Gold/Silber- Werbung -

Gold kennt keinen technologischen Fortschritt

Gold

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

im Grunde ist der Goldmarkt eine eher langweilige Veranstaltung. Das Angebot ist wenig flexibel. Pro Jahr werde fast immer rund 4.500 Tonnen aus der primären Minenproduktion und dem sekundären Recycling angeboten. Diese Unbeweglichkeit liegt in der Natur der Sache. Es braucht in der Regel Jahre, um neue Produktion zu erschließen. Wenn dann der Preis einmal ungünstig ist, werden diese Minen dennoch nicht geschlossen, weil man zumindest die Finanzierungskosten reinholen muss.

Beweglicher ist der Markt freilich auf der Nachfrageseite. Tatsächlich war die Nachfrage 2020 und 2021 so schwach wie seit rund 10 Jahren nicht mehr. Welche Faktoren wirkten hier?

2020 waren wir mit in der Pandemie. Das Virus war überhaupt kein Treiber für Gold, weil die Nachfrage aus der Schmuckindustrie nahezu kollabiert ist. Zwar fassten Investoren in der Krisenwährung verstärkt zu. Per saldo freilich sackte die Nachfrage auf ein historisch niedriges Niveau ab.

2021: Die Schmuckindustrie fragt fast 1.000 Tonnen mehr als im Vorjahr zu. Dafür reduzierten die Investoren ihre Nachfrage um rund 600 Tonnen. Letztlich schon wieder ein eher schwaches Jahr für das Edelmetall.

Im Hintergrund wirkt allerdings eine Kraft, die den Goldpreis langfristig immer stützen wird. Die Produktionskosten kennen nämlich letztlich nur eine Richtung, nämlich aufwärts. Anfang 2016 wurde die Unze weltweit noch zu durchschnittlichen Kosten von ziemlich genau 800 USD gefördert. Inzwischen verursacht eine Unze Förderkosten in Höhe von 1.129 USD (Dezember 2021).

Es ist schlechterdings unvorstellbar, dass die Förderkosten jemals wieder sinken werden. Goldproduktion ist schon lange eine hochtechnische Angelegenheit. Hier arbeiten sensorgestützte Sortieranlagen, fest installierte Grubenzüge oder große Radlader. Die jüngsten technologischen Innovationen wie künstliche Intelligenz oder Cloud-Software…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

8 Kommentare

  1. Wenn das Gold was ich 2000 gekauft habe, sich nun im Wert mehr als versechsfacht hat, wer musste dafür arbeiten?
    Als Aktionär erhalte ich hohe Dividenden, wenn die Firmenführung gut wirtschaftet und die Arbeiter am Fließband in möglichst 3 Schichten, 7 Tage die Woche arbeiten, die Gewerkschaften schwach sind, und die Zulieferer möglichst tief im Preis gedrückt werden können., der Staat den Industriestrom subventioniert usw.
    Ein Roter würde sagen: Kapitalistischer Ausbeuter.
    Wer musste dafür arbeiten, dass ich sehr hohen Kapitalertrag hatte, weil das Gold im Schließfach liegt, das ich ja auch bezahle?

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Gut gesagt.Gold, ich liebe es.
      Vielleicht liegt es an einen ABSTRAKTEN INNEREN WERT.
      Gold ist Geld, in unseren Stammhirn programmiert.
      Gold ist Währung. Vom nächsten Sonnensturm unabhängig.
      Aber wenn das passiert, haben wir andere Probleme………………….
      Viele Grüsse………

      1. Young Global Leader

        Gold ist die Sonne auf der Erde.

        Jeder versteht das. Mein Mentor, Klaus Schwab, bezahlt seine Lebenselixiere, die er Händlern vom Aldebaran abkauft, selbstverständlich auch in Gold. Mitunter akzeptieren sie aber auch Edelsteine. Es gibt Leute, die sagen, Gold könne man nicht essen, aber das ist schnöde. Außerdem essen die Leute ohnehin zu viel. Gold dagegen haben sie wenig.

        1. Hallo Young Global,

          man kann Gold essen und auch offiziell Lebensmitteln beimischen.
          Es hat die Lebensmittelzulassungsnummer E-175

          1. Young Global Leader

            Oh, gewiss, aber es ist halt Deko, keine Nahrung.

            Kolloidales Silber wurde einmal zur Bekämpfung von Bakterien eingesetzt

            https://de.wikipedia.org/wiki/Kolloidales_Silber

            wobei es auch Leute gibt, die es damit ein wenig übertrieben haben

            https://en.wikipedia.org/wiki/Paul_Karason

            Bei Gold ist mir so etwas nicht bekannt.

  2. Der Autor behauptet die Nachfrage nach Gold wäre in der Pandemie so gering wie seit zehn Jahren nicht.
    Welches Gold ist gemeint? Doch wohl Papiergold!
    Denn ich habe mehrfach erlebt, dass physisches Gold gar nicht mehr zu kaufen war.
    Wenn es zu kaufen war, dann war es deutlich teurer als der Börsen Preis.
    Ich habe sowas bei Physischen Gold noch nie gesehen.

    Ich wundere mich warum eine Zeitung solch einen Quatsch verbreitet.

  3. Hallo Christian J,

    Ja, aber das kann man doch den Leuten nicht sagen.
    Solange man nur mit Gold spekulieren will, ist doch Papiergold besser als physisches Gold.
    Mit physichem Gold ist das unmöglich., da auch jedesmal der Händler etwa 4% mitbekommt.
    Wer aber langfristig ( z. B. für. die Altersversorgung) Papiergold hortet, der hat es nicht verstanden.
    Zumal man es auch nicht anonym kaufen kann.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  4. Ich frage mich immer, was da für Dummköpfe weltweit, und ohne Ausnahme, bei den Notenbanken sitzen. Egal ob die Regierungen sozialistisch, kommunistisch, kapitalistisch ausgerjchtet sind, alle horten Gold.
    Und zahlen dafür immer mehr Geld.
    Warum legen sie sich nicht Aktien in den Tresor, oder Firmenanleihen. Das können sie doch alles von dem Gold kaufen. Es würde Dividenden bringen usw.
    Seltsam.
    Oder habe ich da was nicht verstanden?
    Dieses vollkommen nutzlose Zeug, dass sie dann auch noch in riesigen Hochsicherheitslagern bewachen.
    Wenn es noch vorhanden ist, dann bewachen die Amis seit vielen Jahrzehnten tausende von Tonnen.
    Kann es sein, dass es gebraucht wird wenn die Währungen geschrottet sind.
    Da kann wohl jeder Gold gebrauchen.
    Aber warum dann keine Aktien und/oder Firmenanleihen?

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage