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Gold/Silber

Goldpreis gedämpft durch Trump-Fake News-Rally? Die aktuelle Lage

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Gold Barren

Der Goldpreis hat es dieser Tage verdammt schwer anzusteigen. Gut sichtbar ist das beim Anstieg um gut 12 Dollar Freitag Nachmittag auf bis zu 1.466 Dollar. Heute früh fiel dieser schöne Aufwärtsmove in sich zusammen. Vor allem heute früh ging Gold nochmal 5 Dollar nach unten, als der Caixin-Einkaufsmanagerindex für China eine bessere Konjunkturlage andeutete. Was gut ist für Aktien und Öl, ist schlecht für die “Krisenwährung” Gold.

Wieder dunkle Wolken in China?

Und so fiel der Goldpreis heute wieder auf bis zu 1.454 Dollar im Tief. Aktuell notiert er bei 1.459 Dollar. Nachdem die USA letzte Woche mit Gesetzen die Protestanten in Hongkong unterstützten, hat China heute nämlich Sanktionen gegen die USA erlassen. Zwar ist das nichts Ernstes, aber die Gemengelage wird doch etwas angespannter, und der Goldpreis kann sich ein wenig freuen. Ab sofort dürfen US-Kriegsschiffe demnach nicht mehr in Hongkong Zwischenstation machen. Und es seien Strafmaßnahmen im Gange gegen US-Organisationen. Dabei könnte es sich zum Beispiel um Human Rights Watch handeln. Wie gesagt, nichts Weltbewegendes. Aber die Lage wird gerade etwas angespannter.

Goldpreis wird am Steigen gehindert

Warum kann der Goldpreis im etwas größeren Bild nicht so richtig durchstarten auf höhere Niveaus von vielleicht 1.470 oder 1.480 Dollar? Nun, der US-Dollar ist seit Wochen relativ stark, auch wenn er die letzten Minuten ein wenig schwächelt. Gleichzeitig ist die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen übers Wochenende von 1,76% auf 1,84% gestiegen. Und die US-Aktienmärkte haussieren immer weiter. Schon letzte Woche hatten wir über die Korrelation zwischen US-Aktien und Gold berichtet. Erst heute Vormittag kratzte zum Beispiel der S&P 500 mal wieder auf Allzeithoch. Auch wenn er jetzt wie der Dow etwas schwächelt, so bleiben die Aktienmärkte in den USA auf einem extrem hohen Niveau. Aktien, Renditen und US-Dollar, all das drückt gegen einen möglicherweise steigenden Goldpreis!

Einen sehr interessanten Kommentar zur Korrelation zwischen Handelskrieg, Aktien und Gold hat Egmond Haidt am Wochenende präsentiert. Donald Trump sorge mit ständigen Fake News für gute Laune, damit die US-Aktienmärkte weiter steigen könnten. Wirkliche Fortschritte in den Verhandlungen mit den Chinesen gäbe es aber nicht. Das bedeutet: Eine negative Überraschung ist jederzeit möglich, und damit auch ein plötzlich steigender Goldpreis. Hier ein kurzer Auszug aus dem Kommentar von Egmond Haidt:

Meiner Meinung nach gibt es praktisch keinerlei Fortschritte im Handelskrieg, sondern nur die alltäglichen Behauptungen – also Fake News – von US-Präsident Donald Trump und seinen Kabinettsmitgliedern, deren einziger Zweck es ist, den US-Aktienmarkt immer weiter nach oben zu treiben. An dessen Höhenflug misst Trump den angeblichen Erfolg seiner Politik.

Der Goldpreis im Verlauf der letzten zehn Tage
Der Goldpreis im Verlauf der letzten zehn Tage.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

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    BrettonWood

    2. Dezember 2019 15:04 at 15:04

    Kann man so sehen, man kann aber auch ganz ganz nüchetern Feststellen das der Gold Preis noch nie so hoch war (knapp ukter AtH in vielen Währungen) während dem viele indizes auch auf ATH stehen….

    Insofern könnte man auch sagen Gold ist verdammt stark und will einfach nicht fallen obwohl es fundamental müsste Dollar Index auf ATH, Indizes auf ATH, Bonds fast auf ATH, wer kauft da noch Gold?

