Es herrscht „Krieg an den Märkten“, sagt Hannes Zipfel mit Blick auf das Massaker bei den Edelmetallen, also auch bei Gold und Silber. Warum das aufgrund der eskalierenden Schulden vor allem der USA wohl nicht lange anhalten dürfte, zeigt Hannes Zipfel eindrucksvoll:
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Nun, ich bin in Sachen Goldpreisentwicklung etwas hin- und hergerissen. Dankenswerterweise beendet das US-Repräsentantenhaus am 02.02.26 den momentanen Kurz-Government Shutdown. Allerdings besteht die aktuelle diesbezügliche Einigung im US-Kongress zunächst für ca. zwei Wochen. Für den Fall, daß Kevin Warsh in Kürze Fed-Chef Jerome Hayden Powell beerbt, stünde dieser gemeinsam mit Finanzminister Scott Bessent für einen US-Dollar als Weltreservewährung. Im Falle letzteres, sowie einer Verhinderung eines anstehenden Government Shutdown bis auf weiteres, würde zunächst dazu führen, daß der US-Dollar die US-Staatsverschuldung sozusagen kompensiert, weswegen Gold nicht als sicherer Hafen genutzt würde.
Herr Zipfel, spannender Beitrag! Danke!
Also ist für die USA Entscheident die Kontrolle über Erdölvorkommen oder Rohstoffe, ob genutzt oder jetzt nicht genutzt werden können, zu erlangen, so viel wie möglich. Den Preis dadurch zu kontrollieren. Der Versuch ist möglich. Fehlt noch Iran. Jetzt kommt es darauf an was Mossat, MI5, CIA, geleistet haben.
4.850 dollares jetzt an der Shanghai Exchange.
zuvor 4.720 dollares spannend.
Trump kriegt kalte Füße? Verhandlungen? Wegen was? Wie immer ein Bluff, um die Mullahs zu Überraschen. Schach dem Durchdriebenen. Schachmatt dem Vermeintlich Stärkeren….
Es ist beeindruckend, wie der Papiermarkt und der physische Markt sich voneinander trennen.
Wie im richtigen Krieg: Das Imperium Papiermarkt dreht sich in der Todesspirale, überdehnt sich und versucht sein Zugrundegehen auch mit Verzweiflungsakten und krimineller Vorgehensweise und einem Überraschungsangriff in die Länge zu ziehen.
Die Munitionslager leeren sich mit atemberaubender Geschwindigkeit, die Propaganda läuft auf Hochtouren und der alle wartet auf gute Kaufgelegenheiten nach dem Krieg von dem, was nicht zerstört wurde.
Der Krieg ist für den Papiermarkt schon verloren und nun werden die Kriegsverbrechen immer mehr sichtbarer werden und man muss dem Volk die Wahrheit erklären, die durch einen gewaltigen Mangel an dem besteht, um das gekämpft wurde.
Nämlich physisches Silber.
Doch was ist passiert mit den Preisen?
Aktuell befindet sich der Preis von Gold auf dem Stand vom 19.01.26 und Silber auf dem Stand vom 12.01.26.
Ein paar Tage Kursgewinne sind futsch.
Für physische Horter nur ein kurzes Zucken.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Super Info, ich hätte noch einige Fragen an Herr Zipfel, wie kann eine UBS vor dem Rohstoffboom eine so gewaltige Klatsche mit Silber- Shorts einfangen ( arbeiten Profis nicht mit Stops? ) und warum liest man nirgends davon und was meinen sie zum gehypten US- Aktienmarkt, werden sie den künstlich hochhalten oder wird die Notenbank wirklich falkisch werden und auch dort die unterdrückte Korrektur endlich zulassen?
P.S. Ich habe schon viele ihrer KOMMENTARE bewundert, die heutige Situation haben sie kommen sehen, leider haben die Manipulatoren die Sache hinausgeschoben und verschlimmert.
Super Video! Danke dafür. Gold & Silber = stay put.
„…Es ist beeindruckend, wie der Papiermarkt und der physische Markt sich voneinander trennen…“
Eigentlich gar nicht, beide fallen mit derselben Geschwindigkeit.
Doch @ Columbo
Papiersilber ist weiter in unbegrenzter Menge zu bekommen.
Physischer Silber nicht.
Schau Dir die Börse in Shanghai an.
Die Präge-Anstalten und Edelmetallhändler trocknen auch aus bei Silber.
Es wäre doch schön, wenn sich nun die Firmen dieser Welt, die in diesem und den nächsten Jahren sehr viel Silber benötigen, günstig eindecken könnten, bevor der Preis wieder wegen der Knappheit steigt.
Es wird aktuell etwa 40 % weniger Silber gefördert als verbraucht. Seit 7 Jahren Defizit.
Als physischer Horter kann man sich entspannt zurücklehnen und abwarten.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Abwarten und Tee trinken.
Während historischer Markteinbrüche und wenn die Skeptiker am lautesten schreien, dann kann man in Tranchen investieren mit der Überlegung, wo der Kurs wohl in einem Jahr stehen wird.
Das war schon immer so.
Last die Emotionen aus dem Spiel und seit abgebrüht.
Die fundamentalen Begebenheiten haben sich so gut wie nicht geändert.
Warsh kann in der FED nicht alleine die Politik bestimmen und die USA sind durch die Ernennung von Warsh kein bisschen Vertrauenswürdiger geworden. Die US Schuldenproblematik und die Tendenz zur Abkehr vom Dollar bleibt.
Trump bzw. die US Regierung bleiben unberechenbar.
Und kauft Gamestop Aktien ;-)
Kein Trost, dass physisches Edelmetall nicht aus Papier, sondern aus Metall besteht.
Die Unterscheidung ist im Grunde Selbstbetrug.
Papier und Metall verlieren derzeit dramatisch an Wert. Die „Papierhorter“ sind genauso verzweifelt wie die „Metallhorter“.
Minus ist Minus, ob aus Papier oder Metall, es bleibt Minus.
Columbo
Wieso sollte jemand verzweifelt sein, der physisches Edelmetall besitzt? Sind die Unzen weniger geworden?
Sicher findet man bei den Spekulanten alle möglichen Gefühlszustände, aber wer physisch kauft um zu spekulieren, hat schon im Ansatz alles falsch verstanden.
Ein bißchen problematisch wird es bei den ETP-Käufern. Da sind etliche dabei, die denken, sie würden physisch kaufen. Eine Annahme die aber nur zum Teil realistisch ist. Und auch für die gilt: falsch gedacht. Diese Anlagen sind dazu da. um sie im Anstieg in Tranchen zu verkaufen, um jetzt z.B. in Tranchen das zu kaufen, was der eigenen Anlagephilosophie entspricht. Die einen kaufen Rüstung, die anderen Zeugshersteller, die von den US-Steuerrückzahlungen in den nächsten Wochen profitieren werden, ich kaufe Minenaktien. Hat alles seien Berechtigung weil es logisch ist.
Verzweifelt sein, weil die verbuddelten Goldstücke etwas weniger wert sind? Das ist ein Fall für den Klempner.
Ja @Felix, da ist sie wieder, diese merkwürdige, für mich irgendwie religiöse oder märchenhafte Gedankenwelt der physischen Goldjünger.
Der feste Glaube und der daraus entstehende tröstliche Gedanke, dass, auch wenn der Wert oder die Kaufkraft einer Goldmünze gedrittelt wird, dieselbe dadurch kein Milligramm an Gewicht verliert und immer denselben Wert behält, obwohl ich damit nur mehr ein Drittel der Güter bekomme, hat schon was Religiöses und Überirdisches.
Das ist ja wie im Märchen, in dem aus dem vom Wundermännchen geschenkten Goldtaler auf wundersame Weise immer wieder auf ewig ein neuer entsteht.
Warum das gerade bei Gold und Silber so ist, kann ich mir nur mit der tiefen, archetypischen und religiösen Verbindung des Menschen mit diesen Edelmetallen seit Urzeiten erklären.
Die Psychologie bewirkt schon Erstaunliches…
Richtig Columbo. Die Börse ist Logik und „Psychologik“. Silber ist das älteste Geld der Welt, das auf natürlich Wege entstanden ist. Man trug es als Armreif oder Ring und bezahlte damit. Jeder nahm es an, weil er wußte, dass er dafür ebenfalls alles bekommt. Gold folgte alsbald. Im Westen ist das etwas in Vergessenheit geraten, es ändert aber nichts daran.
Speziell Gold ist so wertvoll, dass es eine perfekte Krisenvorsorge ist. Eine einzige Unze ist winzig, speichert aber soviel Kaufkraft, dass es für die Masse der Menschen auf diesem Planten immer ein Vermögen ist. Egal, ob wir es gerade mit 3000 oder 6000 Dollar bezahlen.
Wer Vermögen schützen will, fuhr damit in der langfristigen Betrachtung sehr gut. Wer Vermögen bilden will, muss an die Börse oder erfolgreicher Unternehmer werden.
Aus den Währungen heraus müssen alle. Natürlich muss jeder seinen individuellen Bedarf an Währung selbst berechnen und anpassen.
Das ist unsere „Verfassung“. Die könnte sich ändern, mit einer glaubhaften Goldwährung. Aber ein Staat, der diese wirklich einführt, gerät militärisch ins Hintertreffen. Die einzige Möglichkeit, die die Geschichte aus diesem Schlamassel aufzeigt, ist die Praxis der Briten, die Golddeckung während Kriegszeiten aufzuheben. Aber das ist auch kein Selbstläufer und ein erhebliches Risiko.
„…Speziell Gold ist so wertvoll, dass es eine perfekte Krisenvorsorge ist…“
Ok. Aber was, wenn gerade keine Krise unterwegs ist? Dann kann Gold derart dramatisch an Wert verlieren, dass sich der Goldbesitzer damit seine eigene schlimme Finanzkrise schafft, während „draußen“, also in der Realität gar keine Krise herrscht.
Klar, man kann dann 20,30,40 Jahre warten bis zur nächsten Krise am Horizont und hoffen, dass der Goldpreis wieder steigt.
Fairerweise muss man sagen, dass das auch mit anderen Assets geschehen kann.
Aber eben auch mit Gold und das verdrängen die Goldjünger so gerne, weil Gold halt Gold ist. Was Übernatürliches, Märchenhaftes. Ist es aber leider nicht.
@Helmut, noch einmal, „Papiermetall“ und „echtes Metall“ fallen gleich schnell in die Tiefe.
Fallendes physisches Metall ist sogar noch schmerzhafter, wenn es einem auf die Zehen fällt.
Columbo
Du begreifst es einfach nicht.
Wenn Du physisches Silber kaufen willst, sind entweder Wochen oder Monate Lieferzeite und Du darfst im Voraus zahlen. Plus heftiger Aufgelder.
Papiersilber kannst Du unbegrenzt kaufen.
Schau Dir die physischen Preise in Shanghai an.
Oder wie physisches Silber in Japan oder Indien gehandelt wird.
Wenn Du dort Münzen oder Barren (plus Prägekosten) haben möchtest, lachen Sie Dich aus.
Das ist eben unser Unterschied.
Ich lebe in der physischen realen Welt und Du in der manipulierten Papierwelt.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Wenn ich einen Kilobarren in der Hand halte oder einen Kilobarren auf meinem Goldkonto (oder was immer du „Papiergold“ nennst) betrachte und beide (der „physische“ und der „papierene“) sind von gestern auf heute nur mehr die Hälfte wert, dann ist mir scheißegal, ob der Barren aus Gold, Papier oder Käse ist.
Ich wäre dann extrem fustriert und angefressen und würde mir vornehmen, nie mehr im Leben in so einen Käse zu investieren. Egal aus was dieser Barren nun in Wirklichkeit gemacht wäre.
Das ist die Realität des Geldanlegers. Die Realität oder die Traumwelt eines „Goldphilosophen“ ist von mir aus eine andere. Der schläft unter der Brücke, friert und hungert, ist aber überglücklich, dass sein Kilobarren, den er unter sich vergraben hat, immer noch 1000 Gramm wiegt.
@Columbo & Helmut
Ich würde mal versuchen eine 3. Meinung dazu zu geben:
Nach den Margin-Hikes werden die Märkte (Papier/Physisch) ähnlicher!
Columbi
Wenn der Goldpreis jetzt nocheinmal um weitere etwa 50 % fallen würde, dann wäre ich etwa dort, was ich mir im Jahre 2000 erhofft habe.
Das Gold so weitersteigt wie von 1971 bis 2000.
Etwa 8 % jährliche Kapitalerträge.
Und das steuerfrei.
Es ist besser gekommen und darüber ärgere ich mich nun nicht gerade darüber.
Mal sehen was kommt.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Das ist ganz einfach Columbo.
Wenn vor 4.000 Jahren irgendwo eine Unze Gold eine Grabbeilage wurde, vor 400 Jahren mit einem spanischen Schiff untergegangen ist, während des Goldverbote in den USA von einem Besitzer vergraben wurde oder von einem jüdischen Mitbürger 1940 in ein schweizer Schließfach gelegt wurde, dann ist das immer noch eine Unze, die ihre Kaufkraft nicht verloren hat, wenn man sie dann in die Händen bekommt.
Und sie wird auf der ganzen Welt als Wert anerkannt, der in die jeweilige Landes-Währung umgetauscht werden kann.
Selbst bei Silber wird das schon schwieriger.
Was möchtest Du in Deinem Garten finden?
100.000 Dollars die 1933 vergraben wurden oder Gold, dass damals in einem Wert von 100.000 Dollars vergraben wurde?
Nur weil Du das nicht verstehst, sind doch die Menschen die es verstehen keine Spinner.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut, vielleicht solltest du dir mal darüber klarwerden, dass du hier nicht alleine bist.
Deine Gold/Silbergeschichte kennen wir nun zur Genüge, sie ist eine wie viele andere, nichts Besonderes, haben andere auch erlebt, jeder gönnt sie dir, du brauchst sie wirklich nicht dauernd zu wiederholen und dich auch nicht immer verteidigen. Alles gut @Helmut.
Es geht auch um die anderen, die hier gerne schreiben. Jeder hat seine Geschichte.
Deine kennen wir, andere noch nicht.
Columbo
Da sich der Preis für Gold, ab meinem 20. Lebensjahr mehr als verhundertfacht hat, denke ich, dass es in der Zukunft nicht weniger Krisen geben wird.
Denn ich groß geworden mit einer stabilen DM.
Ab der Euro – Einführung stieg dann der Goldpreis stärker an.
Seitdem der Dollar als Waffe eingesetzt wird, dramatisch.
Da Imperien langsam sterben, der Dollar und der Euro den Bach abgehen, Deutschland zur Bananenrepublik wird und die Wirtschaft an die Wand fährt, Rohstoffe sehr knapp und teuer werden, mache ich mir besonders um meine Edelmetalle (und deren Wert) soweit sie außerhalb Europas gelagert sind, keine Gedanken.
Es läuft alles super.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut