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Gold/Silber

Gold und Silber: Ausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Von Market Scanner

Heute blicken wir zurück auf die Analysen zu Gold und Silber mit Status 09.01.2015 (http://finanzmarktwelt.de/edelmetalle-perspektiven-und-moegliche-positionierungen-7853/) und die seither eingetretenen Entwicklungen.

Zum Status von Gold am 09.01.2015 wurde ausgeführt:

„Favorisiertes Szenario bleibt der Aufenthalt innerhalb der Fibonacci-Level 1155,70 $ und 1449 $. Sollte sich die Meinung verfestigen, dass die Zinswende in den USA sich verzögert oder gar längerfristig ausbleibt, sind auch Kurse in der oberen Hälfte des skizzierten Bandes möglich. Bei Annäherung an den Bereiches um 1300 $ kann ein Engagement in einen Put 1200 und einen Call 1500 auf Dezember 2015 in Betracht gezogen werden, wobei die entsprechenden impliziten Volatilitäten der Positionskomponenten zu beobachten wären – kein Buy and Hold empfehlenswert.“

Wie der folgende Chart per 27.02.2015 zeigt, fand nach dem 09.01.2015 ein Anlauf an das 50 % Retracement bei 1302,30 $ statt. Diese Marke konnte jedoch nicht gehalten werden, nachdem Ansätze zur Schwäche beim US-Dollar-Index durch Erwartungen sich nicht durchsetzen konnten. Sollte sich die Meinung verfestigen, dass die Zinswende in den USA früher als erwartet kommt, rücken Kurse unter 1200 $ bis hin zu einem Unterschreiten der Unterstützung bei 1155,70$ und dem Test des Abwärtstrendkanals (per 27.03.2015 bei 1130 $) wieder näher. Die Entwicklung des Strangles Put 1200 plus Call 1500 auf Dezember 2015 ist im Anschluss an den Gold Chart dargestellt. Eine hierin bestehende Position kann vorerst beibehalten werden und sollte sich bei wieder anziehender Volatilität positiv entwickeln können.

Gold Volume

GoldStrangle

Zum Status von Silber am 09.01.2015 wurde ausgeführt:

„Mit der Rückkehr in den Seitwärtsbereich zwischen 16,175 $und 26,222 $ scheint ein temporärer Boden erreicht worden zu sein. Ein Anlaufen des oberen Randes des Abwärtstrendkanals bei aktuell ca. 18 $ in den nächsten Wochen erscheint möglich. Im Übrigen gilt das bei Gold gesagte, dass die Erwartungen an die Zinsmaßnahmen bzw. deren Ausbleiben den Kurs beeinflussen werden. Bei Annäherung an den oberen Randes des Abwärtstrendkanals erscheint eine Positionierung in einen Put 16 und einen Call 22 auf Dezember 2015 nicht chancenlos, wobei die entsprechenden impliziten Volatilitäten der Positionskomponenten zu beobachten wären – kein Buy and Hold empfehlenswert.“

Wie der folgende Chart per 27.02.2015 zeigt, konnte der obere Rand des Abwärtskanals kurzfristig überschritten werden, gefolgt von einem Rückfall auf die untere Begrenzung des Seitwärtsbereichs bei 16,175 $. Sollte sich die Meinung verfestigen, dass die Zinswende in den USA früher als erwartet kommt, rücken Kurse unter 16 $ bis hin zum Dezember 2014-Tief bei etwa 14 $ wieder näher. Die Entwicklung des Strangles Put 16 plus Call 22 auf Dezember 2015 ist im Anschluss an den Silber Chart dargestellt. Eine hierin bestehende Position kann vorerst beibehalten werden und sollte sich bei wieder anziehender Volatilität positiv entwickeln können.

SilberVolume

Silber020315

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Finanznews

Aktienmärkte, Gold – alles fällt! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Heute fallen die Aktienmärkte – vor allem der lange so widerstandsfähige Dax mit einem rabenschwarzen Tag – aber auch der vermeintlich sichere Hafen Gold kommt stark unter Druck (Silber fällt sogar fast -10%). Für den Abverkauf gibt es vorwiegend zwei Gründe: erstens die Sorge um neue lockdowns in Europa, und zweitens wird ein Stimulus-Deal in den uSA zwischen US-Republikanern und US-Demokraten nach dem Tod der Verfassungsrichterin Ginsburg deutlich unwahrscheinlicher, weil die Trump-Administration noch vor der US-Wahl einen eigenen Kandidaten installieren will. Damit bestätugt sich bislang ein Schema für die Aktienmärkte: die Woche nach dem September-Verfall ist historisch unter den schwächsten Handelswochen des gesamten Jahres..

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Gold/Silber

Silber: Korrektur geht weiter – das sind noch keine Kaufkurse

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Veröffentlicht

am

Für Silber hatte ich vor acht Wochen den maximalen Anstieg bis ca. 21 USD (1.00 Retracement) in Aussicht gestellt. Über diesen Zielbereich ist das Edelmetall mit einem Hoch von ca. 30 USD deutlich hinausgeschossen. Dieser Aspekt ist der Auslöser für die relativ deutliche Umstellung der Wellenzählung, wie die Charts es zeigen. Mit dieser Performance erfüllt Silber meine Langzeitprognose, lediglich der Zeitfenster hierfür ist noch nicht passend. Seit einigen Wochen bildet sich eine schwache Korrektur aus, deren Verlauf bislang unkritisch ist.

Ausblick für Silber:

Die seit August laufende Korrektur bildet Welle (iv) der fünfteiligen Impulswelle (i-ii-iii-iv-v) aus. Wie für eine „4“ eher üblich als selten, bedient sich Welle (iv) eines Triangles (a-b-c-d-e) zur Ausbildung der internen Struktur. Solange Silber zwischen den beiden 0.24 und 1.38 Retracements (25.24/30.21 USD) pendelt, besteht keine größere Gefahr – allerdings auch keine Chance auf eine Auflösung der apathischen Phase. Im Chart ist daher den Verlauf von Welle (iv) bis tief in den Herbst hinein dargestellt.

Silber dürfte seine Korrektur noch fortsetzen

Nach Abschluss von Welle (iv) wird die sich anschließende (v; nicht dargestellt) Silber noch einmal steigen lassen. Da es sich bei Welle (v) um die abschließende Phase der Impulswelle handelt, ist deren Potenzial relativ eng begrenzt. Dazu werde ich in einer späteren, in der nächsten Ausgabe, näher eingehen. An den kommenden Tagen sollten leicht nachgebenden Notierungen ausgegangen werden. Dabei kann ein Bewegungstief unterhalb des 0.24 Retracements (25.24 USD) möglich werden. Lediglich ein Schlusskurs unterhalb sollte vermieden werden.

Fazit:

Die Korrektur wird sich noch einige Wochen behaupten, sodass ein Engagement zum momentanen Zeitpunkt bei Silber nicht zu empfehlen ist. Das bisherige Kaufsignal hat Freude bereitet und bleibt auch weiterhin bestehen..

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Gold/Silber

Goldpreis vor Ausbruch nach oben? Achtung, Blick auf US-Dollar

Claudio Kummerfeld

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am

Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis dümpelt seit Freitag auch heute bei 1.954 Dollar vor sich hin. Steht der Anstieg nach oben kurz bevor? Möglich ist das allemal. Bereits am Freitag stellten wir die Frage in den Raum, ob der Goldpreis ansteigen könnte, weil der US-Dollar schon gut gefallen war. Gold stieg aber nicht an.

Charttechnik im US-Dollar entscheidend für Goldpreis?

Ganz aktuell sieht man, dass der US-Dollar in Form des Dollar-Index (Währungskorb) an einem Unterstützungsniveau um die 92,80 Indexpunkten hängt. Der Chart zeigt den Verlauf des Dollar-Index der letzten zehn Tage. Sechs Mal in den letzten zehn Tagen ist der US-Dollar nach unten gelaufen, an dieser Marke abgeprallt und wieder angestiegen. Derzeit hängt er genau auf diesem Niveau. Fällt er diesmal darunter, wäre vereinfacht gesagt Platz nach unten, was den Goldpreis kräftig nach oben pushen könnte.

Dies ist ein Wenn-dann-Szenario, also mit reichlich Unsicherheit behaftet. Aber es ist möglich. Bei der schwachen Dollar-Entwicklung seit letztem Donnerstag hat der Goldpreis auf den Weg nach oben auf jeden Fall nicht so performt wie man es erwarten würde. Also, Gold-Bullen sollten sich gerade jetzt die Dollar-Entwicklung genau anschauen. Für einen Anstieg im Goldpreis ist Potenzial vorhanden.

Fallender US-Dollar kann Goldpreis deutlich bewegen

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