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Devisen

Dax, Euro und Goldpreis nach EZB-Entscheidung und US-Daten

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Wie haben Dax, Euro und Goldpreis auf die aktuelle Entscheidung der EZB reagiert, und danach auf die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe? Schauen wir uns das mal an. Um 13:45 Uhr verkündete die EZB (hier die Details und hier die PK-Erläuterungen), dass das Notkaufprogramm für Anleihen in der Coronakrise namens “PEPP” in Höhe von bislang 750 Milliarden Euro um 600 Milliarden Euro aufgestockt wird. Das war der wichtigste Punkt der Verkündung. Um 14:30 Uhr wurden die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA veröffentlicht. Mit 1,88 Millionen lag die Zahl im Rahmen der Erwartungen (1,8).

Dax

Unterm Strich hätte der Dax kräftig weiter steigen müssen, wenn die EZB zusätzlich 600 Milliarden Euro ins System pumpt? Direkt vor der EZB-Verkündung notierte der deutsche Leitindex bei 12.415 Punkten, stieg dann ab 13:45 Uhr schnell an auf bis zu 12.558 Punkten in der Spitze, um dann auf 12.323 Punkte zu fallen. Unterm Strich notiert der Dax jetzt mit 12.451 Punkten nur minimal höher als vorher. Es könnte sein, dass die Euphorie der letzten Tage fortgesetzt wird, dass aber nach der doppelten Datenflut die ALGOS (Computerprogramme), die den Handel beherrschen, etwas verrückt gespielt haben die letzten drei Stunden?

Euro

Der Euro hätte bei noch mehr Gelddrucken in Euroland eigentlich fallen müssen? War offenkundig eine größere Stimulus-Summe am Markt erwartet worden? Denn ab 13:45 Uhr stieg der Euro gegen den US-Dollar von 1,1203 schnell auf 1,1271. Mit aktuell 1,1317 kann der Euro dieses erhöhte Niveau sogar noch ausbauen. Im größeren Bild (Kursverlauf im Chart seit dem 5. Mai) kann man sagen, dass der Euro trotz EZB-Geldschwemme seinen Aufwärtstrend fortsetzen kann. Der Dollar ist derzeit echt schwach unterwegs, auch gegen andere Währungen.

Euro vs US-Dollar seit dem 5. Mai

Goldpreis

Der Goldpreis notierte kurz vor 13:45 Uhr bei 1.709 Dollar. Aber erst dank der US-Daten konnte er bis auf 1.718 Dollar steigen, was aber keine nachhaltige Stärke war. Aktuell notiert Gold wieder bei 1.705 Dollar. Die neue Geldschwemme der EZB stärkt also (zumindest ganz aktuell) nicht das Vertrauen der Anleger in den Fluchthafen Nummer 1. Aber wir bleiben dabei, auch wenn wir keine Glaskugel haben. Man sollte Gold nicht aufgeben, und schnelle Anstiege im Goldpreis bleiben möglich, die dann wieder nachhaltiger sind als vorhin.

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Gold/Silber

Aktuell: Goldpreis fällt kräftig – aktuelle Daten sind schuld!

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Ein Barren Gold

Der Goldpreis fällt derzeit kräftig nach unten. Er hat vorhin sogar die 1.700 Dollar-Marke nach unten durchbrochen und notiert jetzt bei 1.690 Dollar. Heute Mittag besprachen wir, dass der Goldpreis sich heute Nachmittag aufgrund von zwei Konjunkturdaten bewegen könnte, und genau so kam es auch. Um 14:15 Uhr wurden die privat erhobenen ADP-Arbeitsmarktdaten für die USA deutlich besser vermeldet als erwartet (hier die Details), und zack, der Goldpreis fiel von 1.725 Dollar nach unten.

Dies sieht man gut im folgenden Chart, der den Goldpreis-Verlauf seit heute früh zeigt. Dann um 16 Uhr folgten die ISM-Daten für den US-Dienstleistungssektor, die auch etwas besser als erwartet reinkamen (hier die Details). Das brachte den Markt noch weiter zum Abrutschen. Beide Daten haben den Goldpreis gut 35 Dollar gekostet. Die Aussichten auf eine konjunkturelle Erholung nehmen zu, die Aktienmärkte steigen, und Gold braucht derzeit niemand als Hort der Sicherheit? Tja, zack, Gold fällt. Man sollte das Edelmetall aber nicht völlig aufgeben mit Sicht auf die nächsten Tage und Wochen!

Goldpreis seit heute früh

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Gold/Silber

Goldpreis fällt – was ist da los? Achtung, heute noch wichtige Daten

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Gold Barren

Der Goldpreis leidet aktuell unter einer optimistischen Grundstimmung am Kapitalmarkt. Massenunruhen in den USA, Coronakrise, Arbeitslose, alles egal. Die Zukunft wird rosig aussehen, die Aktienkurse steigen, auch die Renditen für Anleihen gehen etwas nach oben. Also, warum noch Gold halten? Diese Grundstimmung kann sich nach neuen Konjunkturdaten schnell wieder drehen, aber aktuell ist die positive Grundstimmung vereinfacht gesagt die Lage. Gestern sprachen wir noch über das Aufwärtspotenzial für Gold. Die Inhalte haben sich nicht geändert. Handelskrieg-Eskalation (möglich, aber aktuell nicht auf der Tagesordnung), schwächerer US-Dollar usw. Derzeit interessiert das nicht. Gold macht eine Pause. Der Goldpreis schaffte es bis gestern Nachmittag noch anzusteigen auf 1.745 Dollar. Aber dann kam der Absturz auf bis zu 1.721 Dollar bis 18:30 Uhr.

Euphorie blockiert Anstieg im Goldpreis

Gestern zum Start des Kassa-Handels für Aktien in New York konnte der Dow 30 gut 180 Punkte zulegen. Das war zudem Zeitpunkt wohl zu viel für die ALGOS (Computerprogramme), die dann womöglich Gold verkauften. Seitdem sieht man Schwäche im Goldpreis. Heute früh ging es weiter bergab von 1.725 auf jetzt 1.718 Dollar. Grund hierfür war ein besser als erwarteter Einkaufsmanagerindex aus China, der für die Dienstleistungen im Mai mit einem Indexstand von 55 vermeldet wurde (44,4 im April). Mit einem Wert von über 50 zeigt der Index an, dass wieder Wachstum vorhanden ist!

Achtung Konjunkturdaten

Gute Konjunkturdaten sind tendenziell eher Gift für Gold. Im Chart sehen wir seit gestern Vormittag den Goldpreis in rot-grün gegen den Dow 30 auf CFD-Basis in blau. Die Stärke anderer Assets (mehr Risikobereitschaft im Rahmen einer anhaltenden Euphorie) hält Gold derzeit zurück. Schlechte Konjunkturdaten und/oder eine technische Korrektur bei Aktien kann Gold wieder Auftrieb verleihen. Heute um 14:15 Uhr könnte es zu so einem Ereignis kommen. Stets zwei Tage vor den offiziellen staatlichen Daten werden die ADP-Arbeitsmarktdaten für den Vormonat in den USA veröffentlicht. Heute ist es soweit. Schlechter als erwartete Daten könnten Aktienhändler schockieren, und den Goldpreis pushen. Oder eben auch nicht, wenn die Daten nicht überraschen. Übrigens: Naeem Aslam von Avatrade erwähnt heute Marktspekulationen, wonach der Goldpreis durch die Decke gehen könnte, falls Donald Trump seine “diktatorischen” Züge entfalten und das Militär gegen Demonstranten und Krawallmacher einsetzen sollte.

Aber wie es bisher auch lief, könnte diese mögliche Aktion von Trump den Markt auch völlig kalt lassen. Also, es bleibt dabei. Gold pausiert. Es gibt aber gute Gründe anzunehmen, dass dies eine Art Lauerstellung ist, und bei gegebenem Anlass im Goldpreis viel möglich ist auf dem Weg nach oben. Ipek Ozkardeskaya von Swissquote ist heute der Meinung, dass das Edelmetall für den Fall eines plötzlichen Umschwungs in der globalen Risikobereitschaft auf der Lauer liege, da einige Anleger der Meinung seien, dass die aktuelle Marktrallye (in Aktien) überbewertet scheint und eine Korrektur eher früher als später bevorstehen dürfte. Wichtig: Nach den ADP-Daten um 14:15 stehen um 16 Uhr deutscher Zeit heute noch ISM-Daten in den USA an, die den Markt ebenfalls bewegen können!

Goldpreis vs Dow seit gestern früh

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