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Gold/Silber

Gold anonym kaufen: Nur noch ganz wenig Zeit bis zur Senkung der Schwelle

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Gold anonym kaufen - Beispielfoto Gold

Gold anonym kaufen bedeutet für viele Menschen nicht, dass sie Geld wachsen oder den Terrorismus fördern wollen. Man möchte sich dem Staat gegenüber nicht völlig offenbaren, ein Stück weit die finanzielle Privatsphäre behalten. Man darf davon ausgehen, dass der „normale“ deutsche Michel, der Goldmünzen oder Barren kauft, dies mit Geld tut, dass er durch seine Erwerbstätigkeit eh schon ordentlich versteuert hat. Und um den geht es – den normalen Bürger, der zu seiner Bank oder zum Juwelier um die Ecke geht um Gold oder Silber zu erwerben – als Wertanlage, Altersvorsorge, aus Gründen der Sicherheit.

Und es soll auch Menschen geben, die es nicht so toll finden, dass der Staat alles über ihn und sie weiß. Ja, es ist fast unglaublich. Solche Menschen sind nicht allesamt Steuerhinterzieher, Geldwäscher und Terrorunterstützer. In der Regel sind es ganz normale Menschen wie Du und Ich. Gold anonym kaufen ist eine gefühlsmäßig wichtige Bastion der Sicherheit. Soll der sicherheitsorientierte Bürger etwa auf Rekordständen in die Aktienmärkte jagen, oder sein Geld bei Negativzinsen aufs Sparkonto legen? Denn ja, man sieht es seit Kurzem (siehe Video am Ende dieses Artikels). Die ersten Banken haben angefangen für Neukunden ab dem ersten Euro Negativzinsen zu berechnen, und nicht erst ab 1 Million oder 250.000 Euro Einlage, wie es noch vor Monaten üblich war.

Gold anonym kaufen – Schwelle sinkt ab 1. Januar

Gold anonym kaufen, das war bislang bis zu einer Summe von 10.000 Euro möglich. Dank der 4. EU-Geldwäscherichtlinie wird diese Summe ab dem 1. Januar 2020 auf 2.000 Euro gesenkt. Wer Gold oder Silber beim Händler als echte Münze oder Barren etc ganz real kaufen will, muss dann seinen Personalausweis vorlegen. Offiziell geht es um den Schutz vor Geldwäsche. Wer ab dem 1. Januar größere Mengen Gold anonym kaufen will, müsste dann sagen wir mal ständig zur Bank gehen und jeweils nur 1 Unze Gold kaufen, die aktuell 1.338 Euro kostet. Mit 2 Unzen würde man ja schon über der Freigrenze liegen. Man darf davon ausgehen, dass heute, Freitag und nächsten Montag ein kleiner Run stattfindet bei Gold-Verkaufsstellen für Käufer, die es vermeiden wollen ab nächstem Jahr für jede einzelne Unze einen separaten Bankbesuch machen zu müssen.

https://youtube.com/watch?v=UfbHZgJQvUw

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    23. Dezember 2019 10:45 at 10:45

    Gold anonym kaufen. Manche Arten von Unsinn sind unglaublich hartnäckig. Anonym erworbenes Gold bringt Probleme, da ich es nur mehr unter Schwierigkeiten wieder in den Geldkreislauf zurückbringe. Ich muß nachweisen, wie(vielleicht gestohlen?) und warum ich es erworben habe und woher das Geld stammt, mit dem ich es gekauft habe. Das ist ziemlich aufwändig und lästig, wenn nicht gar unmöglich.
    Gold anonym zu kaufen ist in meinen Augen eine Dummheit, mit einer einzigen Ausnahme: Wenn man glaubt, daß morgen alles, wirklich alles zusammenbricht.

  2. Avatar

    BrettonWood

    23. Dezember 2019 11:46 at 11:46

    Geld wachsen?

  3. Avatar

    BrettonWood

    23. Dezember 2019 11:54 at 11:54

    Ich weiss gar nicht warum
    Das die Deutschen so nervös macht, den genau so oft wie der kauf von Gold für die Krise empfohlen wird, wird doch auch die Externe Lagerung in der Schweiz empfohlen oder Lichtenstein, und in der Schweiz sinkt zwar der Betrag auch auf den 01.01. aber von 25‘000 auf 15‘000

    Wer in der Grössenordnung Gold kauft muss sich sowieso über die Lagerung gedanken machen und wer Gold in Deutschland anonym gekauft hat und es dann in die Schweiz bringen will
    Muss es Ausführen (fertig anonym) oder Schmuggeln, wers Schmuggeln will kann das auch in die andere Richtung anonym machen.

    15‘000 Franken die ab .01.01 in der Schweiz gelten sind immer noch deutlich mehr als 10‘000 Euro….

    Und! In der Schweiz zu Mindest ist man auch später noch sehr oft anonym, die GWG und Ausweispflicht ist eine selbstdeklaration die beim Händler verbleibt, nur wenn dieser einen Verdacht hat muss er dies der GWG Stelle melden, ohne Verdacht muss man sich zwar Ausweisen es wird eine Kopie gemacht und beim Händler abgelegt, der Staat weiss dann aber nicht automatisch davon

    Ich finde das etwas Panikmache was da in DE läuft

    • Avatar

      sabine

      23. Dezember 2019 13:02 at 13:02

      Ich zähle bei einem Goldkauf von 2.000€ zu den Armen! Das kann sich auch ein Hartz4rer leisten, wenn er länger spart! Da sind wir jetzt und das ist der Knackpunkt. Das der Staat eben genau nicht bei den Reichen das Geld holt, sondern bei der Masse, Arme eingeschlossen!
      Ab 10.000€ würde ich von eher reichen Leuten sprechen.

  4. Pingback: Gold anonym kaufen: Nur noch ganz wenig Zeit bis zur Senkung der Schwelle – asfinanz.org

  5. Avatar

    Thommy

    6. August 2020 23:24 at 23:24

    Wieso holt sich der Staat Geld? Du kannst Dir 10 Kilo Gold kaufen und zahlst dafür nichts an den Staat.

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Devisen

Warum sich der Goldpreis vor dem Wochenende gestärkt zeigt

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren Gold

Der Goldpreis zeigt sich auch heute gestärkt. Wir hatten es gestern bereits angesprochen. Der diese Woche gelaufene Aufwärtstrend im Gold scheint noch nicht nachhaltig zu sein, weil in den letzten Tagen die Anlegergelder weiterhin aus Gold-ETF abflossen. Von daher sollte man dem Aufwärtstrend bei Gold noch nicht blind vertrauen. Aber es ist ein ordentlicher Anstieg.

Der Goldpreis stürzte in den letzten Wochen fast 200 Dollar in den Keller, weil die Kapitalmärkte deutlich mehr Hoffnung auf die Corona-Imfpungen hatten, und daher bereit waren in riskantere Geldanlagen zu investieren. Gold war weniger interessant. Seit dieser Woche ist aber (wir erwähnten es gestern) die wichtige negative Korrelation zwischen Gold und US-Dollar wieder angesprungen. Der Dollar fiel immer weiter, und der Goldpreis stieg. Auch heute sehen wir eine weitere Dollar-Abwertung, und Gold (Montag noch bei 1.764 Dollar) konnte sich bis vorhin noch robust bei 1.840 Dollar behaupten (aktuell 1.836 Dollar).

Den Vergleichschart von gestern zwischen Gold und US-Dollar setzten wir hiermit aktualisiert fort. Die Trends sind weiterhin intakt – zumindest in diesem Augenblick. Wir sehen den gegenläufigen Verlauf seit Anfang der Woche. Auch wenn der Goldpreis ganz aktuell ein paar Dollar fällt, so ist die gegenläufige Bewegung im Gesamtbild der Woche erkennbar. Der US-Dollar befindet sich aktuell am tiefsten Punkt seit Frühjahr 2018. Diese Talfahrt hatten wir heute in einem separaten Artikel besprochen (mehr dazu hier).

Chart zeigt Goldpreis gegen US-Dollar seit Anfang der Woche

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Gold/Silber

Goldpreis steigt! Schwacher US-Dollar vs ETF-Abflüsse

Claudio Kummerfeld

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Der Goldpreis steigt weiter an. Langsam kann man im Verlauf dieser Woche tatsächlich von einer Stärke bei Gold sprechen. Nach fast 200 Dollar Absturz in den letzten Wochen erleben wir nun vom Tiefpunkt am Montag bei bei 1.764 Dollar einen durchgehenden Anstieg auf aktuell 1.837 Dollar. Wie ist die aktuelle Lage?

Immer weiter fallender US-Dollar stärkt diese Woche den Goldpreis

Nun, seit Anfang der Woche laufen die Aktienmärkte seitwärts, oder man könnte auch sagen sie sind unentschlossen. Aber wirklich aktiv helfen tut dem Goldpreis derzeit der immer weiter fallende US-Dollar. Die letzten Monate waren Gold und Dollar die perfekte Negativ-Korrelation. Dann einige Tage überhaupt nicht mehr. Aber jetzt ist sie wieder da. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen die wichtigsten Hauptwährungen) fällt immer weiter, so auch heute! Im Chart sehen wir seit letztem Freitag in blau den Verlauf im Dollar-Index gegen den steigenden Goldpreis in rot-grün. Eine eindeutige negative Korrelation.

