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Goldpreis: Nachhaltiger Abverkauf?

Die heutige Goldpreis Prognose offenbart die vielfältigen Gründe des starken Drucks, den die Goldpreisentwicklung aktuell visualisiert. Negative Korrelationen zum USD-Index und den weltweit sehr starken Aktienindizes, lassen den Bullen kaum Luft zum atmen..

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Eine Analyse von forexhome.de

Die heutige Goldpreis Prognose offenbart die vielfältigen Gründe des starken Drucks, den die Goldpreisentwicklung aktuell visualisiert. Negative Korrelationen zum USD-Index und den weltweit sehr starken Aktienindizes, lassen den Bullen kaum Luft zum atmen.

Doch wird sich diese Situation auch langfristig aufrechterhalten lassen? Könnte vielleicht eine dieser Komponenten den Goldpreis temporär entlasten? Wie lässt es sich an der aktuellen Goldpreisentwicklung möglicherweise partizipieren? Die Beantwortung dieser vielen Fragen kann nur auf Basis einer umfassenden Analyse ermöglicht werden.
Befreiungsschlag vertagt?

Ich hatte bereits vor den Problemen rund um das Ausbruchshoch bei rund 1351 USD, in Kombination mit dem 61.8er Fibonacci Expansion Level im Monatschart gewarnt. Letzten Monaten scheiterten die Bullen erneut ziemlich deutlich, was die aktuelle Korrektur begünstigt.


(Alle Charts durch Anklicken vergrößern!)

Nichts desto trotz rechne ich langfristig mit deutlichen Kursgewinnen in Richtung 1455 USD, was dem vermeintlichen primären Kursziel der abwärtsgerichteten Flagge, dem 55er Fibonacci Retracement der letzten großen Talfahrt sowie dem 100.0er Fibonacci Expansion Level entspricht. Für solch eine Entwicklung benötigen wir jedoch andere Voraussetzungen, als wir sie aktuell vorfinden. Bspw. schwache Indizes, gewissermaßen eine Baisse, oder einen weiterhin deutlich fallenden USD-Index. Ggf. eine Kombination aus beidem.

Goldpreis offenbart Erschöpfungszustand

Der sehr dynamische bullishe Ausbruch aus der abwärtsgerichteten Flagge im Wochenchart nahm ein jähes Ende, als der horizontale Widerstandsbereich (Monatschart) bei rund 1350.90 USD erreicht wurde sowie eine deutliche Überreizung am Upper Bollinger Band festgestellt werden konnte. Zum allem Überfluss sahen wir auch noch ein Erschöpfungs-Gap am vermeintlich primären Kursziel der besagten Flagge. Die deutlichen Kursverluste sind keine Überraschung.

Ich bin sehr gespannt, ob die derzeitige Kombination aus Ausbruchsniveau der Flagge und 30er Fibonacci Retracements eine Wiederaufnahme des Aufwärtstrends begünstigt und der Goldpreis wieder deutlich anziehen kann. Im Fokus steht dabei das mutmaßlich sekundäre Kursziel bei ca. 1366.50 USD. Im Zuge einer weiteren Korrektur spielen für mich folgende Kursniveaus eine tragende Rolle: Das Ausbruchsniveau aus dem Monatschart bei rund 1235.70 USD, in Kombination mit den 50er Retracements, und der augenscheinlich nächste horizontale Unterstützungsbereich bei ca. 1212 USD, in Kombination mit dem 61.8er Retracement.

Wenigstens temporäre Stabilisierung? Durchaus möglich

Laut dem Wochenchart besteht also die Möglichkeit auf eine Wiederaufnahme des Aufwärtstrends. Wir wollen im Augenblick nicht so weit denken, sondern eine evtl. temporäre Erholung thematisieren. Dabei beachten wir das scheinbare Ausbruchsniveau der steil aufwärtsgerichteten Flagge bei rund 1321 USD sowie das dort befindliche offene Gap.

Beides befindet sich auf Höhe des 61.8er Fibonacci Retracements der letzten Talfahrt. Nicht schlecht. Das deutliche Überschreiten der 30er Retracements ebenfalls. Solche Retracements sind jedoch nicht in Stein gemeißelt. Die eine oder andere Veränderung durchaus wahrscheinlich. Bspw. hat sich der Kurs nicht beim Formationsinternen Support bei ca. 1271.15 USD stabilisieren können. Das Formationstief bei rund 1257.50 USD erscheint mir viel solider. Eine Veränderung der Retracements wäre selbst in solch einem Fall kaum wahrnehmbar. Die Gründe für eine weitere Korrektur lassen sich im USD-Index und im H4-Chart des Goldpreises finden. Das schauen wir uns gleich etwas genauer an.


Berg- und Talfahrt voraus

Im negativ korrelierenden USD-Index warten wir eigentlich noch auf den Retest eines möglichen bullishen Fehlausbruchs bei ca. 93.735 USD und einer anschließenden Korrektur, zum Zwecke eines Retest der abwärtsgerichteten Flagge sowie eines Gap Close, bis ca. 91.950 USD.

Der jüngste bearishe Fehlausbruch bei rund 92.895 USD sowie der anschließende erfolgreiche Retest könnten den Kurs jedoch auch über eben genannte Barriere hüpfen lassen. Vor allem deshalb sollten temporäre Stabilisierungen des Goldpreises nicht überbewertet werden.

Weitere Kurssteigerungen könnten den Goldpreis also weiterhin unter Druck setzen. Geklärt ist die Sache jedoch noch nicht. Für den Moment sieht es so aus, als soll die abwärtsgerichtete Flagge im H4-Chart noch einmal getestet werden, bevor es zum besagten Widerstand im Daily-Chart geht.

Also erst eine kleine Erholung im Gold und dann weitere Abverkäufe, bevor es etwas nachhaltiger aufwärts geht? Etwas kompliziert, aber gut möglich.

Goldpreis Prognose aktuell: Kurzfristige Entwicklungen

Im H4-Chart kam es nach der Auflösung der Broadening Bottom Formation zügig zum Erreichen des entsprechenden Kursziels bei rund 1304 USD. Eigentlich wollten wir uns in meinem Signaldienst im Zuge einer Korrektur respektive Retest noch einmal einkaufen, doch der Retest bei ca. 1281.21 USD misslang und das Setup wurde verworfen. Mehr Infos hier: https://www.forexhome.de/handelssignale-forex-signaldienst-abonnieren/

Da wir uns nun wieder unterhalb des H4 233er EMA und der Trendwechsel EMAs 55 & 89 befinden, erscheint mir eine erneute nachhaltige Erholung sehr fraglich zu sein. Dafür würden wir ganz andere Signale benötigen. Was ich aber definitiv sehe, ist eine aufwärtsgerichtete Flagge, deren wichtiges sekundäres Kursziel ziemlich exakt auf den Unterstützungsbereich im Tageschart bei rund 1257.50 USD fallen könnte. De facto jenes Kursniveau, welches wir im Tageschart als möglichen Stabilisierungspunkt und Formationstief definiert hatten.

Einer kurzfristigen Kurssteigerung bis rund 1290 USD sehe ich also durchaus optimistisch entgegen. Vorwiegend jedoch im Rahmen einer bearishen Positionierungsmöglichkeit.

Hier der Autor mit seiner Gold-Analyse im Video:

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Rüdiger Born: Positionieren kurz vor dem Wochenende? Und wohin mit Gold?

Rüdiger Born

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Soll man so kurz vor dem Wochenende noch neue Positionen aufbauen? Dazu will ich mich im folgenden Video äußern in Sachen Indizes, Gold und Silber. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

„Kaffeesatzleserei“, „Hokuspokus“, „alles Zufall“… viele Akteure an den Finanzmärkten haben eine völlig falsche Vorstellung von der Charttechnik und verzweifeln, sollte es gute technische Argumente für beide Richtungen geben. Das Problem: es wird nicht unterschieden zwischen Analysten, die eine Meinung vertreten und Händlern, die den Markt handeln. Wie ein Händler zu sinnvollen Entscheidungen kommt, zeigt der folgende Beitrag am Beispiel des Gold-Charts.

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Gold, Silber, Aktienmarkt, Dollar: Was die Aussagen der Fed bedeuten

Redaktion

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Am gestrigen Donnerstag gab es einige eher unerwartete Bewegungen auf dem Aktienmarkt, da die Federal Reserve versprach, die niedrigen Zinssätze in den kommenden Jahren beizubehalten: Infolgedessen stürzten sowohl Gold als auch Silber ab, während der Dollar stieg aufgrund des optimistischen Ausblicks der Fed auf eine weitere wirtschaftliche Erholung.

Insbesondere Gold kam unter Druck, die Preise fielen um etwa 1% – und das obwohl die US-Notenbank praktisch eine Nullzins-Garantie bis ins Jahr 2023 gegeben hatte. Einer der Gründe für den Fall des gelben Edelmetalls scheint die nach wie vor hohe Long-Positionierung in Gold zu sein, wie die COT-Daten zeigen.

Aber auch die Aktienmärkte gaben nach, der Dow Jones verlor mehr als 250 Punkte nach, andere Indizes wie der S&P 500, vor allem aber der Nasdaq 100 waren in ähnlicher Weise betroffen.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, analysiert die Ausgangslage für den US-Dollar (anhand des Dollar-Index), für den Goldpreis, für Silber – aber auch für die US-Aktienmärkte. Er geht davon aus, dass die übergeordneten Trends in diesen Märkten weiter intakt sind – und definiert in diesem Video Einstiegsmarken für Käufe:

 

Gold kam nach der Sitzung der Fed unter Druck

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Goldpreis steigt – Luft nach oben? US-Dollar wieder klar zurückgefallen

Claudio Kummerfeld

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Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis steigt wieder und hat möglicherweise wieder mehr Luft nach oben. Nach dem gestrigen Tief bei 1.933 Dollar notiert Gold aktuell wieder bei 1.954 Dollar. Das Edelmetall schwächelte vor allem seit Mittwoch Abend. Die Aussagen der US-Notenbank Federal Reserve zeigten eine optimistische Sicht auf die Konjunkturerholung in den USA und boten eine Aussicht, in der die Fed erstmal keine weiteren Stützungsaktionen durchführen könnte. Dies half dem US-Dollar beim Ansteigen. Dementsprechend fiel als Gegenpart der Goldpreis von Mittwoch kurz vor Start der Fed-Sitzung um 20 Uhr von 1.962 Dollar bis wie gesagt auf 1.933 am gestrigen Donnerstag. Der folgende Chart zeigt den Kursverlauf im Goldpreis seit Anfang der Woche.

Chart zeigt Verlauf im Goldpreis seit Anfang der Woche

Goldpreis steigt, weil US-Dollar wieder deutlich verloren hat

Der US-Dollar ist wie gesagt nach den Fed-Aussagen spürbar gestiegen. Dies sieht man gut im steilen Anstieg des Dollar-Index (Währungskorb). Startete er seinen Anstieg kurz vor der Fed-Sitzung am Mittwoch Abend bei 93 Indexpunkten und stieg bis auf 93,62 Punkte, so ist er bis heute früh wieder auf 92,92 Punkte zurückgefallen (siehe folgender Chart). Aber der Goldpreis hat sein Niveau von vor der Fed-Sitzung noch nicht wieder erreicht. Alleine schon deshalb könnte man meinen, dass jetzt für Gold mehr Luft nach oben vorhanden sein könnte.

Wichtige US-Konjunkturdaten und der US-Dollar

Gestern um 14:30 Uhr wurden in den USA die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht, die dem US-Dollar weitere Verluste bescherten. Denn der Markt nahm deswegen wohl an, dass die Wahrscheinlichkeit für weitere Fed-Maßnahmen steigen könnte. Und heute, das ist wirklich wichtig, stehen um 16 Uhr in den USA die Daten der Universität von Michigan zum US-Verbrauchervertrauen für September an. Sie können den US-Dollar und damit auch den Goldpreis in Bewegung bringen! Also, achten Sie bitte auf diesen Termin, wenn sie bei US-Dollar oder Gold aktiv im Trading tätig sind!

Aktueller Analystemkommentar

Naeem Aslam von Avatrade sagt aktuell, dass die Bewegungen am Rohstoffmarkt derzeit auf der Geschichte des schwächeren US-Dollar basieren. Das gelbe Metall halte immer noch an seinem Preisniveau von 1.950 Dollar fest. Angesichts der Tatsache, dass die Aktienmärkte nirgendwo hingehen, sei es wahrscheinlich, dass Händler beginnen werden, ihre riskanteren Wetten durch den Kauf von Gold abzusichern. Unter diesem Szenario könne man sehen, wie der Goldpreis erneut in die Höhe schießt. Was das Unterstützungsniveau betrifft, so liege die unmittelbare Unterstützung bei fast 1.930 Dollar, und die größere Unterstützung liege knapp über dem psychologischen Niveau von 1.900 Dollar. Der primäre Katalysator für den Goldpreis seien die Daten zum US-Verbrauchervertrauen. Wenn man eine Verbesserung der Zahl des Verbrauchervertrauens sehe, werde dies wahrscheinlich den Dollar-Index in die Höhe treiben, was sich möglicherweise nicht positiv auf den Goldpreis auswirken werde, so Naeem Aslam.

Dieser Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar seit Wochenanfang

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