China kauft Gold so aggressiv wie nie zuvor. Hinter den massiven Käufen könnte jedoch weit mehr stecken als die Erwartung eines steigenden Goldpreises. Der ehemalige Portfoliomanager André Stagge sieht darin Hinweise auf einen historischen Umbau des globalen Finanzsystems – und erklärt, warum in diesem Szenario sogar ein Goldpreis von 30.000 US-Dollar denkbar wäre.
Goldpreis folgt Chinas Masterplan
Chinas Goldstrategie unterscheidet sich deutlich von klassischen Anlageentscheidungen. Während Investoren häufig auf kurzfristige Kursbewegungen reagieren, verfolgt die Volksrepublik offenbar einen langfristigen strategischen Ansatz. Die chinesische Zentralbank kauft seit mittlerweile 20 Monaten ohne Unterbrechung Gold und baut ihre Reserven konsequent aus. Gleichzeitig investieren auch immer mehr chinesische Privatanleger in das Edelmetall. Ein bemerkenswertes Signal: Ein Gold-ETF hat inzwischen den größten chinesischen Aktienfonds überholt. Gold entwickelt sich damit zunehmend vom Krisenschutz zum strategischen Vermögenswert.
Dazu kommt eine weitere Entwicklung. Chinesische Großbanken haben den Handel mit sogenanntem Papiergold für Privatkunden eingestellt. Stattdessen sollen Anleger verstärkt auf physisch hinterlegtes Gold setzen. Das deutet darauf hin, dass die Regierung den Besitz realer Vermögenswerte gezielt fördert und die Abhängigkeit vom westlich geprägten Finanzsystem langfristig reduzieren will.
Gold vor der Zeitenwende
Hinter dieser Entwicklung steckt nach Einschätzung von André Stagge ein deutlich größerer wirtschaftspolitischer Wandel. Als historische Parallele verweist der Börsenprofi auf Alexander Hamilton, den ersten Finanzminister der USA. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts setzte dessen Konzept auf Schutzzölle und den Aufbau einer wettbewerbsfähigen heimischen Industrie. Genau diese Grundprinzipien gewinnen heute sowohl in den USA als auch in China wieder an Bedeutung. Beide Staaten verfolgen das Ziel, ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit zu stärken, strategische Schlüsselindustrien auszubauen und ihre Position im globalen Wettbewerb langfristig abzusichern.
Auch die Entwicklung des internationalen Währungssystems spielt dabei eine zentrale Rolle. Mit dem Bretton-Woods-Abkommen von 1944 wurde der US-Dollar zur dominierenden Leitwährung der Welt. Nach dem Ende der Goldbindung im Jahr 1971 verlagerte sich der Schwerpunkt jedoch zunehmend von der Realwirtschaft auf Finanzmärkte und Vermögenswerte. Spätestens seit der Finanzkrise 2008 stellt China dieses Modell zunehmend infrage und wirbt für eine internationale Reservewährung, die nicht von einem einzelnen Staat kontrolliert wird.
Parallel dazu bauen immer mehr Notenbanken ihre Goldreserven aus und reduzieren ihre Bestände an US-Staatsanleihen. Gold gewinnt dadurch wieder an Bedeutung als neutraler Reservewert, der unabhängig von einzelnen Staaten oder Währungen langfristig Vertrauen schaffen soll.
Darum sind 30.000 Dollar denkbar
Die vielfach diskutierte Marke von 30.000 US-Dollar je Unze versteht André Stagge ausdrücklich nicht als kurzfristiges Kursziel. Vielmehr handelt es sich um ein theoretisches Bewertungsmodell. Würde China einen erheblichen Teil seines enormen Handelsüberschusses künftig nicht mehr in US-Dollar oder amerikanische Staatsanleihen, sondern in Gold investieren, ergäbe sich rechnerisch ein deutlich höherer Gleichgewichtspreis.
Ob dieses Niveau jemals erreicht wird, bleibt offen. Entscheidend ist vielmehr die langfristige Entwicklung. Sollte sich das internationale Finanzsystem tatsächlich neu ordnen und der Trend zur Abkehr vom US-Dollar anhalten, könnte Gold strukturell zu den größten Profiteuren gehören. Kurzfristige Rückschläge beim Goldpreis schließt der ehemalige Portfolio-Manager dabei ausdrücklich nicht aus. Im Gegenteil: Sie könnten sich im Rahmen dieses langfristigen Trends sogar als attraktive Einstiegsgelegenheiten für strategisch orientierte Anleger erweisen.
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Natürlich wird Gold irgendwann 30.000 Dollar kosten.
Nur wann.
Wenn man mir vor etwa 3 Jahren erzählt hätte, dass Gold sich bis heute im Preis verdoppelt, hätte ich es nicht geglaubt.
3000 Dollar bis 2030 war für mich ein Traum.
Da hilft nur abwarten.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
„Gold 30.000 Dollar“
„Von draußen, vom Walde komme ich her, ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr“🎄😇.
Ich glaube immer noch an das Christkind und bin heilfroh, dass ich damit jetzt nicht mehr alleine bin.
30.000 Dollar wären von heute gerechnet x 7,5.
So ist der Goldpreis auch von 2006 bis heute gestiegen.
Also 20 Jahre.
Ich denke, es wird mit nocheinmal
x 7,5 schneller gehen als 20 Jahre.
Ware, die immer knapper wird, wird eben teurer, denn es gibt nur etwa 1 Unze pro Mensch auf der Welt.
Und immer mehr Menschen wollen auch Gold besitzen und immer mehr Zentralbanken ersetzen ihre Dollars durch Gold.
Ob dann immer noch 300 bis 400 Brote 1 Unze Gold kosten?
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Gold sollte man zu den jetzigen Preisen immer wieder mal dazu kaufen. Gold bleibt Gold, seit Jahrtausenden und auch heute.
Selbst wenn der Goldpreis irgendwann auf 30.000 steigt, ich werde es mit 70+ ganz sicher nicht mehr erleben, also ist es für mich bedeutungslos.
Was ich aber wahrscheinlicher erleben könnte, wenn ich jetzt wieder zu Höchstpreisen Gold kaufen würde, wäre ein jahrzehntelange, schwere Goldbaisse wie 1980, deren Ende ich vermutlich nicht mehr erleben würde. Oder schlimmer, Goldhandelsbeschränkungen oder Verbote.
Das wäre traurig, daher bin ich heilfroh, dass ich das Zeug so gut losgeworden bin.
Wenn nur die halbe Welt Gold kauft statt US- Anleihen dann werden die Aktien und Anleihen total kollabieren und Columbo wird erfahren ,dass seine geliebten Realwerte ( Aktien ) ins bodenlose fallen.Wie kann man in Tagen von zweistelligen Einbrüchen von Weltaktien immer noch so naiv sein.
Kein Tag ohne Goldbashing ist schon irgendwie abnormal.Gestern fehlten sie auf FMW, waren sie beim Aktienshopping in Korea?
Hallo @ Der mit den luftigen Realwerten
Ja, das ist bei Columbo seltsam.
Das einzige reale Wertaufbewahrungsmittel, dass über tausende von Jahren seinen Wert behalten hat, ist in seinen Augen ein größerer Risikofaktor, als bedrucktes Papier.
Natürlich kann ein Staat, bei z. B. Enteignungen, immer zugreifen, wenn das Gold in dem Land liegt, dessen Staatsbürger der Besitzer ist.
2 große Enteignungen im letzten Jahrhundert (Hauszinssteuer und Lastenausgleich) hat in Deutschland gezeigt, was der Staat haben wollte. Zwangshypotheken von 50 % auf Immobilien. Auch auf Aktien.
Genauer gesagt, was von Immobilien und Aktien nach den Kriegen und Börsen-Chrash noch übergeblieben war.
Da war seit tausenden von Jahren immer Gold die beste und sicherste Wertanlage.
Ich denke sein Goldbashing sieht Columbo als flöten im Walde.
Aber alles immer nur als pures Gelaber verpackt. Keine Zahlen, keine Daten, keine begründete Stellungnahme oder mit Daten belegten Prognosen und noch ein bisschen Sekten und Religion dabei.
Alles hat eine Aussagekraft als wenn er schreiben würde:
Soooo jung kommen wir niemals mehr zusammen.
Und es wird immer auffälliger mit ihm.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Goldreserven 2025
USA 8.133 Tonnen
Deutschland 3350 T.
Italien 2451 T.
China 2303 T.
Spanien 281 T.
Physisches Gold in privaten Lagern im fernen Ausland ist ebenfalls nur bedrucktes Papier.
Es bestehen zwei Gegenparteirisiken im Falle einer Krise: Der Staat, in dem es gelagert ist und das Unternehmen, welches die Lagerung übernommen hat.
Je entfernter das Gold liegt, desto schwieriger die Kontrolle.
Wenn schon Gold, dann in der Nähe (aber bitte nicht zu Hause!) und ohne Mitwisser.
Das ist doch schon mal was Columbo.
Dann noch Deine Meinung darunter, was die unterschiedliche Zahlen bedeuten, dann interessiert sich auch jemand dafür.
Z. B.
Spanien hat auf die Bevölkerung umgerecht, ein Mehrfaches an Gold als China offiziell.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
@Helmut
Sie sind schon eine einzigartige Marke, das muss man Ihnen lassen!
Ein nie dagewesener, selektiver Cherrypicker, der Vergleichszeiträume beliebig und maximal flexibel verschiebt.
Zudem outen Sie sich als statistisches Wunderkind, das Kernkraftwerke, Eisenbahnlinien, LNG-Terminals und Goldreserven per capita auf die Bevölkerung umrechnet – wobei die Vergleichsgröße stets so gewählt wird, dass Spanien immer an der Spitze der Evolution landet.
Haben Sie diesen skurril-innovativen Argumentationsansatz schon einmal bei Ländern wie Norwegen oder Finnland versucht?
Wenn Goldreserven per capita der Maßstab für Wohlstand wären, stünde Libanon global fantastisch da.
Die Realität sieht allerdings anders aus. Wohlstand bemisst sich an Innovationskraft, Wirtschaftsleistung und Kaufkraft, nicht an der Menge an totem Metall, die eine Zentralbank bunkert.
Wohlstand bemisst sich natürlich auch an subjektiver, persönlicher Zufriedenheit.
Während Sie diese aus Häme, düsteren Gedanken, Preppertum, Untergangsfantasien und einem eher langweiligen Leben am Pool in der Pampa schöpfen, scheint sich @Columbo für eine aktivere, lebensbejahende und humorvolle Variante seines Rentnerdaseins entschieden zu haben.
Mit etwas Erinnerungsvermögen, Verständnis und Lesebereitschaft wüssten Sie, dass er schon seit längerem angekündigt hat, sein Gold zu verkaufen und sein Leben Ü70 zu genießen.
‚Wenn der Kilobarren 100.000 Euro erreicht, verkaf i des Glump‘
https://finanzmarktwelt.de/goldpreis-ueber-3-600-dollar-300-dollar-anstieg-in-14-tagen-zins-rally-363106/#comment-216508
Viele Grüße aus Bayern
Michael
Columbo
Aus physischem können niemals Zettel werden.
Aktien und Anleihen bleiben immer Zettel, die man noch nicht einmal selbst in Händen hat.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Italien Goldreserven: 2451 Tonnen, 59 Millionen Einwohner
Spanien Goldreserven: 281 Tonnen, 48 Millionen Einwohner
😂😂😂
Gold ist und bleibt Gold, sein Wert wird niemals unter 1 sinken
Ja @ Columbo
Das sind dich mal Zahlen.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Michael, richtig, die Goldreserven eines Landes mit der Einwohnerzahl in Beziehung zu setzen, ist ziemlich unsinnig.
„…Wenn der Kilobarren 100.000 Euro erreicht, verkaf i des Glump…“
Hab das ganz vergessen, mich aber sehr amüsiert, als ich das wieder gelesen habe,danke☺️.
Verkaft hob i des Glump dann um einiges mehr als 100.000.
„…scheint sich @Columbo für eine aktivere, lebensbejahende und humorvolle Variante seines Rentnerdaseins entschieden zu haben…“
Genauso ist es👍.
@Columbo: „Wenn schon Gold, dann in der Nähe (aber bitte nicht zu Hause!) und ohne Mitwisser.“
Warum nicht zuhause?
„wenn ich jetzt wieder zu Höchstpreisen Gold kaufen würde,“
bei dem Rückgang der letzten Monate kann man kaum von Höchspreis reden.
@Michael: Der Post trieft nur so von ad hominem Angriffen
Soll doch jeder sein eigenes Szenario favorisieren. Ich bin jedenfalls auch bullish auf Gold und glaube an eine Umtrukturierung des Globalen Finanzsystems, in dem die Besitzer von physischem (!) Edelmetal Gewinner sein werden.
