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Gold/Silber

Gold: Kommt der Befreiungsschlag?

Über die Perspektiven des gelben Metalls..

Veröffentlicht

am

Wie ich es bereits in der letzten Ausgabe mit den Worten „Gold nervt“ titulierte hatte, konnte Gold mit der jüngsten Performance diesen Vorwurf nicht entkräften. Nach wie vor gleicht die Performance weder Fisch noch Fleisch. Dennoch halte ich an meiner kurzfristig verhalten positiven Einschätzung fest. Der Blick aus größerer Höhe weist da schon eine gänzlich andere Sichtweise auf. Langfristig sehe ich Gold in einer seit 2011 laufenden Korrektur, deren Abschluß auch noch nicht unmittelbar bevorsteht.

 

Ausblick:

 

Die aktuellen Preisabschläge dienen der Ausbildung von Welle (b) der abc-Formation. Mit dem Erreichen des 0.50 Retracements (1.201 $) könnte (b) bereits abgeschlossen sein. Doch solange sich der Trend noch unterhalb des 1.00 Retracements (1.235 $) aufhält, muß auch die Möglichkeit des Abgleitens, bis zur 0.62-Unterstützung (1.191 $) einkalkuliert werden. Der Bruch dieser sehr wichtigen Unterstützung mittels Schlußkurs sollte sich nach Möglichkeit nicht einstellen.

Diesem Szenario räume ich auch keine größeren Chancen auf Realisierung ein. Vielmehr sehe ich die Preise wieder deutlich steigen. Zumindest eine Stabilisierung an den kommenden Tagen sollte zu verzeichnen sein. Das fernere Ziel von (c) liegt auf dem 0.76 Retracement (1.313 $), doch sollte das Erreichen dieser Linie schon tief im kommenden Jahr liegen.


(Chart durch anklicken vergrößern)

Aufgrund der Tatsache, daß sich auf dem Niveau der 0.76-Linie auch die obere hellgraue Trendkanallinie zu finden ist, läßt ein ungehindertes weiterführendes Ansteigen unrealistisch erscheinen. Größere Gefahren für das beschriebene Bild würden sich erst durch einen Bruch des 0.62 (1.161 $) einstellen. Ein erstes Warnsignal würde diesbezüglich durch den Bruch des 0.62 Retracements (1.191 $) geliefert.

 

Fazit:

Gold bildet unter dem Deckmantel einer großen Korrektur eine aufwärtsgerichtete kleinere Korrektur aus. Ein kleines bis ca. 1.300 $ reichendes Kaufsignal wird erst über 1.235 $ (1.00 Retracement) gebildet. Sichern Sie auf dem 0.62 Retracement bei 1.191 $ ab.

12 Kommentare

12 Comments

  1. Columbo

    19. November 2018 17:46 at 17:46

    Der allseits geschätzte und bewunderte @Segler hatte am 15/11 geschrieben:“die 1320 bei Gold sind schnell erreicht“. Was versteht er unter „schnell”? Eine, zwei Wochen? Ist danach immer noch schnell?

    • leftutti

      20. November 2018 01:06 at 01:06

      Der allseits geschätzte und bewunderte @Segler hatte am 15/11 geschrieben:“die 1320 bei Gold sind schnell erreicht“.
      Der allseits geschätzte Segler hat am 19.11. geantwortet: Mein Zeithorizont in den Edelmetallfutures liegt bei März/April.
      Info: Aktuell bin ich nach dem kürzlichen Upmove vorübergehend aus Gold ausgestiegen.

      Möge jeder denkende und analysierende Mensch daraus seine Schlüsse ziehen…

      • Segler

        20. November 2018 08:32 at 08:32

        Möge auch ein Chiemgauer Volksbühnenfreund analytisch denkend sein und etwas weniger böswillig-spitzfindig jedoch leider daneben liegend.
        Eine Hilfe:
        – Zeithorizont März -April bleibt mit Ziel 1320 im Gold
        – Kurzfristig überkaufte Situation im Gold –> Ausstig am Top und Wiedereinstig weiter unter.
        – Silber war kurzfristig schwach, daher der Switch Golg–>Silber
        – Bonds standen vor dem break out und sind bald überkauft –> Reduktion ZB
        und Reentry in Gold
        Was Sie vielleicht nicht verstehen:
        1) Das Ziel März-April im Gold ist und bleibt aktuell
        2) Ein zwischenzeitlicher Ausstieg und Wiedereinstieg aus tradingtechnischer Überlegung ist kein Widerspruch.
        Im übrigen – Ich würde es höflich empfinden, wenn Sie Fragen stellen, falls Sie atwas nicht verstanden haben, anstatt spitzfedrige versteckte Anspielungen als Giftpfeile zu verschiessen.
        Ich kann damit umgehen, aber es tut der Atmospäre dieser Seite nicht gut
        und wirkt demotivierend.

  2. Segler

    19. November 2018 21:27 at 21:27

    @Columbo – Mein Zeithorizont in den Edelmetallfutures liegt bei März/April.

    Info: Aktuell bin ich nach dem kürzlichen Upmove vorübergehend aus Gold ausgestiegen.
    Ich erwarte eine kleine Korrektur. Werde aber wieder einsteigen, sobald die Volumenlücke im Profil gefüllt ist.
    Statt dessen bin ich mit 3 Kontrakten long in Silber eingestiegen
    und mit 6 Kontrakten in die 30-Jährigen Bonds (ZB-Kontrakt long)
    Ausserdem halte ich sehr grosse Positionen Short Calls im Nat.Gas.
    Der drastische Anstieg im NG brachte unfassbar hohe Prämien ein.
    Für Insider: Eine Option, deren Eintrittwahrscheinlichkeit bei nur 5 % liegt, )also ein extrem weit entfernter Preis auf dem Level der Finanzkrise 2008 ) wurde mit 560 Dollar bezahlt.
    Grosse Fonds und Hedger mussten liquidieren. Deren Broker haben per Marketorders die Positionen gekillt. Teilweise stiegen dieOptionsprämien um 2300 %
    Sowas habe ich noch nie live gesehen.
    Da musste ich einfach zugreifen
    🙂
    Wenn Du mehr Infos zu Gold etc. brauchst, dann lass es mich wissen
    Gruss

    • Columbo

      19. November 2018 22:52 at 22:52

      Danke @Segler für die Antwort. Mich würde Deine Einschätzung zu Gold für die nächsten paar Jahre sehr interessieren, falls das möglich ist. Nur ganz grob. Wie Du wahrscheinlich weißt, bin ich kein Trader und werde mit 60+ auch keiner mehr werden?.

      • Segler

        20. November 2018 10:17 at 10:17

        @Columbo – Deine Frage ich verständlich. Wer wüsste nicht gern wie der Goldpreis in 5 Jahren ist ? Ich halte mich mit derart langfristigen Prognosen zurück.
        Grundsätzlich war und bin ich trotz meiner aktuellen bullischen Einschätzung sketipsch, was ein Engagement in Gold anbelangt.
        Das gelbe Metall hat kaum Vorteile. Es stehen die Opportunitätskosten im Raum und die Tatsache, dass es keinerlei Cash Flow generiert – im Gegensatz zu Dividendenstrategien mit soliden Aktieninvestments.
        Im Rückblick über die vergangenen Jahrzehnt steht der jetzige Goldpreis auf sehr hohem Niveau. Eine Halbierung in den kommenden 10 Jahren würde mich nicht wundern, ebenso wenig ein Anstieg wie während und nach der Finanzkrise.
        Als Investor in lebende cash flow generierende Werte (3M, Coca Cola, JNJ und so weiter) bin ich voreingenommen und möchte zum toten Gold keine langfristige Prognose wagen.
        Gruss aus der Schweiz

  3. Vollshorter

    20. November 2018 19:19 at 19:19

    @ leftutti, auch die S&P Prognose hat nur einTag gehalten, ich habe geshortet u. habe mir statt eine blutige Nase eine goldige Nase geholt.Ich weiss,dass Prognosen schwierig sind, aber die Art u.Weise wie man die Kleinen belehren will, kommt nicht gut an.

