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Goldpreis – $1.500 bleibt wichtiger Widerstand

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Der Goldpreis hat sich im Wochenverlauf kaum verändert – gleichwohl bleibt der Trend im Monatschart weiter aufwärts gerichtet.

Der abgebildete Monatschart (mit logarithmischer Skalierung) zeigt die Kursentwicklung des in New York gehandelten Gold-Futures (GC) seit Anfang 2010 bei einem letzten Kurs von $1.493,5. Jeder Kursstab stellt die Kursbewegung für einen Monat dar.

Der Goldpreis hat sich in der vergangenen Woche wenig verändert und notiert weiterhin knapp unter der wichtigen $1.500 Marke, die einen starken psychologischen Widerstand darstellt. Der Goldpreis nähert sich nun wieder dem Vormonatstief, welches sich bei $1.470,5 befindet.

Das aktuelle Monatshoch liegt bei $1.525,7 und damit fast punktgenau am Tief des Jahres 2012, welches ebenfalls ein relevanter Widerstand ist.

Das aktuelle Jahreshoch sehen wir weiterhin bei $1.566,2 und somit nur etwas mehr als $20 unter der 61,8 % Fibonacci Korrektur, die sich bei $1.588,2 befindet. Auch dieses viel beachtete Kursniveau ist ein wichtiger Widerstand, der auf steigende Kurse drücken kann.

Wie geht es weiter mit der Kursentwicklung beim Goldpreis?

Aus Sicht des Monatcharts liegt ausgehend vom Vorjahrestief bei $1.167,1 ein definierter Aufwärtstrend vor. Die Wahrscheinlichkeit für längerfristig weiter steigende Kurse am Goldmarkt beträgt somit etwa 60 %. Allerdings konnte der zurzeit relevante charttechnische Widerstand bei $1.526,7 (Tief des Jahres 2012 und rote gepunktete horizontale Linie im Chart) bislang nicht nachhaltig nicht überschritten werden, was negativ zu werten ist.

Nach dem kräftigen Kursanstieg der vorangegangenen fünf Monate setzten im September Gewinnmitnahmen ein, die den Goldpreis zeitweise deutlich unter $1.500 drückten. Die Monatskerze des Septembers stellt sich als negative Umkehrkerze dar und könnte auch darauf hindeuten, das die Aufwärtsdynamik des Goldpreises unterbrochen ist. Das Chartbild würde sich dann weiter verschlechtern, wenn das Septembertief bei $1.470,5 unterschritten wird. Möglicherweise besteht dann weiteres Korrekturpotential, welches zunächst bis zum Augusttief bei $.1412,1 führen könnte.

Der Aufwärtstrend würde erst dann wieder bestätigt werden, wenn das Jahreshoch bei $1.566,2 überschritten wird. In diesem Fall könnte sich weiteres Aufwärtspotential bis zum 61,8 % Fibonacci-Korrekturniveau ergeben.

Mehr von Karsten Kagels unter https://www.kagels-trading.de/chartanalysen/

Der Goldpreis handelt weiter unter dem wichtigen Widerstand von 1500 Dollar

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    20. Oktober 2019 11:07 at 11:07

    „…Das Chartbild würde sich verschlechtern, wenn das Septembertief unterschritten wird…“
    „…Der Aufwärtstrend würde bestätigt werden, wenn das Jahreshoch überschritten wird…“

    Das Wetter wird schön, außer es regnet😀👍

  2. Avatar

    Hesterberg

    20. Oktober 2019 13:17 at 13:17

    Schon wieder dieser Schwachsinn. Da tun mir die Augen weh beim Lesen. Immer die gleiche Leier. Das ganze Geschwafel der Charttechniker lässt sich immer in einem Satz als Fazit zusammenfassen: Wenn die Kurse steigen, könnten sie weiter steigen, fallen sie aber, könnten sie auch weiter fallen. Was für eine geniale Erkenntnis und wie hilfreich für den Anleger.
    Seit Jahrzehnten müssen sich Anleger auf der ganzen Welt tagein tagaus diesen Unsinn anhören oder ihn lesen und genauso lange ist es bereits erwiesen, dass man mit der Charttechnik nur seine Zeit vergeudet, niemals aber konstant Geld mit ihr verdienen kann. Als ob sich die weltweite Goldnachfrage um eine 61,8 % Fibonacci Korrektur scheren würde. Solche Artikel beleidigen meine Intelligenz.

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    Prognosti

    22. Oktober 2019 15:55 at 15:55

    @ Hesterberg, ich bin auch kein Fan von Charttechnik, was man aber auch im Nachhinein beobachten kann,dass diese 61,8% Marke sehr oft eine Rolle spielt. Wenn eben Tausende eine Marke im Visier haben,könnte der Herdentrieb eine Rolle spielen.Bei den Amis reden man im Moment sehr oft von der 261,8% Marke, wovon 200% heisse Luft ? ?

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    Roberto

    22. Oktober 2019 17:33 at 17:33

    @Hesterberg, Charttechnik funktioniert nur deshalb mal besser mal schlechter, je mehr Händler von den selben Formationen und anderen Werkzeugen ausgehen. Es ist eigentlich nix weiter als eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Wenn der Markt wenig Volumen hat, dann funktioniert es weniger gut, weil weniger Händler beteiligt sind. Und andersrum natürlich. Mehr ist es nicht.
    An der Börse ist auch alles eine Wahrscheinlichkeitsrechnung und keine 100 %ige Wissenschaft. Wäre es Wissenschaft würden wir alle ein paar Bücher studieren und wären sofort reich. Die täglich einprasselnden news verändern dabei je nach Wirkung auch die Richtung. Das macht die Charttechnik noch schwerer. Allerdings gibt es leider nichts anderes oder besseres um zu traden. Denn nach news zu traden ist noch schwieriger weil der Markt, die ein und die selbe news, heute so und morgen anders interpretiert. Also bedient man sich an dem was da ist.

    • Avatar

      Robocop

      22. Oktober 2019 20:17 at 20:17

      @Roberto, einen noch größeren Schwachsinn mit null Aussagekraft findet man nicht einmal über Google auf den seltsamsten Seiten.

      „Funktioniert mal besser mal schlechter“
      „Es ist eine sich selbst erfüllende Prophezeiung“
      „Die täglich einprasselnden news verändern dabei je nach Wirkung auch die Richtung“

      Kann sein aber auch nicht, dass es bergauf geht, vielleicht geht es auch bergab. 50:50, mehr ist es nicht. News und Fake News auszublenden, ist kurzsichtig, dumm und an der Realität vorbei. Seit 2017 dominieren diese die Märkte, Charttechnik ist schon lange tot. Fakten sind tot. Je nach Richtung auch die Wirkung.

      • Avatar

        Roberto

        22. Oktober 2019 21:14 at 21:14

        @Robocop,was suchst Du eigentlich an der Börse ? hast Du erwartet das man Dir hier in einem schmalen Leserbrief den Heiligen Gral überreicht ? Wie krank ist denn Dein Denkmuster über die Börse ??? Börse ist und bleibt ein unbesiegbarer Gegner, den man versucht mit Wahrscheinlichkeiten und eben Charttechnik beizukommen. Charttechnik ist nunmal die psychologische Abbildung der Masse der teilnehmer an den Märkten. Und wenn Du das nicht glaubst dann informiere Dich erst mal genau, bevor Du mich beleidigst. Anhand deines Textes kann ich sehr wohl erkennen das Du ein erfolgloser und enttäuschter Charttechniker bist und jetzt dermaßen rumpöbelst, weil Du geld verloren hast. Du musst aber verstehen das man an der Börse IMMER Geld verliert. Mal weniger und mal mehr. Nur wenn man irgendwann mal für sich selbst entdeckt hat wie man das Verhältnis so ausarbeitet das was übrig bleibt, dann hat man an der Börse langfristig auch erfolg. Heisst aber dennoch nicht das man die Börse besiegt hat. Besiegt hat man sie nur dann wenn man einen Riesengewinn einfährt und sich dann für immer von der Börse verabschiedet. NUR dann. Also lass Deinen Frust über Deine erfolglose Arbeit mit der Charttechnik woanders aus. Aber lass mich mit deinem gefährlichen Halbwissen in Ruhe.

  8. Avatar

    Hesterberg

    22. Oktober 2019 20:07 at 20:07

    @Prognosti und Roberto
    Alle Versuche, die künftige Kursentwicklung von Aktien, Gold etc. wissenschaftlich oder mathematisch zu ermitteln sind stets und immerfort gescheitert. Das hatte schon Einstein vor langer Zeit so erkannt. Nun wäre dem Anleger ja schon dann zunehmender Reichtum gesichert, wenn die Charttechnik bei 100 Trades durchschnittlich 55x richtig und nur 45x falsch zu liegen würde. Ein solches Verhältnis müsste schon deshalb gegeben sein, damit auch die Kosten eingespielt werden können. Eine Erfolgsquote von 52 : 48 würde also schon nicht mehr ausreichend sein. Einen solchen Nachweis bleibt die Charttechnik bis heute schuldig.

    Seit einigen Jahren bringen sogar Computerprogramme den Nachweis, dass Charttechnik zu nichts Nütze ist. Da werden zum Beispiel sich aus dem Chartbild ergebene Keile oder Dreiecksformationen eingezeichnet und als extrem bullisch gekennzeichnet und 5 Minuten später – nachdem die Kurse etwas gefallen sind – ist die neue Formation auf einmal extrem bärisch. Die Computerprogramme entlarven sich damit selbst. Wer sich das einmal eine Zeit lang angesehen hat, fragt sich, was das eigentlich soll. Aber damit nicht genug. Es gibt inzwischen derart viele Regeln in der Charttechnik, dass sofort klar ist, dass sie sich unmöglich im Einklang miteinander befinden können, sondern sich ganz zwangsläufig gegenseitig widersprechen.

    Wenn Karsten Kagels, der Autor, seit angeblich 40 Jahren so erfolgreich an der Börse ist, warum residiert er dann mit seiner offenbar noch jungen GmbH als alleiniger Geschäftsführer in einem Hochheimer Plattenbau in sozial schwachem Umfeld? Kann man alles googeln. Wie es scheint, hat ihn seine Charttechnik noch nicht sehr weit gebracht.

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    Roberto

    22. Oktober 2019 21:46 at 21:46

    Hallo @Hesterberg, ich hatte mich in meinem Kommentar nur über die allgemeine Charttechnik geäußert und nicht spezifisch auf Goldpreis gemünzt. Hier haben wir uns vielleicht Misverstanden.
    Ich hatte es vorhin in meinem Kommentar zu Robocop schon geschrieben das man mit Charttechnik natürlich nicht den Heiligen Gral in den Händen hält. An der Börse ist es eigentlich wie im echten Leben auch. Nur weil man z.B. Medizin oder Maschinenbau studiert hat, wird man nicht automatisch erfolgreich im Leben. Im Gegenteil, hier gehören eine Menge andere Dinge genauso dazu wie auch GLÜCK. Es muss vieles zusammenkommen und man muß sich ständig weiterbilden und neu orientieren und dann auch noch die psyche und Charakter haben um wirklich erfolgreich zu sein. Jemand der einfach nur eine Ausbildung gemacht hat, aber alle anderen Fähigkeiten hat die den Erfolg bringen kann also durchaus der erfolgreichere Mensch im Leben werden und sein, als derjenige der Jahrelang studiert hat, aber die menschlichen Eigenschaften nicht mitbringt. Exakt so verhält es sich an der Börse. Nur weil ich ein paar Bücher über cT studiert habe, heisst das noch lange nicht das ich traden kann und noch dazu erfolgreich. Man benötigt, viel Disziplin, Selbserkenntnis wie man in guten und schlechten Phasen reagiert um dem vorzubeugen, sehr viel Glück und natürlich das gewisse etwas, Dinge zu erahnen. Irgendjemand berühmtes sagte mal das Traden eine Kunstlerische Angelegenheit ist. der eine beherrscht es und der andere nicht. Von daher muß jeder für sich selbst entscheiden ob er erfolgreich ist oder nicht. Ich hoffe ich konnte mit diesem Beispiel etwas klarer beschreiben was ich meinte :-)
    Gute Nacht und eine erfolgreiche Woche noch.

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Gold/Silber

Goldpreis auf wackligen Beinen – morgen weitere Abwertungsgefahr?

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren Gold

Der Goldpreis zeigt sich aktuell weiter stark anfällig. Die gesamte letzte Woche ging es fast schon komatös seitwärts im Gold um das Kursniveau von 1.850 Dollar herum. Dann ab Freitag Mittag ging es auch wegen US-Konjunkturdaten bergab auf 1.828 Dollar bis Freitag Abend. Heute Nacht zum Wochenstart dann folgte der Absacker im Goldpreis auf 1.810 Dollar, von dem sich der Markt bis jetzt wieder etwas erholt hat auf 1.833 Dollar.

Aber die Lage bleibt labil. Vor allem muss man sehen, dass neben den Renditen für US-Staatsanleihen (hier ein Vergleich) seit einigen Tagen der US-Dollar immer weiter an Stärke gewinnt. Seit November 2020 befindet sich der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere wichtige Währungen) im Abwärtstrend. Der Index fiel seit November von 94,29 auf 89,16 Indexpunkte bis zum 6. Januar 2021. Dann trat die Kehrtwende ein, und der Index stieg bis jetzt auf 90,83 Punkte. Daran erkennt man die leichte neue Stärke im US-Dollar. Das ist schlecht für den Goldpreis. Denn alles was in US-Dollar gehandelt wird, schwächelt tendenziell, wenn der Dollar ansteigt – und umgekehrt. Im folgenden Chart sehen wir als blaue Linie seit dem 5. Januar den steigenden US-Dollar gegen den fallenden Goldpreis in rot-grün.

Goldpreis morgen vor weiterem Absturz?

Wird der Goldpreis morgen weiter fallen? Möglich ist das, aber keinesfalls sicher. Der Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank erwähnt in seinem ganz frischen Kommentar zu Gold, dass die ehemalige Fed-Chefin und neue US-Finanzministerin Janet Yellen morgen im US-Kongress sprechen wird. Wie im Vorfeld durchgesickert sein soll, werde Janet Yellen eine Rückkehr der Biden-Administration zur Wechselkurspolitik vorheriger Regierungen vor Trump verkünden, nämlich die Wechselkurse wieder allein den Märkten zu überlassen.

Inwieweit dies den Goldpreis beeinflusse, werde laut Carsten Fritsch stark von der Richtung abhängen, die der US-Dollar daraufhin einschlägt. Verbale Interventionen zur Abschwächung des US-Dollar wie unter Donald Trump häufig geschehen, dürften allerdings der Vergangenheit angehören, so seine Meinung. Kann diese neue Passivität also bedeuten, dass die Märkte den US-Dollar positiver sehen, weil die US-Regierung nicht mehr auf eine Abwertung drängt? Ein weiter steigender US-Dollar könnte den Goldpreis daher eventuell weiter schwächen, zumindest auf Sicht der nächsten Tage.

Chart zeigt Vergleich von US-Dollar gegen Goldpreis seit dem 5. Januar

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Anleihen

Goldpreis vs Anleiherenditen: Eindeutiger Langfristvergleich

Claudio Kummerfeld

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Mehrere Gold-Barren

Der Goldpreis wird von vielen Faktoren beeinflusst. Da wäre zum Beispiel der US-Dollar, und natürlich das allgemeine Risk On/Risk Off-Szenario. Sind die Anleger bereit aufgrund diverser Faktoren mehr Risiko einzugehen, verkaufen sie Gold und kaufen Aktien, und umgekehrt. Je mehr die Notenbanken Geld drucken und je mehr die Staaten sich verschulden, desto wichtiger erscheint vielen Anlegern auf lange Sicht auch Gold als sicherer Fluchthafen vor Inflation, und der Goldpreis steigt.

Aber vor allem werden auch die Anleiherenditen als wichtiger Beeinflussungsfaktor für den Goldpreis herangezogen. Je mehr Rendite man für Staatsanleihen erhält, desto weniger attraktiv ist das zinslose Gold bei Anlegern. Schauen wir daher mal auf den folgenden Chart, ob man langfristig eine echte Verbindung zwischen Gold und Anleiherenditen erkennen kann. Hier sehen wir seit Anfang 2016 in blau den steigenden Goldpreis, der seitdem 69 Prozent zulegen konnte. Die in orange verlaufende Anleiherendite (für zehnjährige US-Staatsanleihen) ist seitdem um 46 Prozent gesunken (langfristig gesunkenes Zinsniveau). Man sieht eine klare negative Korrelation. Je tiefer die Anleiherenditen, desto besser für den Goldpreis. Das jüngste Ansteigen in der Rendite hat dem Goldpreis einige Schwierigkeiten bereitet, und seinen weiteren Anstieg erst einmal ausgebremst.

Chart zeigt Goldpreis gegen Anleiherenditen seit dem Jahr 2016

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Charttechnik bei Dow, Nasdaq und Silber

Redaktion

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Ganz so einfach ist die Lage bei Dow Jones, Nasdaq und Silber derzeit nicht. Schauen wir genauer auf die Charts im folgenden Video.

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