Folgen Sie uns

Gold/Silber

Gold: Hat immer noch Potential nach oben! Wieviel?

Avatar

Veröffentlicht

am

Mit der Performance der letzten Handelstage konnte Gold schon meine jüngste Betrachtung nachvollziehen, doch so richtig überzeugend ist das zu konstatierende Unterfangen indes nicht. Dennoch halte ich an meiner bisherigen Wellenzählung fest. Dieser Sichtweise folgend steht Gold noch etwas Potenzial, wenn auch nur im überschaubaren Umfang, zur Verfügung. Der Blick auf den Chart zeigt eine waschechte Korrektur und eben keine Impuls- oder Antriebswelle, genannt Aufwärtstrend.

Ausblick für Gold:

Die kleine Aufwärtsbewegung der letzten Tage kann den Startschuss für Welle (iii) darstellen. Einen ersten Hinweis darauf liefert das bereits mehrfache Überschreiten des 0.76-Widerstandes bei 1.727 USD. Dennoch habe ich bei dieser Lesart noch so meine Bauchschmerzen, denn im Zuge der Ausbildung von Welle (ii) hat Gold mehrfach ein derartiges Signal generiert, ohne es dann nachhaltig zu realisieren. Massiv positiv wirkt sich diesbezüglich der bis dato ausgebliebenen Schlusskurs unterhalb der 0.24-Unterstützungslinie bei 1.673 USD aus.

Gold hat noch Potential nach oben
Aufgrund dessen, dass eine Welle „2“, sollte sich diese wie hier im Gold als komplexe Welle ausformen, nicht mittels Triangle abgeschlossen werden darf, erwarte ich keinen erneuten Rücksetzer bis zur zuvor genannten Kurslinie. Das idealtypische Ziel von Welle (iii) liegt auf dem größeren 0.62 Retracement bei 1.852 USD. Wie für eine „3“ üblich erwarte ich diese Welle, wie im Chart dargestellt, sehr dynamisch. Größeres Ungemach für das beschriebene Bild, würden sich sofort mit Unterschreiten des 0.24 Retracements (1.673 USD) einstellen.

Fazit:

Gold bewegt sich ungeachtet des lethargischen Verhaltens immer noch in einem Aufwärtstrend. Der Schlusskurs über 1.727 USD (0.76 Retracement) kann als Kaufsignal angesehen werden. Die Absicherung für bestehende Long-Positionen sollte beim 0.24-Retracement bei 1.673 USD erfolgen.

Gold bleibt zunächst weiter im Aufwärtstrend

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Marko

    15. Juni 2020 16:31 at 16:31

    Hallo Becker,

    wenn der Aktienmarkt jetzt, in den nächsten Tagen, “erwachen” sollte, dann sieht es für Gold düster aus.

    Ich handele kein Gold, kein Silber, nur zur Info.

  2. Avatar

    Marko

    15. Juni 2020 16:47 at 16:47

    Uns solche “Elliot-Wellen-Sachen”, sowas ist bei Corona sinnlos. Das da, was wir sehen ist unsere menschliche Natur.

    Der Markt lebt durch Gier und Angst. Und Corona ist nicht zu unterschätzen !

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

Achtung Dax, Commerzbank-Krise, Gold-Hype

Avatar

Veröffentlicht

am

Von

Chaos bei der Commerzbank. Der Chef Martin Zielke wurde vor die Tür setzt. 10.000 Stellen sollen wohl wegfallen. Nur die comdirect ist noch gesund und zukunftsfähig? Das sagt zumindest Stefan Riße im Interview mit Manuel Koch im folgenden Video. Auch steht die Frage im Raum, ob durch Corona nun die nächste Bankenkrise ansteht.

