Eigentlich spricht derzeit vieles für einen steigenden Goldpreis. Chinesische Investoren greifen so kräftig zu wie seit Monaten nicht mehr, der US-Dollar hat zuletzt nachgegeben und auch die Lage im Nahen Osten hat sich etwas entspannt. Dennoch kommt Gold kaum vom Fleck. Seit Wochen pendelt der Preis um die Marke von 4.000 Dollar und scheitert immer wieder an einer nachhaltigen Erholung. Warum reagiert der Markt trotz massiver Käufe aus China so verhalten? Der Blick auf die Kapitalströme, den Anleihemarkt und die Charttechnik liefert die Antwort.
Käufe aus China stabilisieren den Goldpreis
Wie Bloomberg berichtet, verzeichneten goldgedeckte ETFs in China zuletzt 14 Handelstage in Folge Nettomittelzuflüsse – die längste Serie seit März. Das deutet auf einen Stimmungsumschwung im weltweit größten Goldmarkt hin, nachdem der Krieg im Nahen Osten zuvor über Wochen zu Abflüssen beigetragen hatte. Vor allem institutionelle Investoren nutzten den Rückgang des Goldpreises an die Marke von 4.000 Dollar für Zukäufe. „Das Interesse institutioneller Investoren hat zugenommen, seit Gold auf rund 4.000 Dollar gefallen ist“, sagte Steve Zhou, Analyst bei Huaan Fund Management, dem Anbieter des größten Gold-ETFs des Landes.
Zusätzlichen Rückenwind erhält Gold durch die Schwäche des chinesischen Aktienmarktes. Der CSI 300 verlor im Juli fast acht Prozent. Gleichzeitig berichten Händler auch am physischen Goldmarkt von einer steigenden Nachfrage. Lagerbestände seien zuletzt ungewöhnlich schnell abgebaut worden, während chinesische Banken verstärkt Goldimporte nachfragten. Die Entwicklung spricht dafür, dass China den Goldpreis derzeit stabilisiert. Für eine neue Aufwärtsbewegung reicht die Nachfrage bislang allerdings noch nicht aus.

Hohe Realrenditen bleiben der größte Bremsklotz
Der wichtigste Gegenwind kommt weiterhin vom US-Anleihemarkt. Zwar hat der Dollar zuletzt etwas nachgegeben und auch die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen sind leicht zurückgekommen. Mit rund 4,7 Prozent liegen sie jedoch weiterhin auf dem höchsten Stand seit Januar 2025 und bleiben damit ein Belastungsfaktor für Gold. Auch die inflationsbereinigten Realrenditen verharren mit rund 2,4 Prozent in der Nähe ihrer höchsten Stände seit Jahren.
Für Investoren bleiben Anleihen damit eine attraktive Alternative zu Gold, das keine laufenden Erträge abwirft. Der jüngste Rückenwind durch den schwächeren Dollar wird dadurch weitgehend neutralisiert. Gleichzeitig haben sich die Zinserwartungen zuletzt wieder etwas abgeschwächt. Doch solange sich die Renditen nicht deutlicher entspannen, dürfte es dem Goldpreis schwer fallen, einen nachhaltigen Aufwärtstrend einzuleiten.
Charttechnik sendet noch kein Kaufsignal
Auch aus charttechnischer Sicht bleibt Vorsicht angebracht. Seit Ende Juni bewegt sich der Goldpreis in einer breiten Seitwärtsrange zwischen rund 3.960 und 4.200 Dollar. Zwar verteidigen die Käufer die Marke von 4.000 Dollar bislang erfolgreich, gleichzeitig wurden jedoch sämtliche Erholungen an der Oberkante der Handelsspanne wieder verkauft. Ein dynamischer Ausbruch nach oben ist bislang ausgeblieben.
Genau darin liegt derzeit die entscheidende Frage. Nutzen institutionelle Investoren die Seitwärtsphase bereits zur Akkumulation neuer Positionen und bereiten damit den nächsten Aufwärtsschub vor? Oder entpuppt sich die aktuelle Range am Ende als Bärenflagge, bevor eine weitere Abwärtswelle folgt? Beide Szenarien sind derzeit möglich. Je länger Gold in dieser Handelsspanne verharrt, desto dynamischer dürfte die nächste größere Bewegung ausfallen.
Fest steht: Die Nachrichtenlage verbessert sich, die Charttechnik bestätigt diesen Optimismus bislang jedoch nicht. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über den Widerstandsbereich zwischen 4.170 und 4.200 Dollar würde das technische Bild aufhellen und ein neues Kaufsignal liefern. Fällt Gold dagegen unter die Unterstützung bei 3.960 Dollar zurück, könnte sich die Korrektur aus charttechnischer Sicht beschleunigen.
Auch die Experten bleiben vorsichtig. Zwar habe sich die Nachfrage in China zuletzt belebt, für einen nachhaltigen Preisschub reiche sie bislang aber noch nicht aus. Genau das beschreibt die aktuelle Lage am Goldmarkt wohl am treffendsten: China stabilisiert den Goldpreis – für die nächste große Rally fehlt bislang jedoch noch der entscheidende Impuls.
FMW/Bloomberg
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Das Gummiband spannt sich wieder.
Ich hoffe es schnell erst im nächste Jahr zurück.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
„…Doch solange sich die Renditen nicht deutlicher entspannen, dürfte es dem Goldpreis schwer fallen, einen nachhaltigen Aufwärtstrend einzuleiten…“
Dass sich die Renditen der US-Staatsanleihen entspannen, dürfte wohl eher ein frommer Wunsch bleiben.
Am Rande bemerkt, China liegt mit seinen Goldreserven immer noch hinter Italien, das weltweit an dritter Stelle hinter Deutschland und den USA liegt, offiziell zumindest.
(Die Goldreserven Spaniens erscheinen dagegen etwas armselig).
Gold und Silber steigen.
Schade!
Ab Ende des Jahres wäre mit lieber gewesen.
Dann hätte ich zum dritten Mal innerhalb von 26 Jahren Edelmetalle günstig einkaufen können.
Soll wohl nicht sein.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
„…Edelmetalle günstig einkaufen können…“
Günstig!🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣
Ja @ Columbo
Die Narren haben immer gelacht.
Auch als ich 2000 massiv Gold eingelagert habe und 2022 die Hälfte in Silber umgeschichtet habe.
Die richtigen Narren, haben dazu noch viele lachende Enojys mitgesandt.
Nur wenn man diese Narren danach fragt, wie sie gleich mehrere Aussagen
begründen können, kneifen sie feige.
Ganz billige Vorgehensweise
Eben nur Gelaber.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Wenn man so das gesamte Kollektiv der Kommentare des Forums durchgeht, kommt der dringende Verdacht auf, dass es hier einen Hauptnarren gibt, den Hofnarren sozusagen🤪.
Columbo genau.
An den bunten Bildchen kann man sie erkennen.
Wie im Kindergarten auch.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
@Columbo
meinst du etwa jenen welchen, der eigentlich alles kommentiert, mir Vorliebe, alles was mit Energiewende, Deutschland und Gold zu tun hat? Und immer mit (falschem) KI-Wissen herum schmeißt? Sich von einer ad-hoc-Erklärung zur nächsten mäandert? Themenhopping betreibt? Dessen liebste rhetorische Figur der Strohmann ist? Ein Fan von Xi, Putin ist (und Trump war). Die Angriffskriege der USA verteulfelt, aber den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verteidigt und wehe, man sagt ein Wort gegen die russische Wirtschaft, die gerade gegen die Wand fährt und das in Zeitlupe? Und eigentlich alles immer irgendwie falsch versteht und in Andalusien wohnt? Und dieses runtergewirtschaftet Land als Paradies verkauft?
@Milchmädchen
Bis auf die letzte stimme ich jeder Ihrer rhetorischen Fragen zu.
Ich würde aber längst nicht so weit gehen, Spanien als heruntergewirtschaftetes Land zu bezeichnen. Trotz (oder wegen?) der linken Regierungskoalition entwickeln sich auch dort seit einigen Jahren auch sehr viele Dinge zum Positiven – vor allem für eine südeuropäische Region voll traditioneller Mañana-Mentalität und «Fiesta y Siesta».
Spanien ringt ebenso mit der notwendigen und unabwendbaren Transformation wie andere EU-Länder, auch wenn die politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, geografischen und klimatischen Rahmenbedingungen völlig anders gelagert sind. Beispielsweise dürfte jedem vernünftig denkenden Iberer bewusst sein, dass beim aktuellen tourismusbasierten Dienstleistungs-Wirtschaftsmodell sehr schnell «Ende Gelände» erreicht ist, sobald die britischen und deutschen Urlauber ausfallen, weil sie dem Untergang anheimgefallen sind.
In Deutschland wiederum scheint sich schleichend und mit einigen Jahrzehnten Verspätung endlich die Erkenntnis durchzusetzen, dass energieintensive Industriezweige aus dem vergangenen Millennium mit Medium-Tech-Produkten wie Stahl aus der klassischen Hochofenroute oder chemischen Massenprodukten in einem Land mit wenig natürlichen Ressourcen und hohen Arbeitskosten nicht unbedingt die besten Standortbedingungen vorfinden.
Wandel und Fortschritt scheinen für eingefleischte Prepper fundamentale Horrorszenarien, inakzeptable Unmöglichkeiten oder juvenil-sozialistisches, ideologisches Gedankengut zu sein, das es unbedingt zu verhindern gilt – egal wie offensichtlich und radikal sich die Welt um sie herum verändert.
Persönlich bin ich der Überzeugung, wir sollten uns möglichst fern von @Helmuts vergifteter Atmosphäre aus inkommensurablen Ländervergleichen, frustbasiertem Deutschlandbashing und großteils irrwitzigen Whataboutismen halten. Was natürlich impliziert, uns selbst nicht allzu sehr auf sein Niveau aus Scheinargumenten, Widersprüchen und russisch-blauer Propaganda einzulassen – auch nicht, indem wir nun den Fokus allzu sehr auf Spaniens Defizite legen.
Ich hoffe und plädiere für ein möglichst geeintes Europa, in dem jedes Land vom Nordkap bis Gibraltar seine Stärken einbringt 😘
@Anna Luisa
Meine liebe Anna Luisa, ungeachtet der Frage, ob Spanien nun „rückständig“ ist, oder nicht, müssen Sie gestatten, dass ich das rhetorische Stilmittel der Übertreibung benutze.
Darüber hinaus können wir uns wahrscheinlich auf eine Aussage einigen, die in Anlehnung an einen gewissen galligen Gallier ungefähr so lautet:
Ganz Spanien hat den Sprung ins 21. Jahrhundert geschafft. Ganz Spanien? Nein! Ein kleiner andalusischer Flecken widersetzt sich hartnäckig jeder Form der Modernisierung und lebt lieber weiter in der Vergangenheit.
@Milchmädchen
Als liberaler und offener Mensch akzeptiere ich selbstverständlich alle rhetorischen Stilmittel, solange sie nicht in Beleidigungen, Diffamierung, Herabwürdigung oder Schlimmeres münden 😘
Der Hauptnarr eines Forums ist der, dem von den meisten Forumsteilnehmern am häufigsten bescheinigt wird, dass er den größten Unsinn schreibt. Die Forumsstatistik lügt diesbezüglich nicht.
Naja- bis heute Nachmittag bei Gold über 4 % Kursgewinn und in Silber fast 5 %, lässt einiges erahnen.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
@Helmut
Kleiner Tipp:
Wenn einem nur Geisterfahrer entgegen kommen, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, das man selber der Geisterfahrer ist und nicht die anderen.
Hallo @ Geisterfahrer
Damit bin ich hervorragend gefahren.
Ich konnte unter 50 nur noch meinen Hobbys nachgehen und habe Millionen gemacht.
Nur wei ich es genau anders gemacht habe als die Anderen/ die Masse.
Natürlich kann das jeder, aber nicht alle.
Es muss auch Leute geben, die den Pool sauber machen.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Und? warum genießt du nicht deine Terrasse und dein Pool? sondern hängst hier im Forum ab und schwubelst vor dich hin?
Geisterfahrer glauben oft lange, sie seien auf der richtigen Spur…bis es kracht.
Dann machen sie den Pool sauber.
Mei, der Goldjünger freut sich über das niedliche Gold- und Silberhupferle. Lieb…es sei ihm vergönnt,
Hallo @ Geisterfahrer
Ich schreibe immer mal, wenn ich zwischendurch Zeit habe.
In den letzten Tagen hatte ich viel Zeit, denn ich bin mit einem Bekannten nach Nordspanien gefahren um Pferde abzuholen.
Wir mussten mit Fahrtenschreiber fahren und da hatte ich viele Stunden als Beifahrer.
Ansonsten ist das vieleicht 1 Stunde am Tag.
Ich spreche die Texte auch zu 90 % auf.
Das geht recht fix.
Macht auch Spaß.
Mam muß einfach dabei sein.
Das ist wie Zirkus.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
@Helmut
Und warum nutzt du nicht die Zeit, dir echtes Wissen anzueignen? Und / oder bevor du hier deine Märchenstunden hälst, Informationen ordentlich zu recherchieren? Du musst doch irgendwann selber merken, dass du nur Unsinn erzählst und widerlegt wird. Als denkender, intelligenter, erwachseern Mensch muss man daraus irgendwann mal Lehren ziehen.
Columbo
Es hat seit 57 Jahren nicht gekracht.
Bei nur einem großen Fehler hätten wir nicht mit unter 50 ausgesorgt haben können.
Das schwarze Schaf ist etwas besonderes.
Die anderen sind alle gleich und gehen in der Gewöhnlichkeit der Masse unter.
Ich will nicht zur gewöhnlichen Masse gehören.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
Einmal abgesehen von zufallsbasierten, persönlichen Erfolgserlebnissen in selektiver Retrospektive: Anders denkende oder handelnde Menschen als «gewöhnliche Masse» zu bezeichnen, ist ein gewagter Schachzug, der an den Größenwahn von Narzissten wie Trump, Xi Jinping, Putin, Musk und andere moderne Helden erinnert.
Darüber hinaus hat es in Deutschland seit rund 80 Jahren nicht mehr gekracht. Es knirscht nur immer wieder mal, wenn sich Nationalisten, Rassisten und Chauvinisten neu vereinen – und sich stolz aus der Gewöhnlichkeit der Masse erheben 😘
Hallo @ Anna Luisa
Das Streben nach Außergewöhnlichkeit ist ein mächtiger Antrieb, der oft zu herausragenden Erfolgen führt. Wer bewusst andere Wege geht als die Masse, bricht alte Muster auf und schafft Innovationen.
Es führt aber durch die Masse zu Neid und Anfeindungen.
Die Masse möchte auch gerne so sein, möchte aber lieber in der Gewöhnlichkeit und Gewohnheit verharren.
Neid und Anfeindungen muss man sich erarbeiten.
Und da gehört eben auch zu:
Was kümmert es die Eiche, wenn eine Sau sich an ihr reibt?
Am Ende zählt der Erfolg.
Der Erfolg an Geld und Gütern ist die Grundlage dafür, ein entspanntes Leben in der Umgebung zu führen, von der wir seit Jahrzehnte geträumt haben.
Träume, für die man sich mit aller Macht einsetzt, werden wahr.
Illusionen nie.
Daher gehen wird auch seit 26 Jahren keiner Erwerbstätigkeit mehr nach, um unser Vermögen gezielt zu vermehren.
Selbst für unseren Lebensunterhalt haben wir seit 26 Jahren nicht mehr gearbeitet.
Für einen Handwerksmeister so etwas hier aufbauen, ist das eine Hobby XXXXXL.
Ganz ohne auf die Finanzen (und sogar ohne auf die Bauvorschriften zu achten) zu bauen ist sehr entspannend.
Und dann auch noch bei etwa 300 Sonnentagen im Jahr.
Heute genießen meine liebe Frau und ich unser Rentnerleben.
Am 9.7. hatten wir Goldene Hochzeit.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Warum ist China so viel erfolgreicher als Deutschland? | Grenzen des Wissens
https://www.youtube.com/watch?v=PTYJhn1HE34
Deutschland verliert an Wettbewerbsfähigkeit und erleidet eine Deindustrialisierung. In China geschieht das Gegenteil. Im Video werden mögliche Ursachen diskutiert. Wird es gelingen, den Abwärtstrend in Deutschland zu stoppen und umzukehren? Aber dazu muss man verstehen, was die Ursachen sind.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut