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Glencore-Aktie: 18 pence Verlust in den letzten vier Tagen

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Glencore-Aktie, die sich von ihrem dramatischen Einbruch auf 70pence Ende September wieder so prächtig erholt hatte und vom 28. September bis 9. Oktober eine Verdoppelung hinlegte, wird seit letzten Donnerstag wieder kräftig runtergedrückt. Von 127 geht es runter auf 109 pence.

Glencore-Aktie 2

Der Grund? Einerseits muss die Übertreibung nach oben relativiert werden. Andererseits sind in den letzten Tagen Hedgefonds, die Ende September bei der Short-Spekulation schon mal gut dabei waren, jetzt erneut ein auf dem Weg nach unten eingestiegen. Denn in der Tat – mit einer Kursverdopplung in so kurzer Zeit ist die Aktie erst einmal drastisch überkauft, so positiv die Meldungen der letzten Tage über die Bemühungen des Managements zur Schuldenreduzierung auch sein mögen.


In der ursprünglichen Version dieses Artikels haben wir aus Versehen im Titel von 18 Dollar gesprochen, das muss natürlich pence heißen!

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Kupferkopf

    20. Oktober 2015 16:36 at 16:36

    Der Fehlerteufel hat wieder zugeschlagen!

    18pence und nicht 18 Dollar. (0,25€)

    Nach den Chinazahlen war das auch zu erwarten im übrigen geht es gerade wieder up…

    Mfg

  2. Avatar

    admin

    20. Oktober 2015 17:03 at 17:03

    Hallo Kupferkopf, ja in der Tat, da hatte der Fehlerteufel zugeschlagen. Im Artikel stand es richtig, nur in der Headline war es falsch – haben wir jetzt korrigiert, danke für den Hinweis!

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Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

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Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

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