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Gold/Silber

Gold: Welche Marken jetzt entscheidend sind..

Wohin geht der Trend des Goldmarktes? Aktuelle Kursprognose des in New York gehandelten Gold-Future

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Eine Analyse von Karsten Kagels


Wohin geht der Trend des Goldmarktes? Aktuelle Kursprognose des in New York gehandelten Gold-Future

Der abgebildete Wochenchart des in New York gehandelten Gold-Futures zeigt die Kursentwicklung seit Juli 2016. Jede abgebildete Kerze (Candlestick) stellt die Kursbewegung einer Woche dar, bei einem aktuellen Kurs von $1.281,8.

Aus Sicht des Wochencharts liegt beim Gold-Future eine große Seitwärtsbewegung vor, die sich über die letzten zwei Jahre erstreckt. Der Goldpreis ist in dieser Zeit zwischen $.1045 (Tief von Dezember 2015) und $1.377 (Hoch aus dem Juli 2016) gependelt.

Goldpreis kann sich nicht über $1.300 halten

Nach der positiven Kursentwicklung in der vorangegangenen Woche, die den Goldpreis in der Spitze bis $1.306,4 gebracht hatte, sahen wir in der vergangenen Woche eine vollständige Korrektur mit einem Kursrückgang bis $1.277,6. Die psychologisch wichtige runde Zahl von $1.300 hat sich erneut als wichtiger Widerstand erwiesen (wie schon im April und Juni dieses Jahres auch).

Aus Sicht des Wochencharts befindet sich der Goldpreis in einer Konsolidierung bzw. Seitwärtsbewegung, wobei sich das Chartbild nach der negativen Kursentwicklung in der aktuellen Woche deutlich verschlechtert hat.


(Charts durch Anklicken vergrößern!)

Goldpreis testet 20 Wochen Gleitenden Durchschnitt

Der Goldpreis bewegt sich aktuell über unseren drei wichtigen Trendindikatoren, dem 20-Wochen-, dem 50-Wochen- und dem 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt (blaue, grüne und braune Linien im Chart), was grundsätzlich positiv zu werten ist.

Der 20-Wochen Gleitende Durchschnitt wurde in der vergangenen Woche getestet, wie man im Chart sehen kann.
Aktuelle Wochenkerze ist Umkehrkerze

Die Kursentwicklung der vergangenen Woche hat sich als Umkehrkerze (Reversal) und Outside Bar entwickelt, wobei kurz das Vorwochenhoch überschritten wurde und dann ein Abverkauf bis unter das Vorwochentief passierte. Diese Entwicklung zeigt starken Verkaufsdruck an und ist negativ zu werten.

Goldpreis weiterhin im Trendkanal

Eine mittelfristige Aufwärtstrendlinie (grün) verbindet die Tiefs von November 2016 und Juli 2017 und dient gleichzeitig als untere Linie eines aufwärtsgerichteten Trendkanals, wie man im Chart sehen kann.
Goldpreis scheitert an langfristiger Abwärtstrendlinie

Der nächste Chart zeigt die langfristige Kursentwicklung anhand des Monatschart mit logarithmischer Skalierung.

Wie man sehen kann, wurde die langfristige Abwärtstrendlinie (rote Trendlinie) im September kurz überschritten. Allerdings konnte der Goldpreis auf Monatsschlußkursbasis nicht über der Abwärtstrendlinie schließen, was negativ zu werten ist. Es hat sich für den September eine große Umkehrkerze entwickelt.

20-Monate- und 50-Monate GD bieten Unterstützung

Im abgebildeten Monatschart sind die 20-Monate (blaue Linie) -und 50-Monate (grüne Linie) Gleitenden Durchschnitte eingezeichnet. Wie man sehen kann, befindet sich das aktuelle Monatstief bei $1.262,8 im Bereich dieser wichtigen und viel beachteten Gleitenden Durchschnitte und der Goldpreis konnte dort Stützung finden, was positiv zu werten ist.

Fazit der Chartanalyse:
Der abgebildete Wochenchart kann als neutral bis verhalten positv eingeschätzt werden. Für einen weiteren Kursantieg muss allerdings der wichtige Widerstand im Bereich von $1.300 überschritten werden. Nach der negativen Kursentwicklung der vergangenen Woche hat sich die Wahrscheinlichkeit für eine solche postive Entwicklung deutlich verschlechtert.

Das Chartbild würde von neutral auf negativ drehen, wenn das aktuelle Oktobertief bei $1.262,8 unterschritten wird. In diesem Fall könnte sich weiteres Abwärtspotential in Richtung $1.200 entwickeln.

Erst ein Kursanstieg über das aktuelle Oktoberhoch bei $1.308,4 würde den Weg frei machen bis zum Jahreshoch bei $1.362,4.

Mehr von Karsten Kagels unter https://www.kagels-trading.de

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Gold/Silber

Goldpreis: Abverkauf als Vorbote für Crash der Aktienmärkte?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Der Goldpreis ist zuletzt stark unter Druck gekommen – hat das auch etwas für die Aktienmärkte zu bedeuten? Derzeit herrscht an den Märkten bekanntlcih Impfstoff-Euphorie – die US-Indizes mit exztrem starker Performance im November, es waren vor allem die Aktien und Indizes, die in der Coronakrise am Stärksten verloren hatten, die massiv stiegen. Daher hatte etwa der US-Nebenwerte-Index Russell 2000 (wichtigstes ETF: IWM) seinen besten Monat der Geschichte, obwohl knapp die Hälfte der in diesem Index enthalenen Unternehmen Verluste schreiben und in der Coronakrise ihre Verschuldung massiv nach oben geschraubt hatten, um die Krise finanziell zu überstehen. Nicht zufällig ist daher der Russell 2000, der die breite Wirtschaft der USA abbildet, der mit Abstand „teuerste“ Index der Wall Street.

Goldpreis und Aktienmärkte: ein seltsamer Zusammenhang

Der Goldpreis ist bekanntlich nun zweistellig im Minus seit seinem Hoch im August knapp unter der 2100-Dollar-Marke, alleine im November verlor das gelbe Edelmetall 5%. Heute folgt eine kleien Gegen-Reaktion bei Gold mit einem Anstieg über die 1900er-Marke, aber eines ist doch auffällig: die Aktienmärkte erwarten durch die Impfstoffe eine baldige Lösung der Coronakrise nach dem Motto: im Jahr 2021 wird alles so wie früher, oder sogar besser (Allzeithoch vieler Aktien-Indizes). Mit anderen Worten: die Menschen leben wie früher, die Nachfrage zieht an, wodurch tendentiell Inflation entsteht. Das ist die Sicht der Aktienmärkte.

Aber einiges ist hier ungewöhnlich! Zunächst einmal, dass der Goldpreis fällt, obwohl der Dollar schwach ist. Weiterhin ist auffällig, dass die Anleihemärkte eine andere Botschaft senden: denn hier steigen die Renditen nicht, was ja eigentlich passieren müsste, wenn die Wirtschaft wieder stark anzieht nach Ende der Coronakrise (starke Wirtschaft geht tendentiell einher mit infaltionären Tendenzen). Die Anleihemärkte also sehen diese Rückkehr in die alte Welt also offenkundig nicht – und es ist kein Geheimnis, dass die Anleihemärkte als „smarter“ gelten als die Aktienmärkte. Jene Aktienmärkte, die lange die Dimension des Corona-Problems ignoriert und verdrängt hatten, um dann plötzlich in Panik zu verfallen.

Zurück zum Goldpreis: warum fällt Gold? Offenkundig gehen die Investoren nicht davon aus, dass eine von den Aktienmärkten bereits eingepreiste Rückkehr zur Vor-Corona-Realität bald eintreten wird  – sonst müsste Gold eigentlich als bewährter Schutz vor Inflation steigen. Auch die Anleihemärkte sehen das Positiv-Szenario der Aktienmärkte offenkundig nicht.

Wenn nun der Goldpreis deutlich fällt, ist darin eine Botschaft enthalten, wie in folgendem Video von „Game of Trade“ erklärt. Das Video beginnt mit einer Analyse der Aktienmärkte, zeigt dann die derzeit euphorische Stimmung der Investoren – und erklärt dann den zentralen Aspekt: dass der fallende Goldpreis ein Vorbote ist für fallende Renditen, was wiederum absehbar auf erheblichen Streß für die Aktienmärkte hindeutet:

 

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Fallender Goldpreis als Vorbote für einen Crash der Aktienmärkte?

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Gold/Silber

Goldpreis steigt – nicht zu früh freuen – ETF erst Segen und jetzt Fluch?

Claudio Kummerfeld

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am

Ein Barren Gold
Der Goldpreis ist seit dem 9. November bis gestern dramatisch gefallen, nämlich von 1.960 bis auf 1.765 Dollar. Also fast 200 Dollar Verlust in gerade mal drei Wochen. Es ist zeitlich sehr gut in Zusammenhang zu bringen. Der Absturz begann und setzte sich fort, als die letzten Wochen verschiedene Pharmaunternehmen ihre Corona-Impfstoff-Meldungen veröffentlichten. Dies schürte zügig die Hoffnung auf eine schnelle konjunkturelle Erholung, und pushte die Euphorie an den Aktienmärkten.

Der Risikohunger der Anleger stieg seit Wochen an (Risk On Trade), und Gold wurde weniger attraktiv. Und so verlor der Goldpreis immer weiter. Und jetzt seit gestern Abend legt Gold ein klein wenig zu. Nach 195 Dollar Verlust in 3 Wochen kann das Edelmetall von 1.780 Dollar heute Nacht bis auf aktuell 1.792 Dollar zulegen. Dies kann man kurzfristig als technische Reaktion eines überverkauften Marktes ansehen. Vielleicht müssten im Sinne der Bullen Niveaus von 1.820 Dollar überschritten werden, um im Chartbild die Verlaufhochs der letzten Woche zu überlaufen? Für eine echte Euphorie bei den Gold-Bullen scheint es noch verfrüht zu sein.

ETF erst Segen und jetzt Fluch für den Goldpreis?

Die ETFs (Exchange Traded Funds, hier die Begriffserklärung) sind Fluch und Segen zugleich. Seit Jahren investieren Profis und Privatanleger weltweit immer gigantischere Summen in ETF auf alle möglichen Produkte, so auch Gold. So beeinflussen die Geldströme in und aus den ETF auch immer stärker den Goldpreis. Der November war für Gold laut aktueller Aussage der Commerzbank ein denkbar schlechter Monat. Mit einem Minus von 5,4 Prozent verzeichnete Gold die schlechteste Preisentwicklung seit November 2016. Dies ging einher mit einer regelrechten Verkaufswelle bei den Gold-ETFs.

Deren Bestände seien um fast 100 Tonnen gefallen, was der erste Monatsabfluss seit einem Jahr und der stärkste seit fast vier Jahren war. Dabei gab es zuletzt an 14 von 16 Handelstagen Abflüsse. Gestern seien erneut 12 Tonnen an Abflüssen hinzu gekommen. Die ETF-Anleger haben sich somit zu einem Belastungsfaktor für den Goldpreis entwickelt, nachdem ihre Käufe den Preis zwischen April und August nach oben getrieben hatten. Dabei dürfte sicher eine Rolle spielen, dass unter den ETF-Anlegern in diesem Jahr ungewöhnlich viele kurzfristig orientierte Anleger sind, die sich zuvor am Terminmarkt engagiert hatten, so die Commerzbank.

Negative Korrelation zwischen Gold und US-Dollar

Im Chart sehen wir im Verlauf der letzten zwölf Monate den Goldpreis in rot-grün gegen den US-Dollar in blau. Während der gesamten Coronakrise gab es eine klare negative Korrelation. Der US-Dollar stieg, der Goldpreis fiel – und umgekehrt. Nur die letzten Tage sieht man, wie der Goldpreis fällt, während der US-Dollar fällt. Dabei müsste Gold jetzt eigentlich ansteigen. Diese Thematik hatten wir gestern auch schon mit dem hochinteressanten Kommentar des Experten Carsten Fritsch besprochen (hier nachzulesen). Nicht mal der fallende US-Dollar könne Gold derzeit helfen, so seine Headline-Aussage.
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Chart zeigt Verlauf von Goldpreis gegen US-Dollar seit einem Jahr

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Blick auf Indizes, und bei Gold ganz genau hingucken!

Rüdiger Born

Veröffentlicht

am

Im folgenden Video blicke ich direkt am Chart auf die aktuellen Bewegungen in den Indizes. Und bei Gold, da sollte man derzeit ganz genau hinschauen. Vorsicht, die Goldpreis kann noch weiter abrutschen.

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