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Goldman Sachs-Quartalszahlen: Gut oder schlecht? Ansichtssache!

Claudio Kummerfeld

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am

Die Goldman Sachs-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Eckdaten.

Der Erlös (Umsatz) liegt bei 9,46 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 9,4/erwartet 8,7).

Der Gewinn pro Aktie liegt bei 5,81 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 5,98/erwartet 4,90).

Damit liegen die Headline-Zahlen über der Erwartung, aber nur gerade eben so auf Vorjahresniveau!

Die Dividende wird von 0,85 auf 1,25 Dollar angehoben!

Investmentbanking -9% im Jahresvergleich. Institutional Client Services -3%, Investing & Lending +16%, Investment Management -14%.

Die Aktie von Goldman Sachs notiert aktuell in der Vorbörse mit +0,5%.

Der CEO-Kommentar besteht nur aus einem kurzen Bla Bla-Text, daher verzichten wir an dieser Stelle darauf ihn abzudrucken.

Goldman Sachs Q2

Zentrale in New York - heute Goldman Sachs-Quartalszahlen
Die Goldman Sachs-Zentrale in New York Downtown. Foto: Youngking11 CC BY-SA 3.0

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Hesterberg

    16. Juli 2019 14:25 at 14:25

    Ich finde die zumeist sehr berechtigten kritischen Betrachtungen von FMW gut und richtig. Aber muss FMW denn – wie so oft – die Quartalszahlen fast regelmäßig schlechter bewerten als sie sind? Sich immer nur auf die negativen oder nicht so berauschenden Zahlen und Vergleichswerte zu stürzen ist genauso wenig objektiv, als immer nur die positiven in den Vordergrund zu stellen.

    Tatsache ist, Goldman Sachs hat die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn pro Aktie nicht nur einfach übertroffen, sondern auffällig hoch übertroffen und dass ist doch nun wirklich beachtlich und sollte auch entsprechend Erwähnung finden.

    • Avatar

      Michael

      16. Juli 2019 15:21 at 15:21

      @Hesterberg, meiner Meinung nach ist es durchaus legitim, die Zahlen mit den entsprechenden Werten der Vorjahre zu vergleichen, weil dies höchst objektive Kennzahlen sind.

      Erwartungen hingegen sind subjektive und willkürliche Werte von Analysten. Und gerade derart hohe Abweichungen zeigen doch, dass man sich diese Schätzungen eigentlich ersparen könnte.

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    Roberto

    16. Juli 2019 16:20 at 16:20

    Ich finde auch das die Zahlen im Vergleich zu dem Vorjahr viel wichtiger sind als die Erwartungen der Analysten. Nur diese Zahlen zeigen ob sich das Unternehmen wirklich auf dem Wachstumspfad befindet oder nicht.

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    Hesterberg

    16. Juli 2019 17:42 at 17:42

    @Michael
    Ihre Hinweise gehen am Thema vorbei. Ich hatte mich in keiner Weise gegen einen Vergleich mit den Vorjahreswerten ausgesprochen. Und wer sich Ihrer Meinung zu den Analysten-Erwartungen grundsätzlich anschließt, der darf das doch gerne tun. Dann sollte er deren Zahlen allerdings auch nicht zur Untermauerung seiner Meinung heranziehen.

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      Michael

      16. Juli 2019 18:15 at 18:15

      @Hesterberg, ich verstehe gerade nicht, worauf Sie eigentlich hinauswollen. In dem Artikel wurde doch nur erwähnt, dass die Headline-Zahlen über der Erwartung, aber nur gerade eben so auf Vorjahresniveau liegen. Ich sehe das nicht als regelmäßig schlechte Bewertung, sondern als eine objektive und nachprüfbare Tatsache. Sie nicht? Übersehe ich da irgend etwas? Und wen meinen Sie in Ihrem letzten Satz?

      Ich meine das jetzt nicht böse, kritisch oder gar aggressiv, sondern sitze einfach nur mal wieder auf meiner viel zu langen Leitung 🤫

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        Hesterberg

        16. Juli 2019 19:45 at 19:45

        @Michael
        Oh, jetzt müssen wir aber aufpassen, dass es nicht zu kompliziert wird. :-)
        Es geht mir um eine ausgewogene Berichterstattung! Natürlich darf eine Bärenseite wie diese hier, sich der Argumente bedienen, die eine bärische Haltung rechtfertigen. Und ich stimme mit den Betrachtungen insbesondere von Herrn Fugmann fast immer 1:1 überein. Bei der Bewertung von Quartalszahlen durch FMW fiel mir allerdings schon einige Male auf, dass bärische Aspekte oft in den Vordergrund gerückt werden und den bullischen geringe oder keine Beachtung zuteil wird. Das empfinde ich dann als etwas einseitig. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Bären seit Jahren klar auf der Verliererstraße fahren, weil die Märkte sich mehrheitlich den bullischen Argumenten anschließen. Und es ist nicht ausgemacht, dass sich das kurzzeitig ändern muss.

        • Avatar

          Michael

          16. Juli 2019 21:53 at 21:53

          @Hesterberg, und somit wäre alles geklärt. Ihre Intention war, auch dank meiner langen Leitung, nicht sofort zu verstehen. Meine Intention hätten im Gegenzug auch Sie fast missverstanden.

          Jetzt steht hier endlich Tacheles statt politikerähnlichem, unverbindlichem, kaugummiartigem Brei drumherum, was ich sehr schätze. Aber was erwarten Sie von einer Bärenseite wie dieser hier? Dass sie euphorisch, glücklich und zufrieden über weit übertroffene Erwartungen oder neutral über reale Fakten und Zahlen berichtet?

          Lassen wir doch die Bullen doch ihre Gewinne einfahren und die zweifelnden Bären belächeln. An den Kursen ändern FMW-Artikel ohnehin nicht das Geringste, zur Meinungsbildung ist die Seite eine winzige Welle im großen Ozean des weltumspannenden Netzes.

  4. Avatar

    Hesterberg

    17. Juli 2019 09:30 at 09:30

    @Michael
    Eine winzige Welle im großen Ozean? Das sehe ich anders. Die Videos von Markus Fugmann sind eher eine Jahrhundertwelle für die Meinungsbildung in ansonsten eher seichten Gewässern der Börseninformationen.

    • Avatar

      Columbo

      17. Juli 2019 10:00 at 10:00

      @Hesterberg

      Oben kritisieren Sie die Objektivität und dann
      „Jahrhundertwelle für die Meinungsbildung“
      Klingt ziemlich widersprüchlich und etwas schleimig.

      • Avatar

        Hesterberg

        17. Juli 2019 11:41 at 11:41

        @Columbo
        Es gibt keinen Widerspruch. Man muss nur ein Thema von einem anderen trennen können. Der eine kann es, der andere nicht. Hatten Sie nicht kürzlich erst zugesagt, sich mit Ihren entbehrlichen Unterkommentaren zu meinen Beiträgen zurückhalten zu wollen?

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Tesla-Quartalszahlen: Erwartungen übertroffen, Aktie steigt nachbörslich

Claudio Kummerfeld

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Ein Tesla-Auto von innen

Die Tesla-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 8,77 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 6,3/zweites Quartal 2020 6,04/erwartet für heute 8,26).

Der Gewinn liegt bei 0,76 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal +1,91/zweites Quartal 2020 +2,18/erwartet für heute +0,56).

Die „Automotive gross margin“ steigt im Jahresvergleich von 22,8 Prozent auf 27,7 Prozent.

Der Sonderumsatzposten „regulatory credits“ trägt 397 Millionen Dollar zum Autoumsatz bei, im Vorquartal waren es 428 Millionen Dollar.

Der Free Cash Flow steigt im von 418 Millionen Dollar im Vorquartal auf 1,395 Milliarden Dollar.

Die Aktie von Tesla reagiert nachbörslich mit +3,2 Prozent.

Datenblatt zeigt aktuelle Tesla-Quartalszahlen

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Tesla-Quartalszahlen heute Abend – hier eine kurze Vorschau

Claudio Kummerfeld

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Ein Tesla-Auto

Tesla meldet heute Abend seine Quartalszahlen. Wir werden dann umgehend berichten. Hier eine kurze Vorschau. Vor genau einem Jahr lag der Quartalsumsatz noch bei 6,3 Milliarden Dollar, im zweiten Quartal 2020 waren es 6,04 Milliarden Dollar. Für heute liegen die durchschnittlichen Erwartungen von 15 Analysten bei 8,26 Milliarden Dollar.

Gewinnerwartung für Tesla

Beim Gewinn pro Aktie lag Tesla bei seinen Quartalszahlen vor einem Jahr bei +1,91 Dollar, und im zweiten Quartal 2020 bei +2,18 Dollar. Für heute Abend liegen die Erwartungen für das 3. Quartal bei 0,56 Dollar. Bei Tesla kommt es oft zu Überraschungen. Kann Elon Musk diese 0,56 Dollar Erwartung auch dieses Mal sensationell nach oben toppen? (mit welcher buchhalterischen Kreativität auch immer)

Auslieferungen und Steuergutschriften

Die Auslieferungszahlen für das 3. Quartal hatte Tesla bereits am 2. Oktober veröffentlicht, und die Schätzungen von 137.000 Autos für diese drei Monate übertroffen mit 139.300 Stück. Analysten erwarten auch einen weiteren kräftigen Beitrag zum Gewinn durch „regulatorische Steuergutschriften“, die Tesla an andere Autohersteller verkauft. In den letzten Quartalen haben diese Verkäufe einen netten Teil, und manchmal sogar den gesamten Quartalsgewinn ausgemacht.

Im Chart sehen wir die Tesla-Aktie im Verlauf der letzten zwölf Monate. Nach dem Aktiensplit wirkt die Aktie optisch viel günstiger, aber der reale Kursgewinn ist ja der selbe geblieben. Im Februar direkt vor Ausbruch des großen Börsencrash notierte die Aktie (Aktiensplit schon berücksichtigt) noch bei 185 Dollar, jetzt sind es 427 Dollar.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie in den letzten zwölf Monaten

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Aktienmärkte: Buy and Hold – nach wie vor im Vorteil?

Das Thema ist so alt wie die Aktienmärkte selbst: sollten man Aktien kaufen und liegen lassen – oder viel aktiver kaufen oder verkaufen? Ein Blick in die Geschichte

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Das Thema ist so alt wie die Aktienmärkte selbst: Man wählt einen Korb aussichtsreicher Aktien aus und handelt diese aktiv, indem man sie bei Unterschreiten von Limits verkauft, um bei den immer wieder auftretenden Korrekturen nicht dabei zu sein. Das Problem ist, dass zwar die Zahl der Korrekturen der Aktienmärkte zugenommen hat – aber eben auch die raschen, gegenläufigen Bewegungen, was ein grundsätzliches Problem darstellt. Man ist vielleicht rechtzeitig ausgestiegen, aber nicht mehr rechtzeitig zurückgekehrt. Der Corona-Crash lässt grüßen. Hierzu ein paar Fakten.

Aktienmärkte: Der langfristige Anlagestil

Buy and hold, als Strategie, dies wurde jahrzehntelang von Warren Buffett zelebriert, der seine Aktien im Schnitt 11 Jahre gehalten hat. Und vom unvergessenen André Kostolany – zumindest gilt dieses Adjektiv für die etwas ältere Anlegergeneration, schließlich ist der aus Ungarn stammende Spekulant bereits im Jahre 1993 verstorben. Aktien kaufen, Schlaftabletten nehmen und dann reich werden, über diesen Spruch schmunzelt man noch heute.

Aber kann man im Zeitalter des fast gebührenfreien Daytradings und der ständig verfügbaren Information da noch mit den Märkten mithalten? Spontan könnte man mit einem „niemals“ antworten, aber ganz so einfach gestaltet sich die Sache nicht.

Der immerwährende Versuch des Markttimings

Es gibt heutzutage keine Wirtschafts- und Börsenpublikation, in der nicht die langen Zeitreihen (Charts) von Aktien und Indizes abgebildet sind. Mit den tiefen Einbrüchen und den ständig unterbrochenen Aufwärtstrends der Aktienmärkte. Da muss es doch möglich sein, ein paar Zusatzprozente zu ergattern. Tatsächlich wird dies auch ständig versucht: lag die Haltedauer von Aktien vor 30 Jahren noch bei circa zwei Jahren, so hat sich dies in der heutigen Welt der Onlinebroker im Schnitt mindestens geviertelt. Dies gilt weltweit.

Klar, dass damit die Ausschläge (Volatilität) der Aktienmärkte zugenommen haben.

Statistiken zeigen, dass von den 20 größten Verlusttagen seit dem Beginn des Wirtschaftswunders in Deutschland allein zehn seit der Jahrtausendwende stattgefunden haben. Der größte Einbruch der Aktienmärkte war merkwürdigerweise nicht der schwarze Montag, am 19. Oktober 1987, mit dem Kursmassaker an der Wall Street. Der 9,39 Prozent-Tagesverlust rangieren nur an vierter Stelle, Nummer eins ist der 16. Oktober 1989 mit minus 12,81 Prozent, gefolgt von einem aktuellen Coronacrash-Tag, dem 12. März 2020, mit minus 12,24 Prozent.

Dass diese Kurskapriolen aber auch ihr Gegenstück haben, beweist die Auflistung der besten 20 Dax-Tage seit über 60 Jahren, von denen allein zwölf seit der Dotcom-Blase geschehen sind. Fünf Tage mit Kursavancen von über 10 Prozent plus, der letzte war am 24. März mit plus 10,98 Prozent. Die Wende bei der Coronakrise, wer nur den ersten Wendetag verpasste, hat bereits einen Teil der Erholung der Aktienmärkte verpasst. Betrachtet man einen längeren Zeitraum, so wird auf dramatische Art und Weise klar, was gewisse Abstinenzen vom Markt für Performanceeinbrüche verursachen können.

Lutz Neumann, Leiter der Vermögensverwaltung der Sutor Bank in Hamburg, hat die Dax-Historie im Hinblick auf die Bedeutung des Investitionszeitraums untersucht. Erste Feststellung: In sechs von zehn Fällen an großen Kurseinbrüchen gibt es bereits innerhalb der nächsten zwei Wochen die besten Tage für die Aktienmärkte. Eine Erklärung dafür ist stets sicher auch die rasche Absicherung von Anlegern, die – von der Intensität des Abschwungs geschockt – ihr Depot mit Putspekulationen absichern. Oftmalige Folge: Eine kleine Eindeckungsrally.

Die Auswertung der Dax-Historie ergab ein ernüchterndes Bild für Timingversuche: Die durchschnittliche Rendite seit der Gründung vor 33 Jahren beträgt gute sieben Prozent, gleichbedeutend mit einer Verdoppelung des Index, jeweils in weniger als 10 Jahren. Wer die besten zehn Tage versäumte, reduzierte seine Performance auf 4,32 Prozent, bei 20 Tagen auf 2,21 Prozent und ab 30 Tagen hätte er sich bereits ein renditeloses Indexdepot einfangen.
Jetzt könnte man einwenden, dass man nicht in den Index zu investieren brauche, bei Einzelaktien könnte man doch viele Krücken außen vor lassen.

Auch hier hat ein Fondsmanager, Sven Lehmann, vom Vermögensverwalter HQ Trust, nachgerechnet. Und zwar gleich beim derzeit sehr beliebten MSCI World:

Innerhalb von 30 Jahren schlugen ein Drittel der 1200 Aktien in ihrer Performance den Index, zwei Drittel blieben hinter der Benchmark zurück. Allerdings benötigten einige dieser Siegeraktien oft viele Jahre, um sich von zwischenzeitlichen Einbrüchen zu erholen. Das Paradebeispiel ist für mich die Kursentwicklung von Amazon, dem Highflyer der Aktienmärkte schlechthin: Im Jahr 1997 mit einem Tief von 1,32 Euro bis zum Jahr 2000 auf sagenhafte 85,50 Euro gestiegen, um dann in der Dotcom-Krise um über 90 Prozent auf 6,40 Euro abzustürzen. Was dann folgte war das Kursspektakel schlechthin, ein Anstieg auf 2979 Euro in der Spitze oder eine Performance von über 43.000 Prozent. Allerdings wiederum mit mehr als einer Kurshalbierung während der Finanzkrise.

Es ist nicht nur schwer, die richtigen Aktien herauszufiltern, auch diese entsprechend lange zu halten, ist eine weitere Hürde für unser von Gier und Angst geflutetes Gehirnarreal.

Viele kleine Korrekturen seit der Finanzkrise

Aktienmärkte und das Timing-Problem

War nicht so einfach, seit der Finanzkrise mit Short-Spekulationen auf ide Aktienmärkte Geld zu verdienen. Nicht einmal in der Coronakrise, bei dem schnellen Einbruch und der sehr schnellen Gegenreaktion. Gerade im April während des Lockdowns kamen die ganz schlimmen Prophezeiungen.

Fazit

Es klingt immer wieder verlockend, wenn die Vertreter der aktiven Fondsbranche behaupten, dass man in Krisenzeiten nur die richtigen Aktien im Depot haben müsse, um diese Phasen zu überstehen. Nur gibt es dabei ein großes Problem: Auf diese Weisheit sind schon Tausende andere Anleger auch gestoßen, dementsprechend teuer sind diese Titel zumeist und natürlich gibt es auch die Schwierigkeit genau diese Titel zu identifizieren. Warum liegen die großen Indizes (MSCI World, S&P 500) in ihrer Performance auf längere Sicht weit vor den Produkten der Finanzindustrie?

Weil diese neben den zahlreichen Underperformern auch immer die Gewinner der jeweiligen Periode im Depot haben. Und was das Timing betrifft, also das rechtzeitige Aus- und Wiedereinsteigen iin die Aktienmärkte, darüber gibt es schon seit Jahrzehnten viele Untersuchungen – besonders aussagekräftig die des legendären Fondsmanagers von Fidelity, David Lynch: „Anleger haben mit der Vorbereitung auf oder dem Antizipieren von Marktkorrekturen viel mehr Geld verloren als in den Marktkorrekturen selbst.”

Dieses klappt nicht, weil man in schöner Regelmäßigkeit die Tage auslässt, in denen es völlig überraschend und ganz dramatisch nach oben geht.

Istv buy and hold die richtige Strategie für die Aktienmärkte?

 

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