Gold

Stützender Faktor verleiht wieder Auftrieb? Gold: Zentralbanken im Kaufrausch – und Stelter „demontiert“ Fratzscher

Gold-Barren
Gold-Barren. Foto: t_kimura-Freepik.com

Durch den Ausbruch des Iran-Kriegs kam am Goldmarkt eine große Angst auf: Werden Zentralbanken, die nun jahrelang massiv Gold aufgekauft haben, das grundsätzlich hohe Preisniveau nutzen, um Kasse zu machen, weil einzelne Länder dringen Geld brauchen? Die Türkei verkaufte, in Polen war es eine Idee. Aber inzwischen sehen wir: Der große Abverkauf der Zentralbanken blieb aus. Im Gegenteil: Wir sehen aktuell eine Ausweitung des Kaufrauschs – so kann man es aus einer aktuell wichtigen Bankaussage entnehmen. Im XAUUSD Chart mit dem Verlauf der letzten zwölf Monate sehen wir: 5.595 Dollar Rekord im Januar und derzeit Schwäche bei aktuell 4.544 Dollar. Sehen wir bald wieder einen kräftigen Preisauftrieb, weil die Zentralbanken als große Aufkäufer viel Aufwärtsdruck erzeugen?

Goldpreis-Verlauf der letzten zwölf Monate

Zentralbanken kaufen wieder deutlich mehr Gold

Die Käufe von Gold durch Zentralbanken dürften im Laufe des Jahres 2026 auf durchschnittlich 60 Tonnen pro Monat ansteigen, so sagen es laut Bloomberg die Analysten Lina Thomas und Daan Struyven von Goldman Sachs laut einer Mitteilung vom 15. Mai. Nach einem überarbeiteten Rahmen für die geschätzte Akkumulation lag der gleitende 12-Monats-Durchschnitt der Käufe im März bei 50 Tonnen, nach zuvor 29 Tonnen.

Für die Zentralbanken bestehe ein „starkes grundlegendes Interesse an Gold, und die jüngsten geopolitischen Entwicklungen dürften die Diversifizierung im Laufe der Zeit verstärken“, so die Analysten unter Berufung auf eine interne Umfrage.

Goldmans Einschätzung der Aktivitäten des offiziellen Sektors folgt auf eine optimistische Einschätzung des World Gold Council. Die Organisation schätzte die Käufe der Zentralbanken im ersten Quartal auf 244 Tonnen, nach 208 Tonnen in den vorangegangenen drei Monaten.

Goldman hält an seiner optimistischen Prognose fest, dass die Preise für Gold bis Ende dieses Jahres auf 5.400 US-Dollar pro Unze steigen könnten, und schloss sich damit ähnlichen jüngsten Prognosen der UBS Group und der ANZ Group an. Dennoch zeigte sich Goldman kurzfristig vorsichtig. Gold sei „eine natürliche Liquiditätsquelle, wenn private Anleger Liquiditätsbedarf haben – beispielsweise wenn es an den Aktienmärkten zu einem Ausverkauf kommt, bedingt durch höhere Zinsen und schwächere Wachstumserwartungen“, so die Analysten.

Stelter vs Fratzscher – mein Kommentar

Das deutsche Staatswesen leidet unter diversen strukturellen Problemen. Eines davon ist: Man hat kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgabenproblem. So sehr die Einnahmen auch immer weiter ansteigen – man gibt ständig mehr Geld aus, für notwendige und auch völlig unnötige Projekte aller Art. Also versuchen dem links-grünen Milieu eindeutig zugeneigte „Experten“ wie Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) alles, um für die Erschließung neuer Einnahmequellen zu sorgen. Bloß keine Einsparungen bei den Ausgaben, bloß kein schlankerer Staat – man will lieber immer stärker auf der Einnahmenseite neue Quellen auftun.

Und so verkündete Marcel Fratzscher letzte Woche seine Sicht der Dinge: Die Bundesbank müsse Teile der deutschen Goldreserven zu Cash machen, man habe eh zu viel Gold, so sinngemäß seine Ausführungen. „30 Milliarden Euro fehlen der Bundesregierung, um die akute Krise zu meistern. Zugleich sitzt das Land auf riesigen Goldreserven. Warum nicht einige davon nutzen?“, so Marcel Fratzscher. Kurzfristige Haushaltslöcher stopfen mit wertvollen, langfristig wichtigen Goldreserven – das ist so ziemlich das dümmste, was man machen kann – so meine Meinung. Denn dieses Geld wird sofort verbrannt für ein kurzfristiges Haushaltsloch. Die Reserve aber ist dauerhaft futsch. Und wenn viele andere Zentralbanken Ausland weiter kräftig einkaufen, müsste die Bundesbank vielleicht später viel teurer wieder zurückkaufen, um Reserven neu aufzustocken.

Der hochangesehene Ökonom Daniel Stelter hat die Forderung von Marcel Fratzscher bereits „demontiert“. Seiner Aussage nach seinen die Goldreserven der Bundesbank unsere Versicherungen für echte währungspolitische Turbulenzen. Gold könnte bei einer Neuordnung des Weltwährungssystems eine entscheidende Rolle spielen und wäre auch für den Fall eines Zerfalls des Euro und einem Neustart der Mark ein wesentlicher Anker in der Bundesbankbilanz, so Daniel Stelter. Hier dazu seine kurze Aussage im Video.

FMW/Bloomberg



Claudio Kummerfeld
Über den RedakteurClaudio Kummerfeld
Claudio Kummerfeld verfügt über langjährige Kapitalmarkterfahrung. Er berichtet als Finanzjournalist über aktuelle Marktereignisse. Dazu kommentiert er politische und wirtschaftliche Themen.
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66 Kommentare

  1. Gold ist im Mittel in Dollar oder Euro um 5 % in diesem Jahr gestiegen.
    Das ist doch für Gold eine respektable Kurssteigerung.
    Zumal auch noch steuerfrei.
    Wenn das auf diesem Niveau so weiter geht, bin ich vollkommen zufrieden.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Leichtsinnsmut-Fan

      Helmut, ich wäre mit Gold und vor allem mit Silber noch sehr vorsichtig in den nächsten Monaten. Nur damit du nicht sagen kannst, dass ich dich nicht gewarnt hätte.

      Gold hat seit dem ATH schon kräftig verloren:
      5600 (ATH)
      4550 (Aktuell)
      Verlust: 19%

      Und Silber auch:
      122 (ATH)
      76.5 (aktuell)
      Verlust: 37%

      Und das war noch nicht alles.

  2. Vielen Dank für den sehr interessanten Artikel!
    In Deutschland eine links-grün-„woke“ Planwirtschaft, die das Gold der Bundsbank „verjubeln“ möchte. Und in den USA eine Zoll- sowie Kriegspolitik mit Billionen von Schulden. Mal sehen, wie es weitergeht!?

    1. Tippfehler: es sind 1.300 %

  3. Fratzscher & Co. sind ein Symptom für das Grundproblem in der Welt: vom Wohlstand eingelullte Bevölkerungen akzeptieren, dass solche Leute wichtige Positionen besetzen.
    Die Finanzwelt vertrat bis vor ganz kurzer Zeit die Ansicht, „politische Börsen haben kurze Beine“. Damit war ausgedrückt, das es die mächtige Finanzwelt nicht kümmert, wer unter ihr in der Regierung sitzt und in Medien und Institutionen das gesellschaftliche Klima beeinflußt.
    Dagegen habe ich mich stets ausgesprochen und wurde belächelt, jetzt nicht mehr. Die Panik nimmt zu. Das Kapital ist in Bewegung gekommen und verläßt Länder mit sozialistischen Tendenzen.

  4. Verstehe die Aufregung nicht.

    Wenn der Euro sich die nächsten 30 Jahre nur linar so weiter entwickelt wie die letzten 15, wie viel Wert hat er dann noch. Die Hälfte? eher weniger oder?

    Also was soll diese ganzen Schuldengeizerei? Schulden sind der Weg, den der Euro vorgibt. Wenn wir da nicht mitmachen wollen, legen wir drauf. Merkt man ja gerade, Stichwort Schwarze Null aus der Merkel Ära.

    Vollkommen irrsinnige Fehlentscheidung dieser eigenartigen Geschichtsanomalie.

    Heißt nicht, dass man nicht die Staatsausgaben senken sollte, wo sie verschwendet werden. Da bin ich dafür, ich würde bei den Diäten anfangen, dann die Subventionen angehen, die unter Ampel hochgedreht wurden.

    1. Großer Bär

      Das Problem ist, dass den Deutschen versprochen wurde, dass der Euro so stabil wäre wie die DM.
      Und weiter, dass die Deutschen so unbedarft sind, dieses unmögliche Versprechen auch noch zu glauben.
      Deswegen konnte Merkel mit ihrer Politik in dieser Hinsicht einige CDU – Wähler bei der Stange halten.

      Natürlich war das Schwachsinn und hat die Deutschen weiter verarmt, aber wenn es der Wähler so will, dann macht das ein typischer Politiker eben so.
      Auf der linken Seite ist man sowieso meist für Schulden, weil „ist ja nur Geld“.

      Aber jetzt ist diese Diskussion müßig. Deutschland hatte die Wahl nur, solange es entsprechend kreditwürdig war. Das geht jetzt zu Ende. Deutschland wird bald die Leute vom IWF oder andere am Tisch sitzen haben, die Auflagen machen, wenn neues Geld fließen soll. Analog Griechenland.

      Noch zu einem anderen Post: Institutionelle Anleger wie Pensionsfonds haben kein Mandat, die Inflation zu schlagen.
      In den USA ergibt sich das noch implizit aus der Aufgabe, aus diesen Fonds Renten zu bezahlen. Und die Regulierung erlaubt mehr Anlagen in Sachwerten, sogar in alternativen Assets, wie Kunst und Sammlerobjekte.
      Zudem wirkt das gesamtgesellschaftliche Interesse disziplinierend. Selbst die Bevölkerungsgruppe, die nur High School als höchsten Abschluss hat, ist zu über 40% in Aktien investiert.

  5. Wirtschafts- Azubi

    Wenn in der goldenen Zeit mit Tiefstzinsen , boomender Wirtschaft und rekordhohen Steuereinnahmen die Ausgaben viel höher ausfallen ( Spare in der Zeit……) so ist das Chaos beim ersten Konjunkturrückgang vorprogrammiert, ganz einfache Wirtschaftsregel, dann ist das Chaos angerichtet. Wenn noch Kriege und Deglobalisierung dazukommen wirds noch schlimmer, und noch schlimmer,dass niemand etwas gelernt hat aus den Beispielen von Griechenland und Argentinien.

  6. Hat man denn nicht schon die „ SONDERVERMÖGEN“ auf sonderbare Weise verbuttert ? jetzt noch das angesparte Vermögen unserer Vorfahren verjubeln ? und den nächsten Generationen tonnenweise Schulden hinterlassen ? Welches Studienfach muss man studiert haben um auf solche Ideen zu kommen.
    Sicher nicht Ökonomie, eher „ Kriminalmarketing“ Hauptfach „ wie verarsche ich das Volk „

  7. Hallo @ Leichtsinnsmut-Fan
    Ich habe seit dem Jahre 2000 kein Gold mehr gekauft. Kursgewinn bis heute über den Daummen 13.000 %.
    Allerdings habe ich 2022 die Hälfte meines Goldes in Silber umgetauscht.
    Kursgewinn seit 2022 bei Silber über 300 %.
    Letztens Jahr in Dollar bei Silber etwa 167 %.
    Dieses Jahr bisher Gold etwa 5 % und Silber etwa 1% Kursgewinn.
    Letztes Jahr Kurrsgewinn in Dollars etwa 67 % bei Gold.
    Du solltest wissen, dass auch Edelmetalle keine Einbahnstraße bei den Kursgewinnen sind.
    Mal sehen, was die nächsten Jahre bringen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Narzisstenmut-Fan

      Es geht mir doch nicht um eine einzelne Transaktion auf diesem Planeten, sondern um das Problem, dass der Grossteil der Anleger den Höchstkursen in der Euphorie hinterherkauft und dann bitter enttäuscht wird. Ich hatte damals bei den übertriebenen Kursen immer wieder davor gewarnt Gold oder Silber zu kaufen, aber die euphorischen Kommentare hier liessen mich Schlimmes befürchten, was sich jetzt bewahrheitet. Verstummt sind die „volltrunkenen Beiträge“ über ständig ansteigende und traumhafte Gewinne. Und da ist es doch egal ob es Häuser, Aktien oder Edelmetalle sind. Alles geht mal hoch und runter und wer es nicht versteht mit dem Timing, der bezahlt dafür teuer und muss lange warten bis er wieder in die Gewinnzone zurückkommt, mit den Kosten, Spread, usw..

      Narzissten immunisieren sich gegen Korrektur und Einsicht indem sie nicht lernen, sondern sich ständig wiederholen.

      1. Die meisten Reichen sind durch Unternehmertum reich geworden.
        Die weit überwiegende Mehrheit dieser Reichen konnte ihren Reichtum mit Aktien und Immobilien sichern und vermehren.
        Mit Gold ist historisch gesehen fast niemand reich geworden.

  8. Narzisstenmut-Fan
    …Grossteil der Anleger den Höchstkursen in der Euphorie hinterherkauft… ???.
    Ich denke mal, 99 % der Anleger, die heute physisches Gold besitzen, haben nicht zu dem Höchstpreis gekauft.
    Wie kommst Du überhaupt darauf?
    Du könntest Dich besser zu Columbo gesellen, und neuen Blödsinn ausspinnen.
    Damit meine ich aber eben nur physische Metalle.
    Wenn z. B. zu den etwa 9.000 Tonnen, die sich in Deutschland in Privatbesitz befinden, 90 Tonnen zum Höchstpreis dazu gekauft wurden, dann ist das egal.
    Die es aber gekauft haben, wird der Preis erst frühestens in 5 Jahren interessieren.
    Kein Anleger kauft physisches Gold, wenn er es nicht mind. 5 Jahre hält. Eher 30 bis 50 Jahre, wenn es z. B. für die private Rente sein soll.
    Wenn ich z. B. zum Höchstpreis für 100 Tsd. dazugekauft hätte, wäre das auch egal.
    Wie gesagt: Physisches Gold.
    Für kürzere Zeiträume gibt es ja Papiergold.
    Aber das ist nicht mein Ding.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Richtig Helmut, die breite Masse und vor allem neue Anleger kaufen in einem Bullenmarkt und stark ansteigenden Kursen nahe an den Hochpunkten. Man nennt es den FOMO Effekt.
      Helmut, ich hab dir immer gesagt, dass du da nicht kaufen sollst. Jetzt hast du den Salat.

  9. Der Goldpreis steht jetzt wieder dort, wo er etwa am 15.1.26 stand.
    In den 2 Jahren davor hat sich der Preis mehr als verdoppelt.
    Ich finde die Zahlen fantastisch.
    Die Goldpreissteigerung in diesem Jahr beträgt etwa den Durchschnitt der letzten 55 Jahre.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Klumpenrisikomut-Fan

      Am letzten Freitag ist Silber intraday zwischen Hoch- und Tiefpunkt um rund 17% eingebrochen. Und das ist noch nicht das Ende des Crashs. So etwas braucht doch kein Mensch im Portfolio. Der kluge Anleger streut sein Vermögen breit.

      1. „…Der kluge Anleger streut sein Vermögen breit…“

        Diese weise Erkenntnis scheint gewisse „lost places“ noch nicht erreicht zu haben.

        1. Ein Einbruch führt zurück auf ein günstigeres Niveau. Schlecht ist daran erstmal gar nichts. Es kommt darauf an, ob sich fundamental etwas geändert hat, oder ob es die normalen zyklischen Bewegungen sind. Bei Rohstoffen insgesamt ist klar, dass es sich um zweiteres handelt. Somit sind es Kaufgelegenheiten. Das heißt nicht, dass jemand „all-in“ gehen sollte, es kann noch tiefer gehen (die 200-Tage-Linie lockt), das bedeutet aber, das es zukünftig auch wieder höher stehen wird.

          Diversifikation: generell ja, klar. Aber was die meisten Anleger überhaupt nicht mitbekommen haben, ist dass wir seit dem Jahr 2000 kaufkraftbereinigt einen Abschwung in den breiten Aktienmärkten gegenüber Gold haben.
          Die Leute rechnen nur in Währung, und das ist ein sehr schlechter Maßstab.

          Ich empfehle dennoch, auch in Aktien zu sein. Aber nicht so flach, per ETF einen Index oder die ganze Welt zu kaufen, sondern ausgewählte Einzelaktien.

          Ein reiner Goldanleger entwickelt nicht die Fähigkeit, zur rechten Zeit wieder verstärkt in den Aktienmarkt zu investieren, ebenso wie ein reiner Aktienanleger im Blindflug unterwegs ist. Das beginnt mit dem nötigen Fachwissen und was noch wichtiger ist: die Resilienz gegen Abschwünge.

          Es ist immer noch Fakt, dass die meisten bei starken Abschwüngen, die sie noch nicht persönlich erlebt haben, verkaufen.

          Im allgemeinen Leben sind die Menschen trainiert, und kaufen mehr, wenn etwas im Sonderangebot ist. Z.B. Kaffee. Wenn man 5 Päckchen Kaffee im Sonderangebot kauft, bezahlt die Ersparnis wahrscheinlich den gesamten Rest des Einkaufs.
          An der Börse sind die Menschen aber nicht trainiert, weil sie nicht dauerhaft damit befaßt sind, sich mit Vermögensbildung zu befassen.
          Das gilt auch bei Gold: kommt es zu Preisaufschwüngen kaufen die Leute wie verrückt, und wenn der Preis sinkt, verkaufen sie wieder.

          Helmut hat einmal gezielt Gold gekauft, nicht weil es gerade ein Hype war, sondern weil er sich mit den anderen Möglichkeiten nicht auskannte und darauf auch keine Zeit investieren wollte. Und das ist eine historisch bewährte Verhaltensweise, die man uneingeschränkt empfehlen kann.

          Ich weise nur darauf hin, dass es besser wäre, wenn sich alle auch mit den Kapitalmärkten befassen würden, Und dazu gehört nun einmal auch, investiert zu sein.

    2. „…Die Goldpreissteigerung in diesem Jahr beträgt etwa den Durchschnitt der letzten 55 Jahre…“

      Keine besonders rosigen Aussichten für die nächsten 55 Jahre😄.

      1. Hallo @ Columbo

        …Die weit überwiegende Mehrheit dieser Reichen konnte ihren Reichtum mit Aktien und Immobilien sichern und vermehren…

        Das ist auch wieder so ein Treppenwitz von Dir.
        Wie soll sich Vermögen in Gold investiert in der Masse vermehren, wenn es nur mit einer Unze pro Erdenbürger geschehen kann?
        Sogar noch weniger, denn die Zentralbanken horten ja auch einiges an Gold.
        Das Geld kann also gar nicht in größerem Umfang in Gold fließen.
        Wer dann aber doch mehr Gold kauft, so wie ich, hat sein Vermögen in etwa 26 Jahren von etwa 300 Tsd. Euro auf etwa 4 Millionen mehr als verdreizehnfacht.
        Und langfristig, seitdem Gold frei gehandelt werden kann?
        Wer hat denn (wie bei Gold) seit 1971 im Schnitt etwa 9 % Kapitalertrag jährlich gehabt?
        Das ist aber auch nur wieder so ein Traum von Dir.
        Und wieder ohne Zahlen, nur Gelaber. Haben sich die Immobilienpreise seit 2000 im Preis verdreizehfacht?
        KI.
        …Seit dem Jahr 2000 haben sich die Immobilienpreise in Deutschland im Durchschnitt
        bis zu 150 bis 175 Prozent verteuert…

        Und seit 1971?
        Ki
        ….Die Immobilienpreise in Deutschland haben sich seit 1971 nominal etwa verdoppelt bis verdreifacht….
        Das sind geglättet keine 3 % pro Jahr.

        Eine eigengenutzte Immobilien ist natürlich was schönes.
        Aber vermieten?

        Ein 2014 von geerbtes Haus habe ich sofort verkauft.
        Seitdem hat sich der Goldpreis etwa vervierfacht.
        Oder gaben sich die Immobilenpreise seit 1971 im Schnitt jährlich um 9 % erhöht?
        Wovon träumst Du?
        Schreibe doch mal was realistisches, worüber man zumidest mal diskutieren kann, und nicht solche vollkommen unrealistischen Behauptungen.

        Viele Grüße aus Andalusien
        Helmut

  10. Columbo
    Wieder nur substanzloses Gelaber.

    …Keine besonders rosigen Aussichten für die nächsten 55 Jahre…
    Das sind sogar sehr rosige Aussichten.
    Denn wer kann schon über 55 Jahre geglättet 9 % steuerfreien Kapitalertrag jährlich einstreichen?
    Kannst Du denn nicht einmal etwas realistisches schreiben?
    Du kommst mir mit Deiner Goldphobie vor wie ein Höhenkranker, dem schon vor dem Fernseher der Schweiß ausbricht, wenn der Bildschirm eine Fahrt mit der Achterbahn zeigt.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut, warum beleidigst du deine Mitkommentatoren permanent mit Ausdrücken wie „substanzloses Gelaber, Unsinn“ usw.?
      Einer der beleidigt, erweckt den Eindruck von Unsicherheit, Zweifel an seiner Argumentation, den Drang, sich verteidigen zu müssen, weil er sich eingekreist fühlt und um sich schlagen muß.
      Das Kommentieren wird ja so zum Dauerärger und Dauerstress.
      Versuch doch mal ruhig und souverän zu diskutieren und die Argumente der anderen zu respektieren ohne ihnen gleich „substanzloses Gelaber“ oder ähnliches zu unterstellen.
      Und noch was: In einer „öffentlichen“ Diskussion bringt es doch nichts, immer wieder die eigene Lebensgeschichte und die eigenen Lebensumstände zu erzählen und als Argument einzubringen. Man kann doch nicht von Einzelfällen auf das Ganze schließen, es geht bei solchen Diskussionen ja nicht um dich persönlich, das interessiert doch niemanden.
      Deine Lebenserfolge zweifelt ja niemand an, warum musst du sie immer und immer wieder hervorholen? Ich denke, wir haben hier alle unsere persönlichen Lebenserfolge erreicht, sodaß dich niemand beneiden muß.
      Bleib cool.

      1. Bevor du mit jemanden streitest, frage dich: ist der andere geistig weit genug, um das Konzept einer anderen Meinung zu begreifen? Wenn nicht, macht es keinen Sinn.

      2. Columbo

        Ausdrücke wie genannt sind leichte Beleidigungen, aber sie haben auch einen Informationswert. Sie sagen über Helmut aus, dass seine Schmerzgrenze überschritten ist, und über Dich, dass Du es geschafft hast, diese zu überschreiten.

        Ich finde das nicht schlimm, sondern ich finde es auch hilfreich für beide Seiten. Beide könnten in sich gehen und ihre eigene Position überprüfen.

        Helmut könnte etwa zum Schluss kommen, das er zwar nie in Aktien war, dass dies aber wohl nicht der richtige Weg für alle wäre. Tatsache ist nun einmal, dass die Distanz besonders der Deutschen zu den Kapitalmärkten sich inzwischen zu einem volkswirtschaftlichen Problem ausgewachsen hat. Das Rentensystem ist tot und wird auch nicht wieder auferstehen. Private Kapitalbildung über die Kapitalmärkte wird in Zukunft unausweichlich notwendiger Bestandteil eines neuen Rentensystems werden. Zudem benötigt eine moderne Wirtschaft auch einen florierenden Kapitalmarkt, damit neue Unternehmen entstehen können. Man kann nicht alles damit regeln, dass sich im Schwäbischen ein paar Sparer zusammentun und eine GmbH gründen und Wagniskapital vom Staat per behördlichem Verwaltungsakt hat auch nie funktioniert.

        Auf der anderen Seite unterliegst Du ebenfalls einigen Irrtümern und könntest Deine Quellenbasis erweitern. Diversifikation ist wichtig.

        1. „…Ausdrücke wie genannt sind leichte Beleidigungen…“

          Auch „leichte“ Beleidigungen in einer Diskussion zeugen von Unsicherheit, Argumentationsschwäche und Kontrollverlust.
          Ein beleidigender Diskussionsteilnehmer wird nicht mehr ernst genommen.

          1. Das wäre doch sehr unklug. Auch ein emotional aufgebrachter Mensch hat einen Standpunkt für den es Gründe gibt, und jede vertretene Standpunkt steht für viele andere ähnliche und hat somit Wirkungskraft.

            Aber klar, wenn man sich persönlich so einer Diskussion dann nicht mehr aussetzen möchte, ist es legitim, sich herauszuhalten.

  11. Salatmut-Fan
    Mehr Unsinn fällt Dir aber jetzt nicht ein.
    Ich habe seit 2000 gar keine Edelmetalle mehr gekauft.
    Lediglich 2022 habe ich etwa die Hälfte meines Goldes in etwa 1.500 KG Silber umgeschichtet.
    Der Preis hat sich bis heute etwa verdreifacht.
    Merkst Du denn gar nicht mehr, was Du so für einen Unsinn schreibst?

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Gold und Silber ist derzeit doch klar im Tiefenrausch, kein gutes Investment lieber Helmut. Ich habe immer gesagt, nicht in der Euphorie kaufen. Aber du musst du jetzt durch.

      1. Unfug. Erstens hat Helmut nicht in der Euphorie gekauft und zweitens stehen beide Edelmetalle und auch Platin fantastisch da.
        Es handelt sich um eine ganz normale Korrektur in einem langjährigen Bullenmarkt. So etwas kauft man. Vielleicht etwas später, wenn die Korrektur weiter vorangeschritten ist. In der Tiefe oder in der Zeit.

        Wer gar nichts aus dem Sektor hat, und am Freitag nicht einen ersten Einstieg genommen hat, ist einfach kein guter Börsianer.

        1. Felix, das ist kein Unfug, sondern eine andere Meinung! Aus meiner Sicht ist der Wiedereinstieg in Silber und Gold noch zu früh – und die da oben fleissig eingekauft haben, bluten jetzt. Oder muss ich davon ausgehen, dass du den Unfug gemacht hast und die Fahnenstange da oben gekauft hast? Ich bin jedenfalls mit einem Short auf Silber sehr gut gefahren.

          1. Es spricht nichts dagegen, eine Korrektur short zu nutzen. Aber Du unterstellst Helmut entgegen aller vorliegenden Informationen, dass er am ATH gekauft hätte. Das ist eine unlautere Provokation, die die Diskussion nur trollartig verwässert.
            Zweitens ist es keine andere Meinung, einen fundamentalen Trend zu leugnen, sondern Unfug. Es ist eine falsche Überzeugung die so falsch ist, das sie nur zustande kommen kann, wenn man sich mit dem Thema noch gar nicht befaßt hat. Dann hält man die Klappe oder fragt.

            Zu mir: ich kaufe auch Silber seit „immer“. Ich kaufe fast alles, was ich kaufe, auch im kleinen Sparplan und diese laufen oft auch weiter, wenn ein ATH erreicht wird. Dann kauft man eben mal zwei Monate am ATH, so what?
            Punktuell kaufe ich generell nur bei Preisschwächen und nutze ATH-Phasen, Liquidität zu erlösen. Ich habe mich z.B. um diesen unsäglichen BlackRock Silber-ETF erleichtert, der noch nicht einmal das Silber physisch vollständig hält. War ein Fehler, den überhaupt zu kaufen, hat sich aber auch sehr gelohnt. Nur wären der PSLV oder ein Produkt von WisdomTree eben besser gewesen.

            Wiedereinstieg zu früh? Das kommt darauf an, ob man nur spekuliert, dann würde ich auch sagen, es ergibt sich noch eine bessere Gelegenheit. Das setzt aber regelmäßiges beobachten der Markte voraus und hat mit Sparen und Investieren gar nichts zu tun, und es ignoriert die bestehende Möglichkeit eines schnelleren Wiederaufstiegs. Der kann anliegen, wenn sich die Weltlage beruhigt und die wachsende Wirtschaft noch stärker in den Vordergrund begibt, weil die aktuellen Technologien Silber brauchen, oder wenn sich die Unruhen zum Krieg auswachsen, weil dann Teile der Welt mehr Silber brauchen, u.a. für Waffen, gleichzeitig aber von er Versorgung abgeschnitten werden.

            Deine Meinung kann also überhaupt nur im Rahmen der technischen Analyse zu Spekulationszwecken als Meinung gelten, und nicht als Unfug.
            Und da sind wir wieder bei Helmut. Der kauft noch nicht mal Aktien. Da wird er ganz bestimmt nicht traden. Und somit ist Deine Kommentar für mich trollartiger Unfug.

          2. „Aber Du unterstellst Helmut entgegen aller vorliegenden Informationen, dass er am ATH gekauft hätte.“

            Es gibt keine vorliegenden Informationen diesbezüglich, lediglich Behauptungen. Prinzipiell interessiert mich das auch nicht, ich mache mich aber gerne darüber lustig, wenn einer hier so einen Käse jeden Tag wiederholen muss, Da ist doch irgendwas nicht ganz richtig im Oberstübchen.

            „Zweitens ist es keine andere Meinung, einen fundamentalen Trend zu leugnen, sondern Unfug.“

            Wenn du dir den „fundamentalen Trend“ zwischen 2011-2025 einmal anschauen würdest, wirst du feststellen, dass er in diesem Zeitraum negativ war. Wer legt fest welcher Zeitraum „fundamental“ ist.

            Das mit der „Klappe“ – darüber sehe ich hinweg angesichts der angespannten Nerven bei dir wegen der hohen Verluste in den letzten Wochen / Monaten. Ich gehe davon aus, dass die Anspannung noch etwas anhält.

  12. Klumpenrisikomut-Fan
    Ich bin nur zur Hälfte bei Edelmetallen, seit 2022, in Silber investiert.
    Nach den 167 % Kurssteigerung im letzten Jahr, war ja wohl eine Korrektur fällig.
    Im Mittel (Gold und Silber) über 100 % Kapitalertrag.
    Geschätzt von mir in den letzten 365 Tagen etwa 80 %.
    Silber seit 2022 mehrmals 300 %.
    Ich freue mich, dass ich seit 26 Jahren meine Edelmetalle habe.
    Wobei wir sehr gut von unseren 3 Renten leben können, dnn wir müssen keine Miete zahlen, keine Krankenversicherung usw.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Silbercrashmut-Fan

      Du wirst dich noch wundern, wie Silber weiter die Grätsche macht. Schönreden nutzt da nichts. Kluge Anleger investieren breit und schlafen ruhig, sparen sich so Nerven und viele tägliche Rechtfertigungskommentare pro Tag.

      1. Dieser kluge Anleger hat aber auch schon lange Silber und andere Rohstoffe im Depot und hat in der Hochphase ein paar Gewinne mitgenommen.
        Ansonsten ist es kein kluger Anleger, sondern ein Ignorant.

        1. Silbercrashmut-Fan

          Macht durchaus Sinn, bei heissgelaufenen Werten Gewinne mitzunehmen. Dagegen ist nichts einzuwenden.

          1. Und dann stellt sich die Frage, was man mit den Erlösen macht sofort. Für den Trader kein Problem, der kauft einfach, was ihm seine Methode anzeigt. Für den Sparer und den Investor eine Herausforderung. Denn im Geld bleiben kann man nicht lange.

            Da ein vernünftiger Trader aber sein Risiko begrenzt, hat der das Problem auch. Er sieht es nur nicht. Das ist der Grund dafür, dass sich trotz der teilweise gigantischen Performance über lange Zeiträume, die viele Trader erreichen, trotzdem keiner von denen zu den Superreichen gehört.
            Ein Trader erzielt Einkommen. Wenn er das Einkommen aber investiert, muss er völlig anders denken. Und dann kommt er eben auch zu den Rohstoffen und investiert dort langfristig. Oder er bleibt eben jemand mit einem guten Einkommen.

        2. Richtig @Felix, dieser kluge Anleger hat in der Hochphase des Goldpreises gewaltige Gewinne mitgenommen😊.
          Dieser kluge Anleger wollte es vermeiden, das Schicksal der Goldkäufer von 1980 zu erleiden, die zwanzig Jahre lang dem Absturz des Goldpreises und dem gleichzeitigen Anstieg der Inflation zusehen mußten.

          1. Columbo

            Gold kam von seinem ATH herunter, blieb aber wesentlich teurer als zu Beginn der Lösung des Dollars vom Gold und bewegte sich seitwärts, bis einige Zentralbanken den Spuk vom „Ende der Geschichte“ glaubten und Gold verkauften. Aber auch das war kein Drama. Ich kann mich erinnern, einen Barren den ich in der Mitte der zweiten Hälfte der 90er gekauft hatte, im gleichen Zeitraum mit sehr ordentlichem gewinn wieder verkauft habe.

            Und die Inflation war vom Anfang der 80er abgesehen, relativ niedrig. In Deutschland sprach man zeitweise von nicht existent.

            Das ist eben dass, was Deine Kommentare oft problematisch macht, sie sind unpräzise. Man könnte stellenweise denken, es handelt sich um beifallheischende Einzeiler, die bei Ungebildeten so beliebt sind.
            Ich mag so Sprüche auch, wenn ein guter Drehbuchautor sie einem Schauspieler in den Text schreibt. Aber im echten Leben deuten sie eher auf die Abwesenheit von Substanz hin.

          2. Ein kluger Anleger verkauft Gold, wenn der Preis stimmt, und er eine Idee hat, was er damit vor hat oder er Liquidität braucht. Er behält aber immer genug Gold für alle Fälle, wenn irgend möglich.
            Kein kluger Anleger tauscht Gold in Währung, um die Währung zu behalten. Das war schon immer ein Fehler und wird auch immer einer bleiben, solange wir Inflationsgeld benutzen.

            Das kann sich heutzutage mittels Internet jeder in einer ruhigen Stunde klarmachen.

  13. Columbo
    …Der kluge Anleger streut sein Vermögen breit…

    Wenn in etwas investieren kann, was über tausende Jahre seinen Wert behalten hat, dann sehe ich das als ideal an.
    Aktien werden breit gestreut, damit Verluste bei einigen Aktien sich mit den Gewinnen anderer Aktien verrechnen.
    Das kann man natürlich machen.
    Ich mache es anders und habe Erspartes auf Gold und Silber verteilt.
    Unser Leben können wir gut von unseren Renten bestreiten. Und auch in unsere selbst genutzte Immobilie stecken einige Hunderttausende.
    Jetzt wurde noch Geld in unser Penthouse gesteckt, bzw. Gold verpfändet.
    Selbst beim Goldverbot in den USA hast Du gesehen, dass die Goldbesitzer keinen Dollar verloren haben, sondern den damaligen Goldkurs ausgezahlt bekommen haben, während der größte Teil der Aktienbesitzer ruiniert war.
    Was nutzte da eine breite Streuung?

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. Alles in Gold zu stecken ist genauso riskant, wie alles in eine Aktie zu stecken.

      1. Auf die Gefahr hin, dass der Kommentar wieder mal nicht durchkommt: das ist nun wirklich Unfug.

        Zwar gibt es Unternehmen, die so gut aufgestellt sind, dass auch der schlechteste CEO allein sie nicht kaputt kriegt, aber Gold ist seit Jahrtausenden und bis heute unbestritten GELD.

        Gold ist die einzige Anlage, die jeder bedenkenlos tätigen kann. Schlimmstenfalls kauft man an einem Preishöhepunkt und setzt sich einem vorrübergehenden Kursrisiko aus. Das kann man nicht mit dem potentiellen Totalverlustrisiko einer Aktie vergleichen.

        1. Trotz aller Pleiten und Crashs kann Gold fundamental auch nicht annähernd mit der Performance von Aktien mithalten. Und jetzt kommt dann wieder das ganze Gejammer mit dem Goldstandard bis 1971. So ist eben das Leben, so ist die Realität, die man einfach akzeptieren sollte oder sich alternativ schön saufen kann.

          Stock market returns since 1920
          If you invested $100 in the S&P 500 at the beginning of 1920, you would have about $3,980,335.08 at the end of 2026, assuming you reinvested all dividends. This is a return on investment of 3,980,235.08%, or 10.48% per year.

          This lump-sum investment beats inflation during this period for an inflation-adjusted return of about 238,944.81% cumulatively, or 7.60% per year.

          If you used dollar-cost averaging (monthly) instead of a lump-sum investment, you’d have $4,445,036.14.

          1. Das ist unbestritten. Aber praktisch ist es eine Fiktion. Wir haben Daten bis in die 1880er Jahre zurück. Die kann man nachlesen. Darin gab es Phasen, in denen Gold am besten war, Anleihen am besten waren und Aktien am besten waren. Ab 1971 werden die Anleihen gegenüber Gold und Aktien wegen der Inflation als langfristige Investition uninteressant.

            Das Problem an Ihrer Betrachtungsweise ist, das das so praktisch nicht umsetzbar ist. Wenn sie in einem ganzen Markt sind der drastisch fällt und teilweise ausfällt, kommen Sie nicht schadlos raus.
            Es gibt nur Einzelaktien, die sich durch alle Höhen und Tiefen existent gehalten haben.

          2. „Aber praktisch ist es eine Fiktion.“

            Diese Zahlen sind die Realität und keine Fiktion. Die Crashs muss man natürlich aussitzen, da braucht man gute Nerven, aber im Nachhinein sind das kleine kurze Zacken nach unten im Gesamtbild. Es gibt Instrumente, die den SP500 nachbilden.
            Interessant ist auch das Average-Investment, dass in dem betrachteten Zeitraum monatlich nur ein paar Cent Beitrag gewesen wären, dies sogar mit einem noch besseren Ergebnis. Gold hätte in dem sehr langen Zeitraum lediglich ca. 20’000…25’000 USD erreicht, statt 4’000’000 USD mit Aktien. Der Erfolg bei Aktien liegt in der Regelmässigkeit, in einer breiten Streuung und im Durchhaltevermögen.
            Und ja, der Goldstandard bis 1971…aber auch das ist die Realität.

            „Wenn sie in einem ganzen Markt sind der drastisch fällt und teilweise ausfällt, kommen Sie nicht schadlos raus.“

            In dem Modell oben will man doch überhaupt nicht raus und man geht auch nicht raus, sondern legt lieber nochmal nach in solchen Phasen. Dann ist es schadlos und noch viel profitabler.

          3. Solche Zahlen stimmen natürlich, aber ihnen ist offenbar nicht klar, was der Unterscheid ist, zwischen einer statistischen Berechnung eines Index und der Realität des Aktienhalters. lesen Sie das halt nach.