Beim Lastenausgleich von 1952 wurden Edelmetalle wie Gold und Silber nicht enteignet.
Zwar wurde eine einmalige Vermögensabgabe in Höhe von 50 Prozent auf das Gesamtvermögen erhoben, allerdings betraf diese Maßnahme nach dem historischen Lastenausgleichsgesetz (LAG) von 1952 fast ausschließlich Sachwerte wie Immobilien, Betriebsvermögen und Wertpapiere.
Heute würde der Staat damit mehrere Billionen einnehmen. Warum soll er sich die Mühe machen und hinter dem paar Milliarden Gold herlaufen und gegebenenfalls alle Gärten umgraben.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
„…Warum nicht zuhause?…“
@Joerg, was für eine Frage🙈!
Weil allzu gerne Fachleute für unfreiwillige Eigentumsübertragung vorbeikommen.
Schau dir die Anzahl der Wohnungseinbrüche an.
Richtig, bei der Sparkasse im Tresor ist das deutlich besser aufgehoben ;-)
Hallo @ Michael
Was reden Sie da für einen Unsinn.
Die Lebenshaltungskosten liegen in Spanien etwa 20 bis 25 % niedriger als in Deutschland.
Selbst die Sozialabgaben betragen nur unter 7 % für Krankenkasse und Rente *zusammen*.
Dafür hat dann ein Beitragszahler nach 15 Jahren soviel Rentenansprüche wie ein Beitragszahler in Deutschland nach 40 Jahren.
Bei 14 Rentenzahlungen im Jahr und es müssen keine Krankenkassenbeiträge bezahlt werden.
99,5 % sind in Spanien mit 5 G abgedeckt, das modernste Schnellbahnnetz Europas.
77 % des Strom wir CO2 -frei erzeugt.
In Deutschland muss sich die Industrie nun auf tage- und wochenlangen Stromabschaltungen vorbereiten.
Neben den etwa 80 Messer Angriffen und zahllosen Vergewaltigungen.
Spanien hat die höchste Transplatationsrate der Welt.
Jedes kleine Dorf hat ein eigenes Gesundheitszentrum.
Termine werden per App gebucht.
Weniger als die Hälfte Kosten bei Wasser, Grundsteuer, und Strom.
Jeder Spanier muss nicht wie in Deutschland mit der Keule des Gesetzes rechnen, wenn er schwarz arbeitet.
Bis 120.000 Euro jährlicher Steuerhinterziehung ist das *keine* Straftat.
Nach 4 Jahren verjährt.
Das Wirtschaftswachstum ist mehrfach höher als in Deutschland.
Im Gegensatz zu Deutschland findet hier keine Deindustrialisierung statt, sondern eine Industrialisierung.
Selbst hier bei uns auf dem Land (10 km) vom nächsten Dorf, wurde die Kapazität der Stromkabel schon vor etwa 5 Jahren verdreifacht.
Nun könnte ich seitenweise so weiter schreiben.
Merken Sie den überhaupt nicht, was Sie für eine Blödsinn schreiben?
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Hallo @Joerg
Begrenzte Mengen kann man ruhig zu Hause im Tresor haben.
Bis zur maximalen Schadesersatzhöhe der Hausratversicherung sind Geld und Gold in einem geeigneten Tresor meistens kostenlos mitversichert.
Sagen, etwa 50 Tsd.
Das gilt auch für Raub.
Ich würde auch keinerlei Gegenwehr leisten bei Raub. Weder unsere Rottweiler starten lassen, noch mit einer Schusswaffe.
Ich würde den Tresor aufmachen.
Die Kameras auf dem Grundstück haben alles erfasst und das Büro hat schon die Polizei benachrichtigt.
Für nur Geld, was ich ersetzt bekomme, hetze ich keine 2 Rottweiler auf einen Menschen.
Im Gegenteil, sie würden das Kommando „Platz“ bekommen.
Das wird man sonst in seinem Leben nicht mehr los.
Mir hat mal ein Rottweiler eine kleine Ziege vom Arm geholt, weil er dachte, sie greift mich an.
Furchtbar.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Ist ja geradezu eine Einladung…Junge, Junge, geht‘s noch?…🙈🤪.
Strafen in Spanien für räuberischer Überfall, Bedrohung der Hausbewohner und Herausgabe von Eigentum, bis 15 Jahre, bei Körperverletzung auch darüber.
Die durch den stillen Alarm benachrichtigte Polizei wird dann wohl schon vor der Tür stehen.
Wer möchte, kann gerne kommen.
Ich werde in aller Ruhe zusehen.
Die Allgemeinheit muss dann etwa 15 Jahre auf ihn verzichten.
Wie es immer so ist:
Vorbereitet muss man sein.
Natürlich haben wir keine 50.000 Euro im Tresor.
Sogar nur unter 5.000 Euro.
Für Krisen brach man Konserven, gespeicherte Energie wie Diesel, Gas und Brennholz und kein Geld oder Gold.
Kommt es ganz dicke, dann sind wir unter 2 Stunden in Gibraltar.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Hallo @ Michael
Hatte ich noch vergessen.
Spanien erzeugt am Energiemix etwa 4 x soviel Strom aus Wasserkraft wie Deutschland.
Und jeder weiß, dass gerade Wasserkraft besonders gut geeignet ist Stromschwankungen auszugleichen.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Schau dir „GOLD oder HAUS — Was 1923 Vermögen wirklich rettete“ auf YouTube an
https://youtu.be/oBJmjMRYECk?is=jhjLiTnJoUtwNi6R
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Zitat aus dem Video: „Gold konnte nicht besteuert werden, solange man es nicht sah“.
Ich würde anfügen:…und solange man nicht fast täglich im Netz allen immer wieder genau mitteilt, wieviel und wo man es lagert😂🙈🤪.
Aber manche brauchen das halt…
Hallo @ Columbo
Gold muss so lange weiter weg sein, bis man es benötigt.
Und dann muss man es schnell haben.
Meinst Du wirklich, dass es Spanien interessiert, ob ich 100 Tsd legal gekauftes Gold, für die schnelle legale Ausreise aus Europa, in Gibraltar im Schließfach liegen habe?
Selbst Ersatzpapiere liegen dort.
Was hast Du da für wirre Gedanken?
Oder ob ich in irgendeinem Land außerhalb Europas ein paar Millionen im Schließfach liegen habe?
Da kommen die Regierungen viel schneller per Federstrich an andere Aberbillionen.
Aber eben nur für das Gebiet, für das sie die Gesetze machen können.
Für Hongkong und Singapur kann kein europäischer Staat Gesetzt zur Enteignungen erlassen.
Wie in den USA 1933.
Goldbesitzer im Ausland bleib natürlich legal.
Selbst die Nazis kamen nicht an das Gold der Deutschen in der Schweiz.
Mach Dir lieber mal Gedanken darüber, was mit Deinen Aktien und Anleihen passiert, die alle registriert sind.
Du hast ja, wie Du hier berichtet hattest, richtig Ärger bei dem Verkauf von Deinem Gold.
Ich habe mir nun zum ersten Mal Gold physisch ausliefern lassen.
Genauer gesagt, an meine Tochter.
Ich konnte es nicht aus dem Zollfreilager verkaufen, denn dann hätte ich dafür vielleicht in Spanien Kapitalertragssteuer zahlen müssen.
22.000 Euro physisch an meine Tochter als Geschenk für ein neues Auto.
Schenkungen fallen in keinem Fall unter die Kapitalertragssteuer, genau wie ein Erbe.
Du siehst, man muss sich nur ein wenig Gedanken machen, dann ist alles ganz einfach.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
„…Für Hongkong und Singapur kann kein europäischer Staat Gesetz zur Enteignungen erlassen…“
In Hongkong kann der chinesische Staat jederzeit überall zugreifen und die fackeln nicht lange mit Enteignungen, wenn‘s ihnen in den Kram passt.
Und Singapur, naja, auch nicht so das Wahre, wenn‘s mal richtig kracht und richtig krachen wird’s ja, wenn man den Goldjungs glauben kann.
Also ich hätte keine ruhige Minute, hätte ich da unten Gold liegen. Zu weit weg, zu wenig Rechtssicherheit.
Vielleicht lege ich mir irgendwann wieder etwas Gold zu, für die Aufbewahrung allerdings hätte ich da jetzt schon ganz andere, bessere Ideen🤫.
„…Ich konnte es nicht aus dem Zollfreilager verkaufen, denn dann hätte ich dafür vielleicht in Spanien Kapitalertragssteuer zahlen müssen…“
Oha, hab ich da nicht die ganze Zeit was von „legal steuerfrei“ gelesen?🤣.
China baut seine Position als globales Goldhandelszentrum massiv aus, indem das Land den physischen Markt stärkt, den spekulativen Papiergoldhandel einschränkt und neue Handelsinfrastrukturen in Hongkong und auf dem Festland etabliert.
Wichtige Maßnahmen und Veränderungen
Chinesische Großbanken haben im Juli 2026 den gehebelten Papiergoldhandel für Privatanleger gestoppt, um Spekulationen einzudämmen und den Fokus auf reale Werte zu legen.
Ausbau von Handelsplätzen: Peking baut neue Lager- und Handelsstrukturen (unter anderem in Hongkong) auf, um die Preissetzungshoheit weg von westlichen Börsen in London oder New York nach Asien zu verlagern.
Die Zentralbank und staatliche Stellen stocken ihre physischen Goldreserven stark auf und verzeichnen stark gestiegene Importe.
Gold in Singapur zu lagern gilt als äußerst sicher, da der Stadtstaat eine hohe politische und wirtschaftliche Stabilität, moderne Hochsicherheits-Zollfreilager und günstige steuerliche Bedingungen bietet.
Aktien und Anleihen werden elektronisch in Deinem Wertpapierdepot verwahrt. Dieses Depot führt deine Bank oder Dein Broker, und die eigentliche Verwahrung erfolgt zentral bei spezialisierten Verwahrstellen (z. B. Clearstream in Deutschland).
Columbo, soll ich Dir mal eine Aufstellung zusenden, welche Aktien in den letzten Jahren ganz oder teilweise *ohne Entschädigung* enteignet wurden?
Was meist Du wohl was los ist, wenn es richtig knallt.
Du kannst mir ja mal eine Aufstellung machen, wann und wo Gold ohne Entschädigung komplett enteignet wurde.
Mir persönlich ist kein Land bekannt, dass das Gold seiner Bürger komplett ohne Entschädigung eingezogen hat, außer Deutschland.
Dann noch in etwas mehr als 100 Jahren 2 Welkriege, 2 Währungsreformen, Hauszinssteuer und Lastenausgleich mit 50 % Enteignung auf Immobilien und Aktien.
Aber keine Edelmetalle.
Wenn es wieder gegen Russland geht, sollte bewegliches Vermögen weit weg sein aus Deutschland.
Die Zukunft ist in Asien.
Auch die Rechtssicherheit auf Eigentum.
Wenn Du bei den Zuständen im westlichen Währungs- und Wirtschaftssystem gut schlafen kannst, dann eine Gute Nacht.
Übrigens kostet es mich eine E- Mail und die Edelmetalle sind in einem anderen Hochsicherheitslager.
Wohin kannst Du Deine Aktien „überweisen“ wenn es „brennt“ ?
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
@Helmut
genau. Der Handelsplatz „China“ für Gold wird mit Sicherheit ein genauso toller Erfolg wie er. für Aktien schon heute ist. Und besonders erfolgreich werden die ex-patria Goldlager unter chinesischer Rechtsprechung.
Lustiger wird das Wochenende nicht mehr. So naiv kann mal eigentlich nur sein, wenn man im spanischen Hinterland lebt und das für ein Paradies hält.
Ich stell mir gerade vor, wie Klein Helmut sein Gold in SH verkauft hat und das Geld nach Spanien überweisen will. Da Geld liegt in RMB auf einem chinesischem Konto. Um es nach Spanien zu überweisen, muss er sich durch den Wust von SAFE-Antrag durchkämpfen. Und dann muss er nachweisen, dass das Geld aus seinem Konto schon versteuert ist. Wenn nicht, dann bleibt das Geld bis zum St. Nimmerleinstag in China.
Es ist immer wieder zum Totlachen, wie sich Ausländer China vorstellen.
„ Spanien erzeugt am Energiemix etwa 4 x soviel Strom aus Wasserkraft wie Deutschland.
Und jeder weiß, dass gerade Wasserkraft besonders gut geeignet ist Stromschwankungen auszugleichen.“
Installierte Leistung ist nicht erzeugte Energie und in Spanien ist die Schwankungsbreite erheblich größer als in Deutschland wegen der ausgeprägten Dürreperioden. Einbildung ist auch eine Bildung.
Zugriff zum eigenen Gold in 10.000 km Entfernung mittels email🙈🤪.
Das ist riskant und nicht der Sinn einer physischen Goldanlage. Das ist „Papiergold“.
Gerade da unten, südchinesisches Meer, Taiwan usw. kann jederzeit alles mögliche passieren und dann ist das schöne Gold blockiert, konfisziert oder ganz weg.
Aber bitte, jeder wie er mag.
Columbo, das sehe ich genauso. Außerdem besteht das Risiko, dass die Jungs da unten nur vergoldete Bleibarren eingelagert haben oder die Lager sind sogar völlig leer. Und das ist nicht nur Theorie, sondern immer wieder vorgekommen. Wer das Gold nicht in greifbarer Nähe hat, der hat den Sinn von Gold überhaupt nicht verstanden.
Hallo @ Herbert
Warum schreibst Du hier so einen Unsinn?
Du solltest wissen, dass etwa 13 % vom Energiemix aus Wasserkraft, für Spanien, etwa 4 x so viel ist, als etwa 3 % Strom aus Wasserkraft im Energiemix in Deutschland.
Und das ist ***produzierter*** Strom aus Wasserkraft, nicht installierte Leistung.
Ist Dir den gar nicht bekannt, wieviel riesige Stauseen Spanien hat?
Spanien ist in der Fläche etwa 43 % größer als Deutschland, hat aber nur etwa die halbe Bevölkerungsdichte.
In Spanien geht pro m² etwa 2/3 von der Regenmenge im Jahr nieder, wie in Deutschland.
Etwa tausend Stauwerke speichern das Regenwasser-Wasser.
Schneit es in der Sierra- Nevada (es schneit da jedes Jahr) dann reicht das Schmelwasser aus um die umliegende Bevölkerung 7 Jahre mit Trinkwasser zu versorgen.
Entweder lässt man also das Schmelzwasser ins Meer laufen oder man speichert es und erzeugt bei der Zuteilung des Wassers auch noch Strom.
Jetzt kannst Du Dir mal ausrechnen, wieviel mal mehr Regenwasser dem einzelnen Bürger, gegenüber einem deutschen Bürger, in Spanien zur Verfügung stehen.
Aber— ich rechne es Dir auch gerne vor und auch wieviel Mal mehr Wasser in den Stauwerken, gegenüber Deutschland gespeichert sind.
Ganz nebenbei produziert Spanien aus etwa 900 Meerwasser- Entsalzungsanlagen Trinkwasser.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Hallo @ Herbert
Ein Rechenfehler.
Richtig ist.
In Deutschland fallen im Schnitt 10 % mehr Regen pro Quadratmeter gegenüber Spanien.
Das bei 43 % mehr Fläche und der etwa halben Bevölkerungsdichte
Deutschland~700–712 mm~700–712 L~118 TageSpanien~635 mm~635 L
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Hallo @ Herbert
zur Vollständigkeit
Spanien hat 4× mehr Stauwerke als Deutschland
Spanien hat 8× mehr Speichervolumen
Spanien hat pro Kopf ~14× mehr gespeichertes Wasser
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Lustig wie der Helmut mal wieder verzweifelt versucht die Zahlen zu verdrehen. Er könnte in der PR-Abteilung von Donald Trump arbeiten.
„…Und dann muss er nachweisen, dass das Geld aus seinem Konto schon versteuert ist…“
Gar nicht zu reden vom Geldwäschenachweis.
Vor lauter Angst vor „Enteignungen“ in der EU verdrängt er die viel größeren Risiken und Komplikationen der Lagerung und des Verkaufs von Gold als EU-Bürger im fernen Asien.
Die kleinen Fische (Dilettanten), die mit Gold oder ähnlichem schnell zu ein paar Milliönchen gekommen sind, glauben dann, sie könnten mit den großen Fischen (Profis) mitschwimmen, die ihr Gold oder ähnliches mit allen möglichen Tricks weit weg in Steuerparadiesen lagern und verkaufen.
Die kleinen Fische oder Dilettanten zahlen meistens drauf, die Profis nicht.
Mutmasslicher Gold-Betrug: 80 Millionen verschwunden Hunderte Anleger vertrauten einem Mann einer Zuger Firma, der versprach, importiertes Rohgold aus Afrika in der Schweiz zu verfeinern und sicher aufzubewahren. Das Gold im Wert von über 80 Millionen Franken ist heute unauffindbar – so wie auch die verantwortliche Firma.
https://www.srf.ch/play/tv/10-vor-10/video/mutmasslicher-gold-betrug-80-millionen-verschwunden?urn=urn%3Asrf%3Avideo%3A1604047f-ef10-40ce-8d0b-178ae8819e47
Hallp @ Goldesel
Du musst mal etwas weiter denken, als die berühmte fette Sau springen kann.
***Wenn*** ich aus irgendeinem Zollfreilager der Welt Gold abziehen lassen wollte, und daraus Bargeld machen wollte, dann *würde* ich das Gold ins Zolllfreilager nach Gibraltar senden lassen.
Dort kann ich es ohne Zollgebühren
abholen. Selbst Silber.
Danach kann ich es bei einem Händler in Gibraltar verkaufen. Bis10.000 Euro *könnte* ich dann Gold bei einem Händler in Gibraltar anonym verkaufen. Mit meiner Frau zusammen 20.000 Euro.
Das wäre alles legal, selbst wenn wir stichprobeartig an der ehemaliegen Grenze angehalten würden. Aber die Grenze gibt es nicht mehr.
Zumal wir eine spanische Autonummer haben, auch so sehr unwahrscheinlich, wie an einer Schengengrenze.
Aber, bis 20 Tsd. ist ja alles legal ohne Anmeldung.
In Spanien ist das dann eine Ordnungswidrigkeit, und würde erst zur strafbaren Steuerhinterziehung, wenn jemand *pro Jahr* mehr als 120.000 Euro hinterzieht. Also müsste ich mehr als etwa 500.000 Euro Gold im Jahr verkaufen.
Das wird mit Sicherheit nie vorkommen.
Steuerhinterziehung verjährt in Spanien nach 4 Jahren.
Hast Du nun verstanden, wie „klein Helmut“ es machen würde?
Einmal nach Gibraltar für Einkaufe und noch günstige Zigaretten für den Nachbarn mitbringen.
Rolex- Uhren sind dort auch sehr günstig.
Mittags wieder zuhause.
Wenn ich tatsächlich, wie meiner Tochter ein Auto schenke, ist natürlich der vollkommen legale Weg einfacher und schneller, wenn ich ihr die Unzen ausliefern lasse und sie verkauft die dann.
Und das ist alle 10 Jahre bis 400.000 legal steuerfrei möglich.
Alles verstanden?
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
@Helmut
was hat ein Erguss mit meinem Kommentar zu tun?
Oder setzt dir dir Hitze schon so sehr zu oder das spanische Finanzamt? Ich schrieb:
„genau. Der Handelsplatz „China“ für Gold wird mit Sicherheit ein genauso toller Erfolg wie er. für Aktien schon heute ist. Und besonders erfolgreich werden die ex-patria Goldlager unter chinesischer Rechtsprechung.
Lustiger wird das Wochenende nicht mehr. So naiv kann mal eigentlich nur sein, wenn man im spanischen Hinterland lebt und das für ein Paradies hält.“
„… Bis10.000 Euro *könnte* ich dann Gold bei einem Händler in Gibraltar anonym verkaufen…“
Falsch! Anonymer Goldverkauf ist bei einem gewerblichen Händler nicht mehr möglich! Ab dem ersten Euro!
Goldesel
Also– mein Gold liegt schon überhaupt nicht in China.
Es gibt so viele Zollfreilager auf der Welt.
Interessant ist ein Zollfreilager auch nur für Silber, wegen der Mehrwertsteuer.
Aber selbst in Gibraltar geht es dann ohne Mehrwertsteuer, denn in Gibraltar gibt es keine Mehrwertsteuer auf Silber.
Macht Euch mal keine Gedanken um mein Gold und Silber.
Nur wer keine Ahnung von der Materie hat, schreibt so einen Blödsinn wie Du und Columbo.
Columbo ganz vorne.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Du hast recht.
Nicht 1 Euro kann man europaweit anonym verkaufen.
Es sollte heißen:
Bis 10.000 EURO kann in Gibraltar Gold gegen bar anonym gekauft werden.
Diese 10.000 oder 20.000 Euro die ich in Spiel brachte, sind eben nur der Betrag, der ohne Anmeldung mit über „die grüne Grenze“ genommen werden kann.
Mit Anmeldung und auch ohne Steuern bezahlen zu müssen, natürlich unbegrenzt.
Ist aber schön, dass Du Dir alles durchliest.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut