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Gold/Silber

Gold: Die letzte Schwächephase vor der Aufwärtsbewegung!

Die aktuell noch laufende Korrektur dient dem Wellenabschluß und wird im Verlauf der folgenden 3-4 Wochen abgeschlossen..

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Wie seit Längerem von mir erwartet, konnte sich Gold nicht auf dem relativ hohen Niveau der Vorwochen behaupten. Damit hat das Edelmetall meine Sichtweise sehr genau nachvollzogen. Eine dramatische Entwicklung ist dennoch nicht zu erwarten, denn die neuerlichen Preisabschläge dienen lediglich dem Wellenabschluß der seit dem Frühjahr währenden Korrektur. Auch wenn die kurzfristigen Avancen sich nun in deutlich besseres Licht manövriert haben, bleibt den langfristigen Kollegen dieses Event vorenthalten. Der Langzeitchart zeigt meine diesbezügliche Lesart auf.

 


(Chart durch anklicken vergrößern)

 

Ausblick:

Die aktuellen derzeit noch leichten Kursverluste haben die Ausbildung von Welle (5) als Hintergrund. Ausschlaggebend für diese Performance war zusätzlich der mehrfach gescheiterte Versuch das 0.38 Retracement (1.1215 $) aus dem Weg zu räumen. Im weiteren Verlauf von (5) wird sich Gold zunächst bis zur 0.62-Unterstützung bei 1.168 $ fallen lassen müssen. Der Bruch dieser für sich genommen schon aussagekräftigen Kursmarke ist dementgegen nicht zwingend nötig.

In nicht wenigen Fällen bildet sich eine „5“ kürzer aus, als die zuvor abgelaufene „4“. In diesen Fällen spricht man von einer „unorthodoxen Welle 5“. Natürlich besteht die Möglichkeit, daß der Wellenabschluß auf dem Niveau des 1.00 Retracements (1.140 $) erfolgt. Zum einen ist dieses Retracement das idealtypische Ziel einer „5“, zum anderen würde sich diese Performance sehr harmonisch ins Bild einfügen.

Tiefer als beschrieben sehe ich Gold dann aber auch nicht fallen. Sollte auch nicht, denn gesetzt den Fall würden jegliche positiven Avancen mit in die Tiefe gerissen werden. Eine erste leichte Aufhellung würde sich indes erst oberhalb des 0.38 Retracements (1.215 $) einstellen. Dieser Schritt wird meiner Ansicht nach noch etwas auf sich warten lassen.

 

Fazit:

Die aktuell noch laufende Korrektur dient dem Wellenabschluß und wird im Verlauf der folgenden 3-4 Wochen abgeschlossen. Ein Kaufsignal übergreifend auf alle Zeitebenen ist aktuell noch nicht in greifbar. Zur Absicherung greifen Sie auf das 1.00 Retracement bei 1.140 € zurück.

 

Foto: Gold&Co, Goldankauf Wien, Handel mit Edelmetallen (CC BY-SA 4.0)

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Gold/Silber

Goldpreis wacklig unterwegs – Achtung US-Dollar und US-Renditen

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren Gold

Gestern berichteten wir über das größere Bild für Gold, und warum der Goldpreis nach einem Biden-Wahlsieg in den USA eventuell spürbar steigen könnte (hier der Artikel). Heute schauen wir auf die Tagesaktualität. Die Gold-Bullen könnten im Keller verschwinden und stundenlang schreien vor Wut. War der Goldpreis noch vorgestern auf 1.931 Dollar gestiegen, und sah es endlich nach dem großen Durchbruch nach oben aus, so rauschte das Edelmetall gestern mal wieder unter die Marke von 1.900 Dollar, auf bis zu 1.893 Dollar im Tief.

Goldpreis mit Blick auf US-Dollar und Anleiherenditen

Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.909 Dollar. Nach fast zweitägigem Ansteigen zeigt der US-Dollar seit heute wieder Schwäche. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen) fällt heute von 93,08 auf 92,69 Indexpunkte. Kann man ein Niveau im Goldpreis von um die 1.900 Dollar inzwischen als charttechnische Unterstützungsmarke betrachten? Schwer zu sagen. Auf jeden Fall ist es seit Wochen ein elendiges Rauf und Runter um diese runde Marke.

Wichtig für Gold-Bullen ist, dass die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen seit einigen Tagen am Steigen ist. Binnen genau einer Woche steigt sie von 0,73 Prozent auf 0,85 Prozent. Damit werden Anleihen in Relation zum zinslosen Gold also wieder attraktiver, was den Goldpreis anfälliger für Rückschläge macht.

Die Analysten der Commerzbank merken in einem aktuellen Kommentar zu Gold an, dass die steigenden US-Renditen womöglich auch der Grund seien, dass ETF-Investoren gestern den dritten Tag in Folge Positionen verkauft haben. In den letzten drei Tagen summieren sich die Abflüsse auf 7,6 Tonnen. Auch einige spekulative Finanzinvestoren könnten laut CoBa weitere Long-Positionen geschlossen haben. Einen Eindruck hierüber gebe die CFTC-Statistik heute Abend.

Der folgende Chart zeigt seit Dienstag Abend in rot-grün den Goldpreis gegen den Dollar-Index in blau. Der ganz aktuell fallende US-Dollar könnte heute Mittag dem Goldpreis Aufschub verleihen. Aber man vergesse bitte wie gesagt nicht die steigenden US-Renditen. Und es ist weiterhin unklar, wie nun mit dem möglichen Konjunktur-Stimulus in den USA verfahren wird.

Chart zeigt Vergleich zwischen Goldpreis und US-Dollar

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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