Stefan Riße weist auch darauf hin, dass der Anstieg beim Dax kritisch zu sehen sei. Was, wenn auch bei uns eine zweite Corona-Welle kommt? Dann könnte dieses erhöhte Kursniveau ein Problem haben (hier das ausführliche Interview mit Stefan Riße). Auch der große Hype rund ums Gold war diese Woche eines der Top-Themen am Kapitalmarkt, was auch von Manuel Koch im folgenden Video thematisiert wird. Mehr Infos auf www.trading-house.de.

weiterlesen

Gold/Silber

Goldpreis, Ölpreis, Aktienmärkte: Was für eine Eintracht im Absturz

Avatar

Veröffentlicht

am

Was war da denn los? Seit gestern sind der Goldpreis, der Ölpreis und die Aktienmärkte parallel runter gerauscht. Dies kann man gut im folgenden Chart sehen, wo Gold, Ölpreis und Dow Jones auf CFD-Basis seit Donnerstag gezeigt werden. Seit gestern ab 15:30 Uhr, wo der Kassamarkt für Aktien in den USA öffnete, ging es nach unten. Im Dow sind es bis jetzt minus 580 Punkte. WTI-Öl verliert seitdem bis jetzt gut 1,50 Dollar. Und der Goldpreis hat bis jetzt 14 Dollar verloren.

Doch keine Stärke im Goldpreis?

Und da schrieben wir gestern noch von einer wirklichen Stärke im Goldpreis. Tja, wie kann es sein, dass diese drei Assetklassen so parallel abschmieren? Bei der Korrelation zwischen Aktienmärkten und Öl ist es klar. Nimmt die Angst vor der immer schlimmer werdenden Coronakrise weiter zu (so wie es seit gestern tatsächlich passiert), verdunkeln sich die Konjunkturaussichten, was natürlich schlecht für die Konzerne ist, aber auch schlecht für die Öl-Nachfrage. Und der Goldpreis? Dachte alle Welt (auch wir) noch gestern Mittag, dass die Kurse von um die 1.815 Dollar nun endlich der Durchbruch nach oben seien, so zeigt das Edelmetall erneut Schwäche, zusammen mit den anderen Märkten. Auch der seit gestern Nachmittag steigende US-Dollar wirkte negativ gegen Gold!

Aber wir meinen: Man sollte das Edelmetall noch nicht aufgeben als Bulle! Was war los abseits vom US-Dollar? Vielleicht gibt der folgende aktuelle Kommentar von Ipek Ozkardeskaya von Swissquote Aufschluss. Der Goldpreis sei auf 1.795 Dollar zurückgefallen, weil die Anleger ihre Long-Goldbestände zur gleichen Zeit auflösten wie ihre Risikopositionen (in Aktien). Der gleichzeitige Ausverkauf von Aktien und Gold in einem Risikoumfeld sei zu einem üblichen Verhalten geworden und habe den Safe-Hafen-Wert von Gold mittelfristig nicht beeinträchtigt. Daher bleibe der Gesamtausblick für Gold trotz einer unerwünschten positiven Intraday-Korrelation mit Aktien weiterhin optimistisch.

Zu viel des guten im fallenden Goldkurs?

Und ja, dieses Phänomen sah man im März beim großen Börsencrash auch. Die Anleger verkauften in Panik Gold, weil sie vor allem für Margin Calls am Aktienmarkt schnell Geld brauchten. Aber jetzt, bei ein paar hundert Punkten Rückfall der Aktienmärkte, muss man da gleich reflexartig den Goldpreis auch runterjagen? War das übertrieben, und Gold kann jetzt wieder einen weiteren Anlauf auf höhere Kursniveaus nehmen? Entscheiden Sie selbst, wie es weitergehen wird. Denn ja, wir haben immer noch keine Glaskugel.

Chart zeigt parallelen Verlauf der Aktienmärkte, Goldpreis und Ölpreis

weiterlesen

Devisen

Rüdiger Born und Andre Stagge mit Blick auf Dax, Gold, Euro, Öl

Avatar

Veröffentlicht

am

Rüdiger Born und Andre Stagge melden sich im folgenden Video direkt vor der Frankfurter Börse. Laut Andre Stagge steckt die Börse derzeit kräftig im Sommerloch. Seit Montag steckt der deutsche Markt in einer Handelsrange. Gold sei derzeit spannender. Der Euro sei fürs Trading einen Blick wert. Beim Trading im Öl hat er einen interessanten Handelsansatz. Wollen Sie meine täglichen Analysen im “Trade des Tages” erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage