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Aktien

„Goldener Herbst“ für Deutschland?

Bullische Nachrichten, die für einen richtig goldenen Herbst der deutschen Wirtschaft sprechen.. oder doch nicht..

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Gestern wurde der ifo Index veröffentlicht – er war so stark wie seit Mai 2014 nicht mehr. Clemens Fuest, Nachfolger als Chef des ifo Instituts von Hans-Werner Sinn, sprach daraufhin davon, dass die deutsche Wirtschaft einen „goldenen Herbst“ erwarte. Wird er wirklich so goldig? Hier ein paar Tweets, die das ganz klar belegen..

1. Siemens baut Stellen ab in Deutschland:

2. Die Preise, um sich gegen eine Pleite Deutschland in den nächsten fünf Jahren abzusichern über CDS (Credit Default Swaps) steigen für Deutschland stark an – synchron zu den CDS-Preisen für eine Absicherung gegen eine Pleite der den Deutsche Bank:

Die Aktien der Deutschen Bank fallen auf ein neues Allzeititef bei 10,19:

deutsche-bank-27-09-16

3. Obwohl die Prämien für eine Absicherung einer Pleite Deutschlands steigen, fällt die Rendite für die 2-jährige deutsche Staatsanleihe auf ein neues Allzeittief bei -0,707%:

Damit reduziert sich der Anteil deutscher Staatsanleihen, die die EZB kaufen kann (bis maximal -0,4% wie Einlagesatz) weiter:

Während also die CDS-Märkte aufgrund der Deutschen Bank ein erhöhtes Risiko für Deutschland einpreisen, passiert bei den Staatsanleihen das Gegenteil! Wer hat Recht?

4. Für Volkswagen könnte es nun eng werden: die US-Justiz überlegt, wie hoch die Strafe sein kann für den Dieselgate-Skandal bei VW, ohne dass das Unternehmen (sofort) zusammenbricht:

Die Aktionäre von Volkswagen darüber „not amused“:

volkswagen-27-09-16

5. Und nun noch ein Klassiker – also Jim Kramer, der CNBC Börsenmoderator (Clown). Cramer hat erkannt, dass jetzt nur noch Zinssenkungen helfen – völlig richtig. Hier sein leidenschaftliches Plädoyer (unbedingt ansehen!):

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    leser

    27. September 2016 13:08 at 13:08

    Vielleicht meinte er ja auch mit „goldenem Herbst“ die Goldpreises? Noch zu ergänzen, der angekündigte Stellenabbau bei der Co-Bank.

  2. Avatar

    LookOut

    27. September 2016 14:38 at 14:38

    Vielleicht meint er auch mit „goldenem Herbst“ ja auch einfach nur gutes Wetter :-)

  3. Avatar

    GN

    27. September 2016 15:37 at 15:37

    …..man muß nur ganz feste dran glauben, dann wird das schon……..der Stefan Riße sagte doch die 12.000 im DAX bis Jahresende voraus……das wären in den noch verbleibenden 3 Monaten schlappe 17%…..na dann….

  4. Avatar

    dim

    27. September 2016 15:40 at 15:40

    Hier steht doch nicht, dass Herr Fuest einen goldenen Herbst erwartet. Die Deutung, dass die deutsche Wirtschaft diesen erwartet, geht lediglich auf das Ergebnis der Befragung zurück.
    Was allerdings beim aktuellen Ifo-GK-Index auffällt, ist, dass die Unternehmen ihre aktuelle Lage besser beurteilen als ihre Erwartungen.

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Aktien

Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Aktien

Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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