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„Globale Rezession“: Fed begeht nächsten Fehler! Videoausblick

Die Fed hat lange die Inflation verharmlost und hat damit einen schweren Fehler begangen, der sich rächt – nun begeht sie gleich den nächsten Fehler: sie ignoriert die starke Abkühlung der globalen Wirtschaft, die in eine Rezession fällt. Das haben gestern die Zahlen und Aussagen des weltweit tätigen US-Logistikunternehmens FedEx gezeigt: man warnt vor einer globalen Rezession, alle Segmente kühlen derzeit stark ab. Das ist die Folge von starken Zins-Anhebungen durch die Fed und andere Notenbanken, die viel zu spät gegen die Inflation agiert haben und nun eine extreme Vollbremsung einlegen. In diesem Umfeld sind nun weniger Aktien als Anleihen interessant, die wieder gute Renditen abwerfen..

Hinweise aus Video:

1. Putin und Xi wollen ihre Allianz gegen den Westen stärken

2. Zinsen und Gelddrucken: Große Wende für Immobilienpreise und Dax



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3 Kommentare

  1. Es gibt keine Rezessionen in den USA, es gibt maximal negatives WACHSTUM !! 😜

    Die Notenbanken fördern die Umverteilung von unten nach oben.

    Liquidität entziehen ist richtig, aber nicht den Märkten sondern den Vermögenden oberen 3% durch Steueranhebung. Müsste eigentlich bei 60-70% sein

  2. Ich könnte mir vorstellen das die Fed nächste Woche nur 0,5% erhöht und damit überrascht. Jedoch betont das im Oktober wieder 0,75% anstehen wenn der Inflationsdruck anhält.
    Das wäre für die EZB gut mit 0,75% den Abstand zur Fed zu reduzieren, den Dollar zu schwächen, den Euro zu stärken.

  3. Begeht die FED hier wirklich einen Fehler? Nach über 10 Jahren ungebremsten Wachstums, würde eine Rezession eindlich zu der dringend benötigten Reinigung der Wirtschaft führen. Denn besonders durch die Corona-Pandemie und der damit verbundenen Geldflut (eigentlich seit der Finanzkrise), wurden viele ohnehin schon angeschlagene Unternehmen am Leben erhalten, sprich Zombie-Firmen; worauf auch Sie, lieber Herr Fugmann, immer mal wieder hingewiesen haben. Die Frage wäre eher, ob die FED ihr Ziel nicht besser durch eine radikale Reduzierung ihrer Bilanzsumme erreichen würde? Auf der anderen Seite herscht der Glaube vor, dass über kurz oder lang die Inflation von 8% und mehr schon wieder sinken wird, bei einem Zinssatz von gerade einmal 3%. Ist die Türkei nicht das perfekte Beispiel, dass das genau nicht klappt? Zudem hatten wir in den 80iger und 90iger Jahren ganz andere Zinssätze; langfristig ist die Wirtschaft trotzdem gewachsen. Die Zinssätze nicht anzuheben würde nur so einem „weiter so“ führen.

    So schmerzhaft eine mögliche Rezession und die jetzige Energiekrise für uns auch sein mögen, zeigt sie uns schonungslos unsere Abhänigkeiten und Miswirtschaft. Und das empfinde ich als positiv, weil es uns ermöglicht unsere Wirtschaft neu aufzustellen und endlich die Energiewende und -sparsamkeit voran zu treiben. Seit Jahrzehnten wird bereits darüber diskutiert, passiert ist aber herzlich wenig. Die meisten erreichten Ziele wurden durch gesteigerten Konsum wieder zu nichte gemacht. Und der Klimawandel, den wir dieses Jahr erneut mit voller Wucht zu spüren bekamen, wird von den Märkten bislang vollständig ignoriert.

    Ich glaube unsere Wirtschaft und der Markt steht vor Herrausforderungen, die die Meisten noch gar nicht erfasst haben. Momentan ist der Markt mit seinem Entzug beschäftigt. Deshlab immer wieder der Ruf nach sinkenden Zinsen (sprich dem nächsten Schuß). Der Markt agiert wie ein Suchtkranker auf Entzug!

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