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Gold/Silber

Gold – eine beliebte Betrugsmasche

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Erneut bringt ein mutmaßlicher Anlagebetrug in Deutschland Gold in Verruf. Der mögliche Schaden beträgt ca. 82 Millionen Euro. Die Masche ist dabei stets die Gleiche: Die mutmaßlichen Betrüger bieten Goldlagerung plus Zinsen. Eine verlockende Kombination in Zeiten von Negativzinsen und Dauerkrise im Euroraum. Doch kann diese Rechnung überhaupt aufgehen?

Gold – die Versprechen der mutmaßlichen Betrüger

Der ganz aktuelle mutmaßliche Betrugsfall betrifft das hessische Unternehmen PIM Gold GmbH und deren Vertriebstochter Premium Gold Deutschland (PGD). Der Chef, Mesut P., befindet sich bereits in Untersuchungshaft und die Staatsanwaltschaft Darmstadt sucht 1,9 Tonnen Gold, die aus den Tresoren der Firma verschwunden sind, wie das Handelsblatt kürzlich berichtete. Anbieter von sogenannten Goldleihe-Geschäften verkaufen ihren Kunden das Metall, ohne es jedoch zu liefern. Im Gegenzug steht das Versprechen, das Edelmetall sicher zu lagern, damit aber gleichzeitig Handel zu treiben und die Anleger an den daraus resultierenden Gewinnen in Form von jährlichen Zinszahlungen zu beteiligen. Jeder, der sich im Goldeinzelhandel auskennt weiß, wie eng die Handelsmargen dort gestrickt sind. Berücksichtig man Fehler des Personals zu Ungunsten des Händlers sowie Online-Betrug, bei dem Metall an Scheinadressen geliefert und nie bezahlt wird, ist es sehr anspruchsvoll in diesem hochkompetitiven Markt profitabel zu sein. Auch die hohen Preisschwankungen und die daher oft notwendigen Hedging-Geschäfte schmälern den Handelsgewinn. Wenn dann auch noch separate Zinszahlungen von der Handelsmarge abgezogen werden, bleibt für die Aufrechterhaltung des operativen Handelsgeschäfts relativ weniger übrig.

Die Anbieter solcher Goldleihe-Verträge argumentierten, dass sie so relativ günstig an Metall oder Altmetall für den Handelsbestand herankommen und die Ausliefergeschwindigkeit so erhöhen können. In der Praxis ist es gleichwohl üblich, dass die meisten Händler sogenannte Konsignationslager bei verschiedenen Herstellern und internationalen Großhändlern nutzen können, also gar keine eigenen hohen Lagerbestände benötigen. Das Metall in diesen Konsignationslagern gehört zwar den Großhändlern, die Einzelhändler können jedoch darauf in Kommission zugreifen. Hat ein Kunde gängige Münzen oder Barren z. B. im Onlineshop des Einzelhändlers gekauft, kann der Einzelhändler den Versand der Ware direkt aus dem Konsignationslager veranlassen, den Geldeingang des Kunden abwarten und muss erst anschließend die Rechnung beim Großhändler begleichen. Ausnahme wäre eine akute Knappheit am Markt, die Händler mit großen eigenen Lagerbeständen einen Vorteil verschaffen würde. Dieses Ausnahme-Szenario ist in den vergangen vierzig Jahren aber bislang nur einmal, nämlich vor elf Jahren mitten in der Finanzkrise, eingetreten.

Lediglich im stationären Einzelhandel (Over The Counter) werden größere Handelsbestände für die Ladenkundschaft hinterlegt, aber keine Tonnenbestände. Da der Gesetzgeber die Summe für anonym erwerbbares Material ab 1. Januar 2020 von bisher 10.000 auf dann 2.000 Euro stark absenken möchte, werden die Laden-Geschäfte dann auch weniger physisches Material vorhalten müssen. Ein im Vergleich zum Umsatz des Händlers permanent überdimensionaler eigener physischer Handelsbestand macht betriebswirtschaftlich wenig Sinn, da dieser im Vergleich zu den Großhandelslagern unter Umständen höhere Kosten verursacht und die Handelsmarge im Gegenteil sogar verringern kann.

Das wahre Motiv

Der eigentliche Grund für Goldleihe-Angebote war in der Vergangenheit bei den aufgedeckten Schneeballsystemen dann auch ein ganz anderer: Oft war es akuter Liquiditätsbedarf, weshalb mit den Kundengeldern auch nicht vollumfänglich das zugesagte Metall gekauft wurde, sondern das Geld zum großen Teil zweckentfremdet und veruntreut wurde, z. B. um laufende betriebliche Kosten zu decken. Die Anamnese der bisherigen Insolvenzen von Goldleihern zeigt daher ein klares Muster: Zuerst handelte es sich um seriöse Handels- oder Anlagefirmen, wie z. B. die Ex Oriente Lux AG, Betreiberin des TG | Gold Super-Markt. Das Unternehmen war für seine weltweit aufgestellten „Gold to Go“-Automaten bekannt (z. B. am Flughafen in Dubai). Als das Geschäft bröckelte und die Überschuldung sowie Insolvenz drohten, fingen die Firmen an, Goldleihegeschäfte zu offerieren.

Ein Betrug war zunächst gar nicht geplant, es handelte sich eher um Betriebsunfälle, bei denen kurzfristige Liquiditätsengpässe temporär durch Goldleihegeschäfte ausgeglichen werden sollten. Doch dann wurde die Goldleihe zum Dauergeschäft. Die Verbindlichkeiten und damit die Verschuldung stiegen immer weiter an, für die Zinszahlungen mussten neue Darlehensgelder eingeworben werden und das Unglück für Anleger und Händler nahm seinen Lauf. Zwar wurde die Firma Ex Oriente Lux AG im Jahr 2016 von CoinInvest.com aufgekauft, die Gläubiger, die der Firma Metalldarlehen gewährten, haben dennoch im Zuge der Insolvenz alles verloren.

Ganz aktuell sehen sich noch am Markt befindliche Goldleiher mit einer neuen Herausforderung konfrontiert: Die Preise in Euro sind auf Rekordstände angestiegen. Wer das Metall also nicht komplett in seinem Handelsbestand physisch hält, dessen ungedeckte Verbindlichkeiten gegenüber den Anlegern steigen mit jedem Euro Kursanstieg pro Unze weiter an.

Gold in Euro seit 2006

Gold als Sicherheit statt Zinsen

Vergegenwärtigen Sie sich bitte, dass selbst ohne Betrug im Falle einer Insolvenz des Händlers (Goldschuldner) sie sich als nachrangiger Gläubiger ganz hinten anstellen müssen. Fragen Sie sich, ob der gezahlte Zins in Anbetracht dieses realen betriebswirtschaftlichen Risikos adäquat ist. Dieses Risiko konterkariert nämlich den eigentlichen Anlagezweck des monetären Edelmetalls als ultimative Vermögensversicherung, sofern Sie nicht damit spekulieren wollen. Gold ist die älteste und solideste Anlageform der Welt – oder kennen Sie eine noch bewohnbare Immobilie aus Zeiten des Königs Nebukadnezar (außerhalb des Berliner Pergamon Museums) oder noch laufende Staatsanleihen der Weimarer Republik oder eine Aktie, die älter ist als 411 Jahre? Das gelbe Metall erhält seine Kaufkraft seit über 5.000 Jahren. Als monetäres Edelmetall mit intrinsischem Wert schützt es Ihr Vermögen vor Staatsbankrotten, gesellschaftlichen Krisen und höherer Gewalt. Das geht in dieser Form aber nur physisch – nicht als Schuldschein.

Fazit

Schalten Sie ihren Verstand nicht aus, bloß weil Ihnen jemand in der sich immer weiter ausbreitenden Zinswüste eine Renditeoase offeriert – diese könnte sich über kurz oder lang als Fata Morgana erweisen. Kaufen Sie Gold am besten nur für den Zweck, für den es prädestiniert ist: als ultimative Vermögensversicherung. Wenn Sie sich für physisches Metall entscheiden, sollten Sie direkt und ohne Umwege darüber verfügen können. Die Goldleihe kann zumindest diesem Anspruch nicht gerecht werden. Gold in Euro hat in den letzten 20 Jahren nur durch Aufwertung eine jährliche Durchschnittsrendite von knapp 7 Prozent erwirtschaftet – nicht schlecht für eine Versicherung. Wozu also für wenige Prozentpunkte mehr im Jahre den Totalverlust riskieren? Sollte Sie sich doch dafür entscheiden, ihr Gold gegen Zins zu verleihen, vergewissern Sie sich, dass ihre Ware tatsächlich physisch im Handelsbestand des Gläubigers existiert und dieser wie versprochen profitabel mit dem Gold handelt, und zwar auch abzüglich ihrer Zinsen.

Gold Beispielbild
Beispielbild für Goldbarren. Foto: pixabay / Stevebidmead

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. randyhofbeck

    15. September 2019 21:49 at 21:49

    sehr geehrter herr fugmann, könnten sie mir/uns bitte mitteilen, bei wem es sich um „hannes zipfel“ handelt, da dieser weder als redakteur, noch als gast-autor aufgeführt ist. danke

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Gold/Silber

Goldpreis will seit Tagen einfach nicht steigen – hier die Gründe

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Goldbarren

Eigentlich sollte der Goldpreis doch steigen? Seit Tagen und Wochen fällt der US-Dollar, und zwar deutlich. Der Währungskorb „US Dollar Index“ zeigt dies deutlich. Seit dem 10. Oktober sieht man hier den steigenden Euro vs US-Dollar im Vergleich zum fallenden Dollar-Index. Der schwache US-Dollar sollte eigentlich nach „Standard-Muster“ nicht nur den Euro hoch pushen, sondern auch den Goldpreis.

US Dollar Index vs EURUSD

Goldpreis ist richtungslos

Aber der Goldpreis steigt nicht. Im folgenden Chart sehen wir die Entwicklung von Gold in US-Dollar ebenfalls seit dem 10. Oktober. Fast die ganze Zeit über gibt es hier eine ziemlich müde Seitwärtsrange. Nur warum? Einerseits könnte/müsste/sollte der Goldpreis im Zuge des schwachen US-Dollar ansteigen. Aber es gibt da ja noch den Herdentrieb der großen institutionellen Anleger und Spekulanten. Ist das Risiko hoch, geht man ins Gold. Ist es vermeintlich gering, geht man wieder raus aus diesem Sicheren Hafen und kauft zum Beispiel Aktien. Und die Quartalssaison in den USA ist in den letzten Tagen relativ ordentlich angelaufen. Und so waren US-Aktien in den letzten Tagen ziemlich gut gefragt, wenn auch bei geringen Umsätzen. So gibt es nun also Argumente für einen steigenden und fallenden Goldpreis, und so haben wir am Goldmarkt aktuell ein Unentschieden.

Die London Capital Group beispielsweise drückt die Lage beim Gold aktuell folgendermaßen aus (übersetzt): Der Goldpreis ging auf 1481 Dollar pro Unze zurück. Die Abwärtsrisiken überwiegen, da die Anleger ihre spekulativen Netto-Longpositionen, die im September ein Dreijahreshoch erreichten, reduzierten. Bislang wurden weniger als 20% der im vergangenen Jahr errichteten nicht-kommerziellen Long-Positionen geschlossen. Dies bedeutet, dass es ein gutes Potenzial für eine tiefere Abwärtskorrektur beim Gold gibt. Verbesserte US-Renditen und sinkende Inflation sind weitere Faktoren, die einen weiteren Ausverkauf des gelben Metalls unterstützen.

Aktien und Anleihen aktuell attraktiver

Und ja, so wollen wir ergänzen. Wie die LCG es schreibt, ist die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen seit dem 10. Oktober von 1,55% auf 1,79% angestiegen. Höhere Renditen in Anleihen machen Gold als Anlage natürlich nochmal weniger attraktiv, zusätzlich zu den steigenden Aktienkursen. Und auch nochmal zu den Positionen am Terminmarkt, welche die LCG erwähnt hat. Die US-Terminmarktaufsicht CFTC veröffentlicht regelmäßig die Positionen der Terminhändler in diversen Futures, so auch für Gold-Kontrakte. In der Woche zum 15. Oktober reduzierte sich das Volumen der kumulierten Netto-Long-Positionen bei Gold von 310.900 auf 288.300 Kontrakte.

Also: Aktuell ist vor allem dank attraktiverer Aktien und Anleihen die Luft bei Gold wohl etwas raus, und die Abwärtsrisiken überwiegen. Da kann selbst der sehr schwache Dollar dem Goldpreis nicht helfen. Aber im großen Bild, da sollte man die Unsicherheiten doch nicht ausblenden. Wie schnell kann der Handelskrieg wieder eskalieren, oder ein neuer Drohnenangriff am Golf die dortige Lage aufheizen uvm? Auch der Drang der Notenbanken immer mehr Gold zu kaufen, bleibt im Hintergrund ein wichtiger Faktor. Gold-Bullen sollten auf längere Sicht also die Hoffnung nicht aufgeben.

Goldpreis seit 10. Oktober

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Gold/Silber

Goldpreis – $1.500 bleibt wichtiger Widerstand

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Der Goldpreis hat sich im Wochenverlauf kaum verändert – gleichwohl bleibt der Trend im Monatschart weiter aufwärts gerichtet.

Der abgebildete Monatschart (mit logarithmischer Skalierung) zeigt die Kursentwicklung des in New York gehandelten Gold-Futures (GC) seit Anfang 2010 bei einem letzten Kurs von $1.493,5. Jeder Kursstab stellt die Kursbewegung für einen Monat dar.

Der Goldpreis hat sich in der vergangenen Woche wenig verändert und notiert weiterhin knapp unter der wichtigen $1.500 Marke, die einen starken psychologischen Widerstand darstellt. Der Goldpreis nähert sich nun wieder dem Vormonatstief, welches sich bei $1.470,5 befindet.

Das aktuelle Monatshoch liegt bei $1.525,7 und damit fast punktgenau am Tief des Jahres 2012, welches ebenfalls ein relevanter Widerstand ist.

Das aktuelle Jahreshoch sehen wir weiterhin bei $1.566,2 und somit nur etwas mehr als $20 unter der 61,8 % Fibonacci Korrektur, die sich bei $1.588,2 befindet. Auch dieses viel beachtete Kursniveau ist ein wichtiger Widerstand, der auf steigende Kurse drücken kann.

Wie geht es weiter mit der Kursentwicklung beim Goldpreis?

Aus Sicht des Monatcharts liegt ausgehend vom Vorjahrestief bei $1.167,1 ein definierter Aufwärtstrend vor. Die Wahrscheinlichkeit für längerfristig weiter steigende Kurse am Goldmarkt beträgt somit etwa 60 %. Allerdings konnte der zurzeit relevante charttechnische Widerstand bei $1.526,7 (Tief des Jahres 2012 und rote gepunktete horizontale Linie im Chart) bislang nicht nachhaltig nicht überschritten werden, was negativ zu werten ist.

