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Glencore-Aktie: Clevere Produktionsverknappung, die Börse jubelt

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FMW-Redaktion

Es ist kaum zu glauben. Die Glencore-Aktie notierte vorhin schon bei 137 pence, gestern noch bei 120. Was war passiert? Aufgrund es Preisverfalls hat sich die Firma dazu entschlossen seine Zink-Produktion drastisch einzuschränken – 500.000 Tonnen (1/3) weniger als bisher. Das macht sich bei einem geschätzten weltweiten jährlichen Volumen von 14 Mio Tonnen bemerkbar. Was passiert dadurch?

Da Glencore der weltweit größte Produzent für Zink ist, steigt durch die Angebotsverknappung der Zink-Preis. Heute profitiert Zink einerseits von der aktuellen Rohstoff-Hausse, aber erst recht durch Glencore´s Fördermengen-Reduzierung. Der Zins-Preis stieg heute um 8%. Was bedeutet das für die Glencore-Aktie? Die Aktionäre freuen sich, oder zumindest glauben die heute eingestiegenen Neu-Aktionäre sie haben allen Grund sich zu freuen – denn durch den höheren Zink-Preis steigen auch Glencore´s Erträge. Und durch das Stilllegen von zwei Zink-Minen in Australien und Peru spart man auch Personalkosten. Atemberaubend, was ein bißchen höhere Zink-Preise, nette Analystenkommentare und allgemeine Euphorie ausmachen können, denn seit ihrem Tief Ende September nähern wir uns der Kursverdoppelung!

Glencore 09.10.2015

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Riskante Euphorie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen wird die derzeit riskante Euphorie an der Wall Street.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Tesla, Zoom, Salesforce

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Tech steht heute im Fokus der Börsianer, darunter, die Aktien von Tesla, Zoom, und Salesforce.

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Aktienrückkäufe: Warum ich nicht begeistert bin – Werbung

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Lieber Börsianer,

die langjährige Flutung der Finanzmärkte mit dem billigen Geld der Notenbanken hat mittlerweile zu einigen kuriosen Begleiterscheinungen geführt. Weil Geld nichts mehr kostet, verschulden sich einige Unternehmen bis über beide Ohren. Doch statt in Zukunftstechnologien zu investieren, kaufen sie lieber eigene Aktien zurück – Kurspflege nennt man das. Angeblich geschieht das zum Wohle der Anleger, denn durch die Aktienrückkäufe steigen in der Regel auch die Kurse.

Allerdings ist bei hochverschuldeten Unternehmen Vorsicht geboten. Denn bereits ein geringer Zinsanstieg stellt diese Unternehmen vor arge Probleme. Freilich sind nicht alle Aktienrückkäufe schlecht. Wenn sich das Unternehmen die Kurspflege leisten kann und damit Geld an die Aktionäre zurück gibt, ist das oft besser, als das Geld möglicherweise zu Negativzinsen im Unternehmen zu belassen. Doch vor Übertreibungen müssen Sie sich schützen.

Das Spielcasino ist eröffnet

In den USA sind mittlerweile nicht mehr Privatanleger, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die größten Aktienkäufer, sondern die Unternehmen selbst. Das freie Spiel von Angebot und Nachfrage wird damit außer Kraft gesetzt. In den vergangenen zehn Jahren gaben die 500 Unternehmen des S&P 500 die gigantische Summe von fünf Billionen Dollar für eigene Aktien aus. Das entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Japan, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt.

90% der Unternehmen haben dafür mehr als die Hälfte ihrer Gewinne investiert. Das Geld fließt also nicht mehr in Fabriken, Maschinen, Produkte und Jobs sondern wird für die eigene Kurspflege eingesetzt. Die Big Player erhalten damit den Status Quo und überlassen die Entwicklung neuer Technologien den Start-Ups und der Konkurrenz aus Fernost.

Nicht unbedenklich ist dabei, dass vor allem in den USA ein Teil der Vorstandsvergütung an die Entwicklung des Aktienkurses geknüpft ist. Die Manager tun sich also vor allem selbst etwas Gutes, statt an die langfristige Konkurrenzfähigkeit Ihres Unternehmens zu denken. Wenn Aktien in solch riesigem Umfang zurückgekauft werden, dann handelt es sich um einen ernsten Eingriff in die Preisbildung der betreffenden Aktien.

Apple schlägt besonders gerne zu

Der größte Käufer eigener Aktien ist ausgerechnet Apple. Jetzt könnte man einwenden, dass Apple auch Milliardengewinne erzielt und sich deshalb die Rückkäufe leisten kann. Das ist prinzipiell richtig. Doch selbst Apple übertreibt mittlerweile. Im vergangenen Jahr wurden Anteile im Wert von 72 Milliarden Dollar zurückgekauft. Der freie Cashflow lag deutlich darunter. Selbst die Gewinnmaschine Apple nimmt also mittlerweile Fremdkapital auf, um Aktienrückkäufe zu finanzieren. Das wurde sogar von offizieller…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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