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Gold: Über die Betrugsmasche mit den Stable-Coins

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Angeblich Gold in Verbindung mit einem Digi Coin?

Ein neuer potenzieller Anlagebetrug erschüttert den Goldmarkt. Die Kombination aus Kryptowährung und Gold sollte die Anleger reich machen. Doch nun droht der Traum vom digitalen Edelmetall als Albtraum in Form eines Pyramidensystems zu enden.

Gold meets Crypto

Der im Jahr 2011 als Goldhändler gestartete ehemalige Staubsaugerverkäufer Harald Seiz aus Calw bei Stuttgart entdeckt im Jahr 2017 die magische Verbindung zwischen Kryptowährungen und Gold als Vertriebsmasche. Bis dahin hatte er bereits über seine Vertriebsfirma Karatbars überteuerte Goldprodukte über ein mehrstufiges Provisionsmodell (Multi-Level-Marketing) an Endkunden verkaufen lassen. Doch das Geschäft mit dem digitalen Gold versprach noch höhere Margen, da die Kunden anstatt Gold nur elektronische Token erhielten, die angeblich mit physischem Gold hinterlegt waren. Solche Digitalwährungen heißen „Stable-Coins“ da ihr Wert nicht ausschließlich durch hohe spekulative Angebots- und Nachfrageschwankungen beeinflusst wird, sondern zusätzlich an einen Ankerwert, z. B. den Preis für eine Unze Gold, ein Fass Öl oder einen US-Dollar gekoppelt ist. Harald Seiz nutzte den Hype um Kryptowährungen, um die Kunden von unrealistischen Kursgewinnen träumen zu lassen und bei den Preisen für das Gold nicht so genau hinzuschauen.

So konnten er und seine Vertriebsmannschaft zweistellige Provisionen realisieren und ein regelrechtes Pyramidensystem aufbauen, das neudeutsch auch als Multi-Level-Marketing-System verniedlicht wird. Fakt ist, dass bei solchen Systemen jedes Level der Marketing-Pyramide ein Stück vom Kuchen abhaben möchten, was im Falle des extrem margenschwachen Goldhandels schlicht unrealistisch ist. Die durchschnittliche Handelsmarge im Goldgeschäft liegt bei ca. 3 Prozent und lässt damit eigentlich kein Multi-Level-Marketing zu. Es sei denn, die Preise sind extrem überteuert oder es liegt eine Betrugsmasche vor.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt

Im besten Fall handelt es sich um ein überteuertes, zentralisiertes Goldlagerprogramm, bei dem das Lagerzertifikat statt aus Papier aus einem digitalen Token besteht. Wie schon so oft betont, sollte man Gold, wenn möglich, im direkten Zugriffsbereich aufbewahren. Ein Kontrahentenrisiko sollte bei dem ultimativen Vermögensschutzwert Gold ausgeschlossen werden. In diesem Fall könnte genau dieses Kontrahentenrisiko noch zum Problem werden. Vermutlich ist die angeblich goldgedeckte Digitalwährung des Herrn Seiz namens KratGoldCoin (KGC) nämlich gar nicht in dem Maße goldgedeckt, wie es gegenüber den Investoren suggeriert wurde. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat daher ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs gegen Herrn Seiz eröffnet und untersucht die Tresore.

Bitte klicken Sie hier um Teil 2 des Artikels zu lesen

Seiten: 1 2

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Prpgnosti

    12. November 2019 19:00 at 19:00

    The Token is Brocken, es gibt immer wieder neuartige SCHNEEBALLSYSTEME.
    Einer nannte neulich den Bitcoin als „virtuelles Schneeballsystem“
    Für mich unglaublich, dass sonst realistische Leute, die sogar den staatsgesicherten Euro
    zum Tode verurteilen , aber an den Bitcoin glauben.Die Zeit u.die nächste Krise wird die Träumer
    brutal aus dem Schlaf holen.

  2. Avatar

    sabine

    13. November 2019 10:03 at 10:03

    Vielen Dank für die sehr saubere Analyse dieses Unternehmens. Genauso ist es, nicht mehr und nicht weniger.
    .
    a) Man muß an solche Firmen seriös und ohne Emotionen herangehen. Sie könnten ein Wert generieren, aber es bleibt ein Risiko wie bei den Hollandtulpen. In Afrika gab es Muschelgeld, auch nix anderes als fiktiv.
    b) Unser nicht mehr goldgedecktes Geld ist ja nix anderes als relativ wertloses Papier mit der derzeit gut begründeten Hoffnung, daß der nächste einen Sachwert dafür hergibt.
    c) Auch der „normale“ Bitcoin ist nicht sachwertgedeckt, insofern Fiatcoin.
    .
    Wenn da ein paar findige Leute ‚dasselbe in grün‘ machen, werden sie von den staatlichen Stellen und der „Qualitätsmediendiktatur“ fertiggemacht. Zerstören kann man durch Mißtrauen jede dieser Pyramide, auch die des Fiatmoneys!!! Sagt ja schon Jean-Marie Arouet (Voltäre): „Jedes Papiergeld geht irgendwann auf seinen realen Wert zurück = Null.“

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Devisen

Aktuell: Goldpreis, Ölpreis, Schweizer Franken – Risk Off Trade läuft!

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Gold Barren Beispielfoto

Der Goldpreis, Ölpreis wie auch Schweizer Franken bewegen sich derzeit spürbar. Was ist hier los? Wir hatten es letzte Woche und zuletzt gestern angesprochen. Je mehr sich der Corona-Virus ausbreitet, desto größer wird die Angst an den Börsen. Denn Flugverkehr und allgemeiner Konsum werden leiden, und damit letztlich auch die allgemeine Wirtschaftsleistung. Und je schlimmer das Virus um sich greift, umso stärker könnte die negative wirtschaftliche Beeinflussung ausfallen, und ein steigender Goldpreis als der Fluchthafen könnte immer mehr in den Fokus rücken.

Ölpreis und Aktien verstärkt abwärts

Letzte Woche konnte man schon erste Anzeichen an den Börsen sehen. Der Ölpreis fiel deutlich (weniger Öl-Nachfrage). Diese Woche geht es weiter. WTI-Öl verliert binnen einer Woche 6,50 Dollar! Und auch die Aktienkurse begannen zu fallen. Aber der Goldpreis zierte sich letzte Woche lange Zeit den Weg nach oben anzutreten. Diese Woche nimmt der sogenannte Risk Off Trade weiter Fahrt auf. Die Börsianer fliehen aus risikoreicheren Anlagen wie Aktien oder Schwellenländer-Anleihen hin zu den vermeintlich „Sicheren Häfen“ wie dem Schweizer Franken oder Gold.

Dass sich die Lage in China verschärft, erkennt man auch daran, dass Bundesaußenminister Heiko Maas aktuell sogar darüber nachdenkt deutsche Staatsangehörige wegen des Corona-Virus aus der chinesischen Provinz Hubei auszufliegen. Der Dax verliert seit Freitag Abend bis jetzt 250 Punkte. Dieser Absturz wird durch den vorhin veröffentlichten schwachen ifo-Index noch verstärkt. Seitdem hat er 90 Punkte verloren. Der Dow 30 verliert seit Freitag Abend im Terminmarkt 460 Punkte. Die Kasse wird also um 15:30 Uhr deutlich negativ eröffnen.

WTI Ölpreis im Verlauf von zehn Tagen

Goldpreis und Schweizer Franken

Dementsprechend gut sieht die Lage aus für Spekulanten, die auf eine Fortsetzung des Anstiegs im Schweizer Franken gesetzt haben. Er steigt immer weiter an. Euro vs Franken notiert aktuell bei 1,0687. Ein absolutes Tief der letzte Tage und Monate, und auch der niedrigste Stand in diesem Währungspaar seit April 2017. Nachdem der Goldpreis ab Freitag Mittag von 1.560 Dollar bis Freitag Abend auf 1.571 Dollar ansteigen konnte, geht es heute weiter.

Der Goldpreis notierte heute Nacht schon im Hoch bei 1.588 Dollar, aktuell 1.584 Dollar. Die weitere Entwicklung der hier besprochenen Asset-Klassen hängt nun von der täglichen Nachrichtenlage ab. Verbreitet sich das Corona-Virus weiter? Steigen die Todeszahlen? Wird es in Europa erste echte Fälle geben, und nehmen auch die Fälle in den USA zu?  Je mehr, desto schlechter für Aktien und Ölpreis, und desto besser für Goldpreis und Schweizer Franken. Beim Klick an dieser Stelle finden Sie eine Timeline der Ereignisse und den aktuellsten Stand der Lage zum Corona-Virus.

Goldpreis im Vergleich zu Euro vs Schweizer Franken
Der Chart zeigt in den letzten zehn Tagen den steigenden Goldpeis und den fallenden Euro vs Franken (steigender Franken-Kurs).

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Gold/Silber

Goldpreis in Euro kurz vor neuem Allzeithoch

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Gold Barren Beispielfoto

Der Goldpreis ist mustergültig aus der monatelangen Konsolidierungsformation nach oben ausgebrochen. Die Notierungen in Euro streben erneut Richtung Allzeithoch.

Der Goldpreis in Euro zeigt enorme Stärke

Gold glänzt im aktuellen Marktumfeld durch einen erstaunlichen Aufwärtsdruck. Nach dem Ausbruch aus der monatelangen Konsolidierungsphase verlieh die zwischenzeitliche Eskalation im Konflikt zwischen dem Iran und den USA dem Goldpreis zusätzliche Aufwärtsdynamik. Danach sah es zunächst so aus, als hätte der Goldpreis ein Top ausgebildet und würde erneut nach unten abdriften. Doch kaum war die Risikoprämie im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt ausgepreist, wirkten andere Impulse preistreibend auf den Markt. Zum einen mischen immer mehr professionelle und private Anleger Gold als Absicherung gegen die unverkennbare US-Aktienmarktblase in ihren Portfolios bei, wie man eindeutig an den zuletzt auf Rekordniveaus gestiegenen Beständen der weltweiten Gold-ETFs sehen kann (allein im Jahr 2019 erhöhten sich die Bestände in Tonnen Gold um 14 Prozent).

Zum zweiten treiben die jüngsten Entwicklungen um die rasche Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Zentral-China sowie andere Regionen und Staaten der Welt die Investoren in den „Save Haven“ Gold zurück. So notiert der Preis aktuell mit 1.425,49 Euro pro Unze nur 18 Euro oder knapp 1,3 Prozent unter dem bisherigen Allzeithöchststand aus der Nacht des 8. Januars, als der Iran Vergeltungsangriffe mit Raketen auf US-Militärbasen im Irak verübte.

Goldpreis in Euro seit April 2019

Wie robust die Verfassung des Goldmarktes aktuell ist, kann man nicht nur an den rekordhohen Gold-ETF-Beständen ablesen, sondern auch an der positiven Korrelation zur Weltleitwährung US-Dollar. Normalerweise profitiert der Goldpreis von einem schwachen Dollar. Doch die aktuelle Aufwärtsbewegung verläuft parallel zur Aufwertung des Dollars. Man könnte auch sagen, der Goldpreis entwickelt ein positives Eigenleben, unabhängig von Währungskorrelationen.

Mit dazu beigetragen haben sicherlich auch die Entscheidungen der EZB und die Aussagen ihrer Präsidentin Christine Lagarde auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Offenmarktausschusssitzung am letzten Donnerstag. Die Europäische Zentralbank belässt den Bankeneinlagenzins (Deposit Rate) im negativen Bereich bei -0,5 Prozent. Der Leitzins (Repo Rate) bleibt unverändert bei null.

Christine Lagarde wies nochmals darauf hin, dass das aktuell laufende Gelddruck- und Anleihekaufprogramm in Höhe von 20 Mrd. Euro pro Monat zeitlich unlimitiert weiter laufe werde und auch die Zinsen bis auf Weiteres unverändert auf historisch niedrigem Niveau verbleiben. Für viele ernüchternd war Lagardes Antwort auf die Frage eines Journalisten nach dem Schaden, den die Zinspolitik der EZB für Sparer bedeutet. Lagarde verwies sinngemäß auf das Vorhandensein von ausreichend kompetenten Anlageberatern, an die sich die Sparer ja wenden könnten.

Das klingt im ersten Moment vielleicht für zinsorientierte Sparer zynisch, aber ein Blick auf die seit über zwei Jahrzehnten nahezu zweistelligen jährlichen Wertsteigerungen des Goldpreises (zumeist steuerfrei) werden mögliche Alternativen zu zinsgebundenen Anlagen für den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge erkennbar. Und in der Tat gehören die Deutschen weltweit bereits mit zu den fleißigsten Gold-Sparern. Gut zwei Drittel der Deutschen besitzen Gold, insgesamt rund 9.000 Tonnen. Circa 5.000 Tonnen horten die Deutschen in Form von Barren und Münzen und knapp 4.000 Tonnen in Form von Schmuck. Dieser Goldschatz ist in Summe größer als die offiziellen Goldreserven der Vereinigten Staaten von Amerika (offiziell 8.133,5 Tonnen).

Chart in US-Dollar sieh ebenfalls gut aus

Ein Blick auf den Goldchart in US-Dollar offenbart ebenfalls ein sehr konstruktives Chartbild, wenngleich die Notierungen in der Weltleitwährung noch gut 22 Prozent von ihrem Allzeithoch bei 1.921,18 US-Dollar pro Unze vom 3. September 2011 entfernt sind.

Gold in US-Dollar Chart

Das Hoch aus der Nacht des 8. Januar bei 1.611,51 US-Dollar pro Unze ist der nächste charttechnische Anlaufpunkt im Goldchart auf Dollarbasis. Ob der Preis für das gelbe Edelmetall bis dorthin vordringen kann, hängt kurzfristig von der weiteren Entwicklung der Coronavirus-Epidemie sowie der US-Notenbanksitzung am 29. Januar ab.

Fazit und Ausblick

Der Goldpreis profitiert aktuell von dem zunehmenden Absicherungsbedürfnis der Investoren in Anbetracht der sich weiter ausdehnenden US-Aktienmarktblase sowie den noch nicht absehbaren wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie. Unterstützend wirkt zudem die anhaltend akkommodierende Geldpolitik und der diesbezüglich unveränderte Ausblick der EZB (Festhalten an den Null- und Negativzinsen sowie dem Gelddruckprogramm auf unbestimmte Zeit). In der kommenden Woche wird es dann richtig Spannen, wenn am Mittwoch die US-Notenbank Fed Einblicke ihre Geldpolitik gewährt. Besonders wichtig für den Goldpreis werden die Aussagen zur weiteren Liquiditätsversorgung des Marktes und zum Zinsausblick der Fed.

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Warum Zentralbanken immer mehr Gold horten

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Beispielfoto für Gold Barren

Eine Umfrage unter Zentralbanken offenbart die wachsende Beliebtheit von Gold als Teil der Notenbankreserven. Keiner der Befragten will verkaufen, im Gegenteil.

Die Zentralbanken ändern ihre Strategie in Sachen Gold

Gehörten Zentralbanken noch bis zum Jahr 2009 zu den Nettoverkäufern am Goldmarkt, so wandelte sich die Einstellung der Notenbanker zu dem alternativen Reserve-Asset im Zuge der Weltfinanzkrise 2008 ff. nachhaltig. Seitdem gab es kein einziges Jahr mehr, in dem die Bestände in den Tresoren der Notenbanken netto nicht anstiegen. Sieben von zehn der befragten Zentralbanken gaben an, insgesamt mehr Reserven zu haben als vor fünf Jahren. 62 Prozent sehen Gold hauptsächlich als Puffer gegen Zahlungsbilanzkrisen. Da der Eintritt einer solchen Krise im Zeitverlauf zunimmt, haben die Zentralbanken im vergangenen Jahr das Geldmetall in Rekordhöhe akkumuliert, nachdem bereits das Jahr 2018 ein Rekordjahr darstellte. Vor allem China, Russland, die Türkei und ab 2019 auch wieder verstärkt Indien gehörten zu den größten Goldkäufern der Welt.

Die Zentralbanken sind aktuell die bedeutendsten Goldinhaber mit einem Anteil von mehr als 33.650 Tonnen. Dies entspricht einem aktuellen Wert von ca. 1,65 Billionen US-Dollar. Allein in diesem Jahr gaben die Zentralbanken netto 1,15 Mrd. US-Dollar für Goldkäufe aus. Wurden im Jahr 2018 noch 656 Tonnen netto gekauft, waren es im Jahr 2019 bereits geschätzte 684 Tonnen. Im Jahr 2010, dem ersten Jahr der Netto-Goldkäufe, betrug die gekaufte Menge lediglich knapp 100 Tonnen. Seither hat sich das jährliche Kaufvolumen also versechseinhalbfacht. Diese Netto-Nachfrage der Notenbanken entspricht damit aktuell bereits einem Fünftel der gesamten Weltjahresproduktion (ca. 3.350 Tonnen). Damit sind die Zentralbanken nicht nur die mit Abstand größten Halter des monetären Edelmetalls, sondern in der Netto-Betrachtung auch die größte Käufergruppe.

Die Motive der Zentralbanker

Die anonyme Umfrage des World Gold Council (WGC) in Kooperation mit YouGov von 2019 zeigt, dass das wachsende Interesse der Geldpolitiker an Zentralbank-Goldreserven (CBGR) dauerhaft ist. 11 Prozent aller 155 Zentralbanken der Schwellen- und Entwicklungsländer (EMDE) gaben an, dass ihre Banken beabsichtigen, ihre Goldreserven in den nächsten 12 Monaten weiter aufzustocken. Dies ist vergleichbar mit der Wachstumsrate des letzten Jahres, als 12 Prozent aller Zentralbanken der Welt Gold kauften. Dies führte im Jahr 2018 zu einer Nachfrage von 651 Tonnen, dem höchsten Stand seit Bestehen des gegenwärtigen internationalen Währungssystems seit 1971, also der höchsten Nachfrage seit fast einem halben Jahrhundert.

Die Hauptmotivation für die massive Aufstockung der CBGRs sind nach Angaben der Befragten höhere wirtschaftliche Unsicherheiten und steigende Risiken in den Bilanzen der Zentralbanken. Mittelfristig sehen die Geldpolitiker Veränderungen im gesamten internationalen Währungssystem, wobei der chinesische Renminbi und seine Unterlegung mit Gold dabei eine große Rolle spielen. China strebt die volle Konvertierbarkeit seiner Währung an und möchte den Yuan als internationale Transaktions- und Reservewährung etablieren. Gleiches gilt für den russischen Rubel.

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