Folgen Sie uns

Gold/Silber

Goldpreis kurzfristig vor Absturz dank Handelsdeal?

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Gold Barren

Der Goldpreis (Verlauf in US-Dollar im folgenden Chart seit dem 4. November) befindet sich seit Tagen in einer Art Konsolidierungsphase. Gold ist der „Sichere Hafen“ Nummer eins, noch vor dem Schweizer Franken, wenn es darum geht zu fliehen, wenn die Lage am Markt unsicherer wird. Deswegen pendelt der Goldpreis seit einiger Zeit relativ unklar hin und her, weil die Nachrichtenlage im Handelskrieg seit Tagen hin und her pendelt. Mal gute Nachrichten, mal schlechte Nachrichten.

Verlauf im Goldpreis seit dem 4. November

Goldpreis Gefangener im Handelskrieg

Glaubt man nach den jüngsten Nachrichten der letzten zwei Tage, dass ein Deal zwischen China und den USA zur Beilegung des Handelskriegs (Phase 1 Deal) kurz bevorstehen soll? Soll man den guten Nachrichten diesmal wirklich glauben? Lässt man sich auf dieses Szenario ein, könnten die Aktienmärkte kräftig steigen, und Gold (aktuell 1.469 Dollar) als Fluchthafen reflexartig an Attraktivität verlieren. Die Anleger suchen dann wieder riskantere Geldanlagen, und der Goldpreis könnte zügig fallen. Bis auf welche Niveaus? Das ist praktisch unmöglich vorherzusagen, da die Charttechnik bei solchen extrem wichtigen News keine Rolle spielt. Der Verkaufsdruck entscheidet dann, wie schnell und wie tief der Goldpreis fällt.

Laut aktuellem Bericht auf investing.com glaubt zum Beispiel Daniel Pavilonis, Senior Market Strategist bei RJO Futures, dass es womöglich einen „Washout“ im Gold geben könnte. Der Goldpreis könne bei der 200-Tage-Linie bei 1.400 Dollar landen. Dort gäbe es dann wohl eine Unterstützung. Aber der Analyst glaubt auch, dass der Goldpreis am Ende freilich weiter steigen werde.

US-Dollar im Auge behalten?

David Iusow von DailyFX wirft in Sachen Entwicklung bei Gold einen Blick auf den US-Dollar. Seiner Meinung nach könnte sich der Goldpreis stabil über der wichtigen Unterstützungsmarke bei 1.450 Dollar halten, wenn der US-Dollar Index weiter abwertet. Der langfristige Trend im US-Dollar sei allerdings noch intakt. Sieht er Aufwärtspotenzial im Goldpreis? Zitat:

Nach oben hin dürften unverändert die Kurszonen bei 1.500-1.520 als wichtige Widerstände fungieren. Wer kurzfristig unterwegs ist, könnte eventuell die Zone bei 1,485 USD im Blick behalten. Kurse darüber würden einen Ausbruch über die kurzfristigen gleitenden Durchschnitte signalisieren und einen Anstieg in Richtung der oberen Korrekturbegrenzung.

Wir meinen: Der Wind im Handelskrieg kann sich jederzeit schnell drehen, und der Goldpreis auch wieder völlig überraschend kräftig ansteigen. Ebenfalls sollte Gold steigen, wenn die Lage in Hongkong weiter eskaliert. Aber ganz kurzfristig, sollte die positive Stimmung in Sachen Handelsdeal anhalten, wirkt Gold labil. Im folgenden Chart sieht man den Verlauf im Goldpreis in US-Dollar in den letzten 12 Monaten.

Lesen Sie beim Klick an dieser Stelle auch unsere gestrige interessante Analyse mit dem Titel Goldpreis bleibt im Schatten von Palladium.

Goldpreis Verlauf in den letzten 12 Monaten

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Gold/Silber

Goldpreis fällt weiter – Daten helfen nicht – Experte erläutert aktuelle Lage

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Ein Barren Gold

Der Goldpreis ist in den letzten 24 Stunden von 1.887 Dollar auf aktuell 1.854 Dollar weiter gefallen. Auch wenn die Abwärtstendenz sich verlangsamt hat. Aktuell spricht nicht viel dafür, dass sich die Situation ändert. Aktuelle Daten und der Kurs der US-Währung werden in diesem Artikel thematisiert, wie auch eine ganz frische Expertenmeinung.

Goldpreis fällt weiter – aktuelle Daten im Fokus

Heute um 10 Uhr wurde das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer veröffentlicht, der ifo-Geschäftsklimaindex. Die Details waren etwas schwächer als erwartet, aber unterm Strich ergab sich kein Einfluss auf den Goldpreis. Dann vorhin um 14:30 Uhr wurden in den USA die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht. Sie fielen etwas höher aus als erwartet (hier die Details). Eigentlich leicht negativ für die US-Konjunktur, lässt sich der Dollar-Index davon aber nicht beeindrucken in den ersten Minuten nach der Veröffentlichung.

Notierte der Dollar-Index (Währungskorb des Greenback gegen andere Hauptwährungen) um 14:29 Uhr noch bei 94,51 Indexpunkten, so sind es jetzt 94,60 Punkte. Der Goldpreis notierte vor den Zahlen bei 1.857 Dollar, und jetzt bei 1.853 Dollar. Die Tendenz ist weiter südwärts gerichtet, und das heutige Tief bei 1.848 Dollar ist nicht mehr weit entfernt. Schauen wir uns im großen Bild die Bewegung des US-Dollar an, der seit einigen Tagen deutlich ansteigt, weswegen der Goldpreis deutlich fällt, und offenbar auch weiter under Druck steht. Der globale Run auf den Greenback als den vermeintlich „Sicheren Hafen“ hält aktuell an. Und der eigentlich auch „Sichere Hafen“ namens Gold fällt in diesem speziellen Risk Off-Trade (in dem der Dollar profitiert), zusammen mit den Aktienkursen nach unten.

Experte bespricht Gründe für Absturz im Goldpreis

Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person, hier geht es zu seinem YouTube-Channel) hat vor wenigen Minuten ein Video veröffentlicht, in dem der aktuelle Absturz im Goldpreis besprochen wird. Auch thematisiert er die Gründe für den Absturz, als da wären die Dollar-Stärke, die zuletzt nicht weiter fallenden Realrenditen für Anleihen, sowie das derzeitige Risk Off-Szenario am Aktienmarkt.

Im folgenden Chart sehen wir seit dem 18. September den steigenden US-Dollar gegen den fallenden Goldpreis.

Chart zeigt steigenden US-Dollar gegen fallenden Goldpreis

weiterlesen

Finanznews

Aktienmärkte: Abverkauf bei Gold als Vorbote? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Vergleicht man die Entwicklung der Aktienmärkte (anhand des Leitindex S&P 500) mit Gold, so fällt auf, dass das gelbe Edelmetall seit dem Sommer diesen Jahres eine Art Vorläufer-Funktion hat: es stieg vor den Aktienmärkten dynamisch an und erreicht ein neues Allzeithoch, dann folgte bei Gold ein Abverkauf – bevor schließlich die Aktienmärkte unter Druck kamen. Nun erneut Schwäche bei Gold – folgen nun die Aktienmärkte? Der Schlüssel ist hier der stärker werdende Dollar, das Vehikel für Risiko-Aversion schlechthin. Nach einem starken Start geht es an der Walll Street Richtung Süden – wie so oft steigen vorbörslich die US-Futures, zur Kassa-Zeit wird es dann aber schwieriger..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Gold/Silber

Rüdiger Born: Gold und Nasdaq im Fokus

Rüdiger Born

Veröffentlicht

am

Gold und Nasdaq schaue ich mir im folgenden Video genauer an. Wie ist die aktuelle Lage, und welche Tradingchancen gibt es? Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen