Nicht nur, dass zahlreiche Zentralbanken seit geraumer Zeit massiv Gold aufkaufen. Sie haben laut Goldman Sachs auch vor, in diesem Jahr pro Monat 60 Tonnen aufzukaufen. Auch Privatanleger sind dabei massiv in Gold zu investieren. Aktuelle Daten zeigen einen in den letzten Monaten stark gestiegenen Ansturm von Anlegern in Indien, der im Januar sogar dafür sorgte, dass mehr Geld in Gold-ETF investiert wurde als in Aktien-ETF. Und das bei diesem hohen Preisniveau – das zeigt echtes Interesse der Anleger!
Boom bei Gold-ETF in Indien
Indische Anleger investierten im Januar mehr Geld in börsengehandelte Goldfonds als in Aktienfonds – ein seltenes Phänomen, das die anhaltende Nachfrage nach Gold trotz eines durch geopolitische und monetäre Risiken ausgelösten Rekordanstiegs unterstreicht, so Bloomberg News. Weiter wird berichtet: Die Nettozuflüsse in Gold-ETF stiegen in Indien auf einen Rekordwert von 240,4 Milliarden Rupien (2,65 Milliarden US-Dollar) und lagen damit laut den heute von der Association of Mutual Funds in India veröffentlichten Daten leicht über den Zuflüssen in Aktienfonds in Höhe von 240,3 Milliarden Rupien. Dieser Meilenstein markiert eine der stärksten monatlichen Befürwortungen von Gold durch lokale Investoren in den letzten Jahren.
Diese Entwicklung spiegelt einen breiteren globalen Trend wider. Die weltweiten Bestände an Gold-ETF bleiben auch nach einem Rückgang der Preise in der vergangenen Woche nahe ihrem Dreijahreshoch, da die Triebkräfte hinter der rasanten Rally – darunter erhöhte geopolitische Risiken und schwindendes Vertrauen in Staatsanleihen und Währungen – weiterhin bestehen. In Indien werden diese globalen Kräfte durch die tiefen kulturellen Verbindungen des Metalls verstärkt, was die Zuflüsse zusätzlich unterstützt.
Aktieninvestitionen wurden zwar im Januar von Gold überholt, bleiben aber stabil. Aktienfonds verzeichneten den 59. Monat in Folge Zuflüsse, da wiederkehrende Pläne die Anleger zu regelmäßigen Investitionen veranlassen, obwohl der Nifty 50 Index im Jahr 2025 hinter seinen Mitbewerbern zurückblieb.
FMW/Bloomberg
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Gold ist in aller Munde, in allen Medien, Goldbarren glänzen selbst in Dorfblättern und mein Friseur hat auch schon gekauft…vielleicht sollte ich langsam ans Verkaufen denken?
Reine Buchgewinne sind halt auch nur die halbe Freude.
Aber wenn dann doch alles zusammenbricht, Dollar, Euro, Franken einfach alles und ich habe kein Gold?
Schwierig, schwierig…vielleicht sollte ich doch mal Krall oder Friedrich anrufen? Hat jemand die direkte Durchwahl?
Gold ist in wenig Munde.Gold crasht auch gerne mal, ob man das so mag?
Es ist zum Wertspeicher/Instrument der Zentralbanken geworden. Auch die Schmuckbranche leidet. Ihr Friseur scheint gut zu verdienen. Hat der einen Minijob in der EZB?