Für den immer weiter steigenden Goldpreis nannten Analysten seit Wochen die Gründe: Fed-Zinssenkungen, Geopolitik, ETF-Zuflüsse, Trumps Angriffe auf die Fed. Jetzt kommt ein neuer gewichtiger Grund dazu: Der Goldpreis hat ein neues Allzeithoch erreicht mit aktuell 3.812 Dollar, wobei die Preise auch im Edelmetall-Sektor insgesamt stark zugelegt haben. Bloomberg berichtet: Händler reagierten auf die Aussicht eines möglichen Government Shutdown in den USA, der die Veröffentlichung wichtiger Arbeitsmarktdaten am Freitag verzögern und damit den geldpolitischen Kurs der Federal Reserve vernebeln könnte.
Goldpreis: Government Shutdown im Fokus
Es war bereits die sechste Wochenrally in Folge. Geschürt wurde die Nachfrage durch anhaltende Marktknappheit und Mittelzuflüsse in börsengehandelte Fonds, (ETF) die mit Edelmetallen hinterlegt sind. US-Präsident Donald Trump will in Verhandlungen mit den Demokraten im Kongress einen Government Shutdown abwenden. Gelingt keine Einigung für ein kurzfristiges Ausgabenpaket, droht der US-Regierung bereits mit dem Ablauf des Dienstags das Geld auszugehen. Damit könnte auch die Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten gefährdet sein, die dem Finanzmarkt als Barometer für die US-Geldpolitik dienen. Besonders im Fokus steht der Arbeitsmarktbericht für September, bei dem Ökonomen mit Signalen für gedämpftes Beschäftigungswachstum rechnen.
Arbeitsmarkt und Fed
Schwächere Beschäftigungszahlen würden das Argument für eine Lockerung durch die Fed bei ihrer nächsten Zinsentscheidung im Oktober stärken – ein Szenario, das die ja zinslosen Edelmetalle attraktiver macht (steigender Goldpreis). Allerdings herrscht große Unsicherheit über den weiteren Verlauf des Zinssenkungszyklus: Fed-Vertreter äußern unterschiedliche Positionen, während manche Konjunkturdaten stärker ausgefallen sind als erwartet. Zudem wägen Händler die Gefahren für die Unabhängigkeit der US-Notenbank ab. Anwälte von Fed-Gouverneurin Lisa Cook haben am Donnerstag den Obersten Gerichtshof ersucht, ihr die Weiterbeschäftigung zu gestatten, während sie gegen Trumps Versuch klagt, sie ihres Amtes zu entheben.
„Nicht überteuert“
Der Goldpreis erscheine im Verhältnis zum Dollar und zu US-Staatsanleihen nicht überteuert, erklärten Barclays-Strategen um Themistoklis Fiotakis und Lefteris Farmakis am Sonntag in einer Analyse. Diese Märkte “sollten ein Maß an Fed-bezogenem Risikoaufschlag enthalten, angesichts der Gefahr einer möglichen Erosion der Notenbank-Unabhängigkeit”, schrieben sie. “Das macht es zu einer überraschend guten Absicherung.”
Seit Jahresbeginn ist der Goldpreis um mehr als 40% gestiegen und hat eine Reihe neuer Höchststände markiert – getragen von starker Nachfrage der Zentralbanken und dem erneuten Beginn von Zinssenkungen durch die Fed. Die Preise steuern auf den dritten Quartalsgewinn in Folge zu. Die Bestände goldgedeckter ETFs sind so hoch wie seit 2022 nicht mehr. Banken wie Goldman Sachs und die Deutsche Bank erwarten, dass die Rally weitergeht.
FMW/Bloomberg
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zuletzt wurde auch ein zusammenhang zwischen diesem ominösen treffen der us-generäle und dem drohenden government shut-down hergestellt. es wäre wohl ein weiteres druckmittel der trump admin. ggü. den demokraten – man glaubt nicht an zufall bei der kurzfristigen terminauswahl am 30.9. – also am letzten tag an dem die demokraten einlenken können.
man hätte dann wohl einige „abweichler“ in der us-army auch gleich vor ort, die (aufgrund der eintretenden haushaltssperre) nicht mehr an ihre dienstorte zurückkehren können, und sie so gleich mit zu feuern oder zumindest als „verhandlungsgeiseln“ zu nutzen.
gerüchte, gerüchte…. aber im reich von king trump I nicht ganz unglaubwürdig.
Spanned.
Ich beobachte den Goldpreis seit 2008 und meine hier tatsächlich eine Trendwende erkennen zu können.
Bisher sind keine starken Schwankungen im Preisverlauf, was auf Käufer im Markt deutet.
Die, die neulich verkauft haben, schauen jetzt dem Preis hinterher.
Die $5,000 von Goldman prognostiziert scheinen für nächstes Jahr ausgemachte Sache.
Normal endet so ein Umschwung ja in einer Euphorie Phase mit Fanenstangen Anstieg.
Da könnten also noch ganz andere Kursziele erreicht werden.
Wenn jetzt die Europäer das bisher eingefrorene Geld der Russen konfiszieren, wird es ein weiteres Signal in die Welt geben.
Nämlich: Investiert nicht in einem Land, dessen Währung als Waffe eingesetzt wird.
Auch wenn ihr nicht direkte Kriegsgelder seid, kann euer Geld von diesen Ländern ersatzlos enteignet werden.
Tauscht lieber das fremde Geld in Gold ein und lagert es im eigenen Land.
Die Staaten, die das in den letzten Jahren so gemacht haben, mussten nicht zusehen, wie der Dollar innerhalb ihrer Währungsreserven an Schwindsucht leidet, sondern sich ihre Währungsreserven in den letzten Jahren (in Dollar) gigantisch erhöht haben.
2023 um 13,11 %
2024 um 26,35 %
2025 um 47,50 % (bisher)
Akkumuliert in nicht ganz 3 Jahren: Mehr als verdoppelt.
Und: Nur Gold ist Geld
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut