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Gold/Silber

Gold, Silber, Minen: optimale Ausgangslage für 2021!

Hannes Zipfel

Veröffentlicht

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Wie sind die Aussichten für Gold und Silber? Noch sind die US-Amerikaner nicht bereit, ihre rosarote Brille mit Blick auf die im Land grassierende Pandemie abzunehmen und erfreuen sich an plump zurechtgebogenen Wirtschaftsstatistiken, die eine heile Welt vorgaukeln sollen. Die offiziellen Arbeitsmarktzahlen sind ein bizarres Beispiel dafür.

Gold: Wettlauf zwischen Impfstoff und Shutdown

Freie Intensivbetten werden knapp und täglich zählen die Gesundheitsbehörden 100.000 neue Hospitalisierung. Mittlerweile gibt es täglich so viele Todesopfer durch und mit Covid wie bei der 9/11-Katastrophe – jeden Tag. Diese Entwicklung führt zwangsläufig zunächst zu lokalen und anschließend zu landesweiten Lockdowns. Diese Entwicklung wird noch in diesem Jahr stattfinden, lange bevor frühestens im März die Impfstoffe ihre Breitenwirkung entfalten können. Der Markt ist daher unserer Meinung nach viel zu optimistisch und naiv in Sachen möglicher Fehlentwicklungen und Verzögerungen. Das sind gute Voraussetzungen vor allem für Gold!

In Sachen Konjunkturdaten wird die aktuelle Absurdität besonders an den Arbeitsmarktdaten besonders deutlich: So waren nach den offiziellen Daten des U.S. Bureau of Labor Statistics im November gut 10,7 Millionen Amerikaner arbeitslos, was einer Arbeitslosenquote Quote von 6,7 Prozent entspricht.

In Wahrheit sind es aber doppelt so viele Arbeitslose, wie die Statistik der Arbeitslosengeldempfänger offenbart. Selbst der jüngste Bericht des US-Rechnungshofs weist auf die starke Verzerrung der Arbeitslosenstatistik hin. Ein Großteil der Arbeitslosen wird als nicht mehr arbeitssuchend unter den Tisch gekehrt, obwohl bekannt ist, dass nach Ende des Leistungsanspruchs die Betroffenen aus der Statistik herausfallen. Doch durch die Hilfsprogramme der Regierung für Transferleistungsempfänger fliegt der Schwindel nun auf, in der über 13. Millionen Arbeitslose versteckt sind.
Bislang hat die US-Administration für 2021 laut Internationalem Währungsfonds IWF 15 % des US-BIP als Wirtschaftshilfen ausgekehrt. Der IWF rechnet trotzdem mit einem BIP-Rückgang von 3,8 Prozent in diesem Jahr. Ohne die massive Neuverschuldung wäre die US-Wirtschaft demnach um über 18 Prozent implodiert – das wäre der größte Einbruch seit der Great Depression der Dreißigerjahre mit ebenfalls 20 Prozent Arbeitslosigkeit, Millionen Hungernden und Obdachlosen.

Doch selbst wenn der Virus dank Impfstoffen und Medikamenten zurückgedrängt wird, bleibt ein Großteil der Schulden und tiefe Narben im sozialen Gedächtnis bestehen, wie nach der Weltfinanzkrise. Zudem stellen Mediziner immer öfter das Phänomen der erneuten Ansteckung und der Langzeit-Corona-Kranken fest.

Gold, Silber und die Minen sind für dieses Umfeld als sicherer Krisenhafen prädestiniert. Viele andere grotesk überbewertete Vermögenswerte definitiv nicht. Alle Argumente pro Gold, Silber und Minen finden Sie in dem halbstündigen und kurzweiligen Video.

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Gold und Silber - die Aussichten für das Jahr 2021

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Zimmermann

    14. Dezember 2020 19:02 at 19:02

    Also mir erschliesst sich wirklich nicht, warum Gold, Silber und Minen mit dem weiteren Corona Geschehen steigen sollten. Die sind mit dem Aktienmarkt im März doch auch gefallen. Nö, der Markt nimmt vor allem Gold nur als Inflationsschutz wahr und auf die müssen wir noch ein wenig warten. Meiner Meinung nach mindestens ein Jahr.

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Gold/Silber

Goldpreis-Verlauf unter Joe Biden – das ist keine einfache Thematik

Claudio Kummerfeld

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Gold mit US-Dollar und Adler

Wenn ein Unternehmen seine Quartalszahlen deutlich besser als erwartet veröffentlicht, dann ist die Lage einfach und klar. Der Aktienkurs sollte steigen. Und im Goldpreis? Da wird die Lage mit Sicht auf mehrere Wochen und Monate etwas schwieriger. Joe Biden ist jetzt neuer US-Präsident. Und nun steht das gewaltige 1,9 Billionen Dollar schwere Stimulus-Paket an. Wird es verabschiedet werden, und was sind die Auswirkungen auf den Goldpreis?

Carsten Fritsch von der Commerzbank wies am Mittwoch in einem Kommentar darauf hin, dass die Verabschiedung dieses gigantischen Konjunkturpakets die erste große Aufgabe von Joe Biden sein werde. Zwar würden die Demokraten nach dem Sieg bei den Senats-Stichwahlen in Georgia über eine knappe Mehrheit in beiden Kongresskammern verfügen. Einfach werde der Genehmigungsprozess dennoch nicht. Von daher bleibe abzuwarten, wie lange es dauert, bis das Paket unterschriftsreif auf dem Schreibtisch des neuen Präsidenten liegt. Gold dürfte laut Carsten Fritsch von dieser Unsicherheit profitieren. Nach Inkrafttreten dürfte die Wirtschaft in den USA dank des massiven Impulses spürbar anziehen, was den US-Dollar aufwerten lassen und den Goldpreis damit belasten könnte.

Goldpreis im größeren Bild mit guten Aussichten?

Das ist das kurzfristige Szenario für die Aussicht auf Tage und Wochen. Und danach, wenn man auf das große Gesamtbild blickt? Gold ist doch der Fluchthafen, wenn die angeblich große Inflationswelle kommt? Ja, dieses Szenario sollte im größeren Bild nie vergessen werden. Die Notenbanken drucken immer mehr Geld, die Staaten verschulden sich immer mehr. Nicht eine Hyperinflation, sondern „nur“ ein deutlich spürbares Anziehen der Inflation könnte den Goldpreis wieder anfachen als Fluchthafen. Die Fed hat Ende letzten Jahres schon klar gemacht, dass sie zur Stützung der Konjunktur eine möglicherweise anziehende Inflation erst einmal nicht bremsen würde mit höheren Zinsen. Dies wäre womöglich die Chance für Gold-Trader auf höhere Kurse zu setzen.

Blickt man ganz aktuell auf den Goldpreis, dann hat er diese Woche zulegen können. Unter 1.830 Dollar am Montag gestartet, ging es bis gestern rauf auf das Hoch bei 1.874 Dollar. Aktuell kann man sich mit 1.862 Dollar auf erhöhtem Niveau halten. Im Chart sehen wir seit Montag den steigenden Goldpreis gegen den fallenden US-Dollar (Dollar-Index blau). Gestern hatten wir schon den nicht einfach zu erklärenden Goldpreis-Anstieg in dieser Woche besprochen. Derzeit ist die Lage nicht ganz so klar wie üblich. Die Biden-Wahl bringt viel in Bewegung.

Chart zeigt Goldpreis-Anstieg seit Montag gegen fallenden US-Dollar

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Silberpreis: Geht es jetzt bald deutlich nach oben?

Markus Fugmann

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Der Silberpreis hatte einen holprigen Start in die Woche – aber er hat es geschafft, wieder ins Positive zu drehen. Wohin wird sich das Edelmetall in den kommenden Wochen bewegen?

Der Silberpreis war im Januar 2021 ziemlich instabil. Das gilt insbesondere nach dem deutlichen Pullback, den wir seit Wochenbeginn gesehen haben. Fast unmittelbar danach prallte Silber jedoch vom Unterstützungsniveau bei 24 $ wieder nach oben.

Silberpreis: Der Widerstand bei 26 Dollar

Trotz der deutlichen Erholung beim Silberpreis vom Unterstützungsniveau von 24 Dollar: nun liegt ein starker Widerstand um die $26-Marke vor uns. Sollte es dem Silber jedoch gelingen, diese Marke zu überwinden, könnten im Januar sogar Gewinne bis zur 28 $-Marke möglich sein.

Bricht jedoch das Unterstützungsniveau von 24 $,  dann dürfte der Silberpreis bis auf 22,90 $ zurückfallen. Übergeordnet geht David Jones, chief market strategist bei capital.com, davon aus, dass Silber weiter steigen wird. Aber das größte Risiko wäre eine Erholung beim US-Dollar:

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Wohin geht der Silberpreis?

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Goldpreis steigt weiter an – keine einfache Spurensuche nach den Gründen

Claudio Kummerfeld

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Mehrere Barren Gold

Der Goldpreis steigt weiter an. Gestern Vormittag besprachen wir die gute Laune der Gold-Anleger bei einem Preisniveau von 1.855 Dollar. Jetzt 24 Stunden später notiert Gold bei aktuell 1.872 Dollar. Die Spurensuche für die Gründe ist nicht ganz so einfach.

Schwierige Spurensuche für steigenden Goldpreis

Sogar die Experten der Commerzbank, die in Sachen Edelmetallen ziemlich fit sind, tun sich aktuell schwer. So sagen sie in einem ganz frischen Kommentar, dass die Preise für Edelmetalle gestern Nachmittag urplötzlich und ohne einen erkennbaren Grund nach oben sprangen. Der Preisanstieg auch im Goldpreis sei ohne Zutun des US-Dollar erfolgt, der sogar leicht aufwertete. Möglicherweise habe die Erwartung massiver fiskalischer Stimulierungsmaßnahmen am Tag der Amtseinführung von US-Präsident Biden eine Rolle gespielt, wodurch die Inflationsrisiken steigen und die Staatsverschuldung nochmals deutlich anschwillt. Aber auch charttechnische Faktoren könnten laut CoBa eine Rolle gespielt haben, nachdem der Goldpreis die wichtige 200-Tage-Linie überwunden hat. Dadurch könnten spekulative Finanzanleger weitere Käufe getätigt haben.

Man könnte auch abgesehen von diesen Faktoren sagen (so meine Meinung): Vielleicht setzt derzeit ein neuer Aufwärtsschub im Goldpreis ein, weil die Anleger grundsätzlich wieder stärker in Kauflaune für Gold sind? Die gesamte Gemengelage aus Inflationsangst und globalen Unsicherheiten lässt Gold wieder attraktiver erscheinen in 2021, und die Menschen kaufen mehr Gold? Ganz kurzfristig schaut der aktive Trader heute auf die EZB-Entscheidung um 13:45 Uhr und die folgende PK um 14:30 Uhr. Große Entscheidungen werden nicht erwartet, aber man weiß ja nie. Und um 14:30 Uhr werden die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA veröffentlicht. Auch sie können vor allem den Devisenmarkt bewegen, und somit auch den Goldpreis.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf seit dem 11. Januar
Chart zeigt Goldpreis-Verlauf seit dem 11. Januar.

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