Gold/Silber

Geballte Kursimpulse Gold & Silber: Die Monster-Woche!

Globale Instabilitäten

Gold und Silber - die Monster-Woche
Foto: Makstorm - Freepik.com

Geballte Kursimpulse für Gold und Silber: In diesem Video analysiert Hannes Zipfel die aktuelle Sonderentwicklung an den Edelmetallmärkten, wobei der Fokus auf eine extrem spannende Woche für Gold und Silber liegt.

Er erläutert, dass und warum der Goldpreis die psychologisch wichtige Marke von 5.000 US-Dollar pro Unze (31,1g) zurückerobert hat, während sich Silber durch industrielle Nachfrage, zunehmender physischer Knappheit (COMEX) und geopolitische Krisen getrieben ebenfalls wieder erholen konnte – trotz Abstinenz der edelmetallaffinen Asiaten, die ihr Neujahrsfest feiern.

Hannes Zipfel identifiziert die globalen Instabilitäten, wie Konflikte im Nahen Osten und drohende Handelskriege, als Haupttreiber für die Flucht in physische Sachwerte. Ein zentraler Punkt der Analyse ist das drohende Lieferdefizit an der Rohstoffbörse COMEX, da die verfügbaren Lagerbestände kaum noch die offenen Forderungen decken können. Zudem prognostizieren er eine signifikante Umschichtung von Technologieaktien hin zu Minenwerten, da Rohstoffe für moderne Schlüsseltechnologien unverzichtbar bleiben.

Zudem weist er auf Silber als historisch bedeutenderes und aktuell unterbewertetes Geldmetall hin, das besonders in Schwellenländern wie Indien als essenzieller Schutz vor dem Kaufkraftverlust von Fiat-Währungen dient.



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11 Kommentare

  1. Wenn sich nichts ändert am Weltgeschehen, dann wird sich auch an einem weiteren Goldpreisanstieg nichts änderrn.
    Nur ein Goldstandard würde einen Goldpreis dort halten, wo er vom Staat festgelegt wird.
    Das könnte in der Zukunft China sein.
    Dann muss gar kein Goldverbot mehr eingeführt werden, denn es macht dann keinen Sinn mehr Gold zu besitzen, wenn jeder Geldschein gegen Gold eingetauscht werden kann.
    Die Menschen werden dann den größten Teil ihres Goldes gegen bunte Zettel eintauschen.
    Dann ist Gold als Anlageklasse sinnlos.
    Nachtigall ick hör dir trapsen!

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  2. Genau so ist es. Nur das ich keinen chinesischen Goldstandard kaufen würde. Der Westen ist sündhaft, aber der Osten verkörpert das Böse.
    Nicht die Menschen dort, aber die KP.
    Wenn die USA oder eine neue EU den Goldstandard bringen, dann gilt, was Sie schrieben. Nur dann.

    An alle anderen. Bildet Euch eine eigene Meinung. Aber mein Soldateneid ist zu alt, um ihn zu brechen.

  3. Naja, wenn China eine goldgedeckte Währung einführen will, dann würde das auch wohl nur funktionieren, wenn das Gold nicht nur in China gelagert wird.
    Die USA haben 1971 gezeigt, wie schnell es gehen kann, dass die Regierung den Goldstandard wieder aufhebt und die Welt auf ungedecktes Papiergeld sitzen lässt, während die Goldreserven im eigenen Land unantastbar sind.
    Daher sollen auf der Welt von China erst einmal Goldtresore eingerichtet werden, in denen auch andere Staaten ihr Gold lagern können.
    Mich würde nicht wundern, wenn das die ersten Schritte hin zu einem Goldstandard sind.
    Wenn die Tresore in Betrieb genommen wurden, dann wird China wohl damit herausrücken, wie viel Gold sie wirklich haben.

    Viele Grüße aus Andaluisen
    Helmut

  4. Mit leuchtet der Wunsch zu einem Goldstandard nicht ein.

    Gerade wurde aus deutscher Sicht der schwache Yuan kritisiert. Exportwirtschaften werden immer ein Interesse an einer eigenen schwachen Währung haben.

    Einzig was Sinn ergeben würde wäre ein Abrechnungssystem für den Rohstoffhandel, außerhalb des Dollars. Braucht es dafür zwingend eine Währung?

    Solange die chinesische und indische Bevölkerung ihre Kaufkraft erhalten, dafür wird Au und Ag genutzt, ist eine Währungsabwertung wohl nur halb so schlimm. Der Wohlstand steigt doch dadurch.

    Ich vermute dort wird offen für Gold geworben, bei uns eher gewarnt, weil es Cash aus dem System zieht.

    Ich schlage mal eine EU basierte Anleihe vor, die ordentlich verzinst ist, also über der Inflation liegt, der inoffizellen! Und zwar eine steuerfreie, die die Leute zum Vermögensaufbau für ihfe Fente nutzen können. Dann kommt Cash ins System, das man ja will, offenbar.

    Solange das nicht existiert, muss doch der Schluss naheliegen, dass die EU Bevölkerung zunehmend an Wohlstand verliert. Außer ein paar Au Prepper und erfolgreiche Anleger, wobei letztere lt. miener KI weniger als 30% sind, 70% verlieren Geld.

  5. @Großer Bär, wie soll auch einer ein erfolgreicher Au-Anleger werden, der bei 500 nicht gekauft hat, aber bei 5000 kauft?
    Dem Au-Prepper hingegen ist das alles egal. Er glaubt, er könne niemals Geld verlieren, er hat ja Unzen 😂. Wenn dann die Apokalypse kommt, kauft er sich ganze Dörfer.
    Die menschliche Psyche ist schon faszinierend und manchmal sehr lustig☺️.

  6. Ja @ großer Bär

    Da hast Du recht.
    Mir ist ein Papiergeld-System auch lieber, in dem z. B. seit 2019 sich der Goldpreis gegenüber den bunten Zetteln etwa (minus Inflation) vervierfacht hat, als ein fesgetackerter Goldpreis innerhalb eines Goldstandard.

    Viele Grüße auch Andalusien Helmut

  7. Hallo @ Columbo
    Genau das hat man mir auch 2000 gesagt, als ich die Unze Gold für 280 Dollar gekauft habe.
    Man prophezeite mir damals, dass der Preis pro Unze wieder auf 35 Dollar pro Unze fallen würde.
    Viele Notenbanken würden ja ihr Gold verkaufen.
    Gold würde als Wertspeicher nicht mehr benötigt.
    Wenn ich (wenn auch nur zum Spaß) damals gesagt hätte, dass ich noch als Rentner erleben werde, dass der Preis bei 5.000 Dollar pro Unze erst einmal Anlauf nehmen wird, wäre das mitleidige Gelächter groß gewesen.
    Wo steht geschrieben, dass der Preis nicht in 10 Jahren auf 50.000 Dollar stehen kann?
    Als der Preis bei 2.000 Dollar stand, hattest Du sinngemäß den Kommentar geschrieben:
    Wer kauft bei 2.000 Dollar noch Gold?

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut, ja und? Wenn ich 20 wäre und das Geld hätte, würde ich jetzt auch jede Menge Gold (und Aktien) kaufen, denn in 40 Jahren steht das Zeug sicher höher.
      Hellseher bist du vermutlich trotzdem keiner, du hast mit Gold einfach Glück gehabt, wie viele andere auch (wie auch meine Wenigkeit, nur binde ich das nicht jedem täglich bis ins kleinste Detail auf die Nase).
      Manchmal haben Goldanleger, wie auch Aktienanleger Pech gehabt, brutales Pech, aber das blenden wir lieber einfach mal aus, ist besser für den Seelenfrieden.
      Ansonsten ist die beste Anlage immer noch eine gute Streuung, dagegen kommt nichts an.
      Heute hab ich einen netten Spruch von einem befreundeten Goldhändler gehört: „Der Optimist kauft Gold, der Pessimist Konserven“.

      1. Hallo @ Columbo
        Hellseher bin ich natürlich nicht.
        Aber damit, die Hälfte meines Goldes 2022 in Silber umzuschichten, war auch optimal.
        Hatte ich da auch nur Glück?
        Ich bin pessimistischer Optimist.
        Ich sehe alles erst einmal so, wie es sein wird, wenn es schiefgeht.
        Und sichere mich dagegen ab, wenn es tatsächlich schiefgehen sollte.
        Geht es schief, habe ich recht und bin froh abgesichert zu sein.
        Geht es nicht schief, dann freue ich mich.
        Beide Situationen sind dann Erfolgserlebnisse.
        Das ist auch bei der Einlagerung lang lagerfähiger Lebensmittel so.
        Diese Lebensmittel rotieren ja.
        Wenn ich es nicht mehr für nötig halte, sie zu bevorraten, kaufen wir nicht mehr nach und essen die Bestände langsam auf.
        Wir backen unser Brot selbst und haben z. B. etwa 80 kg Mehl gelagert.
        Etwa ein Jahresverbrauch.
        Diesel haben wir auch wieder nachgefüllt, denn er lag in der letzten Woche bei 1,28 Euro pro Liter.
        Andere mache es eben anders.

        Viele Grüße aus Andalusien
        Helmut

  8. Streuung heißt in der Tat das Zauberwort des breit aufgestellten, eher defensiv agierenden, bestens informierten Investors. All in geht dagegen der, der über (nicht selten illegal erworbenes) Insiderwissen verfügt oder derjenige, dem eh alles egal ist oder eine Person, die (warum auch immer) nicht in der Lage ist, den gesamten Markt zu überblicken. Wobei @Helmut, schenkt man seinen Ausführungen Glauben, wohl tatsächlich so etwas wie den vielzitierten „Jackpot“ geknackt hat. Etwas Gold (und/oder Silber) im Depot zu haben, kann aber bestimmt nicht schaden. Bis zu einem Gesamtvermögen von 3 Mio kann der Anteil m. E. durchaus 30% betragen. Bei einem höheren Vermögen sollte der prozentuale Anteil meiner Beurteilung nach entsprechend niedriger sein. Ab 10 Mio aufwärts sehe ich als Richtschnur 10%. Wichtig! Dies ist KEINE Anlageempfehlung!

  9. Hallo @ Ludger,
    ich hatte 2000 kein Insider-Wissen, als ich etwa
    1000 Unzen in Gold in der Schweiz eingelagert habe.
    Es war das Mißtrauen gegen den Euro.
    Wir wussten einfach nicht, was wir mit dem Geld aus den verkauften Immobilie und Betrieben machen sollten.
    Einen Teil davon also in Gold und sehr wenig Silber.

    Ich habe hautnah mitbekommen, wie viel Geld in den „Neuen Markt“ investiert wurde.
    Das Ergebnis ist bekann.
    Wenn ich dann 2017 zum Rentner würde, sollte zumindest die Kaufkraft meiner Rücklagen für die private Rente erhalten bleiben.
    Es ist positiv anders gekommen.
    Ich habe als pessimistischer Optimist mir etwas realistisches ausgedacht und bin angenehm überrascht worden.
    Bis heute aktuell hatte ich auf einen Goldpreis von etwa 2000 Euro gehofft.
    Mitte 2022 habe ich dann etwa die Hälfte Gold in Silber umgeschichtet, denn da war Silber schon etwa 2 bis 3 Jahre im Förderdefizit.
    Ganz über den Daumen bringt mir heute 1 % Kurssteigerung bei den Edelmetallen etwa 45.000 Euro.
    Und der Mittelwert aus Gold und Silber beträgt alleine in diesem Jahr etwa 17 bis 18 %.
    Vom letzten Jahr erst gar nicht zu reden.
    In den ganzen Jahren in Spanien haben wir uns dann noch in 11,5 Jahre eine spanische Netto-Rente aufgebaut, wofür in Deutschland die Menschen etwa 45 Jahre den geschätzt 30-fachen Betrag einzahlen müssen.
    Da wir in einer schuldenfreien Immobilie wohnen, sind unsere 3 Renten (2Minirenten aus Deutschland) mehr als ausreichend.
    Jetzt kaufen wir uns für unsere letzten Jahre ein Penthouse in Malaga.
    Was alleine durch den steuerfreien Kapitalertrag Edelmetalle in diesem Jahr schon 2 x finzanziert ist.
    Zur Finanzierung hinterlegen wir unser Gold in der Schweiz für den schweizer Kredit bei der Bank.
    Wir werden weder tilgen noch Zinsen zahlen und hinterlegen deshalb 150 %.

    Ja Ludger, so haben wir seit nun 26 Jahren unser Leben hier in Spanien geplant und haben noch nie eine Aktie oder ähnliches
    besessen.
    Es hat bis heute alles gut gekappt.
    Und— ich hin nur ein kleiner Handwerksmeister, der nach 8 Schuljahren mit 14, 1966 in die Lehre gekommen ist.
    Daher behaupte ich mal, dass das was meine Ehefrau und ich gemacht haben, fast jede machen kann.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

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