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Gold/Silber

Gold – wie berechnet sich sein innerer Wert?

Hannes Zipfel

Veröffentlicht

am

Es herrscht die allgemeine These vor, dass man den Wert von Gold nicht mit konventionellen Methoden erfassen könne, da es selbst als Rohstoff kaum praktischen Nutzen habe und ein reines Spekulationsobjekt sei. Dabei ist der innere Wert des Metalls sehr wohl bezifferbar.

Gold – ohne Arbeit kein Metall

Den inneren Wert von Aktien, Immobilien oder Anleihen kann man z. B. an Hand der zukünftigen Erträge bewerten. Bei Anleihen erfolgt dies über die Diskontierung der zukünftigen Zinserträge via Abzinsformel. Immobilien, so sie denn vermietet sind, generieren im Laufe der Zeit Miete und Pacht, besitzen aber auch einen inneren Wert, der sich aus Arbeit und Material ergibt. Zur Bewertung von Immobilien-Objekten gibt es drei Ansätze: das Ertragswertverfahren, das Sachwertverfahren und das Vergleichswertverfahren. Bei der Bewertung von Unternehmen wird u. a. der kalkulierte zukünftige Cashflow als Bewertungsgrundlage herangezogen (Discoundet Cash Flow/ DCF).

Gold ist ein Rohstoff, der wie alle natürlichen Ressourcen keine laufenden Erträge erwirtschaftet und auch nichts produziert. Bei Rohstoffen erfolgt die Bewertung daher grundlegend über die Produktionskosten, also den finanziellen Förderaufwand pro Gewichtseinheit. Bei dem gelben Edelmetall liegt dieser im Durchschnitt bei aktuell ca. 1.000 US-Dollar pro Unze (31,1 Gramm) gemessen an der breitesten Abgrenzung der Herstellungskosten, den sogenannten All In Sustaining Cost (AICS). Dieser Betrag stellt quasi die untere Bewertungsgrenze dar. Fällt der Preis darunter, wird die Produktion sukzessive eingestellt. Bei weiterhin existierender Nachfrage wird sich der Preis ergo immer mindestens auf oder über diesem Niveau von aktuell 1.000 US-Dollar (910 Euro) pro Unze befinden.

Quellen der Nachfrage nach Gold

Die Kritik an Gold wird oft an der „Nutzlosigkeit“ des Rohstoffs festgemacht. In Anbetracht der Tatsache, dass es seit mehreren Jahrtausenden lückenlos begehrt war, spricht empirisch gegen dieses Vorurteil. Schaut man sich die jüngsten verfügbaren Daten zur Verwendung an, ergeben sich folgende Nachfragequellen (Daten vom World Gold Council):

Nachfrage nach Gold

Richtig ist, dass Gold zwar für die Industrie sehr nützliche physikalische Eigenschaften besitzt, aber für die Massenverarbeitung viel zu hochpreisig ist. Der Rohstoff verfügt über eine sehr gute elektrische Leitfähigkeit, ist sehr extrem form- und dehnbar und nahezu unzerstörbar. Gold kann lediglich durch eine chemische Verbindung aufgelöst werden: das Königswasser, eine Mischung aus Salpeter- und Salzsäure.

Schaut man sich die Nachfragequellen im Tortendiagramm an, dann wird deutlich, dass das Metall überwiegend zur Hortung und nicht wie die meisten Rohstoffe zur industriellen Verarbeitung erworben wird. Preisbedingt ist die Recyclingquote zudem mit über 90 Prozent sehr hoch, sodass kaum Metall verloren geht. Dies führte dazu, dass sich im Laufe der Menschheitsgeschichte überirdisch 193.472,4 Tonnen angesammelt haben (Total Above Ground Stock). Diese Menge entspricht einem Würfel mit einer Kantenlänge von ca. 21,65 Metern, der jährlich um ca. 13 Zentimeter wächst und aktuell ca. 8,2 Billionen Euro wert ist. Darin gebunden sind also 4,8 Prozent des Weltvermögens in Höhe von 170 Billionen Euro. Die folgende Grafik zeigt die Aufteilung der gesamten Goldhortung.

Die Fördermenge beträgt jährlich momentan ca. 3.500 Tonnen. Der Würfel wächst damit um ca. 1,8 Prozent pro Jahr. Diese Wachstumsrate ist die natürliche Gold-Inflationsrate. Die überirdische Menge spielt aufgrund ihrer Dimension bei Angebot und Nachfrage eine entscheidende Rolle und muss in die Bewertung des Metalls mit einfließen.

Die Stock to Flow Methode

Mittels des Verhältnisses aus Umlaufmenge (Stock) und der jährlich hinzukommenden Menge (Flow) wird die Seltenheit eines Rohstoffs ermittelt und heuristisch bewertet. Dies ist bei Gold in Anbetracht der Dimension der potenziell verfügbaren Umlaufmenge von großer Bedeutung.

Trotz der immensen überirdischen Lagerbestände besitzt das Edelmetall gemäß dem Stock-To-Flow-Wert von ca. 50 die höchste Seltenheit aller Rohstoffe und aller Assets weltweit – es ist momentan sogar noch seltener als Bitcoins. Die Motivation, daran festzuhalten, ist offensichtlich stark bei den Käufern ausgeprägt. Ein Phänomen, das in dieser Form über Jahrtausende nur bei Gold vorkommt. Die Erwartung, dass sich diese Tatsache in den kommenden Jahren in Anbetracht der ökonomischen und geopolitischen Gemengelage ändern wird, ist zumindest ambitioniert. Im Gegenteil ist davon auszugehen, dass in den kommenden Jahren noch mehr davon gehortet wird und der Stock-Flow im Verhältnis zur Fördermenge tendenziell weiter abnimmt.

Der Wert des Goldes

Natürlich handelt nicht jeder Goldkäufer rational im Sinne eines Homo Oeconomicus. Aber der Mensch besteht nun einmal zum Großteil aus Emotionen. Ökonomen, die die Wirtschaft in der Theorie ausschließlich an Hand rationaler menschlicher Entscheidungen zu modellieren versuchten, sind in der Praxis ausnahmslos gescheitert. Warum also sollte man ausgerechnet Gold nur rational und nicht auch emotional bewerten.

Wobei man bei der Hortung durchaus auch rationale Motive unterstellen kann. Die Zentralbanken werden schon wissen, warum sie das monetäre Edelmetall massenhaft ihren Reservebeständen hinzufügen, ebenso wie die indische Hochzeitsbraut, deren Mitgift zu großen Teilen aus Schmuck und nicht aus Indischer Rupie besteht.

Neben dem inneren Wert (Arbeit) und dem praktischen Nutzen trägt auch die Emotion zum Wert bei. Ästhetik und die religiöse Bedeutung des Metalls als Symbol des Sonnengottes sind unbestreitbare Nachfragemotive. Sogar in der Architektur und in der Veredelung von Materialien spielt Gold eine Rolle. Man denke nur an die goldverzierten Zwiebeltürme des Kremls oder das Chinesische Haus im Park Sanssouci. Sogar goldene Wasserhähne in Luxushotels sind Teil der emotionalen Nachfrage aus dem Luxussegment.

Die angeblich dominierende Bedeutung der Spekulation, die oft als einzige Nachfragemotivation für unterstellt wird, lässt sich aus dem Stock-to-Flow-Wert nicht ableiten. Der „Flow“ wäre ansonsten deutlich höher. Die Spekulation stellt bei dem physischen Metall im Gegenteil nur die Spitze in der Nachfragepyramide dar und entfaltet ihre preistreibende Wirkung erst am Ende eines mehrjährigen Preiszyklus.

Pyramide - der Wert von Gold

Der große Nachteil des Metalls, die Zinslosigkeit, hat sich ohnehin bereits erledigt, da der allgemeine Realzins sich mit fortschreitender Überschuldung zwangsläufig zur Aufrechterhaltung der Schuldentragfähigkeit Richtung null entwickelt. Die Korrelation zwischen realen Null- und Negativzinsen ist hingegen zu Gunsten von Gold stark ausgeprägt:

Realzinsen

Der Wert oder auch Preis bestimmt sich am Ende wie bei jedem Gut aus dem Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Die Eigenschaften und die Tradition des Goldes sprechen eher für eine weitere Zunahme der Nachfrage bei gleichzeitig unverändertem bis leicht Rückläufigem Angebot (Peak-Gold).

Noch ist der Anteil der Investmentnachfrage mit ca. 5 Prozent via ETFs relativ gering. Doch genau hier besteht auch das Upside-Potenzial. In früheren Hausse-Zyklen stieg der Anteil der Goldnachfrage zu Investmentzwecken deutlich in den zweistelligen Bereich an. Dies macht auch Sinn, wenn man sich die Korrelation von Gold zu Aktien anschaut und sich vergegenwärtigt, dass Anleihen als natürlicher Sicherheitsbestandteil in einem Anlageportfolio keinen Sinn mehr machen, da diese keinen risikofreien Zins mehr bieten, sondern nur noch zinsfreies Risiko darstellen.

Es gibt noch weitere Modelle zur Bewertung des Goldes, die sich stark an seiner Funktion als Ersatzgeld orientieren. Gemäß der globalen Geldmenge, die deutlich stärker expandiert als die Goldmenge, kommen Ökonomen auf bis zu fünfstellige US-Dollar Bewertungen. Der aktuell faire Wert ist in einer Mischkalkulation aller Einflussfaktoren bei ca. 1.750 bis 2.000 US-Dollar pro Unze angesiedelt. Mit jeder weiteren Zinssenkung, jedem neuen oder erweiterten Gelddruckprogramm und jeder neuen Krise im Banken- und Finanzsystem ändert sich natürlich dieser Wert im Zuge sprunghaft steigender physischer Nachfrage.

Fazit

Die Vorurteile gegenüber Gold werden noch lange bestehen. Die Erkenntnis, es besitzen zu müssen, setzt die Beschäftigung mit Risiken voraus – bis hin zu systemischen Umbrüchen von Wirtschaft und Gesellschaft. Das Ausblenden von Risiken schützt aber nicht vor ihnen, weswegen das Interesse an Gold mit zunehmenden Krisensymptomen weiter steigen sollte. Was eine Versicherung in unsicheren Zeiten wert ist, weiß man natürlich erst, wenn der Schaden eingetreten ist und der Schutz greift. Aber jede Versicherungspolice hat ab dem Zeitpunkt des Erwerbs zumindest einen immateriellen Nutzen – es beruhigt die Nerven.

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Motherfucker

    4. Oktober 2019 18:34 at 18:34

    ????

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  3. Avatar

    Edelmetallfan

    4. Oktober 2019 20:51 at 20:51

    ???Es scheint sich um eine Art Werbung für das Edelmetall zu handeln. Wenn Sie den Autor googeln, werden Sie sehen, dass er seit Jahren in der Branche arbeitet, anscheinend gerade als Ökonom für die Solit Gruppe. Daher auch das Fazit seiner Artikel, das sehr häufig in Richtung Gold zielt.

  4. Avatar

    md

    4. Oktober 2019 20:55 at 20:55

    hallo herr Zipfel, danke für die informativen berichte und aufschlußreichen analysen.
    beim gold wäre es für mich sehr interessant wenn man einen gold/einwohner in gram index hätte. ich würde gerne sehen wieviel gold auf einen erdwohner im jahr zb 1920, 1930, 1940….., also alle jahrzente mal entfällt. oder gibts den index schon und ich weiß es nicht. ob er es sich leisten kann, sei mal dahingestellt.
    viele grüsse

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Gold/Silber

Gold: Rekorddaten und Ausblick für 2021 durch World Gold Council

Jörg Bernhard

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Für das abgelaufene Jahr meldete der World Gold Council (WGC) diverse Rekorde im Marktsegment der Gold-ETFs und kommunizierte zudem seinen Ausblick zur Entwicklung der Goldmärkte im Jahr 2021.

Gold: Rekordlaune bei Investments in ETFs

Bedingt durch die Coronakrise haben verunsicherte Investoren im Jahr 2020 in großem Stil Gold in Form von physisch hinterlegten ETFs gekauft. Im September kletterten zum Beispiel die Goldbestände von insgesamt 83 erfassten ETFs auf 3.880 Tonnen und einen Marktwert von insgesamt 235,4 Milliarden Dollar. Beide Werte stellten einen neuen Rekord dar. Zum Jahreswechsel stellten sich Werte von 3.751,5 Tonnen bzw. 228,1 Milliarden Dollar ein.

Ein weiteres Allzeithoch wurde aber auch bei den registrierten Gold-Zuflüssen registriert. Mit 877,1 Tonnen Gold wurde der Vorjahreswert in Höhe von 398,3 Tonnen um 120 Prozent und das im Jahr 2009 erzielte bisherige Allzeithoch in Höhe von 649 Tonnen um 35 Prozent übertroffen. In Nordamerika waren Gold-ETFs übrigens besonders stark gefragt. Dort erhöhten sich die Bestände dieser Form von Papiergold innerhalb eines Jahres um 563,3 Tonnen. Der zweitstärkste Appetit war mit 259,9 Tonnen in Europa auszumachen, womit diese beiden Regionen fast 94 Prozent der weltweiten ETF-Nachfrage repräsentiert haben.

Ausblick für 2021 tendenziell optimistisch

In einem weiteren Statement veröffentlichte der WGC seinen Ausblick für das Jahr 2021. Dessen Analysten gehen davon aus, dass Investoren dauerhaft niedrige Zinsen in riskantere Anlageklassen locken könnte. Weil dies mit steigenden Haushaltsdefiziten, wachsenden Inflationssorgen und hohen Aktien-Bewertungen einhergehen dürfte, rechnet die internationale Interessenvertretung der Goldminenindustrie mit einer stabilen Investorennachfrage, während die Konsumentennachfrage dank einer wirtschaftlichen Erholung anziehen könnte.

Die Performance des Goldpreises hängt laut WGC von insgesamt vier Faktoren ab, von denen zwei von strategischer und zwei von taktischer Natur seien. Zur erstgenannten Gruppe gehören das wirtschaftliche Wachstum sowie das Maß an Verunsicherung. Von taktischer Bedeutung seien die Opportunitätskosten und das Momentum.

Fazit

Der WGC rechnet für 2021 mit einer positiven Performance von Gold, wenngleich in gedämpfter Form. Als wichtigsten Grund für diese Erwartungshaltung wurde die Aussicht auf eine höhere Konsumentennachfrage in China und Indien, gefolgt von der Chance auf dauerhaft niedrige Zinsen und dem damit verbundenen Wegfall von Opportunitätskosten (Zinsverzicht bei Gold) genannt.#

Hier finden Sie zusätzliche Informationen des World Gold Council..

Gold dürfte auch 2021 gesucht sein

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Gold/Silber

Gold und Silber – das sind die entscheidenden Faktoren!

Redaktion

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Nach dem Sieg der US-Demokraten in Georgia herrschte Konsens: das werde negative Folgen für den US-Dollar haben (Stimulus, ansteigende Verschuldung etc.) – und positive Folgen für den Preis von Gold und Silber. Aber der US-Dollar hielt sich wohl aufgrund der steigenden Renditen für US-Staatsanleihen besser als erwartet, während Gold und Silber nach dem Sieg der US-Demokraten zunächsten zulegten, dann aber unter Druck kamen.

Wie sind die Aussichten für Gold und Silber?

Wie aber geht es für die beiden Edelmetalle weiter? Markus Koch spricht mit Stefan Breintner von der Vermögensverwaltung DJE. Was sind die Hauptgründe für Gold? Welche Faktoren spielen die entscheidende Rolle? Breitner ist ein ausgewiesener Branchen-Kenner, der die Unternehmen aus diesem Markt (persönlich) gut kennt und daher viele eher nicht im Mainstraem auftauchende Aspekte einwerfen kann:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Was spricht für Gold und Silber?

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Gold/Silber

Warum der Goldpreis trotz steigenden US-Renditen zulegen kann

Claudio Kummerfeld

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Mehrere Barren aus Gold

Der Goldpreis steigt seit gestern (endlich mal wieder?) an. Gestern früh im Tief bei 1.817 Dollar, sah man gestern Mittag ein Tief von 1.829 Dollar, und seitdem geht es bergauf. Über Nacht ist Gold bis jetzt gestiegen auf 1.861 Dollar. Das kann sich doch sehen lassen? Zumal man sehen muss, dass der Goldpreis von letztem Mittwoch bis gestern früh 140 Dollar verloren hatte, und das vor allem wegen der deutlich gestiegenen Renditen für US-Staatsanleihen.

Die Rendite für die zehnjährige US-Staatsanleihe war nämlich von 0,92 Prozent auf 1,10 Prozent gestiegen. Von gestern Mittag bis heute früh geht es weiter bergauf auf 1,15 Prozent. Das sind deutliche Zuwächse! Gestern hatten wir noch berichtet, wie sehr die steigenden US-Renditen gegen den Goldpreis drücken. Umso positiver ist der aktuelle Anstieg im Goldpreis wohl zu werten, während gleichzeitig die Rendite der US-Staatsanleihen weiter angestiegen ist! Denn je höher sie notiert, desto weniger attraktiv ist eigentlich das zinslose Gold für Anleger!

Goldpreis profitiert von sinkender Lust am Risiko

Der US-Dollar lief weiter nach oben im Aufwärtstrend, verliert heute früh aber ein klein wenig an Schwung. Die Gesamtlage ist noch nicht klar. Kann sich der Goldpreis heute weiter erholen? Und was ist der Grund, warum sich Gold aktuell von der Entwicklung der Anleiherenditen in den USA abgekoppelt hat? Dafür lassen wir mal Naeem Aslam von Avatrade zu Wort kommen mit seinem aktuellen Kommentar von heute früh, wo auch der Goldpreis besprochen wurde. Der Grund für den steigenden Goldpreis sieht er darin, dass der Risk-on-Trade (hier die Erklärung des Begriffs) etwas an Popularität verloren habe, was die Aktienkurse nach unten brachte. Darüber hinaus würden die zunehmenden Spannungen in Washington niemandem helfen – dieser besondere Faktor lasse die Anleger auch vorsichtiger werden.

Der Chart zeigt den Kursverlauf im Goldpreis seit dem 4. Januar. So ganz überzeugend ist der aktuelle Anstieg noch nicht. Zeigen die Aktienmärkte heute wieder Anstiege, die Renditen bleiben hoch oder steigen noch weiter an, ist die kleine Euphorie bei Gold dann schnell wieder vorbei? Abwarten, denn das ist noch eine wacklige Kiste.

Chartverlauf im Goldpreis seit dem 4. Januar

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