    • Segler

      20. November 2018 20:40 at 20:40

      @Vollshorter: Falls Sie mich meinen mit der S&P long Aktivität – Sie war ein Volltreffer am Donnerstag.
      Was wollen Sie ?? – Wenn Sie NACH dem kräftigen Upmove drinbleiben und den fetten Gewinn nicht in die Tasche stecken, dann haben Sie doch selber schuld.
      Allein nur mit drei Futures im E-mini waren locker 3000 Dollar drin
      Im Übrigen – Glückwunsch für den heutigen Short Trade 🙂

      Für diejenigen, die meine Posts verfolgen:
      1. Der zwischenzeitliche Ausstieg aus Gold war genau richtig – Der Preis fällt
      2. Der zwischenzeitliche Ausstieg aus Silber heute Mittag war sehr treffend
      3. Die 30 Jährigen Bonds steigen weiter
      4. Im CL hatte ich vor einiger Zeit geschrieben: Achtung, der Downmove ist noch nicht beendet ! – Mit zwei Futures Short im CL bin ich um 19:22 Uhr ausgestiegen und habe mehrere Bull Put Spreads im Öl geschrieben und gehe für das öl ab jetzt von einer Konsolidierung und gleichzeitig deutlich sinkender Volatilität aus
      5. Die Bear Call Spreads im Erdgas von Gestern valutieren weit im Plus – Die Volatilität fällt noch nicht zusammen, aber sie sinkt kontinuierlich. Bis zum Verfall in 36 Tagen werden die Optionspreise in Richtung Null laufen.

      Da sich meine Leser ganz offensichtlich nicht beehrt fühlen, sondern „belehrt“, schlage ich folgenden Deal vor:
      A) ich mache mein Trading weiter und werde Euch in Frieden lassen
      B) Alle anderen Teilnehmer posten zeitnah Ihre Markteinschätzungen im voraus.
      Mäkeln und besser wissen kann jeder – Also Jungs: Butter bei die Fische !
      Postet Eure Positionierung im Vorhinein, schreibt klare Marktberichte oder macht eine Kolumne auf.
      C) Jeder, der besser tradet als ich ist herzlich in die Schweiz eingeladen, mir seinen Track Record und die Equity Curve zu zeigen.
      Jetzt bin ich gespannt.

      Also los
      Herzliche Grüsse

      • Lausi

        21. November 2018 04:30 at 04:30

        Lieber @Segler,

        was sind Sie denn so dünnhäutig? Ich denke eine Mehrheit der FMW-Leser würde es sicherlich schade finden nicht mehr Ihre Einschätzungen zu erfahren. Manchmal kann man vielleicht Ihre Kommentare als etwas überheblich empfinden, aber ich habe keine Probleme damit. Ich jedenfalls erkenne neidlos an, dass Sie mir haushoch überlegen sind. Vielleicht sollten Sie nicht jedes mal Ihre Geringschätzung der klassischen Charttechnik einem so an die Nase binden. Viele Profis erzielen damit ja beachtliche Erfolge, und irgendwie scheint es ja auch zu funktionieren, wenn vielleicht auch nicht mit so großer Prognosesicherheit wie Ihre Methode. Wäre es nicht vielleicht interessant Ihre Herangehensweise mit der Charttechnik zu verbinden? Also zu sehen, was sagen die Volumen- und Vola-Indikatoren und was sagt der Preischart? Das könnte doch eventuell eine recht fruchtbare Verbindung sein, oder?

        Bezüglich Ihrer S&P long Aktivität von vergangener Woche: Leider haben Sie in Ihrem Post nicht reingeschrieben, mit welchem Zeithorizont diese Longeinschätzung zu betrachten ist. Wer konnte schon wissen, dass das nur eine Eintagsfliege werden würde? Überhaupt scheint mir die Kunst beim Traden eher beim Ausstieg als beim Einstieg zu liegen. Am vergangenen Donnerstag schrieben Sie:

        Ergebnis: 10 Call Optionen long und nun eine Woche warten.

        Die grosse Volumenlücke im Monatsprofil zwischen 2820 und 2880 wartet zum auffüllen.

        Ein kleiner Pups-Trader wie ich nimmt dann mal an, dass es in etwa noch bis zu diesen Marken hoch gehen wird, aber Montag, Dienstag war ja eher das Gegenteil angesagt. Es geht auch nicht darum, wer hier der beste Trader ist oder die treffsichersten Prognosen abgibt. Da sollten Sie doch meilenweit darüber stehen! Selbst ein Superprofi kann auch mal daneben liegen – das bricht doch keinen Zacken aus der Krone. Ich würde mir wünschen, dass hier im Forum eher Kooperations- anstatt Konkurrenzdenken herrscht. Also her mit den Prognosen – gerne auch von den anderen erfolgreichen Tradern hier im Forum. Ich will endlich raus aus meinen Miesen 🙂

        MfG, Lausi alias … 🙂

        • Segler

          21. November 2018 10:54 at 10:54

          Du hast schon recht. Ich sollte gelassener reagieren.
          Manche Trades laufen nicht wie geplant.
          Es kommt vor, dass ein kräftiger Upmove nicht von Anschlusskäufen unterstützt wird, und dann nehme ich den Gewinn mit gehe halt raus.
          Zwar hatte ich geschrieben, dass ich ein Auffüllen der Volumenlücke“ weiter ober erwarte – aber es kam dann anders.
          Artikel schreiben frisst wertvolle Zeit – Man kommt mit dem Kommentieren oft nicht hinterher.
          Vielfach führt es zu Missverständnisen, weil jeder Händler einen anderen Ansatz und anderen Zeithorizont hat.
          Bekanntermassen ist die Kommentarfunktion des WordPress Systemes weder für schnelle
          Updates noch für thematisch gegliederte Diskussionsstränge geeignet.
          Meinen Tradingansatz zu erläutern, der mit anderen Quellen als der klassische Chart arbeitet, war mein Anspruch.
          Mit diesem Anspruch gepaart mit einer Art messianischem Eifer erzeuge ich Unverständnis und Ablehnung.
          Ich akzeptiere das und werde mich nicht mehr engagieren.
          Die meisten Trader sind schliesslich mit ihrer Handelsweise zufrieden. Sie verdienen Geld damit, und sie empfinden meine Wege als unangenehme „Belehrung“.
          Ich will niemanden von seinem erfolgreichen Weg abbringen.
          Wer erfolgreich ist und wer 120 % per annum ertradet, der braucht veständlicherweise keinen Segler – der bleibt bei seinem System.
          In der Konsequenz kann und werde ich keine Einschätzungen mehr in diese Kommentarfunktion posten, die sich auf meinen Handel beziehen.

          Im übrigen ist FMW eine Finanzseite, die primär journalistisch ausgerichtet ist.
          Das Thema ‚Trading‘ ist zwar interessant und wird von einigen Lesern intensiv beobachtet, ist jedoch bei FMW in der Kommentarfunktion deplaziert, sowohl vom Kernthema her, wie auch vom System der Seite.
          Der Bereich „Trading“ und „Signale“ ist von Herrn Born gut bedient.
          Die technischen Analysen bedient Herr Becker.
          Die Markteinschätzungen bringt Herr Fugmann zweimal täglich in seinen Videos.
          Einschätzungen von meiner Seite können zusätzliche Aspekte liefern – mehr nicht.
          Lassen wir es dabei bewenden.

          • Henno

            21. November 2018 17:01 at 17:01

            Lieber @Segler
            Wie viele andere hier auf FMW wahrscheinlich auch, bin ich in der Regel stiller Mitleser und schätze Ihren Input sehr. Mich würde interessieren, ob Sie eventuell Seminare oder ähnliche Möglichkeiten zum Wissenstransfer anbieten, in denen man von Ihren Tradingkonzepten lernen kann, da ich Sie für äußerst kompetent halte und Ihre Tradingstrategien interessant finde.

            Beste Grüße

  4. Segler

    22. November 2018 12:44 at 12:44

    @Hennno – Danke für die Blumen und für Ihr Interesse und die freundliche Anfrage.
    Seminare biete ich nicht an. Vereinzelt halte ich Vorträge in kleinem Kreis.
    Sie werden verstehen, dass ich bei allem guten Willen und Gelassenheit mir nicht alles bieten lasse.
    Weitere Posts sind nicht ausgeschlossen, aber mein Engagement bei FMW reduziere ich auf ein Minimum.

