Gold/Silber

Technischer Ausblick: Gold – wie tief kann der Preis noch fallen?

Gold

Gold steht am Montag weiter unter Verkaufsdruck, nachdem am Freitag der lokale Widerstand bei 1.911 USD nicht durchbrochen werden konnte – die Sitzung wurde mit einer bärischen Hammerkerze beendet. Der deutsche Leitindex versucht sich nach dem Ausverkauf vom Freitag zu fangen. Der S&P 500 testet erneut seine mittelfristige Unterstützungszone. Die Anleihepreise (TNOTE) könnten ihren Abwärtstrend wieder aufnehmen. EURUSD nähert sich nach der Gegenbewegung vom Freitag der 1,05er-Marke. Öl korrigiert leicht und testet die 106-USD-Marke. Bitcoin erholt sich, nachdem am Wochenende die wichtigste Unterstützung verteidigt wurde. Hier der aktuelle Marktüberblick mit Max Wienke von XTB Deutschland.

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25 Kommentare

  1. Ich denke, wenn es richtig knallt, dann von oben etwa 30 %.
    So in Richtung 1450 -1500 Dollar.
    Ich hoffe, wir haben dann gerade das Geld auf dem Konto von dem Verkauf unsere Immobilie.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut

      Ich höre von Ihresgleichen immer, wenn es „richtig knallt“, steigt der Goldpreis ins Unermessliche.
      Sie prognostizieren „von oben 30%“. Das nenn ich mal Inflationsschutz der feinsten Sorte!😣

      1. Wenn es richtig knallt, dann steigt der Goldpreis (nach dem Durchsacker) wie 1929 in den Billionenbereich, aber man wird dann für eine Unze auch nicht mehr bekommen, als 300 bis 400 Brote.
        Wenn er aber um 30 % fällt, dann hat er sich seit 2000 immer noch mehr als vervierfacht.
        Ist das kein Inflationsschutz?
        Haben sich die Lebenshaltungskosten seit 2000 mehr als vervierfacht?
        Der DAX hat sich mal gerade in der Zeit einschl. Dividenden verdoppelt.
        Und davon müssen auch noch Steuern bezahlt werden.
        Mal sehen, wo die Aktien am Ende des Jahres stehen.
        Das war jetzt eine immer wieder wiederholte Antwort, auf Ihre gleichen Argumente.
        Ich habe sie mir abgespeichert, dann muss ich sie nicht immer wieder neu Schreiben.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut

          Für eine Unze 300 bis 400 Brote?😂 Jetzt frag ich mich so langsam, bei wem es richtig geknallt hat🤣.
          Nichts für ungut, war nicht bös gemeint.

          Viele Grüße nach Andalusien

          1. @Columbo – Interessant ist es schon die Güter und Dienstleistungen untereinander in Verhältnis zu setzen, z.B. mit wieviel Eiern kann ich mir einen Anzug kaufen, oder wieviel Flaschen Chianti muss ich auf den Tisch stellen, um von Ihnen ärztlich behandelt zu werden… ;-)

          2. Wer hat denn hier den Knall?

            Bereits zu Zeiten der alten Ägypter konnte man für eine Unze Gold ( 31,1 Gramm) rund 300 Laibe Brot kaufen.

            https://www.finanztrends.de/lassen-sie-uns-ueber-gold-sprechen/

  2. Die Hälfte von den 30 % hat der DAX aber schon in den letzten ca. 5 Monaten verloren

    1. Die Goldidee haben die Amerikaner auf den Aktienmarkt übertragen. Aktien kaufen und liegen lassen, Firmen zahlen keine Dividende sondern stecken alle Gewinne ins Unternehmen. Auf dem Papier wird der Wert der Aktie größer.
      Aber nur durch Verkauf kannst etwas von den Wertsteigerungen haben, wie bei Gold.

      Warren Buffet setzt lieber auf Werte die ständig Cash ausschütten, man muss keine Position verkaufen. Die Papiere werden weniger spekulativ durch Vorstände für Provisionen manipuliert. So wie es im DAX seit Jahrzehnten läuft.

      Apple könnte die Dividende locker verdreifachen, aber lieber manipuliert man den Aktienkurs hoch damit Aktienoptionen steigen. Hat natürlich den Nebeneffekt das DOW, SP500, Nasdaq davon profitieren und neues Geld dem Gesamtmarkt zugefügt wird. —> Bau von Luftschlössern

  3. Wir sehen Gold dieses Jahr noch bei 2200+ Dollar. Ich habe allerdings kein Gold. Kann ich nix mit anfangen. :)

    Ich werde aber Ende Mai long in Eur/Usd gehen. Steigt dieses Währungspaar steigt oft Gold und Öl mit. Denn 150 Dollar beim Öl sind im Herbst kurzfristig nicht ausgeschlossen.

    Trading Idee mit LZ 12 Monate

  4. Aktien sind mittelfristig und höchstens langfristig, Gold ist ne Lebensinvestition… Die Goldbestände meiner Familie sind fast 100 Jahre alt. Und die Wertentwicklung dieses Bestands über diesen Zeitraum sind einfach undiskutabel und mit nichts vergleichbar – auch keine Immobile, denn bei Gold braucht man nun mal auch keine Sanierungskosten zu berücksichtigen um den Wert zu erhalten. Und ich glaub auch nicht, dass in 100 Jahren noch irgendjemand über Bitcoin redet…

    1. Wo lagert das Gold? Wer weiß davon? Wie große Mengen geheim verkaufen?

      Meine Familie hat im Garten Gold aus der Inka Zeit verbuddel, liegt dort seit 500 Jahren als mein Ururururururur..Großvater eine spanische Postkutsche überfallen hatte.

  5. Soll Gold als Inflationsausgleich dienen muss man es regelmäßig verkaufen.

    Ansonsten liegt es nur rum und dient eher als Notgroschen für den Ernstfall.

    1. Hallo Torsten, ja, richtig, erst wenn die Kursgewinne realisiet werden, kann man abrechnen.
      Nur, physisches Gold regelmäßig verkaufen und dann wieder neues Gold kaufen, ist nicht nur ein Nullsummenspiel, sondern bei jedem Verkauf und Neukauf gehen jeweils etwa 4 % an den Händler.
      Wer das machen möchte, ist sicherlich mit Papiergeld besser bedient.
      Und Hunderttausende an physischem Gold zu verkaufen wird nicht das Problem sein, sondern dann wieder für Hunderttausende neues Gold kaufen.
      Meine jetzigen Kursgewinne werden wohl erst meine Kinder realisieren.

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      1. Ahhh, jetzt hab ich`s endlich verstanden. Gold ist für die Kinder oder für`s Jenseits, wie bei den Pharaonen.

        1. Die Menschen haben immer (wenn möglich) fürs Alter vorgesorgt.
          Man baut ein Häuschen, in dem man im Alter mietgfei wohnen kann, wird zur gesetzlichen Rente gezwungen, und sorgt möglichst noch privat vor.
          Das Häuschen und alles was sonst noch vererbt werden kann, und nicht aufgerbraucht wurde, erben die Kinder.
          Wobei vieles an Altersversorgung nicht vererbt werden kann, wie z. B. staatliche und private Renten.
          Das machen meine liebe Frau und ich auch nicht anders.
          Sind wir unter der Erde, werden die gesetzlichen Rentenzahlungen eingestellt, und unsere Kinder können sich die Unzen teilen.
          Und wenn sie es für richtig halten, auch annonym. Und das ist ganz einfach.
          Eine für mich, eine für dich.

          Viele Grüße aus Andalusien Helmut

      2. eine Immobilie statt Gold hat den Vorteil das man sie nutzen kann 🤷‍♂️
        oder vermieten und Erträge generieren.

        Die Zahlung der Miete in Goldmünzen wäre der ultimative Knaller.

  6. @Lausi

    Klar ist es interessant, Güter und Dienstleistungen untereinander in Verhältnis zu setzen.
    Allerdings hinken berühmte Vergleiche wie römische Toga und heutiger Anzug für eine Unze Gold.
    Die römische Toga war seltener (weniger Togaträger) und von anderer Qualität und Herstellung.
    Der heutige Anzug ist Massenware. Insofern hätte die Unze an Wert verloren, wenn man „nur“ mehr einen Anzug dafür bekommt.
    @Lausi, ich behandle Sie gratis, wenn Sie mit mir eine Flasche Chianti trinken.

    1. @Columbo – Danke für die Einladung! Ich komme Sie gerne mal besuchen, wenn ich – nach ewigen Zeiten – mal wieder nach Europa reisen sollte…

  7. Für eine Unze bekommt man einen maßgeschneiderten Anzug.
    Also keine Massenware.
    Gute Sandalen haben immer 2 Gramm Gold gekostet. Bei den Römern, und heute auch noch.
    Natürlich bekommt man im Moment (ganz kurzfristig) mehr als 400 Brote für eine Unze.
    Aber das liegt daran, dass die Energiekosten und die Weizenpteise noch nicht voll auf die Brotpreise durchgeschlagen sind.
    Wenn das Brot 5 bis 6 Euro kostet, dann stimmt das Verhältnis wieder.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut

      Auch ein Maßanzug ist im Vergleich zur römischen Toga immer noch Massenware und billiger in der Herstellung, Qualität und beim Verkauf als eine römische Toga.
      Lesen Sie nach bei Tacitus, Cicero und wie sie alle heißen.
      Der von Goldbefürwortern oft zitierte Vergleich ist unglücklich und spricht gegen das Metall. Sie könnten sich intelligentere Vergleiche ausdenken.

      1. Hallo Columbo,
        Ist es intelligenter, wenn ich schreibe, dass für einen Dax 2000 etwa 25 Unzen Gold hingelegt werden mussten, und heute nur noch etwa 7 Unzen.
        Dass der Dow Jones mal gerade in diese Zeit auf knapp über 200 % zugelegt hat, und Gold auf über 600 % , und das legal steuerfrei.
        Da habe ich doch lieber meine Unzen, die ich legal nirgendwo angeben muss.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  8. Warum steigt Gold denn jetzt bei der Zinserhöhung?

    1. @Helmut52

      Vielleicht weil Notenbanken nicht mehr ernst genommen werden. Was sind schon 0.5% bei zweistelligen Inflationserwartungen?

    2. es steigt alles, reine Gier ohne Gehirn

  9. Als die Zinsen in den USA 1979/80 auf 20 % angehoben wurden, hat sich der Goldpreis in kurzer Zeit verdoppelt.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

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