Nach dem kräftigen Kursanstieg der vorangegangenen fünf Monate setzten im September Gewinnmitnahmen ein, die den Goldpreis zeitweise deutlich unter $1.500 drückten. Die Monatskerze des Septembers stellt sich als negative Umkehrkerze dar und könnte auch darauf hindeuten, das die Aufwärtsdynamik des Goldpreises unterbrochen ist. Das Chartbild würde sich dann weiter verschlechtern, wenn das Septembertief bei $1.470,5 unterschritten wird. Möglicherweise besteht dann weiteres Korrekturpotential, welches zunächst bis zum Augusttief bei $.1412,1 führen könnte.

Der Aufwärtstrend würde erst dann wieder bestätigt werden, wenn das Jahreshoch bei $1.566,2 überschritten wird. In diesem Fall könnte sich weiteres Aufwärtspotential bis zum 61,8 % Fibonacci-Korrekturniveau ergeben.

Mehr von Karsten Kagels unter https://www.kagels-trading.de/chartanalysen/

Der Goldpreis handelt weiter unter dem wichtigen Widerstand von 1500 Dollar

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Aktien

Marc Friedrich über Mega-Crash und Gold, Silber, Platin, Whisky, Bitcoin

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Steht der größte Crash aller Zeiten bevor? Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht im folgenden Interview über den Zeitpunkt im Jahr 2023. Das Geldsystem werde uns um die Ohren fliegen. Auch politisch und gesellschaftlich werde es Probleme geben. Schuld sei die weltweite Politik der Notenbanken (abgeschaffte Zinsen) und die globale Verschuldung.

Marc Friedrich rät zu Sachwerten

Die 2020er-Jahre werden laut Marc Friedrich das Jahrzehnt der Sachwerte werden. Anleger würden in historischer Betrachtung bei jedem großen Crash immer beträchtlich an Vermögen verlieren. Es sei denn man habe vorher sein Vermögen in Sicherheit gebracht und diversifiziert. Daher rät Friedrich dazu Teile seines Geldes zu investieren in Sachwerte wie Whisky, Gold, Silber, Platin und Bitcoin. Bei den Edelmetallen nennt er einen interessanten Grund, warum Geschäftsbanken hier bald stärker investieren könnten. Notenbanken würden schon jetzt jede Menge Gold zukaufen.

Sissi Hajtmanek und Manuel Koch sprechen im folgenden aktuellen Video mit Marc Friedrich. Alles negativ, alles „Weltuntergang“, mag man bei solch düsteren Aussagen fast fragen wollen? Friedrich betont, dass er stets ein positiver Mensch sei, und dass es nach solchen Zusammenbrüchen auch immer weiter gehe. Man müsse als Anleger vor solchen Abstürzen halt sein Vermögen in Sicherheit bringen. Anmerkung: Die Thesen von Marc Friedrich und Matthias Weik sind aus ihren Büchern einem breiten Publikum gut bekannt. Ob der große Crash im Jahr 2023 wirklich kommt? Da müssten wir natürlich auch raten.

Ist-Zustand

Grundsätzlich kann man sagen, das viele angesprochenen Aussagen zum Ist-Zustand inhaltlich richtig sind. Denn die Schulden (vor allem in den USA) liegen höher als auf dem Höhepunkt kurz vor der Finanzkrise 2008. Die Notenbanken haben die Zinsen abgeschafft, was zu immer größeren Verwerfungen führt. Zum Beispiel zukünftige Rentner dürften fast schon in Ohnmacht fallen bei tatsächlich ausgezahlten privaten Rentenversicherungen und Sparplänen. Denn zehn oder zwanzig Jahre Lang Nullzinsen abzüglich Inflation fressen enorm am angesparten Kapital, wo viel stärker als man es jetzt erahnen möchte. Aber ob im Jahr 2023 der große Knall kommt, die große Bereinigung? Schauen Sie bitte das folgende Video-Interview mit Marc Friedrich.

Marc Friedrich
Marc Friedrich

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