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Gold/Silber

Gold: Neue Chance voraus – Prognose unter- bis übergeordnet

Ist ein massiver Kursanstieg des Goldpreises bis rund 1660 USD oder gar 1713 USD denkbar? Auf jeden Fall..

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Eine Analyse von forexhome.de

Schauen wir uns meine Sicht auf Dinge vom stark übergeordneten Monats- bis hin zum stark untergeordneten H4-Chart an. Ich sehe hier einige Chancen, um an der Entwicklung des Goldpreises innerhalb der kommenden Tage, Wochen und Monate zu partizipieren. Da sich der US-Dollar temporär durchaus stabil entwickeln könnte und die Indizes immer noch keine Tendenzen einer umfassenden Korrektur aufweisen, gilt der Goldpreis zumindest zweitweise stark belastet. Das erste Engagement im Gold im neuen Handelsjahr ein Short? Wir werden sehen.


Gold stark übergeordnet

Es braucht sicherlich einen entsprechenden Auslöser, um die Gold-Bullen so richtig aufzuwecken und den Kurs auch auf Monatsbasis deutlich in Richtung Norden zu treiben. Die möglichen Gründe zu erörtern soll jedoch nicht Thema des heutigen Forex Morning Statement sein. Nachdem der Kurs im November 2011 das vermeintliche primäre Kursziel der aufwärtsgerichteten Flagge im Monatschart erreichte, kam es einige Monate später zu einem vermeintlichen bearishen Fehlausbruch und anschließend wieder zum Überschreiten des nun ehemaligen Supports bei rund 1166 USD. Doch ein nachhaltiger Retest sieht meiner Meinung nach anders aus.


(Charts durch anklicken vergrößern)

Grund genug für einen weiteren Korrekturschub? Das wäre denkbar und im Wochenchart wird das gleich etwas deutlicher. Halte ich einen massiven Kursanstieg bis rund 1660 USD oder gar 1713 USD für denkbar? Na auf jeden Fall. Als Grundlage dienen mir die mutmaßliche riesige Dreiecksformation und die scheinbare Range zwischen ca. 1046 USD und 1375 USD.

Kursziele einer Korrektur: Fibos im Blick

Befassen wir uns kurz mit dem Wochenchart, der Fibonacci Retracements einer Rallye offenbart, die augenscheinlich Stück für Stück abgearbeitet werden. Ich konnte keinen nachhaltigen Ausbruch unter die 30er Retracements feststellen, weshalb die massive Erholung ab der Stabilisierung an den 50er Retracements mich nicht überraschte.

Die nachhaltige Wiederaufnahme des Aufwärtstrends halte ich aktuell für unwahrscheinlich, da dafür meiner Meinung nach die fundamentale Grundlage fehlt. Zunächst rücken der Monatsbasierte Widerstand bei ca. 1351 USD sowie die knapp darüber liegende Barriere bei rund 1366 USD in den Fokus. Kann sich der Goldpreis nicht über diese Level hinaus entfalten, gehe ich von einer ordentlichen Korrektur aus, die den Kurs durchaus bis zur im Monatschart beschriebenen Zone zwischen etwa 1151 USD und 1166 USD führen sollte.

Boshafter Tageschart

Der Tageschart präsentierte sich in den vergangenen Wochen von seiner hässlichen Seite. Erst ein bullisher Fehlausbruch aus dem Wimpel, inklusive bullisher Überhitzung, anschließend ein bearisher Fehlausbruch aus selbiger Formation und die entsprechende bearishe Überhitzung. Einen nachhaltigen Ausbruch kann ich erst für Mitte/Ende letzten Monats feststellen.

Eine Korrektur bis ca. 1260 USD könnte im Anschluss daran eine attraktive Long-Positionierung aufzeigen. Mein Ziel solch einer Rallye wäre bei ca. 1351 USD zu finden. Sie erinnern sich? Ganz genau! Der erwähnte Widerstand aus dem Wochenchart. Die Korrektur bis zum gewünschten Einstiegslevel könnte jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen. Also warum nicht an jenem Abverkauf partizipieren?

Aktuelle Short-Chance?

In meinem Follower Service begleite ich meine Short-Planungen im Gold regelmäßig und möchte auch dieses Mal meine Gedanken teilen. Mehr Infos zum Forex Signal Service hier:
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Wünschenswert wäre das Scheitern an den jüngst gebildeten Widerständen zwischen rund 1317 und 1322 USD sowie eine anschließende Korrektur. Die erste größere Bären-Barriere würde ich bei den 30er Fibonacci Retracements der letzten Rallye erwarten. Dieser Bereich überschneidet sich glücklicherweise ziemlich exakt mit dem mutmaßlichen sekundären Kursziel der im Screenshot visualisierten Wimpelformation. Bin ich demnach auf dem richtigen Weg?

Dazu der Autor auch im Video:

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Devisen

Aktuell: Pfund sieht kein Brexit-Problem, US-Dollar und Goldpreis in Bewegung

Claudio Kummerfeld

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Die aktuelle Lage bei Goldpreis, US-Dollar sowie im britischen Pfund sind Thema in diesem Artikel. Der Devisenmarkt reagiert tief entspannt auf die Ereignisse rund um den Brexit. Die Verhandlungen zwischen EU und UK sollen diese Woche weitergehen, aber die letzte Brexit-Deadline zur Klärung von Problem rückt unaufhaltsam näher. Und dann hört man heute, dass die britische Regierung an 200.000 Unternehmen Briefe verschickt, wonach diese Vorbereitungen für einen harten Brexit treffen sollten. Und zack, das britische Pfund rauscht ab in den Keller?

Nein, das Pfund steigt sogar leicht! Gibt es nicht? Doch, heute geschieht es genau so. Am Freitag hatten wir noch vor der großen Ungewissheit und dem Risiko gewarnt, übers Wochenende im Pfund engagiert zu sein. Die Trader sagen mit dem Kursverlauf heute: Leute, ganz entspannt, es wird noch einen Deal geben. Was für ein Optimismus! Pfund gegen US-Dollar hat seit Freitag Abend gut 80 Pips zugelegt auf aktuell 1,3018. Euro gegen Pfund hat verloren von 0,9066 auf aktuell 0,9048.

US-Dollar und Goldpreis spielen ihr Spiel

Der US-Dollar verliert schon seit heute früh. Die steigende Hoffnung auf eine Einigung für einen neuen Billionen-Stimulus in den USA schürt natürlich Hoffnung für eine bessere globale Konjunktur. Damit ist der „große sichere Hafen“ namens US-Dollar als Fluchtwährung weniger gefragt. So verliert der Dollar-Index (Währungskorb) seit heute früh von 93,75 auf aktuell 93,23 Indexpunkte.

Tja, und der Goldpreis? Die ständigen seit Tagen anhaltenden Versuche, deutlich über 1.900 Dollar zu laufen, scheiterten immer wieder. Erst heute Vormittag berichteten wir. Ein schwacher US-Dollar bedeutet in der Regel einen stärkeren Goldpreis. Und so kletterte er heute auch von 1.900 auf 1.918 Dollar in der Spitze um 14 Uhr. Aber bis jetzt kommt der Goldpreis wieder zurück auf 1.909 Dollar. Mal wieder scheint der Anlauf nach oben zu scheitern. Im Chart sehen wir seit Freitag früh den US-Dollar-Index in blau gegen den Goldpreis in rot-grün.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf gegen US-Dollar

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Gold/Silber

Goldpreis aktuell: Blick auf US-Dollar, Trump, Notenbanker, Spekulanten

Claudio Kummerfeld

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Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis treibt seit Tagen die Bullen in den Wahnsinn. Ständig neue Anläufe über die Marke von 1.900 Dollar, und dann immer wieder Rückfälle unter diese Marke. Derzeit steht der nächste Versuch an nach oben zu laufen. Über das Wochenende noch glatt bei 1.900 Dollar, so läuft der Goldpreis in diesem Moment auf 1.911 Dollar. Hier die aktuelle Lage und einige Einflussfaktoren für das Edelmetall.

Goldpreis unter dem Eindruck von US-Dollar und Spekulanten

Der US-Dollar-Index (Währungskorb) ist heute Vormittag von 93,76 auf 93,53 Indexpunkte gefallen. Nicht viel, aber immerhin etwas. Dies unterstützt die letzten Stunden den Anstieg im Goldpreis. Der folgende Gold-Chart zeigt den Kursverlauf seit zehn Tagen. Ein klarer, kräftiger Aufwärtstrend ist das noch lange nicht! Wie die Commerzbank in einer ganz frischen Analyse betont, war der scharfe Rückgang im Goldpreis unter die Marke von 1.900 Dollar in der letzten Woche begründet in einem Rückzug der spekulativen Finanzinvestoren. Laut CFTC-Statistik haben diese in der Woche zum 13. Oktober ihre Netto-Long-Positionen um 14 Prozent auf 81.800 Kontrakte reduziert. Damit wurde der Positionsaufbau der vorangegangenen zwei Wochen laut Commerzbank rückgängig gemacht.

Trump und Notenbanker

Der Goldpreis steht auch stark unter dem Eindruck der aktuellen Diskussionen um ein neues Billionen-Hilfspaket für die US-Volkswirtschaft. Nun wird es eine ganz heiße Kiste! Laut der demokratischen Mehrheitsführerin im US-Repräsentantenhaus Nancy Pelosi muss sich bis morgen Abend ein Kompromiss im Streit über ein neues Hilfspaket abzeichnen. Es hänge von der Regierung ab, ob es bis zur Wahl am 3. November weitere Hilfen gebe, so ihre Worte. Und von Donald Trump gibt es aktuell dazu optimistische Worte (hier dazu der aktuelle Kommentar von Markus Fugmann).

Heute gibt es im Tagesverlauf Reden von einigen Notenbankern diesseits und jenseits des Atlantiks. Darunter auch die beiden Chefs. Jerome Powell spricht heute um 14 Uhr, und Christine Lagarde um 14:45. Ob ihre Aussagen Aktienkurse, US-Dollar und Goldpreis bewegen werden, kann bezweifelt werden. Das Billionen-Hilfspaket in den USA dürfte wohl der wichtigste Faktor für Gold sein heute und morgen!

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf der letzten zehn Tage

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Devisen

Große Pfund-Wette übers Wochenende, US-Dollar und der Goldpreis

Claudio Kummerfeld

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Symbole für Pfund Euro, Yen und US-Dollar

Über das bevorstehende Wochenende hinweg wird womöglich eine große Pfund-Wette laufen. Die läuft folgendermaßen. Entweder das Pfund wird nächste Woche weiter deutlich fallen, oder es passiert gar nichts. Denn heute Mittag hat der britische Premier Boris Johnson mit einem harten Brexit gedroht. Die EU bewege sich nicht und habe nie ernsthaft verhandelt, so Johnson (hier mehr dazu). Daraufhin war das britische Pfund gegen den US-Dollar und gegen den Euro seit 12:50 Uhr gefallen.

Und die EU-Kommission hat geantwortet. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen twitterte, dass man weiterhin an einem Deal arbeite, aber nicht zu jeden Preis (sie will wohl nicht als erpressbar in der Öffentlichkeit da stehen). Wie bereits geplant, werde das Verhandlerteam der EU nächste Woche nach London aufbrechen, so ihr kurzer Text. Also: Entweder die Drohung von Boris Johnson sollte lediglich seine eigene Verhandlungsposition verbessern (auf dicke Hose machen), oder es kommt nächste Woche zu einer Konfrontation, die sich nicht mehr lösen lässt. Das wäre wahrscheinlich für das britische Pfund ein ziemlich schlechtes Signal. Den ersten Vorgeschmack gab es vorhin. Euro gegen Pfund steigt von 0,9047 auf 0,9090. Pfund gegen US-Dollar fällt von 1,2957 auf 1,2920. Das waren noch keine Riesen-Bewegungen, aber der Devisenmarkt hat negativ auf die Johnson-Aussagen reagiert. Wer jetzt noch vorm Wochenende eine Pfund-Position öffnet, geht ein großes Risiko ein. Denn man weiß nicht, wie sich die politische Lage übers Wochenende entwickelt.

US-Dollar

Der US-Dollar stand vorhin unter der Fuchtel von US-Konjunkturdaten. Um 14:30 Uhr wurden die Einzelhandelsumsätze deutlich besser gemeldet als erwartet. Dann um 15:15 Uhr folgten Daten zur US-Industrieproduktion, die schlechter gemeldet wurden als erwartet. Und vorhin um 16 Uhr dann der dritte Akt heute Nachmittag. Daten der Universität von Michigan zeigen ein etwas besser als erwartetes Vertrauen der US-Verbraucher. Der US-Dollar in Form des Dollar-Index (Währungskorb) hat sich durch diese drei Daten bis jetzt nur minimal geändert mit einem Anstieg von 93,56 auf 93,63 Indexpunkten.

Goldpreis

Der Goldpreis hat seit 14 Uhr von 1.913 auf jetzt 1.905 Dollar verloren. Wir erinnern an unsere Berichterstattungen der letzten Tage. Immer wieder gab es Anläufe im Goldpreis über die Marke von 1.900 Dollar, sogar deutlich stärker als heute – und immer wieder fiel der Goldpreis unter diese runde Marke. Gold ist seit Tagen nicht stabil und zeigt keinen nachhaltigen Aufwärtsmove. Hauptsächlich schuld ist der US-Dollar, der sich seit Montag im Aufwärtstrend befindet, und Gold auf dem Weg nach oben blockiert. Im Chart sehen wir seit Wochenanfang den Goldpreis in rot-grün gegen den Dollar-Index in blau.

Chart zeigt Goldpreis gegen US-Dollar im Kursverlauf

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