renditekiller.

Zu 2. Das ist offensichtlich: Wenn von 20 Ihrer Depotpositionen 15 aus dem DAX stammen, sichern Sie nicht gegen den S&P 500 oder NASDAQ-Index ab, sondern natürlich gegen den DAX. Als kluger Börsianer kennen Sie den Schwerpunkt Ihres Depots und erwerben dazu passend einen Short. Ganz wichtig: Vergessen Sie…..

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