Chart zeigt seit Freitag steigenden Goldpreis gegen fallenden US-Dollar

Es wird dieser Tage immer wahrscheinlicher, dass unter Joe Biden und vielleicht auch schon in den Wochen vorher seiner Amtseinführung am 20. Januar 2021 neue Stimuluspakete in den USA verabschiedet werden. Mehr Staatsverschuldung, mehr Gelddrucken – das schwächt den US-Dollar, und stärkt derzeit den Goldpreis.

ETF

Wir hatten diese Woche schon zwei Mal in Berichten auf die Richtung der Geldflüsse bei Gold-ETF (Begriffserklärung hier) hingewiesen. Seit einiger Zeit fließen Anlegergelder in großem Umfang aus ETF ab, die auf Gold basieren. Auch gestern gingen die Mittelabflüsse weiter, laut Commerzbank im Umfang von fast 9 Tonnen. Man sollte den diese Woche stattfindenden Anstieg im Goldpreis inzwischen nicht mehr als eine rein technische Reaktion auf einen überverkauften Markt betrachten, sondern als echte Aufwärtsbewegung. Aber die Geldflüsse der Anleger laufen zumindest Stand gestern noch raus aus den Gold-ETF, während der Goldpreis weiter steigt. So ganz klar bullisch wirkt das noch nicht.

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Gold/Silber

Silberpreis: Ist das eine „Bärenfalle“ oder eine „Verkaufswelle“?

Jörg Bernhard

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Aus charttechnischer Sicht steigt beim Silberpreis die Spannung. Bergauf ging es in den vergangenen Handelstagen aber auch mit dessen Volatilität, die in der Finanzwelt vor allem als Risiko-Barometer dient.

Silberpreis: Marke von 22 Dollar im Auge behalten

Noch zum Wochenstart herrschte an den Silbermärkten eine besonders starke Verunsicherung. Die Impfstoff-Euphorie hat unter den Investoren zu einem verstärkten Appetit auf Aktien geführt und somit bei den altbewährten „sicheren Häfen“ Gold und Silber – insbesondere im ETF-Sektor – erhebliche Abflüsse generiert. Zugleich trübte sich die charttechnische Lage beim Silberpreis mit dem Verletzen der im Bereich von 23 Dollar angesiedelten Unterstützung markant ein. Diese erwies sich im Juli, September und Oktober als solider Boden. Weil der Kursrutsch darunter lediglich von temporärer Natur war, kann man das Verkaufssignal mittlerweile als „Bärenfalle“ betrachten. Um keinen chartindizierten Verkaufsdruck auszulösen, sollte sich das Edelmetall in den kommenden Wochen möglichst über 22 Dollar halten.

Trotz der jüngsten Kursschwäche kann man den Silberpreis als relativ widerstandsfähig bezeichnen. Nach Rückschlägen tauchen regelmäßig „Schnäppchenjäger“ auf und verhindern Schlimmeres. Wie bei Gold und beim Bitcoin verspüren in diesem Jahr vor allem institutionelle Investoren einen starken Appetit. Dies bringt der weltgrößte Silber-ETF SPDR iShares Silver Trust besonders gut zum Ausdruck. Seit dem Jahresultimo kletterte nämlich die Anzahl institutioneller Anteilseigner in den ersten neun Monaten von 481 auf 630 und legte damit um über 30 Prozent zu. Besonders interessant: Die Zahl der von dieser Investorengruppe gehaltenen Anteilsscheine hat sich im selben Zeitraum von 76,6 Millionen auf über 156 Millionen Anteile glattweg verdoppelt.

Der Blick auf die größten Anteilseigner spricht ebenfalls für sich, schließlich befanden sich unter den Top-Ten (Stand: Ende September) so klangvolle Namen wie zum Beispiel Morgan Stanley, Bank of America, UBS, Wells Fargo und Royal Bank of Canada. Deren Investitionssummen reichten von 118 Millionen bis 244 Millionen Dollar.

Fazit: In der Finanzszene werden institutionelle Investoren häufig als „smart money“ also „schlaues Geld“ bezeichnet. Schlaue Privatanleger sollten deren Geldflüsse genau beobachten. Ihre verstärkten Käufe von Bitcoins, Gold und Silber sowie diverse andere Faktoren sprechen daher für die Anlageklassen Edelmetalle und Kryptowährungen – zumindest als Depotbeimischung.

Mehr zur aktuellen Lage beim Silberpreis sehen Sie in einem Video von David Jones, chief market startegist bei capital.com, hier..

 

Der Silberpreis ist derzeit volatil - Bärenfalle oder doch Verkaufswelle?

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