Gold/Silber

Aktuell: Goldpreis fällt in Negativkorrelation zu Anleiherenditen

Mehrere Barren Gold

Gestern berichteten wir noch über einen Hauch von „Sicherer Hafen“, als der Goldpreis ein klein wenig ansteigen konnte im Zuge der Evergrande-Angst an den Börsen. Aber dann kam die US-Notenbank Federal Reserve gestern Abend. Kommt nichts Gravierendes mehr dazwischen, wird sie im November den Start des Tapering verkünden, also den planmäßigen Zurückfahrens der Anleihekäufe.

Durch weniger Anleihekäufe können die Renditen nicht mehr im Keller gehalten werden. Gestern Abend sah man bereits einen kleinen Anstieg der Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen von 1,30 Prozent auf 1,33 Prozent. Aktuell sehen wir, wie die Rendite von 1,33 Prozent auf 1,36 Prozent steigt. Auch die Rendite für 30 Jahre laufende US-Anleihen steigt aktuell von 1,84 Prozent auf 1,87 Prozent. Dies drückt natürlich gegen das zinslose Gold. Je mehr Rendite man für Anleihen bekommt, desto weniger eher tendiert der Goldpreis gen Süden – wobei man natürlich auch immer die Realrenditen im Auge behalten muss, also die Renditen nach Abzug der Inflation.

Der Goldpreis fällt aufgrund der steigenden Renditen in den letzten Minuten von 1.774 Dollar auf 1.752 Dollar. Im folgenden TradingView Chart, der bis gestern früh zurückreicht, sehen wir als blaue Linie den fallenden Goldpreis, und in orange als perfekte Negativkorrelation dazu die steigende US-Anleiherendite für zehnjährige Papiere.

Chart vergleicht fallenden Goldpreis mit steigenden Anleiherenditen



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2 Kommentare

  1. @Claudio Kummerfeld

    “… Je mehr Rendite man für Anleihen bekommt, desto weniger eher tendiert der Goldpreis gen Süden…”

    Das Wörtchen “weniger“ ist wohl zuviel, oder?

    1. @Columbo, 👍😀

      Ich stehe ja unter Beobachtung und darf mich nur moderat äußern.
      Orthografisches und sprachliches Gelalle darf und soll man nicht in Frage stellen..
      Die Zielgruppe versteht schon, was gemeint ist…

      Wollte auf alle Fälle dasselbe schreiben, weil ich Probleme habe, Texte zu verstehen, die falsch geschrieben, aber richtig gemeint sind.

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