An einer kritischen Marke handelt Gold, es scheint nach der nervtötenden Seitwärtsrange ein Durchbruch nach unten bevor zu stehen:
Im Chart sieht man eine „Trompetenformation“, der meist – nach ihrer Auflösung – eine heftige Kursbewegung folgt. Erstaunlich ist ohnehin, dass Gold auch auf dem Höhepunkt der Russland-Ukraine-Krise nicht wirklich profitieren konnte. Mit der Europawahl ist nun ein weiterer Unsicherheitsfaktor, der Gold hätte stützen können, vorbei. Sollte sich nun auch noch die Lage in der Ukraine entspannen, steht Gold wohl vor einem Abverkauf.
Gold ist in erster Linie ein Hedge gegen Inflation – und von der ist derzeit wenig zu sehen. Im Gegenteil: die großen Trends sind, zumindest in der westlichen Welt, deflationär (Demographie, globale Konkurrenz der Arbeitnehmer, Maschinisierung der Arbeit etc.)..
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