Der Goldpreis ist in den letzten drei Stunden mehr als 120 Dollar gefallen auf aktuell 4.047 Dollar. Im XAUUSD Chart sehen wir die Bewegung seit gestern früh. Es ist ein bekanntes Phänomen: Sieht man am Aktienmarkt einen Crash oder einen kurzfristig starken Sturz, benötigen vor allem Profi-Anleger schnell Cash, um beispielsweise gehebelte Aktienpositionen offen zu halten (Margin Call Gefahr). Dazu liquidieren sie Gold-Positionen, und nutzen das Cash zur Stützung von offenen Aktienpositionen. Dieses Szenario könnte aktuell Realität werden. Aber es gibt aktuell auch Analystenstimmen, die eher sinkende Zinssenkungserwartungen in den USA als Grund für den Goldpreis-Sturz nennen, wie auch einen möglichen „Gamma Squeeze“.
Goldpreis fällt – Zinserwartungen an die Fed schwanken
Gold gab nach, da der Optimismus, dass die US-Notenbank im nächsten Monat die Zinsen senken wird, durch die anhaltende Unsicherheit über die Wirtschaftsdaten nach dem längsten Regierungsstillstand in der Geschichte der USA erschüttert wurde, so die Aussage von Bloomberg News. Weiter wird berichtet: Der Goldpreis fiel unter 4.060 USD pro Unze und gab frühere Gewinne wieder ab.
Die Erwartungen hinsichtlich einer Zinssenkung durch die Fed wurden im Laufe der Woche zurückgeschraubt, da die Fed-Vertreter wenig Überzeugung für eine Senkung der Kreditkosten zeigten. Der Präsident der Federal Reserve Bank von Minneapolis, Neel Kashkari, sagte, er sei noch unentschlossen hinsichtlich der Zinsentscheidung im nächsten Monat, während seine Amtskollegin aus Cleveland, Beth Hammack, sich für eine Beibehaltung der Zinsen aussprach. Höhere Zinsen machen nicht verzinsliche Goldbarren für Anleger in der Regel relativ unattraktiv (sinkender Goldpreis).
Die Händler sind nun geteilter Meinung über die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Dezember, nachdem sie vor weniger als einem Monat noch eine Senkung um einen Viertelpunkt eingepreist hatten. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die Kommentare von drei Fed-Vertretern, die am Freitag sprechen werden, darunter das stimmberechtigte Mitglied Jeffrey Schmid. Die Händler warten auch auf einen Zeitplan für die Veröffentlichung der Wirtschaftsdaten, die sich aufgrund des Shutdowns in den USA verzögert haben.
Einige Fed-Vertreter „hatten bereits signalisiert, dass sie sich ohne verlässliche Daten zum Arbeitsmarkt und zur Inflation mit weiteren Zinssenkungen unwohl fühlen würden”, schrieb Thu Lan Nguyen, Leiterin der Währungs- und Rohstoffforschung bei der Commerzbank, heute in einer Mitteilung. „Es besteht daher das Risiko, dass sich eine Mehrheit vorerst gegen eine Zinsänderung im Dezember entscheiden wird, bis sich das Bild wieder klarer darstellt.”
Gamma Squeeze?
Die Volatilität im Goldpreis in dieser Woche könnte durch einen sogenannten „Gamma Squeeze“ verstärkt worden sein, ein technisches Muster, bei dem Händler, die billige Optionen verkauft haben, gezwungen sind, Gold-Futures als Absicherung zu kaufen. In einem dünnen Markt kann jeder plötzliche Preisanstieg die Kaufdringlichkeit erhöhen und zu einem Anstieg führen, selbst wenn keine neue Nachfrage von physischen Käufern vorliegt.
Die Erholung des Edelmetalls in dieser Woche passt zu dieser Dynamik, sagte Daniel Ghali, Stratege bei TD Securities, in einer Mitteilung am Donnerstag, da der jüngste Rückgang des außerbörslichen Handelsvolumens den Markt leichter zu beeinflussen macht. „Dieses Liquiditätsvakuum könnte tatsächlich der Schlüssel für die Entstehung eines Gamma-Squeeze gewesen sein, der zu einer zweiten Schockwelle nach oben in dieser Woche geführt hat“, sagte er.
Obwohl der Goldpreis gegenüber seinem Rekordhoch von über 4.380 USD im letzten Monat zurückgegangen ist, liegt es in diesem Jahr immer noch um etwa 55 % im Plus und bleibt auf Kurs für seine beste Jahresperformance seit 1979. Die Zentralbanken haben ihre Käufe verstärkt, um Wertbeständigkeit und Diversifizierung ihrer Vermögenswerte zu erreichen, während Investoren in das Metall investiert haben, um sich gegen die wachsende finanzielle Unsicherheit in einigen der größten Volkswirtschaften der Welt abzusichern.
FMW/Bloomberg
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Naja, nach etwa 57 % Kurssteigerungen in Dollars, seit Jahresanfang, wird das nicht alles gewesen sein.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Gold weckte schon immer Begehrlichkeiten. Bin schon neugierig, welche Staaten auf welche anderen „goldigen“ Ideen zukünftig kommen werden. Erste Schritte werden jedenfalls getan.
(Und nicht dass einer naiverweise glaubt, nur in der EU käme man auf merkwürdige „goldige“ Ideen).
https://www.suedtirolnews.it/italien/regierung-will-an-den-goldschatz-der-buerger
Columbo
Es ist ein großer Unterschied, ob man als Edelmetallbesitzer den Gesetzen und Verordnungen des Landes unterliegt, in dem sie gelagert sind oder nicht. Und noch schlechter ist es, wenn man die Staatsangehörigkeit des Landes hat und dort wohnt, wo die Edelmetalle gelagert sind.
Z. B. war bei dem Goldverbot in den USA das Gold der US-Bürger, das im Ausland gelagert war, nicht betroffen. Unter der Nazi-Herrschaft war der private Besitz von Gold nur in Deutschland und Österreich verboten.
Wie sollte das auch anders funktionieren?
Den Deutschen, die z. B. ihr Gold in der Schweiz hatten, rettete das Gold oft das Leben oder zumindest die Existenz, wenn sie nach der Ausreise in ein anderes Land über ihr Gold in der Schweiz verfügen konnten.
Der Besitzer konnte Deutschland verlassen, was mit physischem Gold recht schwierig gewesen wäre.
Privatpersonen mussten in Spanien 1936 Gold, das 200 Gramm (heute ca. 22.000 Euro) überstieg, an die Notenbank verkaufen oder es anmelden und eine Wertzuwachssteuer zahlen.
Wer hat da wohl sein Gold angemeldet?
Ich würde mir als Anleger eher darüber Gedanken machen, was bei einer Staatspleite mit den Anleihen, Immobilie, Lebensversicherungen, Aktien usw. geschehen wird, als mit Edelmetallen, die zum größten Teil außerhalb Europas gelagert sind. Warum schreibst Du nicht mal darüber?
Edelmetalle können im Notfall einfach vergraben werden.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
@Helmut, das mag ja für die Vergangenheit in großen Teilen richtig gewesen zu sein, aber wir leben inzwischen in einer globalisierten Welt in der Unmengen an Daten vorliegen, offengelegt und ausgetauscht werden können. Deswegen halte ich das Vergraben im Garten noch als einen guten Vorschlag von dir, dagegen ist die Unterbringung in Zollfreilagern ein großes Risiko (Zettelgold in digitalen Systemen dokumentiert). Die tägliche Offenlegung seiner Lagerstätten in FMW ist dann diesbezüglich sogar Harakiri und für all die Leser großes Kino.
Harakirimut-Fan
Ja, schon.
Aber alleine die etwa 1,5 Tonnen Silber kann ich schlecht im Garten vergraben. Außerdem wäre es nicht versichert.
Beim eventuellen Verkauf würde es auch Probleme geben.
Außerdem traue ich den Spaniern noch weniger als den Deutschen.
Es dürfen auch nur maximal 10.000 Euro an Edelmetallen mit über die Grenze genommen werden.
Gut- bei Gold unterm Autositze wäre das keine Milchtüte voll. Aber Silber…
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
So bleibt eben das Risiko wenn man es aus den Händen gibt. Am sichersten ist das Gold, wenn man nicht darüber redet, denn über Geld spricht man nicht, man hat es.
@Helmut, das könnte Schule machen und auch andere Regierungen auf eine Idee bringen. Am leichtesten wäre es Gold in Zollfreilagern oder von Menschen zu besteuern, die täglich bei FMW ihre Bestände durchgeben:
Die Regierung von Giorgia Meloni sucht dringend nach zusätzlichen Einnahmequellen. Der Blick gerät nun auf das privat gehaltene Gold der Bevölkerung.
Italiens Staatshaushalt steht seit Jahren unter Druck, die Schuldenquote gehört zu den höchsten in Europa und Spielräume für klassische Steuererhöhungen sind politisch begrenzt. Nach übereinstimmenden Medienberichten wird deshalb diskutiert, ob eine einmalige Abgabe auf nicht deklarierte Goldbestände eingeführt werden könnte.
Dieser Schritt würde sowohl Schmuck als auch Münzen und kleine Barren betreffen, die traditionell in vielen Haushalten lagern. Der fiskalische Hintergrund ist eindeutig: Je nach Ausgestaltung könnte ein solches Programm Einnahmen von bis zu zwei Milliarden Euro generieren.
https://www.focus.de/finanzen/boerse/steuer-auf-privates-gold-in-italien-geplant-was-deutsche-anleger-wissen-muessen_39d6098f-736b-4d93-8978-47a28d620842.html
Goldsteuernmut-Fan
Keine Regierung kann über das Steuerrecht eines anderen Landes bestimmen .
Deshalb flieht ja gerade viel Kapital aus Deutschland. Die „Reichsfluchtsteuer“ greift ja schon einiges ab.
Daher, niemals Edelmetalle in dem Wohnland lagern oder in dem Land, dessen Staatsangehörigkeit man hat.
Stell Dir mal vor, ein Land der EU oder alle Länder der EU würden entscheiden, dass Singapur Steuern für eingelagerte Edelmetalle erheben muss.
Aber wenn doch, dann wird es eben in ein anderes Land umgelagert.
Macht Euch mal lieber Gedanken darüber, wie der Staat Euch bei allem in die Tasche greifen wird, was der Staat sehr leicht mit Abgaben und Steuern belasten kann.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
„…dass Singapur Steuern für eingelagerte Edelmetalle erheben muss…“
Singapur? Also physisches Gold in Singapur oder ähnlich weit entfernten und mir fremden Orten zu lagern, wär mir echt zu riskant.
Besitznachweis und Kontrollen wären auf ein paar digitale Einträge beschränkt, die mir vom anderen Ende der Welt übermittelt würden. Was soll da noch „physisch“ sein?
Das ist halt immer das Dilemma bei Gold: Physisch heißt nicht nur physisch als Material, sondern auch physisch in der Nähe des Besitzers. Nur so ist es sicher.
Alles was in irgendwelchen weit entfernten Lagern von irgendwelchen Fremden „verwaltet“ wird, ist nicht mehr physisch, es sind nur mehr digitale Einträge, denen man vertrauen muß.
@Helmut, mein Tipp: Hole dein Gold heim ins andalusische Reich und vergrabe es irgendwo in deinen Bergen und rede nicht mehr davon…Null…Nada!
So wie die berühmte Oma, die während der Hyperinflation immer wieder im Garten verschwand und die Familie bestens versorgte. Die wußte, was physisches Gold bedeutet.
Columbo
In Spanien müsste ich das Gold angeben, wenn ich es einführe.
Aber man sollte nie Gold in dem Land lagern in dem man seinen Wohnsitz hat oder dessen Staatsangehörigkeit man hat.
Ich habe Deutschland verlassen weil es mir dort nicht mehr passte. Ich verlasse auch Spanien, wenn es mir dort nicht passen sollte.
Das würde mit einer Menge Edelmetallen nicht so einfach möglich sein.
Gold macht frei.
Aber nicht im eigenen Land.
Da ist es eher das Gegenteil.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Goldsteuernmut-Fan
Hatte ich vergessen.
Warum schreibst Du nicht dabei, dass diese angedachte neue Besteuerung in Italien nur für das Gold gelten soll, über das kein Herkunftsnachweis vorliegt..
In Deutschland könnten Goldbestände, über die kein Herkunftsnachweis vorliegt, sogar komplett beschlagnahmt werden. Wie natürlich auch bei anderen hochwertigen Gütern.
Daher ist die Aufbewahrung von Kaufquittungen ganz wichtig. Denn nach 10 Jahren ist alles gekaufte Gold sowieso anonym, weil auch beim Händler keine Buchungsbelege mehr existieren.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
„Warum schreibst Du nicht dabei, dass diese angedachte neue Besteuerung in Italien nur für das Gold gelten soll, über das kein Herkunftsnachweis vorliegt..“
@Helmut, kannst du nicht lesen? In meinem Kommentar steht, dass die Abgabe auf nicht deklarierte Bestände erhoben werden soll.
Italien zeigt, dass die Begehrlichkeit und Kreativität steigt und auch andere Staaten auf den Plan bringen wird, um die Goldbesitzer zu enteignen. Da sind sauber geführte Listen in Freilagern und großartige Verkündigungen eigener Goldbestände bei FMW ein gefundenes Fressen. Wie blöd muss man eigentlich sein und so etwas offenlegen?
Leseschwächemut-Fan
Du hast geschrieben:
…auf nicht deklarierte Bestände erhoben werden soll…
Nicht deklariert wird wohl fast alles private Gold in Italien sein. Auch der Goldbesitz über den Rechnungen vorliegen.
Hier geht es jetzt nur darum, dass Goldbesitz, über den z. B. keine Rechnungen vorliegen, mit der Steuerabgabe legalisiert werden kann.
Das würde sogar für Goldbesitz gelten, der dem Staat schon lange bekannt ist, aber über den kein Herkunftsnachweis existiert.
Zusammenfassen:
Mit der Steuerabgabe kann der Besitz von Gold legalisiert werden. Egal ob er dem Staat vorher bekannt war oder nicht.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
„nicht deklariert“ ist ein Zitat aus dem Artikel. Einfach mal lesen lernen.
Die Staaten werden sich das Geld auch von den Goldbesitzern holen. Die Tendenz ist da und nicht mehr aufzuhalten. Ist doch eine gute Idee oder? Deswegen sage ich immer, über Geld spricht man nicht, sondern man hat es einfach. Und über eigenes Gold spricht man schon überhaupt nicht, sondern gibt es an die nächste Generation stillschweigend weiter.
@ Columbo, die Woche genau um Mitternacht mit der Golphobie begonnen. Da bleibt bis Ende Woche viel Zeit für das lebenserfüllende Thema. Als beträchtlicher Goldbesitzer mit einer solchen Skepsis würde ein normaler Anleger das nervenaufreibende Ding verkaufen und sich besseren Anlagen zuwenden.
Es ist unverständlich, dass einer, der andern ungefragt Gesundheitstipps anbietet und sich selber damit ruiniert. Da sie immer von günstigen Nachkaufkursen schwärmen sollten sie eher ihre gehypten MSCI im Auge behalten, da könnte es bald gute Ausverkaufskurse geben. Aber aufgepasst, bei einer längeren Baisse und zu frühen Dipkäufen wären ihre ganzen Millionen weg.
Ob Gold, Immobilien oder Aktien: die Regierungen brauchen Geld. Das schlimme ist: es wird nichts nützen. Die Regierungen brauchen das Geld, weil sie unfähig sind und Probleme erzeugen. Sie werden die Probleme auch mit dem zusätzlichen Geld nur vergrößern.
Die Lösung kann nur auf politischem Wege erfolgen.
Verstehe ich nicht, die sind doch fähig Probleme zu erzeugen. sogar regelrechte Experten.
Ja @ Felx
Und da kann ich viel ruhiger schlafen, wenn meine Edelmetalle zum größten Teil außerhalb der EU liegen.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Naja @Helmut, auch außerhalb der EU brauchen Regierungen Geld.
Und wenn‘s knapp wird, schauen sie halt gerne, was ihre Bürger so besitzen und kommen dann auf „goldige“ Ideen.
Naja @Helmut, auch Regierungen außerhalb der EU brauchen Geld. Wenn‘s knapp wird schauen sie halt gerne, was ihre Bürger so besitzen und kommen auf goldige Ideen.
@Columbo
@Helmut
Es ist schon ganz schön ätzend, hier eurem persönlichen Fight beizuwohnen. Was ihr hier macht hat nicht mehr viel zu tun mit dem, wozu ein solches Forum eigentlich gedacht ist! Es erinnert etwas an die beiden Tiere die sich in der Mitte auf dem schmalen Steg begegnen und keiner mag zurückweichen. Versucht doch bitte einmal euer Ego etwas an die Leine zu nehmen! Da würde niemandem von euch ein Stein aus der Krone fallen. BITTE!
Ergänzung: Die „goldigen“ Ideen betreffen dann nicht nur das Vermögen der eigenen Bürger, sondern wahrscheinlich auch das von Ausländern auf ihrem Staatsgebiet gelagerte.
Sie werden sie jagen über den ganzen Globus :-)
Am besten ist, man hat noch ein paar offene, tief in den Fels gehende Stollen vom früheren Bitcoin-Mining. Darin kann man jetzt im Ernstfal seine „Schätze“ ohne großen Aufwand in einer Nacht-und-Nebel-Aktion und/oder getarnt als professioneller Bergmann mit Friesennerz, gelbem Plastikhelm und gelben Gummistiefeln perfekt verstecken. Ein dreifaches „Glück auf“ (!) an alle erfolgreichen Glücksritter!
Columbo
Meine Probleme möchte ich haben.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
@Helmut
„…Meine Probleme möchte ich haben…“
Wenn ich bedenke, was du hier so alles von dir erzählt hast…nein…deine Probleme möchte ich ganz sicher nicht haben.
Columbo
Gott sei Dank habe ich nicht die Probleme, die Du mir gerne andichten möchtest.
Wir haben alles was wir haben und wo wir wohnen uns selbst ausgesucht und aufgebaut.
Aber- wir haben alles seit 2019 vorbereitet, dass wir nur mit dem Reisepass und Führerschein in 2 Stunden über die Grenze sind, wo die ersten zig Unzen im Schließfach auf uns warten.
Ich hoffe aber, dass alles so weitergeht.
Wir haben für die nächten 2 Jahre noch eine Menge vor.
Zusammenfassend:
Wir hoffen, dass wir noch einige Jahre so fit sind, dass wir noch einige Jahre wohnen können.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
„…in 2 Stunden über die Grenze sind…“
Das Erste, was in einer echten Krise zugeht, sind die Grenzen. Siehe Corona.
Columbo
Gar nicht mitbekommen?
Die Grenzen waren geschlossen wegen der Corona-Hysterie.
Und die meisten Menschen haben diesen Blödsinn auch geglaubt.
Wann waren jemals in westlichen Ländern Grenzen geschlossen, die mit einem Reisepass nicht passiert werden konnten? Selbst bei den Nazis nicht.
Hast Du noch mehr so Schauergeschichten?
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut: Neid ist eine deutsche Tugend, von diesem Blickwinkel aus muß man die vielen unsachlichen Bemerkungen hier wohl betrachten. Wenn man eine Wahl getroffen hat und sich nach Jahren noch wohl dabei fühlt, perfekt, mehr geht nicht. Es geht nicht ums besser machen.
@Capablanca, warum sollte man Menschen beneiden, die nach Spanien emigrieren und dort den ganzen Tag über ihr Heimatland herziehen? Glück und Zufriedenheit schauen für mich anders aus.
Bewundern, aber nicht beneiden tue ich eher Menschen wie Lang Lang, Rainhard Fendrich, Paco de Lucia oder Reinhold Messner.
@Helmut, Tatsache ist, dass die Grenzen geschlossen wurden. Warum?
Gründe finden sich immer, berechtigt oder nicht.
Es zeigt, wie schnell Grenzen in der EU geschlossen werden können, wenn es gewollt wird.
Gestern war‘s Corona, morgen was anderes, aber es geht verdammt schnell.
Helmut, keine Sorge, im Dichten und Märchenerzählen kann dir keiner das Wasser reichen.
@ Tut nix, endlich sagts einer, der Weisskittler sollte seine Provokationen endlich aufgeben, er macht sich und seine Berufskollegen nur lächerlich und er hat Null Chance gegen den geerdeten Blaumann.
Handwerk hat goldenen Boden, Giftspritzer sind und bleiben Giftspritzer.
@Name Changer
Heute haben Sie an anderer Stelle geschrieben: „Alles hängt mit Allem zusammen“. Dabei haben Sie u.a. auf Psychologie verwiesen.
Denken Sie nicht auch, dass der „geerdete Blaumann“ mit seinen ständigen Provokationen einen mindestens ebenso großen Anteil an den Streitereien hat?
Der Leserkommentar, auf den Sie sich hier beziehen, sieht die Sache jedenfalls nicht so subjektiv-einseitig, wie Sie es interpretieren.
Doch wie immer bei Halbwahrheiten, beleuchten Sie einfach nur die eine Seite und suchen jegliche Schuld bei den Anderen. Erbärmlich, und das nicht nur wegen Ihrer herablassenden Titulierungen gegenüber @Columbo.
@ Columbo, schon wieder Falschdiagnose, Italien ist das beste Beispiel dagegen. Die Bürger sind reich und viele haben Immobilien, der Staat ist hoch verschuldet und noch keine Regierung hats hinbekommen den Bürgern mehr Geld aus der Tasche zu ziehen, nicht einmal der aller- liiiiinksten. Bei der rechtschaffenen , bürgernahen Meloni geht dies umsoweniger.
@Immerfalsch
Sie wissen aber schon, will man in Italien Anlagegold verkaufen und hat keine Kaufbelege (Beispiel Erbschaft), dass man mit 26% vom GESAMTEN Verkaufserlös besteuert wird?
Hat man Kaufbelege, zahlt man „nur“ 26% Kapitalertragssteuer.
@ Kathie, sie beschweren sich über den harten Ton gegen Columbo und die Provokationen von Helmut.
Wenn sie FMW schon länger verfolgen und objektiv wären, wüssten sie ,dass der feine Herr Doktor dem Helmut schon die schlimmsten Krankheiten per Ferndiagnose diagnostizierte. Auch die dauernden Provokationen betreffend Wohnsitz, Auswanderung und Goldbesitz sind doch eher die Kernkompetenz des Dolomiters. Dazu kommt, dass sein dämlicher Knecht, der Permanix jeden Kommentar von Helmut als Multimut- Fan mit dummen Sprüchen beantwortet.
@Name Changer
Ich beschwere mich nicht, sondern konstatiere und wäge beide Seiten ab („ebenso großer Anteil, nicht so subjektiv-einseitig“).
Gerade Sie sollten den Ball extrem flach halten, wenn es um „dämliche Knechte, Multi-Nicks und dumme Sprüche“ geht.
Zumindest Ihr Name passt perfekt: Der Dieb ruft, haltet den Dieb 😃
@ Kathie, auch sie sollten den Ball flach halten, sie haben doch eindeutig versucht die fragwürdige Statistik der Firmengründungen schönzureden, was auch nicht sehr objektiv ist. Die Skepsis der andern war mindestens nachvollziehbar.
@Name Changer, Multi-Nick, Wechselbalg, wie auch immer…
„Den Ball flach halten“ bezog sich eindeutig auf Ihre Vorwürfe und Beleidigungen, wie etwa „dämliche Knechte, Multi-Fans und dumme Sprüche“.
Jeder soll und darf seine Meinung äußern – und das auch gern mit subjektivem oder affektivem Bias – aber zumindest die Formulierung sollte respektvoll, fair und konstruktiv bleiben und nicht in Argumente ad personam oder in sinnlose Whataboutismen abdriften.
Natürlich sind Meinungen per se nicht objektiv, vor allem nicht im Auge von Menschen mit konträren Ansichten. Dennoch habe ich nie versucht, etwas „schönzureden“. Vielmehr habe ich die einseitige Fokussierung auf Betriebsaufgaben durch die Zahl der Unternehmensgründungen um weitere, relevante Aspekte ergänzt und darauf hingewiesen, dass die Zahl der Betriebsaufgaben unter dem Durchschnitt der letzten 20 Jahre liegt.
Ich habe noch nicht einmal die negative Entwicklung in Unternehmen mit veralteten, reaktionären Geschäftsmodellen infrage gestellt, die nun angesichts des globalen Wandels, neuer geopolitischer Realitäten und notwendiger Transformationen hinterherhinken.
Ab diesem Punkt war eine weitere Diskussion jedoch kaum mehr möglich.
Von Ihrer und Helmuts Seite folgten nur noch Ignorieren meiner Quellen, Vorwürfe von Milchmädchenrechnungen und Schönrednerei sowie fadenscheinige, unbelegte Annahmen. Hinzu kamen Whataboutismen zu Themen wie Migration, Sozialsystemen und Beamtenjobs.
Eswirdengmut-Fan
Der italienische Staat holt sich doch schon Steuern von den Goldbesitzern.
Da Steuern nie rückwärtig eingeführt werden können (anders als bei Sozialabgaben) rechne ich auch damit, dass es wie bei Aktien einen Stichtag geben wird, ab den beim Goldverkauf nachgewiesen werden muss, ob das Gold vor oder nach dem Stichtag gekauft wurde.
Das würde mich sowieso nicht betreffen.
Anders wäre es bei einem Lastenausgleich.
Dann müsste der Besitzer sein Gold angeben.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut, kein Staat der Welt wird dich oder mich fragen, was er tun darf oder nicht.
Ich rufe gerne noch einmal in Erinnerung: Enteignungen, egal wie man sie nennt, sind einmalige Maßnahmen. Ihr Erfolg hängt davon ab, dass es damit anders, im besten Fall besser weitergeht.
So könnte man sagen, dass der Lastenausgleich nach dem Zweiten Weltkrieg den Aufschwung der neuen Republik gefördert hat. Das faschistische Regime wurde zuvor durch eine demokratische Regierung abgelöst.
In der EU besteht derzeit aber kein Wille, die Weichen umzustellen, und das Regierungspersonal auszuwechseln. Die erfolglose Politik würde also nur etwas verlängert. Damit wäre der vollständige Kollaps sichergestellt. Die Folge wären massenhafte Kapitalflucht.
@ Columbo
Dann muss der Staat auf mich verzichten.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
„…Dann muss der Staat auf mich verzichten…“
Das wird dem Staat ziemlich Wurscht sein😀.
@ Columbo
Das hoffe ich mal.
Und es wäre ja auch gut so.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
„…Aber man sollte nie Gold in dem Land lagern in dem man seinen Wohnsitz hat oder dessen Staatsangehörigkeit man hat…“
Man sollte Gold nie so lagern, dass man keinen direkten „physischen“ Zutritt mehr hat und der Zugriff nur mehr über unbekanntes Verwaltungspersonal eines fremden Landes erfolgen kann.
Nochmals, sorry für die Wiederholung. Optimal ist, wenn das Gold zu jeder Zeit „am Mann“ bzw. „an der Frau“ getragen wird. Da muss auch, wenn man/frau mal schnell flüchten muss, nix in Eile verpackt werden.