Die Gold-Reserven des US-Finanzministeriums haben einen Wert von über 1 Billion US-Dollar erreicht! Das ist mehr als das 90-Fache des in der Bilanz der Regierung angegebenen Wertes, da das Edelmetall neue Allzeithochs erreicht. Das berichtet Bloomberg.
Gold-Reserven der USA erreichen Wert von 1 Billion Dollar
Der weltweit größte Gold-Vorrat überschritt diesen Meilenstein, nachdem der Preis am Montag auf über 3.824,50 US-Dollar pro Unze gestiegen war, was einem Anstieg von 45% in diesem Jahr entspricht. Sein offizieller Wert, der auf dem 1973 vom Kongress festgelegten Preis von 42,22 Dollar pro Unze basiert, ist jedoch auf etwas mehr als elf Milliarden Dollar festgelegt.
Gold hat in diesem Jahr einen Rekord nach dem anderen gebrochen, da Anleger angesichts der Turbulenzen durch Handelskriege, geopolitische Spannungen und wachsende Sorgen über eine mögliche Finanzierungskrise der Regierung in den USA nach Sicherheit suchen. Der Anstieg wurde auch durch Zuflüsse in börsengehandelte Fonds und die Wiederaufnahme der Zinssenkungen durch die Federal Reserve angeheizt.
Anfang dieses Jahres löste eine beiläufige Bemerkung von Finanzminister Scott Bessent Spekulationen aus, dass die Gold-Reserven der US-Regierung zum Marktwert bewertet werden könnten, was einen Gewinn von Hunderten von Milliarden Dollar freisetzen würde. Bessent wies diesen Vorschlag später zurück, und Bloomberg berichtete, dass diese Idee nicht ernsthaft in Betracht gezogen werde.
Im Gegensatz zu den meisten Ländern wird das Gold der USA nicht von der Zentralbank, sondern direkt von der Regierung gehalten. Die Fed hält stattdessen Gold-Zertifikate im Wert der Bestände des Finanzministeriums und schreibt der Regierung im Gegenzug Dollar gut. Das bedeutet, dass eine Aktualisierung des Wertes der Reserven entsprechend den heutigen Preisen rund 990 Milliarden Dollar in die Kassen des Finanzministeriums spülen würde.
Das würde etwa die Hälfte des gesamten US-Haushaltsdefizits von 1,973 Billionen Dollar für das bis August laufende Geschäftsjahr decken, ein Defizitniveau, das nur in den Jahren 2020 und 2021 übertroffen wurde, wie ein hochrangiger Beamter des Finanzministeriums bei der Veröffentlichung der Zahlen Anfang dieses Monats erklärte.
Verlockend: Wird US-Regierung Gold-Bestände anders verbuchen?
Angesichts der Schuldenobergrenze der Regierung mag es verlockend erscheinen, die Art und Weise zu ändern, wie Goldreserven verbucht werden, doch hätte dies weitreichende Auswirkungen auf das Finanzsystem, da es die Liquidität erhöhen und die Bilanzverkürzung der Fed verlängern würde.
Die USA wären jedoch nicht das erste Land, das dies tut. Deutschland, Italien und Südafrika haben in den letzten Jahrzehnten ebenfalls beschlossen, ihre Reserven neu zu bewerten, wie eine Notiz eines Ökonomen der Federal Reserve vom August feststellte.
Etwas mehr als die Hälfte der US-Goldreserven wird in einem Tiefenlager neben der US-Armeebasis Fort Knox in Kentucky aufbewahrt, wohin das Gold in den 1930er Jahren aus New York und Philadelphia gebracht wurde, unter anderem um es weniger anfällig für militärische Angriffe aus dem Ausland über den Atlantik zu machen. Der Rest verteilt sich auf Depots in West Point, Denver und einem Tresorraum 24 Meter unter dem Gebäude der Fed in Lower Manhattan.
Die Goldreserven der USA belaufen sich laut Angaben des Finanzministeriums auf insgesamt etwa 261,5 Millionen Unzen. Im Februar kursierten Verschwörungstheorien, angeheizt durch Kommentare von Präsident Donald Trump und dem Milliardär Elon Musk, dass das in Fort Knox gelagerte Gold möglicherweise gar nicht dort sei.
„Wir werden nach Fort Knox fahren – dem sagenumwobenen Fort Knox –, um sicherzustellen, dass das Gold auch wirklich dort ist“, sagte Trump damals. „Wenn das Gold nicht da ist, werden wir sehr verärgert sein“, fügte er hinzu.
FMW/Bloomberg
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Na ja, diese neu bewerteten Goldreserven könnten die USA dann für ihre Zinszahlungen 2025 hernehmen.
Dann wären die Reserven auch schon weg!
Freuen können sich auch die Zentralbanken, die ihre Dollars gegen Gold eingetauscht haben.
Goldpreis Erhöhung von 2019 bis 2024:
Jahr EUR USD
2024 34,00 % 26,35 %
2023 9,62 % 13,11 %
2022 6,37 % 0,48 %
2021 4,09 % -4,16 %
2020 13,83 % 24,99 %
2019 20,85 % 18,31 %
Ich freue mich auch.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Dagegen verdampft Gold geradezu im Nichts, Bitcoin in USD:
• 2019: + 92,20 %
• 2020: + 303,16 %
• 2021: + 59,67 %
• 2022: – 64,27 %
• 2023: + 155,42 %
• 2024: + 121,05 %
Das ist eben der Unterschied @ Blattgoldmut-Fan
Gold kann nicht einfach verschwinden oder verdampfen.
Und Silber schon überhaupt nicht.
Ohne Bitcoin kann die Welt leben.
Ohne Silber aber nicht.
Und selbst die Zentralbanken, die Geld drucken können, kaufen auf der ganzen Welt Gold und Silber.
Für mich als Rentner seit 25 Jahren optimal.
Ja, man konnte an allem, was nicht an Gold gebunden war, in den letzten Jahrhunderten viel Geld verdienen; aber auch verlieren.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Helmut, die Performance spricht für sich. Schönreden hilft nichts.
Wollte Trump nicht mit dem eigenartigen Tesla Typen nach Fort Knox und den Bestand überprüfen ?
Kann etwas aufgewertet werden, was eventuell gar nicht da ist ?
Meine Bank glaubt mir auch nicht, das is 10 Jumbo Jets und 100 Rolls Royce in meinem Schließfach habe.
:)
Nach Alter Römischer Art wurde aus sogenannten Krisengebieten und früheren Kriegszurschauplätzen bzw. Ländern das Gold wahrscheinlich geraubt. Wer will’s schon wissen. Wem Intressierts. Das US Finanzm. wird schon die Bewertung des Goldes angleichen. Trump reißt jedes Hinterniss beiseite. Ein Fed Qi auf Gold kann folgen. Die Zinszahlungen sind gesichert. Das US FINANZM. braucht weniger Staatsanleihen Emmitieren. Fürs erste. Geschaft. Hurra.