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Goldman erwartet weiteren Öl-Absturz

Markus Fugmann

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Goldman Sachs geht davon aus, dass der Ölpreis bis auf 40 Dollar fallen wird, sodass Investitionen der amerikanischen Shale-Industrie („Fracking“) zurück gestellt werden. Im zweiten Halbjahr werde sich dann, aufgrund der gesunkenen Produktion in den USA, der Ölpreis wieder erholen, so Goldman Sachs.

Der Ölpreis werde daher in drei Monaten bei 41 Dollar (Light Crude) und bei 42 Dollar (Brent) handeln, prognostiziert die Investmentbank. Zuvor lagen ihre Kurserwartungen bei 70 (Crude) bzw. 80 Dollar (Brent). Es werde angesichts der aktuellen Überkapazitäten dauern, bis der Markt wieder sein Gleichgewicht finden könne. Daher senkte die Bank ihre Prognose ihre Prognose für die nächsten sechs Monate auf 39 Dollar (Crude) und 43 Dollar (Brent), bevor dann aber wieder ein Anstieg zu erwarten sei. Bis dahin aber flössen ca. 1 Mio Barrell pro Tag mehr auf den Markt, als Nachfrage bestehe.

Dass der Ölpreis kaum mehr auf 100 Dollar steigen werde, sieht auch der suadische Prinz Alwaleed bin Talal. In einem Interview mit der amerikanischen Tageszeitung „USA Today“ wies der Prinz Spekulationen zurück, wonach Saudi-Arabien den Preis drücke, um Russland zu schaden. Vielmehr säßen beide Länder im selben Boot und wären gleichermaßen vom Preisverfall betroffen, auch wenn Saudi-Arabien das offenkundig besser verkraften könne.

Für Saudi-Arabien, so Prinz Alwaleed bin Talal weiter, mache eine Produktionskürzung keinen Sinn, da dann andere in die Bresche springen – sodass Saudi-Arabien weniger Öl verkaufen könne, gleichwohl aber von fallenden Preisne betroffen sei. Die fallenden Ölpreise reflektierten sowohl ein Überangebot an Öl, als auch die sinkende Nahcfrage aufgrund der globalen Konjunktureintrübung. Ölpreise über 100 Dollar seien daher „total künstlich“.

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