    Herzliche Grüsse

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Gold/Silber

Euro und Gold: So sind die Aussichten im Umfeld der Fed-Entscheidung!

Veröffentlicht

am

Euro/USD

 

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Nun scheint es dem Euro ernst zu sein! Gemeint ist natürlich die seit Monaten erwartete Bodenbildung. Die jüngste Performance spricht hierüber eine relativ klare Sprache, wenngleich diesbezüglich auch noch nicht das letzte Wort gesprochen wurde. Das mehrfache und zum Teil massive Überschreiten des 1.62 Retracements (1.1292 $) ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, zudem weist diese kleine Rallye Züge einer Impulswelle auf. Diese Formation wäre in dieser Phase zwingend. Mit dieser Performance untermauert das Währungspaar auch meine im oberen Chart dargestellte langfristige Sichtweise.

 

Ausblick:

Resultierend aus dem Überschreiten des 1.62 Retracements (1.1292 $) kann Welle (i) bereits als abgeschlossen angesehen werden. Demzufolge ist an den folgenden Tagen, bis maximal 2-3 Wochen, vom Eintreten einer kleineren Korrektur auszugehen. Da diese Bewegung der Ausbildung von Welle (ii) dient, ist deren Potenzial spätestens auf dem 0.76 Retracement bei aktuell 1.1170 $ begrenzt. In den meisten Fällen verläuft eine „2“ indes nicht so stark. Nach Abschluß dieser Korrektur wird die sich anschließende (iii) den Euro erneut massiv steigen lassen.

 

Das idealtypische Ziel dieser sich meist sehr dynamisch ausformenden Welle wird durch das 1.62 Retracement bei simulierten 1.1508 $ gebildet. Sollte sich diese Sichtweise auch so einstellen, kann davon ausgegangen werden, daß der Euro das Tal der Träne verlassen hat. Der obere Langzeitchart zeigt dann das folgende äußerst positive Szenario auf. Gefahren würden sich dementgegen einstellen, sollte die beschriebene Korrektur tiefer als bis zur 0.76-Unterstützung verlaufen. Gesetzt den Fall, geht die Reise dann sofort bis auf das Niveau der Parität!

 

Fazit:

Durch das Überschreiten des 1.62 Retracements (1.1292 $) wurde ein kleineres Kaufsignal geliefert. Dennoch wird sich eine Korrektur anschließen und erneute Einstiegsmöglichkeiten bereithalten. Ein größeres Signal ist derzeit nicht zu erkennen. Sichern Sie Ihre Positionen auf dem 0.76 Retracement bei 1.1170 $ ab.

 

 

Gold

 

Das Aufwärtsstreben der letzten Wochen hat sich im Verlauf der letzten Woche wieder deutlich relativiert. Die zu konstatierenden Kursgewinne haben sich als marginal dargestellt und können durchaus vernachlässigt werden. Dennoch halte ich an meiner bisherigen Sichtweise fest, wonach sich Gold in einen kleinen Aufwärtstrend befindet. Wie der Chart es aber auch aufzeigt, versteht sich diese Bewegung lediglich als Teil der übergeordneten Korrektur versteht. Der obere Chart zeigt meine diesbezügliche Sichtweise auf. Der Chart zeigt aber auch das noch zur Verfügung stehende Potenzial, in beide Richtungen, auf.

Ausblick:

Momentan bildet sich noch die dreiteilige (a-b-c) Welle (D) des großen seit über drei Jahren laufenden Triangles aus. Im Verlauf der kleinen Welle (c) kann der Trend noch bis zur 0.62-Linie bei 1.388 $ verlaufen. Dieser Anstieg ist allerdings nicht zwingend, denn innerhalb dieser Konstellation kann Welle (c) bereits als abgeschlossen angesehen werden. Solange sich Gold über dem 0.50 Retracement bei aktuell 1.304 $ aufhält, bleibt die Rallye im Laufen. Wesentlich höher als im Chart dargestellt sehe ich Gold nicht steigen. Meiner Ansicht nach ist die vorherrschende Konstellation dazu nicht geschaffen.

 

Wie der Chart es zeigt, favorisiere ich eine andere Variante, welche allerdings einen weiteren noch in der Ferne liegenden Anstieg mit einschließt. Nach Abschluß von Welle (c) und gleichbedeutend von (D) wird die sich anschließende (E) Gold wieder etwas unter Druck setzen. Diese Korrektur nimmt mit Unterschreiten des 0.76 Retracements (1.284 $) ihren Lauf und kann das Edelmetall wieder bis zur unteren hellroten Trendlinie fallen lassen. Größere Gefahren kann ich dementgegen dem Chart nicht ablesen. Die langfristigen Avancen sind davon indes ausgenommen.

Fazit:

Aufgrund der korrektiven Verfassung, in welcher sich Gold seit über drei Jahren befindet, rate ich von einer erneuten Positionierung ab. Das bisherige Kaufsignal behält ungeachtet dessen seine Gültigkeit. Sichern Sie Ihre Positionen auf dem 0.76 Retracement bei 1.284 $ ab.

 

 

Foto: Stevebidmead – https://pixabay.com/en/gold-ingots-golden-treasure-513062/ Gemeinfrei

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Devisen

New York Empire Index Kollaps: Safe Haven-Trade läuft

Veröffentlicht

am

Vorhin berichteten wir darüber. Der New York Empire Index kollabierte um 14:15 Uhr deutscher Zeit von 17,80 Punkten im Vormonat auf -8,6 Punkte. Der Index zeigt an, wie sich das produzierende Gewerbe im US-Bundesstaat New York entwickelt. Und der ist innerhalb der USA ein Schwergewicht.

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So eins schwacher Wert erhöht die Wahrscheinlichkeit auf Zinssenkungen durch die Fed. Das schwächt natürlich sofort den US-Dollar, weil der Devisenmarkt solche Indikatoren augenblicklich in den Kursen verarbeitet. Der Chart zeigt seit 12 Uhr deutscher Zeit den steigenden Goldkurs (schwarz) gegen den fallenden Dollar-Index (gelb). Seit exakt 14:15 Uhr, wo der New York Empire Index veröffentlicht wurde, läuft diese kleine Flucht in den sicheren Hafen namens Gold. Gut, es ist natürlich auch eine Art Automatismus dahinter. Von der Grundtendenz her steigt alles an, was gegen den US-Dollar gehandelt wird, weil der ja gerade fällt.

Gold steigt von 1.337 Dollar aktuell auf 1.341 Dollar. Läuft dieser Trade noch weiter? Immerhin war der Absturz im NY Empire-Index immens groß, und kam in diesem Ausmaß völlig unerwartet! Kann man in diesem Trade noch was mitnehmen, Gold Long und Dollar short? Entscheiden Sie selbst.

New York Empire Index - Gold rauf, USD runter

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Anleihen

Marktüberblick zum Wochenende: Glaubt die Börse dem US-Militär nicht?

Veröffentlicht

am

Das aktuell beherrschende Thema an der Börse ist der Angriff auf zwei Öltanker im Golf von Oman. Wer war es, was ist da passiert? Die USA haben ziemlich schnell ein Video hervorgezaubert, auf dem angeblich zu sehen sei, wie iranische Soldaten auf einem Schnellboot eine Haftmine von einem Öltanker entfernen, weil sie nicht explodiert war. Aber den späteren erfolgreichen Angriff auf den Öltanker zeigt das Video nicht. Ob es der Iran war? Vielleicht ja, vielleicht nein. Oder vielleicht auch iranische Kommandeure, die auf eigene Faust handeln?

Wie auch immer. Wenn man sich heute die Marktreaktionen anschaut, dann darf die Frage erlaubt sein: Glaub die Börse dem US-Militär nicht? Glaubt man an ein Fake-Video? Oder ist den meisten einfach klar, dass dieses Video ja nun mal keinerlei Angriff auf den Öltanker zeigt, und dass es von daher keinen Beweis für einen Angriff durch den Iran gibt? Wir halten uns bei einer konkreten Bewertung raus, und können nur Fragen stellen. Das Problem für die USA ist wohl, dass ihre Seriosität in Sachen Beweislieferung seit den Fake-Beweisen für den Irak-Krieg im Jahr 2003 im Eimer ist.

Der Aktienmarkt jedenfalls reagierte von gestern bis heute überhaupt nicht ängstlich auf diese mögliche Krise. Der Dow ist seit gestern früh bis jetzt um 70 Punkte gestiegen, der Dax notiert exakt +-0 seit Bekanntwerden der „Tanker-Krise“. Im folgenden Chart haben wir Dax und Dow übereinander gelegt und das Bekanntwerden der Angriffe eingekreist.

Dax und Dow

Und der Devisenmarkt? Im folgenden Chart schauen wir mal auf Euro vs USD. Links eingekreist haben wir eine winzige, ganz kurze Reaktion zum Tanker-Angriff. Sie ist aber eigentlich nicht mal erwähnenswert. Denn danach lief EURUSD mehr als 24 Stunden fast seitwärts. Erst heute (Pfeile) kam durch die Konjunkturdaten in den USA ein klein wenig Bewegung in den Markt, und der Dollar wertete gegen den Euro ein wenig auf.

Euro vs USD

Und sonst? Die Zeichen für eine Konjunktureintrübung mehren sich. Russland hat heute seinen Leitzins gesenkt, und will wohl bald weiter senken. Der Grund: Die Wirtschaft laufe schwächer als bislang gedacht. Die Internationale Energie-Agentur spricht heute von nachlassender Öl-Nachfrage. Dass die Institutionellen Anleger auch eine weitere Verschlechterung der Konjunktur erwarten, sehen wir am Ehesten im Anleihemarkt. Die extrem wichtige und auch international stark beachtete deutsche Bundesanleihe (10 Jahre Laufzeit) weist heute eine weiter fallende Rendite auf. Sie fiel heute im Tief auf -0,269%. Einfach unglaublich. Zum Jahresanfang 2019 lag die Rendite noch mit 0,25% im Plus.

Rendite 10 Jahre Bund

Gold

Wohl die Kombination aus dem Konjunkturabschwung, Handelskrieg und den Tanker-Angriffen lässt Gold spürbar steigen. Viele Analysten sind der Meinung, dass mehr Potenzial auf der Aufwärtsseite vorhanden ist. Wie wir es heute früh schon sagten. Nach dem Überschreiten des Hochpunkts bei 1.346 Dollar aus Februar ist der Weg charttechnisch nach oben erstmal frei. Heute stieg Gold bis auf 1.358 Dollar. Bis jetzt kam es wieder zurück auf 1.348 Dollar. Also: Die Flucht in die Sicherheit ist im Gold erkennbar, aber aktuell hat die Angst auch wieder abgenommen. Aber Handelskrieg, Tanker und Co bieten wohl auch nächste Woche die Möglichkeit für einen steigenden Goldpreis.


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Gold

Öl

Und das liebe Öl? Wenigstens hier hat man den USA geglaubt, und jagt den Ölpreis gnadenlos nach oben, weil ein Krieg zwischen Saudis und USA gegen den Iran bevor steht? Offensichtlich glauben auch die Termintrader am Ölmarkt nicht so richtig an die große Kriegsangst für die Region. Zwar reagierte der Ölpreis gestern mit gut 2 Dollar nach oben. Im Chart haben wir den Anstieg eingezeichnet. Aber danach folgte bis jetzt erstmal eine Seitwärtsphase. Wie es weiter geht? Ganz schwer zu sagen. Natürlich kann die Lage weiter eskalieren, und Öl schießt weiter nach oben. Aber die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt eine kurze Halbwertzeit für solche Zwischenfälle. Möglich ist, dass sich der Ölmarkt in den nächsten Tagen wieder der globalen Konjunkturschwäche und der damit einhergehenden Nachfrageschwäche widmet. Das würde natürlich auf einen fallenden Ölpreis deuten.

Öl

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