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Gold/Silber

Gold und Silber unter Druck – jetzt wird es gefährlich

Hohes Volumen beim Gold-Abverkauf – welche Niveaus jetzt wichtig sind!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Es geht bergab mit Gold und Silber – und das unter großem Volumen! So wurden ein Verkäufer um 14.40 Uhr innerhalb nur einer Minute 10.000 Gold-Kontrakte verkauft (GC), das entspricht 1,5 Milliarden Dollar!

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Seit dem Verlaufshoch am 02.August bei 1367 Dollar geht es Stück für Stück bergab mit Gold. Dabei wurde mehrfach der Bereich 1330 getestet, mit Erfolg. Nun kommt bei 1327 Dollar die 55-Tagelinie in den Fokus – seit Anfang Juni hatte Gold immer über dieser 55-Tagelinie geschlossen, die von Gold-Tradern stark beachtet wird.

Fast noch wichtiger ist das 76,4% Fibo-Level knapp über 1324 Dollar. Bräche dieser Bereich, sind die nächsten Ziele 1310 Dollar (Tief vom 21.Juli), dann 1305 Dollar (Tief vom 28.Juni).

Auch Silber unter Druck, allerdings ohne dass hier ein großer Verkäufer am Werk gewesen wäre:

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Damit müssen Gold und Silber den nach wie vor sehr hohen Long-Beständen am Future-Markt Rechnung tragen. Wenn da einige Long-Halter nervös werden und verkaufen, kommt naturgemäß Druck auf. Aber vielleicht ist ja am Freitag mit der Yellen-Rede wieder alles ganz anders..

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Mimi1705

    24. August 2016 16:27 at 16:27

    … ggf. ist es sogar von Commercials beabsichtigt, erst einmal gold runterzudrücken, damit es dann um so schneller hochschießt … da hilft nur hedgen oder nachschießen für die Investoren, die höher eingestiegen sind. Ansonsten wird man gnadenlos ausgestoppt und die rote Kerze wird umso heftiger …

  2. Avatar

    sabine

    24. August 2016 19:48 at 19:48

    Zumindest sieht hier jeder, daß bei Gold und Silber keine normalen Verhältnisse herrschen, sondern das hier gemauschelt, abgesprochen, gefakt, geschoben und betrogen wird.
    – 1,5 Milliarden -, wer hat denn sowas in der Tasche zum Hantieren? Derjenige muß ja nicht nur milliardenschwer sein, sondern damit handeln können. Das ist nochmal eine ganz andere Nummer! Mir fallen da eigentlich nur Staaten, FED-Banker oder Fritzen wie Soros ein, die soetwas zustande bringen.
    Und warum wollen die das? Um die Leute aus dem Edelmetall rauszujagen in die schöne Papierwelt der Währungen und Finanzindustrie. Denn da wird die Kohle verdient, nicht im Goldhandel!!! Zumindest vor dem Crash.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      24. August 2016 20:03 at 20:03

      @Sabine, die 1,5 Milliarden Dollar sind gehebeltes Volumen, sprich es werden faktisch 1,5 Milliarden Dollar am Markt bewegt, aber man braucht viel weniger Geld, den Trade so auszuführen, weil man am Future-Markt mit Hebel agiert..

      • Avatar

        Sorows

        25. August 2016 12:41 at 12:41

        Wieviel mehr? 10-facher Hebel –> dann reichen 150 Millionen. Immer noch viel, aber korrekt, nicht mehr so extrem. Das können auch kleinere Fische.

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Positionieren kurz vor dem Wochenende? Und wohin mit Gold?

Rüdiger Born

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Soll man so kurz vor dem Wochenende noch neue Positionen aufbauen? Dazu will ich mich im folgenden Video äußern in Sachen Indizes, Gold und Silber. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

„Kaffeesatzleserei“, „Hokuspokus“, „alles Zufall“… viele Akteure an den Finanzmärkten haben eine völlig falsche Vorstellung von der Charttechnik und verzweifeln, sollte es gute technische Argumente für beide Richtungen geben. Das Problem: es wird nicht unterschieden zwischen Analysten, die eine Meinung vertreten und Händlern, die den Markt handeln. Wie ein Händler zu sinnvollen Entscheidungen kommt, zeigt der folgende Beitrag am Beispiel des Gold-Charts.

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Gold/Silber

Gold, Silber, Aktienmarkt, Dollar: Was die Aussagen der Fed bedeuten

Redaktion

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Von

Am gestrigen Donnerstag gab es einige eher unerwartete Bewegungen auf dem Aktienmarkt, da die Federal Reserve versprach, die niedrigen Zinssätze in den kommenden Jahren beizubehalten: Infolgedessen stürzten sowohl Gold als auch Silber ab, während der Dollar stieg aufgrund des optimistischen Ausblicks der Fed auf eine weitere wirtschaftliche Erholung.

Insbesondere Gold kam unter Druck, die Preise fielen um etwa 1% – und das obwohl die US-Notenbank praktisch eine Nullzins-Garantie bis ins Jahr 2023 gegeben hatte. Einer der Gründe für den Fall des gelben Edelmetalls scheint die nach wie vor hohe Long-Positionierung in Gold zu sein, wie die COT-Daten zeigen.

Aber auch die Aktienmärkte gaben nach, der Dow Jones verlor mehr als 250 Punkte nach, andere Indizes wie der S&P 500, vor allem aber der Nasdaq 100 waren in ähnlicher Weise betroffen.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, analysiert die Ausgangslage für den US-Dollar (anhand des Dollar-Index), für den Goldpreis, für Silber – aber auch für die US-Aktienmärkte. Er geht davon aus, dass die übergeordneten Trends in diesen Märkten weiter intakt sind – und definiert in diesem Video Einstiegsmarken für Käufe:

 

Gold kam nach der Sitzung der Fed unter Druck

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Gold/Silber

Goldpreis steigt – Luft nach oben? US-Dollar wieder klar zurückgefallen

Claudio Kummerfeld

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Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis steigt wieder und hat möglicherweise wieder mehr Luft nach oben. Nach dem gestrigen Tief bei 1.933 Dollar notiert Gold aktuell wieder bei 1.954 Dollar. Das Edelmetall schwächelte vor allem seit Mittwoch Abend. Die Aussagen der US-Notenbank Federal Reserve zeigten eine optimistische Sicht auf die Konjunkturerholung in den USA und boten eine Aussicht, in der die Fed erstmal keine weiteren Stützungsaktionen durchführen könnte. Dies half dem US-Dollar beim Ansteigen. Dementsprechend fiel als Gegenpart der Goldpreis von Mittwoch kurz vor Start der Fed-Sitzung um 20 Uhr von 1.962 Dollar bis wie gesagt auf 1.933 am gestrigen Donnerstag. Der folgende Chart zeigt den Kursverlauf im Goldpreis seit Anfang der Woche.

Chart zeigt Verlauf im Goldpreis seit Anfang der Woche

Goldpreis steigt, weil US-Dollar wieder deutlich verloren hat

Der US-Dollar ist wie gesagt nach den Fed-Aussagen spürbar gestiegen. Dies sieht man gut im steilen Anstieg des Dollar-Index (Währungskorb). Startete er seinen Anstieg kurz vor der Fed-Sitzung am Mittwoch Abend bei 93 Indexpunkten und stieg bis auf 93,62 Punkte, so ist er bis heute früh wieder auf 92,92 Punkte zurückgefallen (siehe folgender Chart). Aber der Goldpreis hat sein Niveau von vor der Fed-Sitzung noch nicht wieder erreicht. Alleine schon deshalb könnte man meinen, dass jetzt für Gold mehr Luft nach oben vorhanden sein könnte.

Wichtige US-Konjunkturdaten und der US-Dollar

Gestern um 14:30 Uhr wurden in den USA die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht, die dem US-Dollar weitere Verluste bescherten. Denn der Markt nahm deswegen wohl an, dass die Wahrscheinlichkeit für weitere Fed-Maßnahmen steigen könnte. Und heute, das ist wirklich wichtig, stehen um 16 Uhr in den USA die Daten der Universität von Michigan zum US-Verbrauchervertrauen für September an. Sie können den US-Dollar und damit auch den Goldpreis in Bewegung bringen! Also, achten Sie bitte auf diesen Termin, wenn sie bei US-Dollar oder Gold aktiv im Trading tätig sind!

Aktueller Analystemkommentar

Naeem Aslam von Avatrade sagt aktuell, dass die Bewegungen am Rohstoffmarkt derzeit auf der Geschichte des schwächeren US-Dollar basieren. Das gelbe Metall halte immer noch an seinem Preisniveau von 1.950 Dollar fest. Angesichts der Tatsache, dass die Aktienmärkte nirgendwo hingehen, sei es wahrscheinlich, dass Händler beginnen werden, ihre riskanteren Wetten durch den Kauf von Gold abzusichern. Unter diesem Szenario könne man sehen, wie der Goldpreis erneut in die Höhe schießt. Was das Unterstützungsniveau betrifft, so liege die unmittelbare Unterstützung bei fast 1.930 Dollar, und die größere Unterstützung liege knapp über dem psychologischen Niveau von 1.900 Dollar. Der primäre Katalysator für den Goldpreis seien die Daten zum US-Verbrauchervertrauen. Wenn man eine Verbesserung der Zahl des Verbrauchervertrauens sehe, werde dies wahrscheinlich den Dollar-Index in die Höhe treiben, was sich möglicherweise nicht positiv auf den Goldpreis auswirken werde, so Naeem Aslam.

Dieser Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar seit Wochenanfang

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