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Gold/Silber

Goldpreis in der Weihnachtshausse über 1.500 Dollar gestiegen – was ist da los?

Claudio Kummerfeld

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Gold Barren Beispielfoto

Der Goldpreis ist in der Weihnachtswoche deutlich gestiegen! Endlich, endlich ein klarer Ausbruch aus der langweiligen Seitwärtsrange, so würden es Gold-Bullen wohl formulieren. Im folgenden Chart sieht man, wie der Goldpreis in US-Dollar bis Ende letzter Woche tagelang richtig gelangweilt seitwärts verlief, immer um das Niveau von 1.475 Dollar herum. Dann mit Beginn der Weihnachtswoche erfolgte der richtige Ausbruch nach oben.

Begonnen hat der Anstieg im Goldpreis ab Montag bei Preisen um die 1.480 Dollar. Dann ging es Tag für Tag nach oben, bis heute früh das Hoch bei 1.514 Dollar erreicht wurde! Aktuell notiert Gold bei 1.511 Dollar. Was ist passiert? Letzte Woche und zuletzt diesen Montag direkt vor Heiligabend berichteten wir bereits darüber, dass die „Sicheren Häfen“ namens Gold und Schweizer Franken trotz steigender Aktienmärkte (Lust auf Risikoanlagen) auch eine robuste beziehungsweise steigenden Tendenz aufweisen. Und das, obwohl diese beiden „Sicheren Häfen“ in solchen Zeiten doch eher fallen sollten.

Goldpreis steigt deutlich in Weihnachtswoche

Und was ist seit Montag passiert, dass Gold so stark ansteigt? Nun, seit zwei Tagen fällt der Dollar Index spürbar von über 97,25 auf aktuell 96,89 Indexpunkte. Das hilft zwar, erklärt dennoch nicht diesen mehr als deutlich Anstieg im Goldpreis seit Montag! Natürlich muss man bedenken, dass der Markt den Anstieg in dieser Woche mit sehr geringen Umsätzen hingelegt hat. Aber er hat es getan. Mehr als erstaunlich: Das merkwürdige Verhältnis zwischen Aktienmärkten und Gold der letzten Tage hat sich diese Woche fortgesetzt. Seit letztem Freitag ist der Dow 30 unterm Strich bis jetzt um weitere 170 Punkte gestiegen, und Gold fällt nicht. Nein, der Goldpreis steigt sogar, und zwar um fast 40 Dollar im selben Zeitraum!

Also, warum steigt der Goldpreis diese Woche? investing.com zitiert jüngst einen Analysten von Zaner Metals LLC mit einer Analyse über Gold. Die Höhe der Seitwärtskonsolidierung im November und Dezember lege eine Rallye des Goldpreises auf 1.525 US-Dollar nahe. Der Weg nach oben werde dann aber steiniger. Denn die 1.525 US-Dollar-Marke stelle eine Schlüsselhürde dar, die das gelbe Metall nicht so einfach überspringen dürfte, so die Worte des Analysten.

Allgemein könnte man, so möchten wir es mal sagen, ergänzend formulieren: Jetzt unmittelbar vor Jahresende könnten Spekulanten sich mit Gold positionieren für eine mögliche größere Kaufwelle, wenn der breite Markt im Januar aus den Weihnachts- und Neujahresferien zurückkommt? Wird dann vielen Anlegern bewusst, dass das Zinsumfeld auch in 2020 weiter zementiert auf Null bleibt? Dazu noch die Fed, die die Zinsen mehrmals gesenkt hat und den Bankenmarkt mit Geld flutet? Viele Anleger könnten also dieser Tage vorausschauend Gold kaufen, weil sie annehmen, dass die Masse der Anleger ab Januar auch noch einsteigt? Merkwürdig bleibt aber weiterhin der parallel steigende Aktienmarkt. Klettert er Anfang Januar weiter, könnte es kurzfristig zu einem einbrechenden Goldpreis kommen? Eine gute Frage.

Goldpreis seit Ende November

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  1. Pingback: Gold Christmas price rose over $ 1,500 | En24 News

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Gold/Silber

Goldpreis – jetzt aufwachen!

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Ein Stapel Barren aus Gold

Nachdem Markus Fugmann im Marktgeflüster am Freitag auf die Schwäche im Goldpreis eingegangen ist, möchte ich die Edelmetalle aus charttechnischer Sicht unter die Lupe nehmen.

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Goldpreis – der Trend ist intakt, kurzfristige Schwäche nutzen

Im langfristigen Chartbild befindet sich der Goldpreis weiterhin im Aufwärtstrend. Die wichtigsten Unterstützungen liegen zwischen 1.670 bis 1.800 USD. Denn solange sich der Goldpreis über diesem Niveau aufhält, können wir weiterhin von einem langfristig starken Markt sprechen. Erst bei Kursen unter diesem Auffangniveau trübt sich meine bislang bullische Stimmung ein. Denn je tiefer der Goldpreis fällt, desto geringer die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Trendfortsetzung mit neuen Höchstständen.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf mit Charttechnik

Entsprechend gilt es jetzt auf Zeichen einer Bodenbildung zu achten. Für eine langfristige Positionierung ist ein gestaffelter Einstieg im aktuell angelaufenen Unterstützungsniveau sehr interessant.

Silberpreis steuert wichtige Unterstützung an

Im Silberpreis wurde das letzte Verlaufstief vom 24. September 2020 bislang nicht unterschritten. Die Chancen stehen aktuell auch gar nicht so schlecht, dass diese Unterstützung auch der aktuellen Verkaufswelle standhält. Denn aus technischer Sicht dürften die aktuellen Verkäufer zwischen 19,00 und 22,00 USD auf eine Wand an Kauforders treffen. Seit 2014 hat sich der Silberpreis an diesem Niveau den Kopf gestoßen. Nach dem Ausbruch im Juli, ist dieser alte Widerstand zu einer sehr markanten Unterstützung geworden.

Chart zeigt Silberpreis-Verlauf

Minenaktien – der Hebel zum Goldpreis

Schauen Sie sich auch das Video an und erfahren, welche Minenaktien aktuell einen näheren Blick wert sind!

Mario Steinrücken ist Daytrader. Er hat sich auf das Orderflow Trading im E-Mini S&P 500 Futures (ES), Nasdaq 100 Futures (NQ) und Dow Jones Futures (YM) spezialisiert. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Später arbeitete er zusammen mit Dirk Müller an der Frankfurter Börse im Aktienhandel. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapiereigenhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für Trading versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.

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Bitcoin

Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Gold/Silber

Rüdiger Born über den aktuellen Gold-Absturz – wie tief geht es noch runter?

Rüdiger Born

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Gold im Crash! Aktuell geht der Kurs durch alle Unterstützungen: zunächst die 1850er Marke aus dem September, nun auch die 1800 der letzten Tage. Und das auch noch beschleunigt! Gibt es kein Halten mehr? Auf was man sich einstellen muss und wie man als Marktteilnehmer hier möglichst frühzeitig den nächsten Schritt erkennen kann, zeige ich in diesem Beitrag.

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