Bitcoin

Goldpreis ausgebremst durch Hype bei Aktien und Bitcoin

Ein Barren Gold

Dass der Bitcoin echten Einfluss auf das Anlegerinteresse bei Gold haben könnte, diese Meinung hält nun auch Einzug bei renommierten Analysten. Und ja, wenn man sich mal die Kursverläufe der letzten Zeit anschaut, dann wirkt der Goldpreis schon seit Tagen irgendwie müde, und das Trading im Gold wirkt einfach langweilig. Seit einiger Zeit fehlt auch ein klarer Trend. Konnte das Edelmetall die letzten Tage gut 60 Dollar zulegen, so verliert der Goldpreis seit gestern Mittag wieder 25 Dollar auf 1.815 Dollar. Da könnte man als Gold-Bulle fast verrückt werden?

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Laut aktuellem Kommentar des Rohstoff-Experten Carsten Fritsch von der Commerzbank sind die Zeiten für Gold derzeit ähnlich frostig wie die Außentemperaturen. Er erwähnt den gestern eingesetzten Abgabedruck im Goldpreis. Heute setze sich der Preisrückgang fort. Damit seien alle Gewinne seit Wochenbeginn wieder aufgezehrt. Der US-Dollar falle als Erklärung für den Schwächeanfall diesmal aus. Auch die Anleiherenditen haben sich kaum bewegt, um als Begründung herhalten zu können. Massiver Gegenwind komme dagegen seit Tagen von den ETFs, die gestern den fünften Tag in Folge kräftige Abflüsse verzeichneten. Mit den gestrigen Abflüssen von 4,5 Tonnen summieren sich diese in den letzten fünf Handelstagen auf 24,5 Tonnen, so Carsten Fritsch

Bitcoin bremst Goldpreis aus?

Dass Gold derzeit wenig gefragt ist, liegt nach seiner Meinung an der anhaltenden Rekordjagd an den Aktienmärkten – aber auch der Höhenflug des Bitcoin in dieser Woche hätte einige Anleger von Gold abgehalten, auch wenn beide Anlagen nur wenig miteinander gemeinsam haben, um in Konkurrenz zueinander zu stehen. Kurzfristig spreche wenig dafür, dass sich die Aussichten für Gold aufhellen. Dafür müssten die Inflationsrisiken merklich anziehen. Die in dieser Woche veröffentlichten US-Inflationsdaten hätten dafür aber noch keine Anhaltspunkte geliefert. Sollte das massive Konjunkturpaket in den USA verabschiedet sein und die Sorgen vor einer Überhitzung der US-Wirtschaft daraufhin zunehmen, könnte sich dies allerdings ändern und der Goldpreis vor einem deutlichen Anstieg stehen, so seine Meinung.

Bitcoin-Erfolg

Den Erfolg des Bitcoin in den letzten Tagen hatten wir diese Woche mehrfach besprochen, zuletzt gestern. Am letzten Wochenende meldete Tesla, dass man für 1,5 Milliarden Dollar Bitcoin gekauft hat. Und dann gestern pushte Elon Musk mit einem Tweet den Bitcoin weiter nach oben. Sein Rekordhoch bei knapp über 48.000 Dollar vom Dienstag hat die weltweit wichtigste Kryptowährung heute Nacht mit einem Top bei 48.900 Dollar überschritten (aktuell 47.600 Dollar). Ipek Ozkardeskaya von Swissquote hebt zum in dieser Woche laufenden Bitcoin-Hype als weiteres Argument hervor, dass MasterCard und die Bank of New York Mellon nun Bitcoin-Transaktionen erleichtern werden. Natürlich, wenn man einen Tesla mit Bitcoin kaufe, sei es gut, mit Mastercard bezahlen zu können. Letzteres ist eine großartige Nachricht für die Kryptowährungen, auch wenn Bitcoin ein gutes alternatives Anlageinstrument bleibt, das viel zu volatil ist, um es im Moment im Austausch gegen Waren oder Dienstleistungen auszugeben, so Ipek Ozkardeskaya.

Chart zeigt Kursverlauf im Goldpreis in den letzten 30 Tagen
Goldpreis-Verlauf in den letzten 30 Tagen.



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4 Kommentare

  1. Da gab es doch mal einen gewaltigen Hype im Numismatikbereich für Schweizer Geld. Gewaltigste Kurssteigerungen, alles sprach von der alternativen Anlage, in allen Städten wurden Shops aufgemacht usw. Das dies nun die langfristig gute Anlage war, galt als ausgemacht und sicher.
    Und heute? Kein Mensch spricht mehr davon und all die Kosten voller Sammlerstücke sind einfach nichts mehr wert. Kaum zu glauben nach jahrelangem Hype und unglaublichen Kursen. Und Bitcoin? Ist nicht einmal ein marktfähiges Geld in eigentlichen Sinne. Elon Mask weiss eben, das unter den Börsianern die Weisheit doch nicht so weit verbreitet ist, wie man denkt.

  2. Und dann gestern pushte Elon Musk mit einem Tweet den Bitcoin weiter nach oben.

    Müsste es nicht viel eher und korrekt heißen:
    Gestern setzte Elon Musk auf Twitter mal wieder einen seiner so unfundierten, wie prinzipiell unbedeutenden und höchst subjektiven Kurzkommentare ab. Wie es viele zig Millionen anderer mitteilungsbedürftiger Mitmenschen ebenfalls Tag für Tag tun. Ein einziger, lächerlicher Tweet auf einer erbärmlichen Social-Media-Plattform, deren prinzipiell einzige Existenzgrundlage die superspreadermäßige Ansammlung und Verbreitung von Gegacker und Gewäsch, von Herdenbildung mittels „likender Follower“ ist. Und die am Ende scheinbar doch immer wieder zu religionsartigen und fanatischen Glaubensgemeinschaften führt. Zumindest seit 2016 und in den USA, wie die jüngste Geschichte der Welt erst kürzlich vor Augen geführt hat.

    Millionen von Idioten interpretierten dies als Instrument und Aufruf in ihrem verzweifelten und inzwischen völlig verirrtem Windmühlenkampf gegen unterdrückte Freiheit und Individualität, und pro sogenanntem Selbstdenken oder Gleichberechtigung von Arm und Reich. Erhoffen sich einen fetten Anteil der dicken Gewinne ihrer noch fetteren Vorbilder und Götter. Wenn der derzeit Reichste aus dem virtuellen Reichtumsuniversum uns Daumen-Hoch-Folge-Würmchen das schon auf Twitter mitteilt, hegt er sicher keine Nebengedanken. Nur ein individueller, freundschaftlich gemeinter Anlage-Tipp, wie ein Reicher es so machen würde.

    OK, ich gebe zu, das ist etwas lang als Ersatz für die unrichtige Schuldzuweisung, zitiert vom stets etwas einseitig provokativen und emotional argumentierenden Mario Kummerfeld aus Zeile 1.
    Kurz und griffig vielleicht so:
    Und dann gestern pushten Revoluzzer, Freiheitskämpfer, Selbstdenker den Bitcoin in ideologisch-idiotische Höhen.

  3. @Leftutti, keinen hier interessieren deine linken und dummen Kommentare. Die junge Generation hat sich von FFF Kommunisten zum Glück distanziert und weiter entwickelt. Laß es einfach sein und bohr weiter in deiner Eiswelt nach grünen klimatischen Verdachtsmomenten. Vielleicht findest du die verschollene und behinderte Klein-Greta unterm Eis. Sorgt vielleicht in der Mainstreampresse für eine kleine Schlagzeile.

  4. Ich denke in diesem Jahr sind die Silberinvestoren schlauer als die Goldinvestoren.
    Jetzt rein von der Logik her, die Geldmenge wird extrem ausgeweitet –> Rohstoffe, Immobilien, Güter alles wird teurer.

    Normalerweise würde zwar die US Staatsanleihe aufgrund der extremen Geldmengenausweitung steigen, allerdings sollten sich keine neuen Käufer finden könnte die FED selbst die Staatsanleihen aufkaufen und so die Zinsen künstlich runter drücken.

    Ich gehe stark davon aus das die FED bald auch intervenieren wird, weil der Schaden sonst zu groß wird wenn die Zinsen zu stark steigen bei der aktuellen Schuld/Geldmengenausweitung.

    Folglich sind die aktuellen niedrigen Preise bei den Edelmetallen und allgemein Rohstoffe/Agrarohstoffe Kaufgelegenheiten.

    Allerdings durch die manipulationen der Notenbanken wird die Schwere zwischen arm und reich noch größer als sie ohnehin schon war, das heißt die reichen werden reicher und die armen ärmer, das war zwar schon immer so aber jetzt wird dieser Faktor weiter verstärkt.

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