Der Goldpreis steuert auf den größten Wochenverlust seit sechs Jahren zu, während der Krieg im Nahen Osten die Energiepreise treibt und Zinssenkungserwartungen dämpft. Steigende Inflationserwartungen verändern die Marktstimmung spürbar. Im Fokus stehen Notenbanken wie die US-Fed. Die Folge: Anleger ziehen Kapital ab und Gold verliert an Attraktivität.
Goldpreis vor stärkstem Wochenverlust seit 2020
Gold steuert auf den größten Wochenverlust seit sechs Jahren zu, da der Nahostkrieg die Energiepreise antreibt, Inflationsrisiken verschärft und die Erwartungen an Zinssenkungen dämpft.
Das Edelmetall erholte sich am Freitag vom Einbruch auf 4.502 Dollar, nachdem ein hawkishes Fed-Signal und stark steigende Anleiherenditen den Goldpreis belastet hatten. Der Kurs notierte bei 4.640 US-Dollar je Unze und lag damit auf Wochensicht fast 8 % im Minus – der stärkste Rückgang seit März 2020. Wie Bloomberg berichtet, schürt der deutliche Anstieg bei Rohöl, Erdgas und Treibstoffen infolge des Konflikts neue Inflationssorgen und senkt die Wahrscheinlichkeit von weiteren Zinssenkungen durch die Fed. Das belastet Gold, da es keine laufenden Erträge abwirft.
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Das Edelmetall – traditionell als sicherer Hafen angesehen – ist seit den Angriffen der USA und Israels auf den Iran im vergangenen Monat jede Woche gefallen. Der Rückgang des Goldpreises erfolgte parallel zu steigenden Renditen von US-Staatsanleihen und einem stärkeren US-Dollar. Gleichzeitig verkauften Investoren Gold, um Verluste in anderen Anlageklassen auszugleichen, während börsengehandelte Gold-ETFs Abflüsse verzeichneten. Zudem befindet sich das Edelmetall in einer saisonal schwachen Phase, in der Gold statistisch eher zur Schwäche neigt.

Volatilität belastet Anleger
„Nicht in die Schwäche kaufen – die Volatilität ist viel zu hoch“, sagte Robert Gottlieb, ehemaliger Edelmetallhändler bei JPMorgan und heute unabhängiger Marktkommentator. „Solange die Schwankungen nicht nachlassen und sich die Preise nicht stabilisieren“, könne weiterer Verkaufsdruck entstehen, ergänzte er.
Die US-Notenbank Fed trat zur Wochenmitte zusammen, um ihre Geldpolitik zu bewerten, und ließ die Zinsen wie erwartet unverändert. Fed-Chef Jerome Powell betonte, dass eine Fortsetzung der Lockerung erst dann möglich sei, wenn Fortschritte bei der Inflationsbekämpfung sichtbar werden.
Die Entwicklung des Goldpreises seit Ausbruch des Iran-Kriegs erinnert an den Rückgang im Jahr 2022, als der russische Angriff auf die Ukraine einen Energieschock auslöste, der sich durch die globalen Märkte zog. In diesem Jahr verzeichnete der Goldpreis bis Oktober eine siebenmonatige Verlustserie – die längste in der Geschichte.
Trotz des jüngsten Rückgangs liegt Gold seit Jahresbeginn weiterhin rund 8 % im Plus. Ende Januar erreichte der Preis noch ein Rekordhoch knapp unter 5.600 US-Dollar je Unze, gestützt durch starke Investorennachfrage, Käufe von Zentralbanken und Sorgen über mögliche Eingriffe in die Unabhängigkeit der Fed durch US-Präsident Donald Trump.
Der Goldpreis notierte um 8:14 Uhr in London 0,9% höher bei 4.681,85 US-Dollar je Unze, nachdem es am Donnerstag eine siebentägige Verlustserie – die längste seit Oktober 2023 – beendet hatte. Silber lag 0,6 % tiefer bei 71,66 Dollar je Unze und liegt in dieser Woche rund 9 % im Minus. Auch Palladium und Platin steuern auf Wochenverluste zu.
FMW/Bloomberg
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Wie oft habe ich hier geschrieben:
Erwartet nicht zuviel von Gold.
In Euro: 50 % Kurssteigerung in dem letzten 365 Tagen.
In den noch nichteinmal ersten 3 Monaten des Jahres etwa 10 %.
Soll das so weitergehen?
10 % im Jahr wären doch schon toll.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Was hoch steigt, kann tief fallen.
Silber jetzt im Jahresminus. Das ist Geld verbrennen.
In Zeiten, wo der Ölpreis mit geopolitischen Risiken konfrontiert wird, wird der Rohstoff Edelmetall Gold nicht entsprechend als sicherer Hafen angesehen.
Columbo
Das ist tatsächlich der Vorteil vom MSCI.
Wenn er nur 16 % innerhalb eines Jahres steigt, ist ja nicht viel Luft nach unten um alles wieder zu verbrennen.
Damit kann man dann schnell Geld verbrennen.
Wie mit dem DAX.
Mal gerade verdreifacht in 26 Jahren und dann noch die Inflation und Steuern.
Das ist Geld verbrennen.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut, Aktien erwirtschafteten langfristig im Vergleich zu Gold einen vielfach höheren Ertrag.
Das ist Fakt, das ist belegt.
Und noch etwas: Du hast hier mehrmals geschrieben, du verstündest nichts von Aktien.
Warum redest du dann von etwas, von dem du laut eigener Aussage nichts verstehst?
Columbo
Ich verstehe nicht genug von Aktien*, um in Aktien mein Geld zu investieren.
Das der DAX sich mal gerade (einschließlich Dividenden) seit dem Jahre 2000 im Kurs verdreifacht hat, ist ganz einfach am Kursverlauf abzulesen.
Und der DAX besteht aus den 40 besten deutschen Industriebetrueben..
Wenn Gold sich so im Preis entwickelt hätte, dann würde die Unze Gold heute bei nur etwa 850 Euro stehen.
Aber Du meinst ja, Aktien bringen immer mehr Kapitalertrag.
Natürlichn gibt es auch Aktien oder Anlagen die mehr Ertrag bringen.
Das sind dann die Aktien in die hier immer dieselben Leute investiert sind, wie Permanix.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Burnoutmut-Fan
Träum weiter.
In den letzten 12 Monaten 113 % Kapitalertrag bei Silber.
Und das legal steuerfrei.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Silberpreis
Januar 71.5
Aktuell 68 (unter Jahresanfang)
Und fast 50% Rückgang in den letzten 3 Monaten. Ist nicht so toll mit Silber dieses Jahr. Ich bin bei ca 110 da oben ausgestiegen und Short gegangen. Ein Traum! Aber nach dem Monstercrash wird es bald wieder interessant einzusteigen. Ansonsten bin ich für eine breite Streuung des Vermögens und habe damit sehr gute Erfahrung gemacht.
@ Silberbasher, Anfänger wissen immer noch nicht,dass nach extremen Anstiegen immer Korrekturen folgen. Sie sollten sich jetzt eher um die gehypten Aktien kümmern, am Montag ist nämlich grosser „MARGIN- CALL- DAY
Wechselbalg, hat ganz schön geknallt, aber nach oben 😂
„…Anfänger wissen immer noch nicht,dass nach extremen Anstiegen immer Korrekturen folgen…“
Wechselbalg, tut mir leid, dass du ganz da oben eingekauft hast. Aber damit musst du jetzt leben.
@ Multimut, wir wissen schon dass sie immer die Tief- und Hochpunkte erwischen nur wollen sie es nie beweisen.
Wechselbalg, im Zeitalter von Fake, benötigt man doch keine Beweise.
Silberbalg-Fan
Ja, so ist es.
Der Silberpreis ist aktuell in den letzten 365 Tagen in Dollar um 106 % gestiegen.
In den letzten 3 Jahren um 195 %.
Dieser aktuelle Rücksetzer ist für Silber völlig normal.
Um das richtig darzustellen, wären einige Seiten notwendig.
Nur kurz:
Silber ist seit vielen Jahren im Förderdefizit.
Die oberidischen Bestände werden immer knapper.
Und – was immer knapper wird, wird immer teurer.
Bei dem extrem manipulierten Silberpreis gibt es natürlich große Schwankungen.
Aber das ist für einen physischen Horter unwichtig.
Zu Gold:
Es ist noch nicht 2 1/2 Jahre her, da stand Gold auf 2.000 Dollar, und alle rechneten mit einem Rücksetzer.
Dann vor 12 Monaten ging Gold ohne Rücksetzer über 3.000 Dollar.
Vor etwa 5 Monaten über 4.000 Dollar mit einem kleinen Rücksetzer.
Und nun bei über 5.000 Dollar mit einem größeren Rücksetzer.
Aktuell etwa auf dem Stand vom Jahresanfang.
Was ist also großartig passiert?
Der Goldpreis hat in den letzten etwa 3 Jahren einen fulminanten Preisanstieg hingelegt.
Ein Rücksetzer war mehr als überfällig.
Außerdem müssen nun gehebelte Aktien vor der Zwangsliquidation gerettet werden, was durch den Verkauf von Papiergold geschieht.
Dabei werden auch noch einige Stops gerissen, und es geht weiter nach unten.
Für den Papiergoldbesitzer keine schöne Sache.
Für den physischen Horter hätten das nur eine Auswirkung, wenn gerade Unzen verkauft werden müssten, um z. B. seine Rente aufzubessern.
In den letzten etwa 3 Jahren gab es aktuell einen Kursanstieg um etwa 125%.
Das ist für Gold gigantisch.
Über die letzten 55 Jahre gerechnet waren es im Schnitt etwa 10 % pro Jahr.
Was ist also passiert?
Für den physischen Horter NICHTS.
Es sind immer noch dieselben Unzen vorhanden, die 125 % teurer sind als vor 3 Jahren.
Aber wie Du schreibst:
Das ist für einige Leute schwer zu begreifen.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
@Helmut, du gibst dir sehr viel Mühe für Dinge, die jeder selbst im Chart ablesen kann, wenn es ihn interessiert. Ich hatte lediglich auf den außergewöhnlichen Rücksetzer/Crash von Silber hingewiesen, der in den letzten drei Monaten stattgefunden hat und dass ich im Vergleich dazu mit meiner eigenen Strategie sehr glücklich bin, nämlich mein Vermögen breitgestreut zu verteilen.
„…Das ist für Gold gigantisch…“
Richtig, für Gold ist das gigantisch, für Aktien ist das normal🤣.
Hallo @ Silbercrashmut-Fan
Das macht doch nichts.
Ich investiere nicht in Aktien.
Ich lege meine Edelmetalle ins Schließfach und da hat sich Silber im letzten Jahr etwa um 133 % „vermehrt“.
Und das steuerfrei.
Mal sehen, wo es Ende 2026 steht.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Mal sehen, mal sehen…
Was ist denn nun passiert?
Gold ist im letzten Jahr in Euro um 47,5 % gestiegen und in Dollar 66,5 %
In 2026 ist Gold etwas mehr als im Schnitt der letzten 55 Jahre bisher gestiegen.
Nämlich aktuell um 3,66 % in Euro und 2,6 % in Dollar.
Und das in nicht einmal 3 Monaten.
Könnte es besser laufen?
Verlangt von Gold nicht zuviel.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
„Könnte es besser laufen?“
Ja, natürlich, aber nur ohne Gold..
Genau @ Malsehenmut-Fan
Wir werden sehen was die Edelmetalle nach dem 27 März machen und wir werden sehen, wie die Preise am Ende des Jahres sein werden.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Naja, mal sehen, mal sehen…
Columbo
Gold ist gigantisch.
47,6 % in den letzten 365 Tagen.
Der MSCI in 365 Tagen nur 14 %.
Und davon auch noch Steuern zahlen.
Aber wenn Du damit zufrieden bist und lieber träumst.
Aber mache Dich doch nicht mit solchen Behauptungen lächerlich.
Oder bist Du wie Permanix?
Immer in den Aktien investiert, die sich im Nachhinein als “ Renner“ herausgestellt haben?
Viele Grüße aus Andalusien Helmut