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Gold/Silber

Goldpreis – höchster Stand seit sechs Jahren!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Der Goldpreis ist heute auf den höchsten Stand seit sechs Jahren gestiegen – was die Preise immer weiter in die Höhe treibt, sind die Sorgen vor einer globalen Rezession, ausgelöst auch durch den Handelskrieg zwischen den USA und China. Vor allem die immer schlechter werdenden Wirtschafts-Daten aus Deutschland, der (ehemaligen) Wachstumslokomotive Europas, befeuern die Rally im Goldpreis – heute fiel der ZEW Index mit -44,1 geradezu ins Bodenlose.

Die Logik, warum der Goldpreis steigt, ist simpel: schwache Konjunkturdaten zwingen die Notenbanken weltweit zu Zinssenkungen oder zur Wiederaufnahme des Quantitative Easing, also dem Kauf von Anleihen. Diese Aufweichung der Geldpolitik sorgt für eine weitere Zunahme der Geldmenge, was das nicht beliebig vermehrbare Gold als Hafen attraktiver macht, zumal der Nachteil des Goldes – nämlich keine Verzinsung zu bieten – durch sinkende Zinsen immer geringer wird.

Neben den Rezessionsorgen wirken als Treiber für den Goldpreis auch die globalen Notenbanken, die zuletzt ihre Bestände an Gold deutlich ausgebaut hatten.

Ein noch besseres Investment, als Gold physisch oder als Derivat zu kaufen, waren zuletzt vor allem Aktien von Goldminen-Firmen. Und das vor dem Hintergrund, dass etwa ein Warren Buffett mit den Cash-Beständen, die der Großinvestor derzeit hält (ca. 110 Milliarden Dollar), sämtliche Goldminen aufkaufen könnte! Alleine die Marktkapitalisierung von Apple betrug kürzlich (als Apple auf Allzeithoch notierte und der Goldpreis tiefer als derzeit handelte) das achtfache aller Goldminen-Aktien.

Die Rally der Goldminen-Aktien war zuletzt spektakulär:

 

Goldpreis – schon zu viel Euphorie?

 

Entscheidend bei solchen Zahlen – die sich naturgemäß dynamisch verändern – ist die Tatsache, wie viel Geld vorhanden ist, und vor allem wie wenig davon bislang in Gold geflossen ist. Also auch noch fließen kann..

Viele Hedgefunds sind bereits long positioniert:

Die starke Long-Positionierung ist jedoch häufig ein kurzfristiger Kontraindikator – in einem größeren Zeitfenster wäre jedoch auch hier bis zu einer totalen Euphorie noch viel Platz:

 

Wichtig: Die US-Renditen

Wichtig für den Goldpreis sind auch die Renditen amerikanischer Staatsanleihen, die derzeit im Sinkflug sind. Zwar könnte hier demnächst eine Gegenbewegung anstehen, aber der Trend bleibt klar abwärtsgerichtet. Auch US-Staatsanleihen könne sich dem Sog der Negativrenditen nicht entziehen – und dürften daher den schon weitgehend negativen Renditen bei europäischen Staatsanleihen bald weiter nach unten folgen:

Und das sind gute Nachrichten für den Goldpreis – denn fallende US-Renditen bedeuten tendentiell steigende Preise für Gold..

 

Der Goldpreis profitiert von den Sorgen um eine bevorstehende Rezession

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Gold/Silber

Goldpreis: Jetzt eine gute Kaufgelegenheit? Achten Sie auf diese Kennzahl

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis ist monatelang und vor allem in den letzten Wochen kräftig angestiegen, von 1.700 Dollar im Juni auf 2.074 Dollar im absoluten Hochpunkt am 7. August. Dann kam der Rückfall. Am 12. August rutschte Gold sogar schnell runter auf 1.862 Dollar. Derzeit hat sich der Goldpreis wieder erholt und notiert bei 1.953 Dollar auf einem scheinbar stabilen Niveau. Frage: Bietet das aktuelle Kursniveau eine gute Kaufgelegenheit?

Goldpreis 120 Dollar unter dem Hoch – Kaufgelegenheit?

Immerhin notiert der Goldpreis jetzt 120 Dollar unter seinem Rekordhoch. Und die Gründe für einen möglichen weiteren Anstieg sind nicht verschwunden. Unendliche Papiergeldvermehrung durch die Notenbanken, Inflationsangst, Coronakrise, Konjunktursorgen, Staatsschulden explodieren usw. Erst vorgestern nannte ein Experte für das Edelmetall ein langfristiges Kursziel von 4.800 Dollar (hier Video-Interview anschauen).

Beim jüngsten Absturz im Goldpreis muss man sich die Gründe anschauen. Natürlich war vor allem eine gehörige Portion Markttechnik im Spiel. Der Markt war überkauft. Und nach so einem kräftigen „Durchatmen“ (Abverkauf) könnte man nun denken, dass ein neuer Anlauf auf noch höhere Kurse als 2.074 Dollar möglich ist. Aber da waren ja auch noch ein steigender US-Dollar und deutlich steigende Renditen für US-Staatsanleihen. Beides drückte zuletzt gegen den Goldpreis.

Entscheidend scheint derzeit zu sein, dass die Rendite für die zehnjährige US-Staatsanleihe noch weiter ansteigt. Je mehr Rendite hier möglich ist, desto weniger attraktiv ist Gold. Seit letztem Freitag bis heute früh ist die Rendite von 0,54 Prozent auf jetzt 0,70 Prozent gestiegen. Das ist eine spürbare Bewegung! Nimmt man die Annahme, dass die überkaufte Lage bei Gold sich bereinigt hat, und dass die US-Rendite nicht weiter ansteigt, dann könnte der Goldpreis womöglich einen neuen Anlauf über die Marke von 2.000 Dollar nehmen. Aber man behalte bitte weiter die US-Rendite und den US-Dollar (Währungskorb US Dollar Index) im Auge, ob die beiden nicht weiter ansteigen. Wichtig: Heute gibt es in den USA ab 14:30 Uhr deutscher Zeit mehrere Konjunkturdaten, die auch für den Goldpreis Bewegung bringen könnten.

Aktueller Analystenkommentar

Ipek Ozkardeskaya von Swissquote hat erst vor wenigen Minuten einen Kommentar zur aktuellen Lage bei Gold veröffentlicht. Der Goldpreis konsolidiere Gewinne in der Nähe von 1.950 Dollar. Höhere US-Renditen und ein festerer US-Dollar könnten den Appetit kurzfristig einschränken. Doch sollten der steigende Inflationsdruck in den USA und die unsichere Marktstimmung die mittelfristige Goldnachfrage intakt halten und den Goldmarkt stützen. Der positive Trend, der sich seit März aufgebaut habe, dürfte oberhalb von 1.845 Dollar, dem großen 38,2% Retracement aus März-August, anhalten.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf seit Dezember 2019
Goldpreis-Verlauf seit Dezember 2019. Man sieht gut den jüngsten Rückfall. Sind das Kaufkurse?

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Gold/Silber

Goldpreis und Silber: Nach dem Rücksetzer jetzt kaufen?

Redaktion

Veröffentlicht

am

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Der Goldpreis fiel zuletzt so stark wie seit dem Jahr 2013 nicht mehr, konnte sich dann aber wieder erholen, liegt aber gleichwohl noch deutlich unter der 2000er-Marke – und auf der anderen Seite hat auch das zuvor noch stärker abverkaufte Silber den Anstieg über die 26 Dollar-Marke wieder geschafft, was aber ebenfalls noch deutlich unter seinem Höchststand von über 29 Dollar von vor wenigen Sitzungen liegt.

Angesichts der jüngsten geopolitischen Ereignisse, wie Russlands Ankündigung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus, herrscht die Meinung vor, dass die Welt das Schlimmste der Pandemie überstanden hat. Und das wiederum macht es schwieriger, eine Fortsetzung des Aufwärtstrends sowohl beim Goldpreis als auch bei der Silber zu prognostizieren.

Darüber hinaus erholen sich die wichtigsten Volkswirtschaften der Welt rasch, und es gibt ein wachsendes Vertrauen in eine Rückkehr zur „Normalität“, wodurch sichere Häfen wie der Goldpreis weniger in den Fokus der Anleger rücken. Die beide Edelmetalle sind also im Spannungsfeld zwischen dem neuen Konjunkturoptimismus und dem latent schwächeren US-Dollar.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, geht von demnächst weiter steigenden Kursen aus und platziert Trades – welche, sehen Sie in diesem Video:

Ist die Korrektur beim Goldpreis und auch bei Silber eine gute Einstiegschance?

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Gold/Silber

Markus Krall über Nullzinsen und Gold – „Wirecard auf Crack“

Redaktion

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Bekanntlich ist Markus Krall ein Kritiker der Maßnahmen im Rahmen der Coronakrise – und ein Anhänger von Gold (als Chef des Edelmetall-Händlers Degussa kein Wunder..). Er sieht in der Nullzinspolitik einen verhängnisvollen Fehler, der die Illusion unseres Wohlstand aufrecht erhalten soll.

Aber die Möglichkeiten der Notenbanken schrumpfen zunehmend, so Markus Krall. Sie können seit der Coronakrise etwa den Goldpreis nicht mehr so stark manipulieren wie zuvor – und haben mit ihrer Poltik die Banke in eine schwere Krise gebracht (die derzeit aber durch „Bilanzverschleierung“ noch kaschiert werden – „Wirecard auf Crack“, wie Markus Krall süffisant formuliert). Mit der Abschaffung des Zinses und des Insolvenzrechts seien alle Markt-Signale ausser Kraft gesetzt, sodass wir derzeit schon in einer Planwirtschaft leben würden.

Im Grunde passiere derzeit eine gigantische Insolvenzverschleppung, deren einizge Heilung der Goldstandard sei, so der Bestseller-Autor:

Markus Krall über Nullzinsen und Gold

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