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Gold, Silber neue Allzeithochs – verkündet Trump heute Venezuela-Krieg? Videoausblick

Gold und Silber erreichen heute Nacht erneut neue Allzeithochs – ein Treiber könnte sein, dass Trump heute den Krieg gegen Venezuela verkünden könnte! Denn für heute 16.30Uhr US-Ostküstenzeit (22.30Uhr deutscher Zeit) ist ein Auftritt von Trump mit „Kriegsminister“ Hegseth sowie dem Chef der US-Navy geplant – und das alles, nachdem die USA nun schon drei Schiffe beschlagnahmt haben (darunter ein chinesisches Schiff). Diese geopolitischen Spannungen treiben Gold und Silber – aber auch der Anstieg der Renditen japanischer Staatsanleihen dürfte ein Faktor für die erneute Rally der Edelmetalle sein..

Hinweise aus Video:

1. Gold und Silber auf Rekordhoch – diese Faktoren treiben die Rally

2. Venezuela: Öltanker-Blockade – Trump kurz vor Eskalation



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45 Kommentare

  1. Japan: Könnte doch passen, wenn man die prozentuale Inlandsverschuldung in die Betrachtung mit rein nimmt:

    https://en.wikipedia.org/wiki/National_debt_of_Japan

    Glaube das war auch über > Jahrzehnt auch das Thema, Deflation trotz massenhafter Verschuldung.

  2. Ich bleibe zwar dabei, daß der 47. US-Präsident Donald John Trump ein kompetenterer Ölpolitiker als seine Vorgänger 44. US-Präsident Barack Hussein Obama II und 46. US-Präsident Joseph Robinette Biden ist, seine aktuelle Venezuela-Politik betrachte ich jedoch recht argwöhnisch. Der an sich Deal-Maker scheint an entsprechenden Deals mit Staatspräsident Nicolas Maduro, um an erforderliches schweres Erdöl für die Raffinerien der US-Texas-Ölindustrie zu gelangen, kein Interesse zu haben, und bevorzugt wohl einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen das OPEC+-Mitgliedsland Bolivarische Republik Venezuela. Im Zusammenhang mit der Tatsache, daß Künstliche Intelligenz im Zusammenhang mit digitalen Medien und KI-Start-ups bei mir einen entsprechenden Stellenwert besitzt, räume ich hiermit gerne ein, daß mir bisher nicht bekannt war, daß KI Rohstoffe benötigt. Somit bedarf es entsprechender Handelsbeziehungen mit China in Sachen Seltene Erden zugunsten von Künstliche Intelligenz.

  3. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Die Bullen werden weiterhin versuchen die 6920 aus dem Oktober wieder in Angriff zu nehmen…( S&P500)….

    Bis dahin ist es nicht mehr weit…

    Gold und Silber steigen als Mißtrauensvotum gegenüber den Notenbanken…

    Jeder sieht das Inflation da ist…jeder merkt es im Alltag… und die Notenbanken und deren Institutionen behaupten das Gegenteil…

    Die Krönung waren die Verbraucherpreise der USA in der letzten Woche…

    Habe schon viel erlebt an der Börse, bin seit Anfang Januar 91 aktiv dabei, aber das sprengte wirklich alle Dimensionen…

    Die Verbraucherinnen und Verbraucher in den USA und weltweit sind ja nicht blöd…die wissen was gespielt wird…

    Ein Beispiel am Rande…das Altersheim am Rande von Leipzig… wo 91 meine Oma lebte, verlangte damals gar nichts an Zuzahlung und jetzt sind’s 3 600 Euro im Monat…!
    Das ist Inflation !
    Der DAX Performance Index …war damals für unter 15 00 Punkte zu haben und jetzt über 24 500 in der Spitze…! Das ist Inflation !
    Gold und Silber bilden nur die wahre Inflation ab…nicht mehr und nicht weniger…bei aller Spekulation die damit verbunden ist…!
    Und wenn Trump die Zölle erhöht…dann spiegelt sich das in der Inflation wider ..ob es nun gemessen wird oder nicht…in den Warenkorb eingeht oder nicht…veröffentlicht wird oder nicht..
    Die Inflation ist ja da..sie ist Realität…ob sie nun künstlich angepasst und manipuliert wird oder nicht…sie ist vorhanden…
    „Kreative Buchführung“ nannte man das „Märchen der Geldwertstabilität“ früher…
    Und dagegen opponiert Gold und Silber…da es eben nicht auf Knopfdruck beliebig vermehrbar ist…

    1. Heute war es dann soweit, noch vor 2026. Ich habe zum ersten mal 10 EUR für einen Döner gezahlt.

  4. Hey Fugi,

    wollte dir mal sagen, dass du manchmal echt krassn geiln Witzt mahcst, weischt du odr?
    Nee im Ernst. Danke für den Bitcoin-Rechtschreib-Lacher :). Meistens empfinde ich Rechtschreibkommentare eher als unangebracht, aber in dem Fall passt es.

    Dennoch wollte ich auch den Kommentar für etwas Kritik nutzen. Seit einiger Zeit benutzt du sehr reißerische Bilder für deine Videos. Die stellen dich sehr heroisch dar. Ich finde deine Art cool und, dass du sowas nicht brauchst! Aber gut, wenn es mehr klicks bringt *seufz*.
    Mach weiter so und frohe Weihnachten!

    Lieber Gruß
    Thomas

  5. Gut, Markus, dass du mal die Rechtschreibung ansprichst.
    Gibt es da nicht einen Dauerkommentator(oder mehrere), der ebenfalls glaubt, er sei der „Oberchecker“, aber mit der Rechtschreibung arg auf Kriegsfuß steht?
    Aber sind ja alles nur Tippfehler…🤣.

    1. @Columbo, Sprache ist eine wesentliche Grundlage für die Entwicklung neuer kognitiver Prozesse. Stagnierende und degenerierende Sprachfähigkeiten verhindern eine Weiterentwicklung von Logik und Erkenntnis auf gesellschaftlicher Ebene. Wer die Sprache nicht beherrscht, kann selbst einfache Gedanken innerhalb seiner eigenen Blase kaum verständlich vermitteln – geschweige denn komplexe außerhalb.

      Ein oft von Lord Helmchen (dem „Du-weißt-schon-wem, dessen Name nicht genannt werden darf“ 😉) zitierter satirischer Meinungsartikel von Jay Hathaway aus dem Jahr 2016 auf The Daily Dot, der einen eher zynischen Standpunkt gegenüber Legasthenikern in den sozialen Medien vertritt und später „sogar“ im SPIEGEL provokant in „Arschlöcher“ umgemünzt wurde, hat trotz aller tausend Wiederholungen bisher wenig dazu beigetragen, neoliberales Wutdenken in Kombination mit erzreaktionären Ansichten überzeugend zu präsentieren.

      Ich wünsche dir und deinen Lieben frohe und gesegnete Weihnachten und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2026.
      Bleib der FMW mit deinen feinen Kommentaren gewogen und lass‘ dich nicht vom Dauerbombardement ad-personam beeindrucken.
      Du alter Alpen-Spritzendoktor, der für breit gestreute Anlagestrategien und Mikro-Genschafotte statt hochwirksamen Zuckerkügelchen plädiert 😄

      1. Danke @Leftutti, dir und deiner Familie ebenfalls frohe Weihnacht.
        Interessant ist, dass sich die von mir hochgeschätzte Zunft des Handwerks, wenn sie ihre Rechnung schreibt, durchaus verständlich ausdrücken kann.

  6. Charakter ist kein Studienfach

    @ Bergdoktor, da sie beim Goldbashing nicht gerade glänzen können, ist das Thema Rechtschreibung wieder eine schöne Ablenkung für sie, aber sie sollten bedenken ,dass der Sinn eines Textes wichtiger ist als die Schreibweise, aber auch da können sie ja nicht glänzen.Vielleicht auch bedenken, dass nicht alle studieren können und oft Einwanderer weniger Sprachkenntnisse haben. Sie als Gutmenschen sollten vor solchen Leuten mehr Toleranz zeigen.Columbo der Gutmensch hat die Situation wieder benutzt um den Goldglückspilz in Andalusien zu bashen. Ich finde neidisches Personenbashing viel schlimmer als weniger gute Schreibkenntnisse von weniger Privilegierten.

    1. „…,dass der Sinn eines Textes wichtiger ist als die Schreibweise,“

      Rechtschreibung ist keine Schreibweise.

      Rechtschreibung bezeichnet die Regeln, nach denen Wörter korrekt geschrieben werden (z. B. Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung, Zeichensetzung).

      Schreibweise meint dagegen die konkrete Form, wie etwas geschrieben wird – also wie ein Wort oder Ausdruck erscheint, oft im Vergleich zu anderen möglichen Formen.

      Und was ist eigentlich der Sinn deines Kommentars?

    2. @Charakter

      Für Einwanderer, die sich mit der deutschen Sprache schwertun, habe ich Verständnis.
      Für deutsche Auswanderer weniger.
      Mit der Entwicklung des Goldpreises bin ich übrigens sehr zufrieden.

  7. Wertschröpfer verunglimpfen Wertschöpfer

    @ Permanix/ Columbo Knecht.Dass du den Sinn des Kommentars nicht verstehst passt zu dir. Wenn jemand Helmuts Rechtschreibung kritisiert, der mindestens die doppelte Schulzeit auf Staatskosten genossen hat und dabei nur leicht bessere Kenntnisse hat als sein Finanzierer, der ab 16 Jahren produktiv arbeitete und Steuern bezahlte , ist das unterste Stufe von Anstand.
    Da passt der Spruch eines angesehenen Journalisten ausgezeichnet. Die akademischen Wichtigtuer haben sämtliche Wertschätzung vor der wertschöpfenden Gesellschaft verloren.
    Es scheint,dass die zwei Helmut und Goldbasher ein Problem haben, sie liegen überall falsch, aber können ihre Unkenntnisse fast perfekt zum Ausdruck bringen. Der in der Oase hat’s als Blödsinnberichter sogar als Dichter versucht.

    1. @Wertschöpfer

      „…Die akademischen Wichtigtuer haben sämtliche Wertschätzung vor der wertschöpfenden Gesellschaft verloren…“

      Was macht eine Gesellschaft ohne Ärzte, Rechtsanwälte, Ingenieure oder Architekten?
      Der Architekt, der Ihr Haus plant oder der Zahnarzt, der Ihr Gebiss saniert, sind also akademische Wichtigtuer?
      Rohre biegen allein wird nicht reichen…

    2. @Wechselbalg, dein eigentliches Problem tritt wieder mal zutage, nämlich zu akzeptieren, dass es eine soziale Oberschicht gibt und auch braucht, genauso wie die die ihren Lebensunterhalt mit ihren Händen und ggf. schwerer Arbeit bestreiten müssen. Du kannst dich noch so darüber ärgern, aber es wird immer so sein. In der Historie gab es nie eine stabile Phase in der das Proletariat regiert hat. Deshalb ist es so unglaublich wichtig, Kindern eine gute Bildung und Erziehung zu ermöglichen. Es liegt an dir selbst, ob du da noch etwas aufholen möchtest, statt dich ständig darüber aufzuregen. Frohe Weihnacht 🎁🎄 😁

  8. Nicht alle sind Wichtigtuer, aber immer mehr

    @ Columbo, sie haben die Wichtigtuerei gerade wiederholt und den Dreifachmeister als Rohrbieger diffamiert. Von all diesen Berufen die sie sie erwähnen hats vor 60 Jahren nicht einmal die Hälfte gebraucht.
    Leider gibts noch niemand, der auch Hirne saniert. Und zudem, der Spruch kommt von einem Gelehrten, auch dort gibts Vernünftige.

    1. Naja @Wichtigtuer, vor 60 Jahren sind die Leute häufiger an (beispielsweise) Appendizitis (einfach googeln😁) verstorben, weil es zu wenig Ärzte gab.

      „…Leider gibt`s noch niemand, der auch Hirne saniert…“

      Das ist falsch. Googeln Sie mal die Begriffe Neurologe, Neurochirurg, Psychiater, Psychotherapeut.

      1. So ein Blinddarm bekommt doch jeder Rohrschlosser mit seiner Wasserpumpenzange genauso gut hin. Und mit einem Beisskeil sind auch die Schmerzen gut erträglich :-)

  9. Markus Fugmann, ich wünsch Dir frohe Weihnachten und ein gutes 2026.
    Vielen Dank für Deine unermüdliche, spannende und humorvolle Arbeit, die meine Tage seit vielen Jahren unvermindert bereichert.
    Hoffe Dich in diesem Leben einmal zu treffen.

    1. danke lieber Columbo! Das hoffe ich auch (Treffen!). Liebe Grüsse

  10. Schaut euch auch mal Palladium und Platin an, insbesondere im Dezember.

  11. Lieber farblos als falsch gepinselt

    @ Columbo, Wenn ich von einem solchen Pinsel gebauchpinselt würde, wäre das für mich kein Kompliment,
    das heisst doch nur,dass der Pinsel und der Gepinselte komische Elemente sind.

  12. Die Wertabschöpfer schröpfen die Wertschöpfer

    @ leftutti, ihr Hohelied auf die Wichtiigkeit der Sprachkenntnisse wird doch in der Realität tausendfach widerlegt. Wie weit hat’s denn Frankreich mit fast 50 % Gebildeten gebracht? und in De sieht’s nicht viel besser aus, oft sind Studienabbrecher die erfolgreichsten Unternehmer, die Wichtigtuer landen oft bei einer sicheren Staatsstelle.

    1. @Wechselbalg, der Zusammenhang zwischen dem Bildungsniveau und dem Wohlstand eines Landes ist doch unbestritten und durch Daten klar belegbar. Daran ändern auch deine Märchen nichts. Für deine schlechte Erziehung möchte ich dich überhaupt nicht alleine verantwortlich machen, da sind wohl eher deine Eltern und dein Umfeld in der Kindheit schuld gewesen, aber deine offensichtlich grossen Lücken in der Bildung, könntest du problemlos durch entsprechende Eigeninitiative, wenigstens teilweise selbst schliessen. Wäre das nicht ein guter Vorsatz fürs neue Jahr? Ansonsten wirst du immer einer dieser abgehängten Bürger bleiben und ständig diese enorme Wut und Frustration mit dir herumtragen. Ist doch auf die Dauer irgendwie ungesund.

    2. @Toni Wechselbalg
      Dein Verhältnis zu Daten und Fakten scheint ein äußerst gestörtes zu sein.
      Erst fabulierst du von “tausendfach widerlegt“, um dann gerade mal zwei völlig wilde Behauptungen aufzustellen, die du nicht im Ansatz belegen kannst.

      Deutschlands Akademikerquote liegt bspw. unter dem europäischen Durchschnitt, Frankreich belegt lediglich Rang 14.

      Diametral zu deinen Unwahrheiten, Gefühlen und Schätzungen ist in Deutschland das System der beruflichen Bildung (Meister, Techniker) sehr stark. Diese Abschlüsse werden oft nicht in der klassischen „Akademikerquote“ (ISCED 5-8) voll mitgezählt, was den Wert im Vergleich zu Ländern ohne duales System (wie Irland oder Spanien) niedriger erscheinen lässt

      https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/images/1/18/Distribution_of_the_population_aged_25-74_by_educational_attainment_level%2C_2024_%28%25_of_the_population_aged_25-74%29.png
      https://de.euronews.com/next/2024/06/16/welches-land-in-europa-hat-das-hochste-bildungsniveau

  13. @Wechselbalg, auf welcher Statistik basiert denn Ihre Weisheit vom kausalen Reziprok-Zusammenhang zwischen Akademikeranteil, Wirtschaftswachstum und Staatsverschuldung in Frankreich?
    Bauchgefühl? AfD-Beitrag auf Social Medias?

    Mir fallen dazu spontan einige andere Faktoren ein, wie etwa Verstaatlichungen, uferlose Sozialstaatsexpansion, enorm hohe Rentenlasten, viel zu frühes Renteneintrittsalter, hohe Sozialversicherungsbeiträge oder politische Blockaden: Sämtliche Reformversuche zur Senkung der Beiträge und Ausgaben stoßen oft auf starken Widerstand in der Bevölkerung, befeuert von subversiven rechtspopulistischen Bestrebungen.

    P.S. In Frankreich liegt der Akademikeranteil an der Bevölkerung bis 74 Jahre bei rund 38 % – und damit ziemlich genau auf dem Niveau von Spanien.
    In Deutschland sind es lediglich 31,5 %, was Ihr seltsames Bauchgefühl-Argument endgültig zum in Frage stellen sollte.

    Der Anteil der Akademiker an den Erwerbstätigen beträgt in FR etwa 44 %. Akademiker haben dabei mit 77,4 % die höchste Erwerbsquote. Die Arbeitslosenquote unter Akademikern ist mit etwa 6,3 % deutlich geringer als bei Personen ohne oder mit niedrigem Abschluss, für die sie aktuell bei über 18 % liegt.
    Rund 60 % der akademischen Erwerbstätigen arbeiten in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Lehre, Ingenieurwesen, Informatik oder Medizin.

  14. Wer hat’s erfunden, die Akademier

    @ Frustbalg und Leftutti, habe ich richtig verstanden ? Die Rechtspopulisten verhindern Reformen ?
    Und von wem wird der hohe Wohlstand der Gebildeten, ( der grösste Werkplatz der Nachkriegszeit und
    Ex- Exportweltmeister ) gerade in kurzer Zeit ruiniert? Es sind die verbildeten Eingebildeten die alles kaputt machen oder doch der Putin, oder die Ungebildeten. Die Zauberformel MMT , das Perpetum mobile der Schuldenmacherei stammt auf jeden Fall nicht von der Unterklasse, da weiss jeder, dass man nur ausgeben kann was man einnimmt.

    1. @Wechselbalg, nein, du hast nichts verstanden. Rechtspopulisten beweisen gerade in den USA, dass sie durch verschleierte Inflation und neue Steuergesetze, die größte Umverteilung „ever“, von unten nach oben veranstalten und die Schuldenorgie durch politischen Druck bei der FED auf niedrige Zinsen drastisch verschärfen. Gut ausgebildete Fachkräfte werden des Landes verwiesen, so dass die Wirtschaftskraft des Landes leiden wird. Die AfD möchte in Deutschland gerne den gleichen Giftcocktail ansetzen. Wer das nicht so langsam kapiert, muss einen IQ haben, der unterhalb des Niveaus eines Schwachsinnigen liegt oder wegen Misserfolg, maximal frustriert sein.

      1. Lieber Frustbalg,

        lassen sie uns die weitere Entwicklung doch abwarten. Soweit ich weiß, ist die Inflationsberechnung in den USA nicht kürzlich verändert worden. In der EU dagegen schon.
        Daher muss man davon ausgehen, dass die gemeldeten Daten zwar tendenziell zu niedrig sind, aber mit der gleichen Tendenz wie zuvor unter der Autopen-Regierung.
        Das wäre auch nicht verwunderlich, weil Öl billiger geworden ist und Öl in allen Preisen steckt.

        Interessant wird es, wenn der Ölpreis wieder steigt, was er unweigerlich tun wird.

        Das gute Fachkräfte die USA verlassen ist im übrigen Propaganda. Nach wie vor strebt die ganze Welt in die USA.

        1. „ lassen sie uns die weitere Entwicklung doch abwarten.…“

          Felix, das ist so offensichtlich, was da insgesamt schief läuft, dass man da nicht mehr abwarten muss. Exorbitant hohe Schulden, Inflation und Spaltung der Gesellschaft.

          Ich bleibe trotz alledem ein Fan von unserem Frustbalg.

  15. Intelligenz Kotzient

    @ Frustbalg, wir haben von De gesprochen, es ist sehr billig die momentan unmögliche US- Situation als Vergleich heranzuziehen. Hängt das auch mit dem IQ zusammen ?

    1. @Wechselbalg, um genau zu sein: Wir sprechen primär über Akademiker in Frankreich – dorthin hat uns Ihr lebhaftes Themenhopping von komischen Pinseln bis hin zu Sprachkenntnissen schließlich geführt.
      Um das zu erkennen, braucht es nun wirklich keinen sonderlich hohen IQ 😉

      Möchten Sie darauf nicht erst einmal eingehen, bevor wir zu Putin und MMT weiterspringen? Ihre Ausweichmanöver und die sprunghafte Gedankenführung erinnern an einen nervösen Seismographen kurz vor dem Beben.
      Womit wir wieder bei meinem Ausgangspunkt wären: Stagnierende und degenerierende Sprachfähigkeiten verhindern die Weiterentwicklung von Logik und Erkenntnis. Wer die Sprache nicht beherrscht, kann selbst simple Gedanken innerhalb der eigenen Blase kaum verständlich vermitteln – geschweige denn komplexe Zusammenhänge außerhalb 🥴

      1. „““Womit wir wieder bei meinem Ausgangspunkt wären: Stagnierende und degenerierende Sprachfähigkeiten verhindern die Weiterentwicklung von Logik und Erkenntnis. Wer die Sprache nicht beherrscht, kann selbst simple Gedanken innerhalb der eigenen Blase kaum verständlich vermitteln – geschweige denn komplexe Zusammenhänge außerhalb 🥴““““

        Aha, @ leftutti , da wird mir jetzt einiges klarer. Sie bestätigen meine lang gehegte Vermutung . :-DD

        Sie verars……euch…und zwar…immer…..alle…………….

        1. Eine lang gehegte Vermutung? Die da wäre, @klempner??
          Außer abgeschnittenen Wortfetzen und sinnlosen Interpunktionen muss doch noch mehr hinter Ihrer Hybris stecken.
          Bitte klären Sie uns auf.

  16. Zum Jahresende etwas Versachlichung:

    1. Meinungen zu komplexen Themen mit Statistiken belegen zu wollen, ist Schwachsinn. Dazu gehört eine intensive Informationsaufnahme über lange Zeiträume, die ständig reflektiert werden muss. Richtig oder falsch entscheidet sich ausschließlich am Erfolg der daraus abgeleiteten Prognosen. Also Biblisch: „an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“.

    2. Die sehr gute duale Ausbildung in Deutschland ist ein Vorteil vor allem im Industriebereich. Je weniger Industrie, umso geringer der Vorteil.

    3. Akademiker sind volkswirtschaftlich von Nutzen und genießen in der Folge auch die geringste Arbeitslosigkeit. Aber der Trend ist gegenläufig. Das liegt daran, dass sich eine wissenschaftliche Qualifikation sowohl individuell als auch volkswirtschaftlich nur lohnt, wenn die so gebildeten Akademiker auch willig und fähig sind, als Fach- und Führungskräfte engagiert zu arbeiten, was regelmäßig eine höhere Arbeitszeit als 40 Stunden pro Woche einschließt. Ändern sich die Einstellungen in Richtung Work-Life-Balance oder werden Fächer studiert, die wirtschaftlich wenig bringen oder gar schaden, ändert sich das in die Richtung, die wir gerade erleben.

    4. Viel wichtiger als eine möglichst gute Ausbildung sind Charaktereigenschaften wie Risikobereitschaft und allgemeines Engagement. Siehe dazu Nassim Talebs Einlassungen.

    5. Wichtiger als formale Abschlüsse sind beruflich verwertbare Bildung. Das ist offensichtlich, da mit inflationär ansteigenden Titeln nirgends entsprechende wirtschaftliche Verbesserungen zu erkennen sind.

    6. Man kann sicherlich festhalten, dass der Vorteil der akademischen Bildung in der Vergangenheit war, dass schon die dafür erforderliche schulische Bildung und die Studiengänge viel mehr zu selbständigem Denken anleiteten. Dies ist jedoch mit zunehmender Verschulung der Studiengänge und Konzentration auf Notendurchschnitte in den Hintergrund geraten. Zudem herrscht an den Universitäten inzwischen ein ideologischer Geist, der Denken eher behindert, als befördert.

    7. Schließlich läßt die Forschung von Eysenck darauf schließen, dass akademische Studien nur dann berufsqualifizierend wirken, wenn ein hinreichender IQ für das Fachgebiet gegeben ist. Man kann einen dummen Erben durchs Studium bringen, er wird dann aber im Beruf keinen Erfolg haben können, wenn es am IQ mangelt. IQ läßt sich jedoch nicht so schnell steigern wie sich Abschlüsse ausgeweitet haben. Es ist daher mit Sicherheit anzunehmen, dass derzeit viele jüngere Akademiker eher unproduktiv tätig sind.

    8. Akademisch ausgebildete Menschen lernen nebenbei sich in Diskussionen besser darzustellen. Das ist ein Vorteil, wenn dadurch korrekte Bewertungen höhere Wirkungsmacht erhalten, und ein Nachteil, wenn es der akademischen Welt an den erforderlichen Qualitäten mangelt. Wir erleben die Entfaltung des Nachteils.

    9. Das Medizinstudium ist ein exzellentes Beispiel: wir erhalten als Gesellschaft daraus sowohl hervorragende Heiler im besten Sinne des Wortes, als auch korrupte Quacksalber, die man höchstens in der Pathologie einsetzen dürfte.

    Abschließend wünsche ich allen einen guten Rutsch in ein gesundes neues Jahr 2026 und bedanke mich bei Finanzmarktwelt für die oft wertvollen Hinweise.

    1. Bildung und Wohlstand

      Top 30, BIP pro Kopf und Bildungsindex

      1. Island / ca. 98 000 USD / HDI ~ 0.972
      2. Norwegen / ca. 92 000 USD / HDI ~ 0.970
      3. Schweiz / ca. 111 000 USD / HDI ~ 0.970
      4. Dänemark / ca. 75 000 USD / HDI ~ 0.962
      5. Deutschland / ca. 60 000 USD / HDI ~ 0.959
      6. Schweden / ca. 62 000 USD / HDI ~ 0.959
      7. Australien / ca. 68 000 USD / HDI ~ 0.958
      8. Hongkong (SAR) / ca. 57 000 USD / HDI ~ 0.955
      9. Niederlande / ca. 71 000 USD / HDI ~ 0.955
      10. Belgien / ca. 60 000 USD / HDI ~ 0.951
      11. Irland / ca. 129 000 USD / HDI ~ 0.949
      12. Finnland / ca. 61 000 USD / HDI ~ 0.948
      13. Singapur / ca. 94 500 USD / HDI ~ 0.946
      14. Vereinigtes Königreich / ca. 52 000 USD / HDI ~ 0.946
      15. Vereinigte Arabische Emirate / ca. 51 000 USD / HDI ~ 0.940
      16. Kanada / ca. 54 000 USD / HDI ~ 0.939
      17. Liechtenstein / ca. 185 000 USD / HDI ~ 0.938
      18. Neuseeland / ca. 53 000 USD / HDI ~ 0.938
      19. USA / ca. 90 000 USD / HDI ~ 0.938
      20. Südkorea / ca. 36 000 USD / HDI ~ 0.937
      21. Slowenien / ca. 36 000 USD / HDI ~ 0.931
      22. Österreich / ca. 67 000 USD / HDI ~ 0.930
      23. Japan / ca. 34 000 USD / HDI ~ 0.925
      24. Malta / ca. 39 000 USD / HDI ~ 0.924
      25. Luxemburg / ca. 147 000 USD / HDI ~ 0.922
      26. Frankreich / ca. 46 000 USD / HDI ~ 0.920
      27. Israel / ca. 54 000 USD / HDI ~ 0.919
      28. Spanien / ca. 36 000 USD / HDI ~ 0.918
      29. Tschechien / ca. 33 000 USD / HDI ~ 0.915
      30. Italien / ca. 38 000 USD / HDI ~ 0.915

    2. Und hier noch die Länder mit den niedrigsten Bildungsindizes sowie den zugehörigen BIPs pro Kopf. Der generelle Zusammenhang ist selbst für „Schwachsinnige“ relativ einfach zu erkennen, trotz der verzweifelten Versuche, die Realität zu verdrehen.

      1. South Sudan / 688 / ~0.31
      2. Somalia / 1 475 / ~0.30
      3. Central African Republic / 1 100 / ~0.36
      4. Chad / 1 748 / ~0.35
      5. Niger / 1 590 / ~0.31
      6. Mali / 2 342 / ~0.30
      7. Burundi / 859 / ~0.43
      8. Burkina Faso / 2 391 / ~0.32
      9. Yemen / 1 018 / ~0.36
      10. Sierra Leone / 1 714 / ~0.36
      11. Pakistan / 5 501 / ~0.37
      12. Senegal / 4 202 / ~0.34
      13. Gambia / 2 812 / ~0.39
      14. Congo (DRC) / 1 431 / ~0.50
      15. Malawi / 1 634 / ~0.41
      16. Benin / 3 806 / ~0.36
      17. Guinea‑Bissau / 2 403 / ~0.38
      18. Sudan / 2 810 / ~0.33
      19. Liberia / 1 538 / ~0.45
      20. Eritrea / 2 029 / ~0.32

    3. @Felix

      Du verwechselst systematisch Ursache und Wirkung. Menschen arbeiten nicht weniger, weil sie verweichlicht sind, sondern weil sie gelernt haben, dass Mehrleistung in dysfunktionalen Strukturen weder honoriert noch respektiert wird. Work-Life-Balance ist kein Wohlstands-Luxus, sondern eine rationale Reaktion auf Organisationen, die Verantwortung delegieren, Sinn entleeren und Engagement bestrafen. Wer daraus einen moralischen Makel macht, analysiert nicht Arbeit, sondern verteidigt schlechte Systeme.

      Dass akademische Abschlüsse an Wert verlieren, liegt nicht an zu viel Freizeit oder falschen Einstellungen, sondern an Fehlanreizen. Titel wurden politisch und institutionell aufgebläht, während Verantwortung, Entscheidungsfreiheit und reale Wirkung geschrumpft sind. Produktivität entsteht nicht aus Arbeitszeit, sondern aus Wirksamkeit. Wer das ignoriert, ersetzt Ökonomie durch Nostalgie.

      Deine Ideologiekritik an Universitäten ist zudem inkonsequent. Du beklagst Konformitätsdruck, argumentierst aber selbst entlang klarer Lagerlogik. Du kritisierst Moralismus und betreibst ihn spiegelbildlich. Wokeness ist für dich kein Denkproblem, sondern ein Machtproblem. Nicht falsches Denken stört dich, sondern fremdes Denken. Damit reproduzierst du exakt das, was du angeblich bekämpfst.

      Und während du dich über die „Ideologisierung“ der Hochschulen aufregst, findest du Trump gut. Der Mann, der Bücher an Schulen verbietet, demokratische Abgeordnete über Shutdowns bedroht, RFK Junior als Gesundheitsguru hofiert und damit ideologische Gesundheitspolitik propagiert, ist für dich kein Problem. Du kritisierst angeblich moralische Überformung und Denkverengung, akzeptierst aber gleichzeitig eine Politik, die Freiheit und Wissen systematisch manipuliert. Das ist mehr als inkonsequent.

      Auch dein Rückgriff auf IQ und individuelle Defizite ist bequem. Er erklärt, warum Systeme scheitern sollen, ohne diese Systeme selbst in den Blick zu nehmen. Wenn hochqualifizierte Menschen unproduktiv sind, ist das primär ein Organisationsversagen, kein Intelligenzproblem. Märkte sortieren fähige Menschen nicht aus, Institutionen tun das.

      Kurz gesagt: Du kritisierst Leistungsabfall und blendest die Leistungsbedingungen aus. Du klagst über Ideologie und argumentierst selbst ideologisch. Du verlangst Verantwortung, verweigerst aber die Analyse der Strukturen, die Verantwortung systematisch zerstören.

      Menschen verweigern nicht Arbeit. Sie verweigern Bullshit. Und wer das nicht sehen will, hat kein Bildungsproblem, sondern ein Wirklichkeitsproblem.

      1. Sie haben nicht ganz Unrecht, dass die Gefahr einer Henne-Ei-Diskussion droht, die meist sinnlos ist. Sie beschreiben auch einige Wirkmechanismen richtig. Und ja, die Leistungsbedingungen sind ungünstig. Das liegt im wesentlichen an unserem Geldsystem. Die Banken haben die Menschen wieder einmal über Jahrzehnte erfolgreich durch Inflation enteignet.

        Allerdings gibt es für die kulturellen Aspekt eine offensichtliche Zeitlinie: der Wertewandel setzte nicht wegen verschlechterten Bedingungen ein, sondern vorher und trug dann massiv zur weiteren Verschlechterung der Bedingungen bei, was zu weiterem Wertewandel führte, wie Sie mE richtig beschrieben haben.

        1. @Felix,
          du behauptest, du seist ein Systemkritiker, aber in Wahrheit bist du ein enttäuschter Profiteur eines Systems, das dir nicht mehr automatisch Recht gibt. Dein gesamter Text ist ein Spiegel deiner Kränkungen, nicht der Realität. Du beklagst Wertewandel, Work-Life-Balance, Hochschulen, Akademiker und „Ideologie“, aber wenn man genau hinsieht, kritisierst du nicht Strukturen, Machtmissbrauch oder Dysfunktion – du kritisierst Menschen, die nicht mehr nach deinen Regeln funktionieren.

          Dein Bankenargument zeigt das deutlich: Du erklärst Verschlechterung der Leistungsbedingungen durch Inflation und „die Banken“, um Verantwortung zu externalisieren. Du verschiebst Ursachen auf abstrakte Systeme, während du gleichzeitig ignorierst, dass genau die Politik, die du verbal ablehnst – Deregulierung, Steuersenkungen, Anti-Expertentum – ausgerechnet die Eliten stärkt, die du angeblich bekämpfen willst. Du siehst nicht, dass Trump, RFK Jr. und Konsorten die Profiteure deines eigenen Idealmodells sind, während du dich moralisch darüber erhebst, dass andere „Werte“ anders leben.

          Psychologisch bist du das klassische Beispiel für selektive Wahrnehmung. Du beklagst Ideologie an Universitäten, während du selbst ideologisch denkst: Du verteidigst Hierarchie, Titel, Autorität und alte Leistungsnormen und empfindest alles andere als Verfall. Du willst Verantwortung fordern, aber nur unter Bedingungen, die dir gefallen. Wer anders arbeitet, weniger arbeitet oder sich kritisch positioniert, ist für dich automatisch faul, verweichlicht oder ideologisch verkommen. Dein Spiegelbild zeigt: Du bist nicht rational, du bist beleidigt.

          Menschen verweigern nicht Arbeit, Felix. Sie verweigern Bullshit. Sie verlassen toxische Strukturen, sie hinterfragen blinde Autorität, sie entwickeln Sinn, wo du nur Kontrolle siehst. Und genau das kannst du nicht ertragen. Dein ganzer Text ist daher kein Beitrag zur Analyse, sondern ein moralischer Reflex, um deine eigene Ohnmacht, den Kontrollverlust über ein sich veränderndes System, zu kaschieren.

          Kurz: Du analysierst nicht, du projizierst. Du kritisierst nicht, du klagst. Du willst Macht und Status zurück, die du nicht mehr automatisch bekommst, und alles, was dir im Weg steht, wird zur „Ideologie“. Wer das nicht erkennt, sieht nur die Welt durch deinen Groll.

    4. @Felix, Respekt für fünf Kommentare innerhalb von 18 Minuten! Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie schnell und engagiert Sie dem andalusisch-schweizerischen Duo Infernale ungefragt zur Seite springen, sobald im Südwesten irgendwo die Hütte zu brennen droht. Wobei in Andalusien momentan eher das Gegenteil der Fall ist – und die Wüsten eher schwimmen, dank des menschgemachten Klimawandels.

      Verstehen Sie unter Versachlichung, die Argumente einer Seite gleich im einleitenden Satz Ihres Traktats als „Schwachsinn“ zu diskreditieren, nur weil sie auf Statistiken basieren?

      Statistiken sind in der Wissenschaft ein unverzichtbares empirisches Werkzeug, um komplexe Themen zu analysieren und fundierte Entscheidungen zu treffen. Sie bieten eine objektive Grundlage, auf der Annahmen überprüft und Prognosen getestet werden können. Ohne diese Datenbasis bleibt eine Meinung zumeist spekulativ, wie etwa Ihre persönliche und altersabhängige Methode, in der Sie von einer intensiven Informationsaufnahme über lange Zeiträume fabulieren „die ständig reflektiert werden muss, weil sich richtig oder falsch ausschließlich am Erfolg der daraus abgeleiteten Prognosen entscheidet.“

      Bekanntermaßen haben sich jedoch die Prognosen Ihrer Protegés über 20 Jahre hinweg als Iächerlicher Irrweg erwiesen, bis eine Kaskade von Schwarzen Schwänen – von Corona über Putins Krieg bis hin zu Trumps versuchter geopolitischer und nationaler Neuordnung – die Welt in ihren Grundfesten erschüttert hat.

      Abgesehen von den eugenischen Ideen Eysencks ist die Vorstellung, dass akademische Studien nur dann berufsqualifizierend sind, wenn ein bestimmter IQ-Wert erreicht wird, heute weitgehend überholt. Intelligenz mag ein wichtiger Faktor sein, aber der akademische Erfolg hängt auch von vielen anderen Variablen ab – wie etwa Engagement, Motivation, Problemlösungsfähigkeiten, Lernstrategien, sozialer und emotionaler Intelligenz sowie dem Zugang zu Ressourcen.

      Eine gute Ausbildung, die auf Flexibilität, Effizienz und Arbeitsqualität statt auf lange Arbeitszeiten setzt, ersetzt heute viele traditionelle Vorstellungen von Charaktereigenschaften wie Risikobereitschaft und allgemeinem Engagement.

      Sie behaupten, dass „an den Universitäten inzwischen ein ideologischer Geist herrscht, der Denken eher behindert als fördert.“ Diese pauschale Aussage müssten Sie erst einmal belegen.
      Problem: Diese Behauptung ist sehr undifferenziert und ungenau. An Universitäten gibt es eine breite Vielfalt an Denkrichtungen, und viele akademische Disziplinen sind darauf ausgerichtet, kritisches und selbstständiges Denken zu fördern. Die pauschale Aussage, dass Universitäten das Denken behindern, erinnert stark an die rechtsnationalen Ideologien der aktuellen und etwas tumben MAGA-Bewegung von Trump und Vance und gleicht eher einer politisch-ideologischen Meinungsmache als einer fundierten Analyse.

      Mit Versachlichung hat Ihr Kommentar also wenig am Hut, dafür aber umso mehr mit Meinungs- und Deutungshoheit.
      Am Ende gerieren Sie sich, wie so oft, als Quacksalber und Robin Hood empörter Wutbürger im Ausland.

      1. Versachlichung heißt nicht, die Dinge schön zu reden. Es ist eben Schwachsinn, Statistiken für komplexe Dynamiken heranzuziehen.
        Konkret erkennbar: Zwar ist eine akademische Bildung immer noch insgesamt ein Vorteil, aber eben nicht mehr im gleichen Maße wir früher.

        Wenn man das sieht, ist die Aussage, dass sie ein Vorteil ist möglicherweise nur weniger stark ausgeprägt, es kann aber auch sein, dass sie sich zu einem Nachteil verkehrt hat. Ich neige zum letzteren.

        Was ist richtig ist, ist nicht aus der Statistik erkennbar, sondern bedarf einer Interpretation unter den aktuellen Eindrücken.

        Ob die Interpretation richtig oder falsch ist, entscheidet dann später die Realität. Das ist logisches Vorgehen.

        Das Problem ist nicht, dass bei der Erstellung einer Interpretation jeder einem Bias unterliegt, sondern dass Ideologen die Realität stets leugnen.

        Guten Rutsch.

        1. @Felix, Sie schreiben: “Es ist eben Schwachsinn, Statistiken für komplexe Dynamiken heranzuziehen.“

          Folgt man dieser Debatte einmal nüchtern und chronologisch und kehrt zu ihrem Ausgangspunkt zurück, reduziert sich die von Ihnen beschworene „komplexe Dynamik“ auf meine zentrale, mehrfach klar formulierte Prämisse – jenseits aller nachfolgenden Ablenkungsmanöver und Scheinargumente:
          “Stagnierende und degenerierende Sprachfähigkeiten verhindern die Weiterentwicklung von Logik und Erkenntnis. Wer die Sprache nicht beherrscht, kann selbst simple Gedanken innerhalb der eigenen Blase kaum verständlich vermitteln – geschweige denn komplexe Zusammenhänge darüber hinaus.“

          Die herangezogenen Statistiken dienen im Gegenteil dazu, die irrwitzigen Behauptungen Ihres Protegés zu widerlegen: Es besteht eindeutig KEIN kausaler Zusammenhang zwischen einer hohen Akademikerquote und wirtschaftlichen Problemen, da die beiden genannten Länder in dieser Hinsicht vergleichsweise unauffällig im Mittelfeld liegen.

          Selbstverständlich steht es Ihnen frei, anderer Meinung zu sein. Da Sie die Sprache offenkundig sehr gut beherrschen, sollte es Ihnen auch ohne Weiteres möglich sein, diese abweichende Position zu begründen – statt wie üblich lediglich unbelegte Behauptungen in den Raum zu stellen und sie als komplexe Denkprozesse zu verkaufen.

          1. Tja, so ist es aber nun einmal. Statistiken können bestenfalls einen IST-Zustand abbilden, der sich zwangsläufig aus der Vergangenheit entwickelt hat. Schon die Analyse der Ursachen ist problematisch, ich verweise dazu erneut auf Talebs Gedanken dazu.
            Bei der Prognose sind wir ausschließlich auf unsere Wahrnehmung Dynamiken angewiesen. Wir uns streiten, und das ist auch sinnvoll, um das eigene Denken zu erweitern und zu überprüfen.

            Wer richtiger liegt, wird aber nur daraus erkennbar, dass Prognosen mehr oder weniger zutreffen. Und selbst dabei besteht das Problem, dass unerkannte oder neuartige Dynamiken zu dem prognostizierten Ergebnis geführt haben.

            Deswegen ist es immer sinnvoll, in Szenarien zu denken und möglichst auf alles vorbereitet zu sein.

            Für Ihr Hauptthema heißt das: Klimaanpassungsmaßnahmen!

            Selbst wenn man das sehr deutsche Weltuntergangsszenaio von den Kippunkten glaubt, müßte man mit Blick auf die Realität feststellen, dass die Welt nicht oder nicht genügend umsteuert und daher Anpassung Vorrang haben müßte.

            Frohes Neues.

  17. Nachts ist es kälter als draußen . Mit der Wahrnehmung erstmal zum Psychodoc ,der ordnet erstmal richtig ein.

    Erst mal einen GinTonic .. :-D

    Frohes Neues.

    Sie verars………euch…..und …zwar……alle

    1. Frohes Neues. Ich stoße mit einem chilenischen Roten an.

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