  14. Columbo
    Immer noch nicht verstanden?
    Ich habe etwa 35 % in Gold, 35 % in Silber und den Rest in Renten und wenn das Penthouse fertig ist in Immobilien.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut, noch einmal: Es geht mich nichts an, was du persönlich hast oder nicht hast, machst oder nicht machst. Es interessiert mich nicht.
      Und ich sage: Alles oder auch nur 50% in Gold zu stecken ist genauso hochriskant, wie alles oder auch nur 50% in eine Aktie zu stecken.
      Es ist dasselbe, ganz egal ob Gold glänzt, seit 5000 Jahren benutzt wird, religiös-mystische Anbetungssgefühle auslöst oder nicht.

      1. Es ist objektiv nicht das gleiche. Wiederholung macht es nicht richtiger.

  15. Streitmut-Fan
    Gegen Streit wäre ja nichts einzuwenden.
    Aber noch nicht einmal das.
    Ich trage meine Argumente vor, begründet sie mit der Vergangenheit und der Gegenwart.
    Über die Zukunft kann ich nur rätseln.
    Habe damit in der Vergangenheit ganz gut gelegen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  16. „…Und die Inflation war vom Anfang der 80er abgesehen, relativ niedrig. In Deutschland sprach man zeitweise von nicht existent…“

    Die Inflation in Deutschland von 1980 bis 2000 betrug insgesamt ca. 70%.
    Nominal verlor Gold in dieser Zeit ca. 68%.

    1. Vom ATH gerechnet und eine Periode zusammengefaßt, in der ganz unterschiedliche Trends herrschten und in die mit 1989 der größte Einschnitt in die Geschichte der Nachkriegszeit fiel.

      Wenn man so vorgeht, empfiehlt Warren Buffet einem einfach einen ETF auf den S&P 500 zu kaufen.

  17. „…Das wäre doch sehr unklug. Auch ein emotional aufgebrachter Mensch hat einen Standpunkt für den es Gründe gibt…“

    Es ist bekannt, dass emotional aufgebrachte Menschen häufig nicht mehr klar denken können.

    1. Es gibt auch den Effekt, dass emotional aufgebrachte Menschen ihren Standpunkt einfach sehr deutlich machen und sich weniger um Höflichkeit bemühen. Das ist oft nötig und wertvoll, wenn man sich zielführend mit einer Frage auseinandersetzen wil.

      1. „…emotional aufgebrachte Menschen ihren Standpunkt einfach sehr deutlich machen und sich weniger um Höflichkeit bemühen. Das ist oft nötig und wertvoll, wenn man sich zielführend mit einer Frage auseinandersetzen will.“

        Ahja…warum nicht gleich als „Kriegführen“ bezeichnen?
        „Zielführend“ war das allerdings nie.

  18. Columbo
    Es hätte Millonen Menschen in Deutschland das Leben gerettet, wenn sie zumindest etwas paranoid gewesen wären.
    Das Schwarze Schaf sagt zu der Herde:
    Glaube mir, der Hund, der Schäfer und der Metzger wollen uns nichts Gutes.
    Natürlich muss es die Masse sein, die das nicht begreifen.
    Aber so ist das immer.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Das schwarze Schaf sagte zur Herde: „Kauft Gold so wie ich, der Hund, der Schäfer und der Metzger wollen uns nichts Gutes“.
      Die Herde wurde geschoren, verlor etwas Wolle, das war`s aber auch.
      Das schwarze Schaf landete beim Metzger, der hat nun das Gold.
      Fazit: Schwarze Schafe sind nicht immer die schlaueren Schafe.

    2. @Helmut
      Deine Vergleiche sind absurd und völlig an den Haaren herbeigezogen: Nur weil vor 100 Jahren „etwas paranoide“ Wachsamkeit angebracht gewesen wäre, lässt sich das doch nicht auf alle Zeiten und Ereignisse verallgemeinern.
      Wobei es auch damals keiner Paranoia bedurft hätte – etwas gesunder Menschenverstand sowie Beobachtungs- und Kombinationsgabe hätten völlig ausgereicht.

      Gleiches gilt heute für rechtsextreme und sich immer mehr radikalisierende Parteien. Die schüren überhaupt erst gezielt unbegründete Paranoia und Ängste vor Sozialismus, Enteignung, Untergang und „Umvolkung“ – doch leider gibt es offensichtlich eine gewisse „Masse“, die genau das nicht begreift. Auch hier und heute wären deutlich weniger Verfolgungswahn und dafür mehr echtes Nachdenken angebracht.

  19. Columbo
    Nur die schwarzen Schafe landen beim Metzger?
    Naja, sie landen alle dort, nur die Schlafschafe haben es nicht begriffen.
    Sie gehen in Reihe und Glied zum Schlachthof.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Columbo

  20. Helix52
    Naja, wer nicht mitbekommen hatte, was der größte Massenmörder der Neuzeit schon vor seiner Machtergreifung 1933 schriftlich festgehalten hatte, ist weiter in Deutschland geblieben.
    Die „Schwarzen Schafe“ die gewarnt haben, wurden aus „der Herde“ aussortiert.
    Die schwarzen Schafe gingen ins Vernichtungslager oder wurden hingerichtet.
    Die Schlafschafe die nicht wenigstens ein bisschen vorgesorgt hatten, wurden teilweise an der Front verheizt, sind verhungert, oder, oder.
    Zuletzt im Volkssturm zusammen mit Schulkindern.
    Wie paranoiede wäre ein Mensch bezeichnet worden, der 1935 vorausgesagt hätte, wie Deutschland 1945 aussehen wird und welche Verbrechen in den nächsten 10 Jahren begangen werden.
    Geschichte wiederholt sich nicht, aber in Richtung Demokratie ist Deutschland heute schon weiter als 1933.
    Jetzt fehlen nur noch Parteiverbote, die Gleichschaltung der Medien mit dem ÖRR und dann der Feldzug gegen Russland.
    Wer dann aufmuckt, bekommt nicht wie heute Bewährungs- oder Haftstrafen unter menschenwürdiges Haftbedingungen, sondern Vernichtungslager.
    Kann ja sein, dass alles was ich schreibe extrem überzogen ist.
    Aber ich bin jedenfalls schon mal weg aus Deutschland und mein Geld ist noch weiter weg. Und wenn ich die nächsten 10 Jahre noch erlebe und alles läuft super, dann freue ich mich und meine Kinder werden mit den Millionen, die ich ihnen außerhalb der EU hinterlasse, schon was anzufangen wissen.
    Ich bin nämlich pessimistischer Optimist, mit den positiven Eingeschaften eines Nazisten, bin Atheist und leicht paranoid.
    Das zusammen hat in den letzten Jahrzehnten hervorragend funktioniert.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut
      Zumindest in einem liegst du richtig: Alles, was du schreibst, ist extrem überzogen. Und nicht nur das: Du pervertierst die Fakten ins schiere Gegenteil und befeuerst erst Ängste und Paranoia, indem du vor den Falschen warnst und Fantasiegeschichten von Enteignung und den bösen Geistern des Sozialismus spinnst.

      1. Vor 100 Jahren war es ungleich schwerer als heute, die heraufziehende Katastrophe zu erkennen und einzuordnen, weil historische Blaupausen und jegliche praktische Erfahrung mit einer stabilen Demokratie in Deutschland fehlten.

      2. Heute sollte zumindest ganz Europa eigentlich aus der Geschichte gelernt haben. Jeden Tag wird offensichtlicher, dass Nationalisten, Rassisten und Faschisten längst wieder aus ihren Löchern gekrochen sind, die Verfassungen in Frage stellen und an deren Auflösung arbeiten. Jeder kann erkennen, wie sie nicht nur im Verborgenen tätig werden, sondern Schritt für Schritt kommunale und regionale Posten besetzen, in Parlamente einsickern und versuchen, kritische, sicherheitsrelevante Ausschüsse zu infiltrieren.

      3. Du begehst eine klassische Täter-Opfer-Umkehr und verwechselst Faschisten mit Demokraten: 1933 wurden fast alle Parteien durch ein Nazi-Regime verboten. Heute wird behutsam abgewogen, ob der Antrag auf ein Parteiverbot gegen eine einzige rechtsextremistische Partei mit faschistischen Tendenzen erwogen werden sollte – und das auch nur, falls ausreichend Indizien und Beweise vorliegen.
      Niemand will unsere vielfältige Medienlandschaft von ganz links bis sehr weit rechts mit dem ÖRR gleichschalten. Ganz im Gegenteil: Es sind ein paar Fanatiker, die den ÖRR, den Verfassungsschutz und andere demokratische Kontrollorgane abschaffen wollen.

      4. Heute erinnern die von dir zitierten Schafe eher an aggressive Ziegenböcke, deren Denken von Wut, paranoiden Ängsten und rechtspopulistischer Propaganda komplett vernebelt scheint – und die zumindest im Osten des Landes (wo auch vor einem Jahrhundert alles begann) schon wieder mit Fackeln, Brandsätzen und Baseballschlägern durch die Straßen marodieren.

      5. Soweit ich weiß, ist es aktuell Russland, das in Europa seit mehr als 25 Jahren Feldzüge gegen andere Völker führt, andere Staaten bedroht, massiv aufrüstet, auf Kriegswirtschaft umgestellt hat und öffentlich in Wort und Bild seine imperialistischen Pläne propagiert.
      Es sind und waren zudem autoritäre Rechtsextremisten und -populisten, die in Ländern wie Italien, Polen und Ungarn die freie Medienlandschaft verwüsteten, die Judikative erodierten, Korruption und Selbstbereicherung zur Normalität machten, Transparenz in dichten Nebel verwandelten und freie, faire Wahlen als so notwendig wie einen Kropf erachteten.

      Womöglich sind auch meine Ansichten etwas paranoid und überzogen – doch zumindest warne ich vor offensichtlichen, realen Gefahren. Wie etwa vor Parteien, die sowohl von russischer Seite als auch von rechtslibertären Strömungen mit faschistischen Tendenzen auf US-amerikanischer Seite unterstützt und gefördert werden. Parteien etwa, deren Co-Vorsitzende in aller Öffentlichkeit von Hitler als „this communist, socialist guy“ fabulierte und es als die „größte Leistung der Geschichtsschreibung“ (im negativen bzw. herabwürdigenden Sinn) bezeichnete, Hitler fälschlicherweise als rechts und konservativ etikettiert zu haben.

      Alleine schon das sollte jedem vernunftbegabten Wesen zu denken geben und sämtliche Alarmglocken schrillen lassen.
      Übrigens ist es geradezu paradox, dass ausgerechnet du dich in einem linksgrün-sozialistisch-kommunistisch regierten Land niedergelassen hast und dein geliebtes Gold mutmaßlich einem Maghreb-Staat anvertraust (von wo nach deinem Bekunden verbrecherische Massenvergewaltiger und Messerstecher nach Europa einsickern).

      1. Sie sollten bitte zur Kenntnis nehmen, dass selbst viele intellektuelle Linke die Einordnung der AfD als rechtsextrem oder auch nur rechtsradikal ablehnen und dass auch ausdrücklich auf den angeblichen Rechtsausleger Herrn Höcke ausweiten.

        Was Sie hier ausgebreitet haben ist die Mindermeinung einer meist jüngeren Gruppe von Menschen, die eine ideologisch extrem einseitige Schul- und Universtitätsprägung erfahren hat.

        Mein Problem mit der AfD besteht darin, dass sie genau wie alle anderen wesentlichen deutschen Parteien
        zu wenig Liberalität zeigt. Ich bin in dem Punkt ganz der Meinung von Ulf Poschardt. Sie sollten ihn einmal lesen.

        1. Wer nur nach links und rechts schaut hat in meinen Augen vergessen das Gehirn einzuschalten. Der D-Zug kommt direkt von vorne. Diese ideolgischen Aufwiegler sind und waren schon immer „das Problem der Menschheit“ und der Grund warum die Menschheitsgeschichte ziemlich blutig war und ist. Soviel zum Thema Aufmerksamkeitsökonomie um Menschen zu missbrauchen. Einfach nur noch krank was diese Gestalten und ihre Mitläufer anrichten.

        2. @Felix
          Dankend zur Kenntnis genommen!
          Haben Sie auch Belege in Form von Zahlen und Daten für Ihre beiden ersten Sätze – oder ist das alles nur wieder so ein Gefühl eines erfahrenen, mit allen Wassern gewaschenen Haudegens aus einer anderen Ära?

  21. So ist das Helix 52
    Menschen, die so unter Realitästsverlust leiden wie Du, sind wieder dabei behilflich, das Deutschland wieder in den Faschismus ableitet.
    Nach dem National SOZIALISMUS
    Über den DDR SOZIALISMUS
    Nun ich den Öko SOZIALISMUS.
    Wo es wieder hingeht, kann jeder unschwer erkennen.
    Und das ist ja kein neues Phänomen was vom Himmel gefallen ist.
    Angefangen hat es schon mit Rot/Grün vor dem Jahre 2000. Auch wieder Krieg.
    Die Millionen an Facharbeiter sind da nur das „Sahnehäubchen“.
    Aber- es wird so geliefert wie bestellt.
    Ich bin froh, dass ich nicht mehr in Deutschland lebe, und den größten Teil meines Geldes außerhalb von Europa habe.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

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