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Gold: vor einer „gesunden Korrektur“?

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FMW-Redaktion

Gold war der große Gewinner des Jahres 2016. Aber seit ein paar Tagen ist die Rally vorbei, der Preis korrigiert nach unten, kann aber noch die 1225er-Unterstützung halten:

Gold160316

Im größeren Zeitfenster zeigt sich, dass der Markt etwas überhitzt, der Anstieg zu schnell war:

Gold1603162

Sollte die 1225er-Unterstützung brechen, wäre das logische Ziel die 1190er-Marke. Das sieht auch Ole Hansen so:

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Aktien

Kommt eine 10% Korrektur bei Aktien? China pumpt Geld, Gold steigt, und zwei Aktienideen

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China pumpt Milliarden ins Finanzsystem und senkt seinen Leitzins. Das soll helfen gegen die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus. Manuel Koch bespricht das Börsengeschehen dieser Woche im folgenden Video. Goldman Sachs sieht die Möglichkeit, dass die Aktienmärkte um 10% einbrechen könnten. Gold hat laut Empfehlungen der trading-house Börsenakademie, die im Video besprochen werden, die Möglichkeit auf 1.700 Dollar zu steigen. Die Aktie von Airbus sei eine Short-Idee. Für beide Empfehlungen gibt es im Video konkrete Einstiegsmarken.

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Gold/Silber

Warum der Goldpreis diese Woche so deutlich ansteigt

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Der Goldpreis ist im Verlauf dieser Woche deutlich gestiegen. Von 1.582 Dollar Montag früh bis aktuell auf 1.634 Dollar, das ist schon was! Wieso, weshalb, warum? Die Gründe sind eigentlich bekannt. Die Angst vor den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus – aktuell befeuert durch einen Anstieg in Südkorea! Und natürlich das Umfeld von Null- und Negativzinsen, welches sich weiter zu verschärfen droht. Je tiefer der Zins ins Negative geht, desto attraktiver wird das zinslose Gold. Der folgende Chart zeigt die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen. Je tiefer, desto besser für Gold! Auch hatten wir gestern bereits große Mittelzuflüsse durch Institutionelle ins Gold erwähnt. Aber warum der kräftige Anstieg gerade in dieser Woche?

10 Jahre USA-Staatsanleihen-Rendite - gut für Gold

Goldpreis reagierte auf Abwärtsschübe am Aktienmarkt

Schauen wir uns auf der Spurensuche den folgenden Chart an. Er zeigt seit Montag früh den steigenden Goldpreis in US-Dollar, im Vergleich zum fallenden US-Aktienmarkt, hier dargestellt im Dow 30 als CFD. Man sieht drei Abwärtsschübe im Dow. Er verlor diese Woche 350 Punkte. Jedes Mal kurz nach dem Start eines Abwärtsschubs im Dow begann ein stabiler Aufwärtslauf im Goldpreis. Es sieht also zusätzlich zu den üblichen Gründen danach aus, dass der Markt sich im Risk Off-Szenario (bei Unsicherheit raus aus riskanten Anlagen) ins Gold flüchtet.

Eigene Stärke

Und wie wir bereits diese Woche berichteten, hat Gold aktuell eine eigene Stärke entwickelt. Der US-Dollar konnte diese Woche sehr gut zulegen, trotzdem stieg der Goldpreis in US-Dollar. Und auch als der Dow im Laufe der Woche mal eine kleine Aufwärtsphase hatte, konnte Gold vorsichtig weiter steigen. Oben drauf mag noch kommen, dass mit Überschreiten der 1.600 Dollar-Marke am Dienstag die Markttechnik als positiver Faktor hinzu kommt. Sehen einige Anleger das Überlaufen dieser Symbolmarke als Kaufsignal, springen andere auch mit auf den Zug auf, und eine Kaufeuphorie entsteht, die ein Eigenleben entwickelt. Kommt bald eine kleine technische Korrektur mit Gewinnmitnahmen?

Goldpreis vs Dow 30 im Verlauf dieser Woche

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Goldpreis knackt erstmals die 1.500-Euro-Marke

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Gold Barren

Die Rekordjagd beim Goldpreis setzt sich weiter fort. Heute Morgen überspringt der Kurs des gelben Edelmetalls sogar die Marke von 1.510 Euro pro Unze. Auch in US-Dollar bricht der Preis charttechnisch nach oben aus. Was sind die Gründe dafür und wie geht es nun weiter?

Goldpreis in Euro eilt von Rekord zu Rekord

Bisher war man diese Rekordjagd nur von den Aktienmärkten gewöhnt, die sich jahrelang in der besten aller Welten wähnten. Doch nun gilt dieses Szenario vor allem für den Goldpreis. Die wirtschaftlichen Risiken inkl. „Schwarzer Schwäne“ wie Coronavirus und Argentinien-Pleite treffen auf eine ultralaxe Geldpolitik. Damit reüssiert Gold nicht nur als harte Reserve- und Alternativwährung, sondern auch als „Sicherer Hafen“ zur Vermögensabsicherung. Immer mehr professionelle Vermögensverwalter, Portfoliomanager und Fondsmanager verzichten auf Absicherungen via Put-Optionen oder Short-Kontrakte aufgrund des übergeordneten Notenbank-Puts.

Stattdessen nutzen Profis ebenso wie Privatanleger Gold als Absicherung gegen Krisen, Schocks, Rezessionen, „Schwarze Schwäne“, „unkonventionelle“ Geldpolitik und Inflation. Dieses Comeback des Goldes als fester Bestandteil in den Portfolios macht sich in der stark steigenden Nachfrage nach Gold-ETF bemerkbar – und natürlich im Goldpreis. In der Gemeinschaftswährung konnte Gold im Laufe des gestrigen Handelstages erstmals in seiner Geschichte die Marke von 1.500 Euro pro Unze (31,1 Gramm) überwinden. Heute Morgen notiert das gelbe Edelmetall noch einmal 12 Euro höher.

Chart des Goldpreis in Euro

Befreit von jedweden Widerständen hängt die weitere Entwicklung des Goldpreises in Euro kurzfristig primär von der Nachfrage der Investoren und hier speziell nach physisch gedeckten ETF, sowie der Wechselkursentwicklung vom Euro zum US-Dollar ab. Die weltweiten Bestände der ETF befinden sich aktuell auf Allzeithöchstständen. Da die Daten über die Schäden, die das Coronavirus verursacht, jetzt erst langsam beginnen bekannt zu werden, so wie heute z. B. die Einkaufsmanagerindizes des Datenanbieters IHS Markit für verschiedene Regionen der Welt, kann der Lauf beim Goldpreis noch einige Wochen anhalten, bevor es zu einer weiteren Konsolidierungsphase kommt. Zudem stehen Mitte März die Zinsentscheidungen der wichtigsten Notenbanken an (Sitzungstermine siehe hier). Weitere Zinssenkungen oder die Ankündigung akkommodierender Maßnahmen können dem Goldpreis ebenfalls weitere Impulse verleihen.

Warum spielt die Währung beim Goldpreis eine Rolle?

Für Anleger aus der Eurozone macht es einen Unterschied, ob sie den Vermögenswert Gold in Euro oder US-Dollar bewerten. Wenn ein Europäer sein Einkommen in Euro bezieht und auch den Großteil seiner Ausgaben in der Gemeinschaftswährung tätigt, dann ist generell die Preisentwicklung in Euro relevant. So konnte der Goldpreis seit Jahresbeginn in Euro 10 Prozent an Wert gewinnen. Abzüglich der Teuerungsrate in der Eurozone (HVPI) für Januar in Höhe von 1,389 Prozent p. a. und Februar (e1,5 Prozent p. a.), bleibt also ein realer Kaufkraftgewinn der Unze Gold in Euro für Bürger in der Eurozone von gut 7 Prozent.

Anders sieht es für einen US-Investor aus, der den Goldpreis in Dollar bewertet – also die Währung, in der Amerikaner ihre Einkommen beziehen und ihre Ausgaben tätigen. In US-Dollar konnte der Goldpreis dieses Jahr erst 7,7 Prozent aufwerten. Die Teuerungsrate (CPI) lag im Januar bei 2,5 Prozent und wird im Februar mit 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwartet. Dementsprechend gewann die Unze Gold in US-Dollar in den USA seit Jahresbeginn lediglich 2,6 Prozent an Kaufkraft dazu. Die reale Gold-Rendite (realer Kaufkraftgewinn der Währung Gold) war seit Jahresbeginn in der Eurozone also fast dreimal höher als in den USA.

Vergleichbar ist die Situation mit dem Ölpreis: Steigt der Ölpreis in US-Dollar an, aber der Euro gewinnt im gleichen Maße an Wert gegenüber dem US-Dollar, dann ändert sich für Öl-Konsumenten in der Eurozone preislich nichts. Umgekehrt würde sich ein steigender Ölpreis, bei gleichzeitig fallenden Euro-/US-Dollar Notierungen doppelt in Form von steigenden Ölpreisen in Euro bemerkbar machen. Die Währung spielt also neben der Teuerungsrate eine wichtige Bedeutung bei der tatsächlichen Wertentwicklung eines Vermögenswertes oder Rohstoffs in den verschiedenen Währungsregionen. Für einen Bürger der Eurozone ist der Goldpreis in US-Dollar daher de facto irrelevant – abgesehen von der charttechnischen Bedeutung für Trader.

Auch in US-Dollar gelingt der Ausbruch nach oben

Charttechnisch ist der Preis in US-Dollar gleichwohl sehr bedeutend, da die Profihändler und Privattrader weltweit nahezu ausschließlich auf Charts mit dem Goldpreis in US-Dollar blicken. Abgesehen davon, dass Gold am Weltmarkt in US-Dollar gehandelt wird. Doch auch in der Weltleitwährung entwickelt sich der Preis des gelben Edelmetalls trotz aktueller Dollarstärke sehr positiv und erreicht mit über 1.630 US-Dollar pro Unze den höchsten Stand seit genau sieben Jahren (seit Februar 2013).

Goldpreis in US-Dollar Chartverlauf

Der nächste Horizontalwiderstand liegt nun im Bereich von ca. 1.650 US-Dollar. Diese Marke sollte in Anbetracht der aktuellen Preisdynamik zügig angelaufen werden, zumal sich an den US-Terminmärkten ein Phänomen wiederholt, das wir zuletzt währen der Gold-Rallye im Zuge der Finanzkrise gesehen haben: eine Short Squeeze der großen Investmentbanken bei Gold (Eindeckung von Verkaufskontrakten).

Fazit und Ausblick

Die aktuelle Gemengelage ist, man verzeihe das Wortspiel, ein Goldlöckchen-Szenario für das gelbe Edelmetall. Das zunehmende Bewusstsein für die aus dem China-Schock resultierenden ökonomischen Risiken und Nebenwirkungen sowie die daraufhin bereits stattfindenden und noch zu erwartenden geld- und fiskalpolitischen Gegenmaßnahmen, treiben nicht nur die Schulden weiter nach oben, sondern auch den Goldpreis.

Zudem ersetzt Gold in immer mehr Portfolios derivative Absicherungsinstrumente, wie z. B. Put-Optionen oder Short-Kontrakte.
In Anbetracht der starken Anstiege und der Tatsache, dass diese hauptsächlich durch die Nachfrage nach Gold-ETF getrieben sind, müssen sich Anleger gleichwohl auf eine erhöhte Volatilität beim Goldpreis einstellen. Auch werden die Anhänger der Fiat-Währungen, deren ganze Macht und Einfluss von der Kontrolle über diese virtuellen und ungedeckten Zahlungsmittel abhängt, nicht tatenlos zusehen, wie Gold ihre Konfettiwährungen deklassiert.

Gleichwohl muss jedem klar sein, dass Gold zurück ist in den Vermögensportfolios dieser Welt und es so schnell auch nicht mehr von dort verschwinden wird, ebenso wenig wie die ökonomischen Risiken, die erst zu dieser Entwicklung geführt haben.

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