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Gold/Silber

Gold – nur der Vorbote?

Welche Ironie, dass dem großen Crash zunĂ€chst der Crash des Goldes vorangeht, den wir gerade erleben!

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Ein Gastbeitrag von Ralf Ernst

Seit Jahren beschwören etliche SeelenverkĂ€ufer den „ganz großen Crash“ herauf und skandieren, man mĂŒsse sich mit Gold dagegen versichern. Jeden Tag konnte und kann man hunderte Artikel mit dieser Empfehlung lesen. „Got Gold?“, „kaufen Sie jetzt Gold“. Die ganz gewieften propagieren den Kauf von Silber, was noch einmal einen Hebel auf Gold habe. Welche Ironie, dass dem großen Crash zunĂ€chst der Crash des Goldes vorangeht, den wir gerade erleben!

Die zu 100 Prozent immer richtig liegenden Elliott- Wellen-Prognostiker ĂŒberboten sich oft im Wochentakt zunĂ€chst mit bullischen, dann mit bĂ€rischen Prognosen. Zu behaupten, dass sie es schlicht auch nicht wissen und immer erst nachher ihre WellenzĂ€hlung anpassen können, wĂŒrden die Elliottwaver aber als „MajestĂ€tsbeleidigung“ verstehen. Insofern halte ich nichts von ihren Prognosen „1500“, „800“, „400“ US $, und ihren gemalten Bildchen mit „A“, „B“ und dem bösen „C“.

Tatsache ist der derzeitige Crash im Gold. Ich pflichte Jim Rogers bei, dass noch zu viele GlĂ€ubige im Gold sind, und Gold zunĂ€chst sehr unbeliebt werden muss. So unbeliebt, dass die ganzen VersicherungsverkĂ€ufer endlich schweigen und niemand mehr was ĂŒber Gold lesen will – so war es 1999 / 2000. Gold wird derzeit verkauft, weil notleidende LĂ€nder wie Venezuela 2017 und die TĂŒrkei ihre „Versicherung Gold“ verkaufen. Womöglich sogar China, dem man nachsagte, dass es alles Gold des Westens aufkaufe. An den genannten Beispielen ist zu erkennen, dass es mit der „Versicherung“ nicht weit her ist, und der Konkurs durch Verkauf des Goldes allenfalls ein paar Monate nach hinten verschoben werden kann, dann ist es weg, die Pleite aber trotzdem da. Offenbar wird die „Versicherung Gold“ als eines der ersten Assets verkauft, wenn es brennt. Womit wir wieder bei der Überschrift dieses Artikels sind.

Wenn das Gold der unter Wasser stehenden Marktteilnehmer, LĂ€nder, verkauft ist, was wird als nĂ€chstes verkauft? Ich tippe auf US-Staatsanleihen durch die GlĂ€ubigerlĂ€nder, u.a. China und Japan. Chinas incentive, US-Staatsanleihen zu kaufen und zu halten, und damit die eigene WĂ€hrung im Interesse steigender AbsatzmĂ€rkte im Ausland zu schwĂ€chen, wird durch den Handelskrieg der USA mit Zöllen auf ihre Waren ausgehebelt, zunehmend macht es fĂŒr LĂ€nder wie China keinen Sinn mehr, US-Anleihen zu halten. Rußland hat seine US-Anleihen bereits verkauft. Dies wĂ€re mit einem hoch wertenden US-Dollar kaum zu vereinbaren. Der US-$ ist gerade sehr beliebt, jeder will ihn haben – ein Warnzeichen fĂŒr einen Hype. Die Katastrophe nimmt dann ihren Lauf, wenn nicht Venezuela oder die TĂŒrkei, sondern die USA einen Verfall ihrer WĂ€hrung erleben. Was werden die USA mutmaßlich als erstes tun? Ihr Gold verkaufen. Wenn der US-Dollar verfĂ€llt, werden die hochbewerteten US-Aktien von auslĂ€ndischen Investoren wie Staatsfonds der ÖllĂ€nder crashartig verkauft. Und womit werden die Margin Calls als erstes gegenfinanziert? Mit GoldverkĂ€ufen, wenn sie noch etwas davon haben, womöglich auch mit BitcoinverkĂ€ufen, was im VerhĂ€ltnis zum Gesamtschaden aber nur „Peanuts“ sind.

Es sind Risse im System erkennbar, und der derzeitige Crash des Goldes könnte ein Vorbote fĂŒr noch wesentlich grĂ¶ĂŸeres Ungemach sein. Ich befĂŒrchte, dass es dagegen kaum eine Versicherung gibt.

Nach dem overnight-selloff des Goldes von heute bietet sich m.E. zumal bei getopptem US-Dollar, der gestern sein Hoch gesehen haben dĂŒrfte (Chapeau A. Tiedje, 1,1305 bis auf ein oder 2 Pips korrekt als Tief mit der Elliott-Wave-Methode vorhergesagt), eine zumindest temporĂ€re Longeinstiegschance. By the way, meine letzte Timingprognose vom 30.06.18 war auf den Tag genau fĂŒr einen Longeinstieg richtig, allerdings mit massiven Intradayschwankungen am 2.7.18, und wenngleich nur nachhaltig bis zum letzten Top bei 1265 US-$ ein paar Tage spĂ€ter. Mit meiner EinschĂ€tzung eines „zyklischen Tiefs“ lag ich leider daneben. Welche Konsequenzen sich aus der Aufgabe der signifikanten ultralangfristigen UnterstĂŒtzung bei 1240 US $ ergeben könnten, erlaube ich mir, hier zu verlinken: http://www.marketoracle.co.uk/Article62210.html


Foto: Gold&Co, Goldankauf Wien, Handel mit Edelmetallen (CC BY-SA 4.0)

13 Kommentare

13 Comments

  1. Kritisch

    16. August 2018 18:42 at 18:42

    Sehr geehrter Herr Ralf Ernst!
    Ich finde ihren Kommentar sehr, sehr schlĂŒssig und interessant. GrundsĂ€tzlich sollte man aber unterscheiden zwischen GOLD als Spekulationsobjekt und GOLD als Absicherung fĂŒr Privatpersonen. Mir jedenfalls, als EigentĂŒmer von Gold als Edelmetall, ist es völlig egal wohin der Goldpreis sich entwickelt, da ich es als Absicherung fĂŒr die totale Katastrophe sehe. Als Spekulationsobjekt ist fĂŒr mich persönlich Gold auch nur mĂ€ĂŸig interessant, als, wenn sie so wollen Sicherheit sehr, sehr interessant – wesentlich mehr wie Bargeld, Wertpapiere oder Ähnliches. Vielleicht eine etwas „verstaubte“ Ansicht aber fĂŒr Privatpersonen, das ist meine tiefste Überzeugung, der „Notgroschen“ schlecht hin – dann wenn nichts mehr geht!

  2. MirEgal

    16. August 2018 20:04 at 20:04

    Nun ja,… netter Artikel. dennoch wer sich tiefer mit diesem System auseinandersetzt, weiß das dies nur Papierkontrakte sind die hier ĂŒber den Tisch gehn. In diesen GrĂ¶ĂŸenordnungen, in solcher Eile sind kaum physische Lieferungen machbar. Unsere sogenannte WĂ€hrungen sind nichts anderes als Schulden, egal ob im Soll oder Haben. Das GeschĂ€ftsmodell der Banken sind IMMER Schulden. Es spielt kaum eine Rolle wie billig oder ob der Kurs noch tiefer geht. Dies wird schon ewig zwischen den Bullionbanlen in London geregelt.
    Fact ist, und darauf kommt es an… Gold wird immer dann heftig reagieren wenn es einer Schuldenpartie an den Kragen geht. Ein schönes Beispiel gab es ja gerade in der TĂŒrkei oder Venezuela… wohl dem der welches hatte.

  3. LookOut

    16. August 2018 22:22 at 22:22

    Es wird Zeit das sich das Preisysem Ă€ndert, man kann aktuell mit aus dem nichts erschaffenem Geld Gold unbegrenzt shorten, das heißt die Notenbanken können mit dem Goldpreis machen was sie wollen um ihr Papiergeldsystem zu schĂŒtzen.

    In Anbetracht der aktuellen Schulden halte ich eine Unze Gold fĂŒr 10 000€ fair bewertet.
    Aber was machen wir in RealitÀt ?
    Wir senken den Gold und vorallem den Silberpreis so niedrig das man nicht mehr profitabel produzieren/fördern kann.

    Wenn wir den Goldpreis/Silberpreis nur noch ein bisschen senken mĂŒssen schon bald einige Minenbetreiber Insolvenz anmelden.

    Ich meine zum Einkaufen von physischem Gold und Silber ist es momentan das Eldorado 🙂
    Wir verramschen quasi aktuell unsere wertvollsten Edelmetalle.

  4. Trigo

    17. August 2018 10:20 at 10:20

    Gold ist eine Versicherung fĂŒr schlechte Zeiten!

    https://youtu.be/joJffgKN0jM …. einfach Dr.Markus Krall anhören und dann entscheiden.

    Hier noch ein Artikel von Bernd Heim … http://7vor8.de/2018/08/17/das-billige-geld-hat-seine-wirkung-verloren-wirtschaftswachstum-ist-von-ihm-nicht-mehr-zu-erwarten/

  5. Sabine

    17. August 2018 17:39 at 17:39

    Auch ich finde, daß Herr Ernst sehr gut schreibt.
    a) Aber ich finde auch, daß er zurecht spottet. Denn seit wie lange heißt es, es kracht und dann zĂ€hlen nur noch Sachwerte wie Edelmetall. Dieser Crash lĂ€ĂŸt sehr lange auf sich warten, und seit 1980, (zumindest seit ich es lese) sind es jetzt 38 Jahre und nix iss. b) NatĂŒrlich kommt es immer nĂ€her, der Zahltag fĂŒr diese immensen Summen. Aber wer hĂ€tte gedacht, daß man die Milliarden Schulden mit Billionen noch toppen kann? Da muß auch Herr Ernst zugeben, nach normaler Marktlage war das unmöglich zu denken. Aber mit vielen Tricks und verrĂŒckten Risikoszenarien (D als BĂŒrge…), neuen Krediten um die Schulden zu bezahlen und sie noch zu erhöhen und zu erhöhen, hat es geklappt. Wie mit der BrĂŒcke in Genua. Noch hĂ€lt sie, hieß es vor einigen Wochen. … Und da es ĂŒberall fehlt, um den Schuldendienst aufrecht zu erhalten, wird alles ins Schuldenfeuer geworfen. Sei es nach Griechenland, Spanien, Portugal, Frankreich. Egal.
    c) Das Schlimme ist, wenn Tag X kommt, dann nĂŒtzt auch Edelmetall nix. Denn wenn Du etwas hast, dann hat der andere ncihts mehr zu verlieren. Wenn das Geld wertlos ist, krachts gesellschaftlich. Dann kann man nicht mehr ruhig wechseln / eintauschen. Da geht es ums nackte Überleben. Wer hat denn im Garten noch einen Brunnen? Mein Nachbar hat ihn vor 2 Jahren zugeschĂŒttet, damit niemand reinfĂ€llt. Er war voll Wasser. Und mein Vermieter schafft es nicht, seine Frau zu ĂŒberstimmen, den Garten mit einem Brunnen „zu versauen“. Na, dann eben nicht.

    • JĂŒrgen

      12. September 2018 10:49 at 10:49

      @Sabine: das seh ich alles ebenso!!! Was man hier von Schulden und Gelddrucken liest, inklusive Targetsalden etc. das ist fast unfassbar!!! Silber hab ich auch etwas, befĂŒrchte aber, dass es mir am TagX nicht helfen wird. Wenn es nichts mehr zu kaufen gibt, wie Nahrungsmittel etc. dann bekomm ich halt nichts, egal wieviel ich Gold und Silber habe. In StĂ€dten werden die Menschen im schlimmsten Fall sterben wie die Fliegen ( muss ich mal so ausdrĂŒcken).

      • Columbo

        12. September 2018 12:13 at 12:13

        @Sabine@JĂŒrgen,
        warum denkt ihr in Entweder-Oder Kategorien? Entweder Alles ist gut=Gold nĂŒtzt nichts oder die Welt geht unter=Gold nĂŒtzt nichts.
        Es gibt auch was dazwischen. Beispiel Venezuela: FĂŒr eine Silberunze bekommt man fĂŒr 6 Monate Lebensmittel vom Bauern. Die Welt steht aber noch. Ähnlich war es in Argentinien oder Griechenland, es hat gekracht, aber nicht so vollstĂ€ndig, daß Gold nutzlos geworden wĂ€re, ganz im Gegenteil.
        Die Gold polarisiert: „Wer nicht fĂŒr mich ist, ist gegen mich“. Warum weiß ich nicht, muß wohl mit seiner uralten Geschichte zu tun haben.

  6. AltbÀr

    12. September 2018 12:31 at 12:31

    Viele meinen halt Bitcoin sei das neue Gold ?? So weit hat es der Mensch mit der „ KÜNSTLICHEN INTELLIGENZ „ gebracht.
    In der Ponzi-Finanzwelt haben eben so fassbare Sachen wie Gold keine AnhÀnger mehr.

    • Kritisch

      12. September 2018 12:52 at 12:52

      Hallo ALTBÄR, hier auch ein ALT-BĂ€r!
      Wenn manche glauben KryptoÂŽs wĂ€ren das neue Gold, na dann Gute Nacht Marie. Meiner Meinung nach ist Gold das einzige nachhaltige Zahlungsmittel wenns wirklich scheppert – habe solche Zeiten (leider) erlebt und erfahren mĂŒssen, dass Gold als Tauschmittel dann UNBEZAHLBAR ist. Hoffentlich kommt es nicht soweit, wenn gleich die Vorzeichen schon ziemlich dĂŒster sind. Also, meine Überzeugung (schon mehrmals geschrieben) Gold in möglichst kleinen MĂŒnzen oder Barren (egal wie sich der Kurs entwickelt), eigenes Dach ĂŒbern Kopf, Heizmöglichkeit mit Holz, Brunnen am GrundstĂŒck und einen ausreichend großen Garten. Das alles lĂ€sst mich auch in Zeiten wie diesen und den drohenden Wolken am Horizont noch halbwegs ruhig schlafen.
      Gruß, Kritisch

      • Columbo

        12. September 2018 13:07 at 13:07

        @kritisch,
        wenn meine Frage nicht zu privat ist, wann/wo oder welche Zeiten haben Sie erlebt, wo Gold notwendig war?

        • Kritiscch

          12. September 2018 14:10 at 14:10

          Nein, nicht zu privat. Alt genug um diese Zeiten (Nachkriegszeit) bewusst miterlebt zu haben. Es gab eben welche die hatten was zu „fressen“(entschuldigen sie den drastischen Ausdruck) und die meisten eben nicht. Die hatten aber auch keine Geld, keine KryptoÂŽs (no,na)sondern nur ihre KreativitĂ€t um an Nahrung, Kohle, Holz oder an die sonstigen lebenswichtigen Dinge heranzukommen. UND, da gab es noch eine ganz kleine Anzahl an Personen die hatten TauschwĂ€hrung (Gold, Silber, Edelsteine, etc)und die mußten nicht Kartoffel stehlen, die tauschten und kauften ganze HĂ€user um 1-2 Feinunzen. Sie froren nicht, sie wurden beschĂŒtzt, ihnen ging es den UmstĂ€nden entsprechend gut. Es war schon immer so in der Menschheitsgeschichte und wir lernen einfach nicht dazu. Das heißt, ich fĂŒr meinen Teil schon, so weit es mir möglich ist.

          • Columbo

            12. September 2018 17:53 at 17:53

            Danke@Kritisch fĂŒr den “Life-Bericht”. Es sollte öfters jemand ĂŒber „solche Zeiten“ berichten, denn sie sind schneller da, als man glaubt. Auch bei uns!

  7. AltbÀr

    12. September 2018 13:39 at 13:39

    Hallo Bruder Alt-BĂ€r, ich glaube wir sind aus Ă€hnlichem Holz geschnitzt u.waren im ersten Leben ev.BrĂŒder.
    Ich bin jetzt auch noch nicht so ganz alt ,habe aber von meinen Eltern gehört,dass in den Kriegsjahren,
    Bauer, Metzger u.BĂ€cker privilegiert waren, da Sie an der Quelle der dĂŒrftigen Lebensmittelkette waren.
    Heute ist der Lebensmittel u.Handwerksbereich der grösste Tieflohnsektor u.alle Sektoren wo man anscheinend Geld u.Werte vermehren kann ohne Arbeit sind heute wichtiger.
    FrĂŒher konnte man Ponzi-Systeme zurĂŒckverfolgen u. die Leute konnte man bestrafen.N.m. Meinung sind diese KryptowĂ€hrungen so interessant ,weil man die GeldflĂŒsse nicht eruieren kann u. das Ideal fĂŒr BetrĂŒger ist.Das ist mit Gold nicht so gut möglich, darum vielleicht die momentane Abneigung.Aber auch da gibt es Zyklen , die niemand ausser Betrieb setzen kann.
    Ja mein lieber Alt-BÀr, ich habe mir einige Kg Fett angefressen, was noch sicherer ist als Gold, u.werde mich bald in den Winterschlaf in die Höhle verkriechen.
    Ich vermute, dass beim Aufwachen im FrĂŒhling die Börsen- u.Finanzwelt nicht mehr die gleiche ist wie heute.
    Ich hoffe nur dass im FrĂŒhling wegen der Krise mein Fleisch nicht gegen Gold gehandelt wird.

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(Chart durch anklicken vergrĂ¶ĂŸern)

Ausblick:


Die aktuell noch laufende Welle (
4) der abwĂ€rtsgerichteten Impulswelle (12345), welche sich hier als grĂ¶ĂŸere Welle (a) ausbildet, wird sich auch an den folgenden Tagen, maximal 2-3 Wochen, weiter fortsetzen. Dabei ist ein leichtes Überschreiten des 0.38 Retracements (1.215 $) nicht vollends auszuschließen. Zwingend ist dieser Schritt ebenso wenig wie ĂŒblich. Die sich an (4) anschließende und den Trend abschließende (5) wird Gold noch einmal leichtem Druck aussetzen.

Dabei bietet sich die 1.00-UnterstĂŒtzung bei simulierten 1.140 $ als idealtypisches Ziel an. Wesentlich tiefer wird das Edelmetall nicht fallen. Ein leichtes Unterschreiten dieses Bereiches wĂŒrde indes keine dramatische Entwicklung auf die Agenda rufen. Nach Abschluß von (a) wird sich ein kleinerer, aber fĂŒr kurze Positionen nutzbarer, AufwĂ€rtstrend einstellen.

Solange die aktuelle Korrektur (a) noch nicht abgeschlossen ist, kann ich noch kein Kaufsignal als Startschuß fĂŒr diese Bewegung benennen. Ein eventuelles Überschreiten des 0.38 Retracements (1.215 $) ist nicht das Startsignal hierfĂŒr und sollte, gesetzt den Fall, nicht ĂŒberbewertet werden. GrĂ¶ĂŸere Gefahren fĂŒr das beschriebene Szenario kann ich dem aktuellen Chartverlauf nicht ablesen.

Fazit:


Gold bildet seit AprilÂŽ18 eine Korrekturwelle (
a) aus, deren Abschluß in greifbare NĂ€he gerĂŒckt ist. Noch rate ich von Engagements ab, doch sollten die folgenden Wochen hier eine andere Sicht ermöglichen. Zur Absicherung Ihrer Positionen sollten Sie auf das 1.00 Retracement (1.140 $) zurĂŒckgreifen.

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