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Gold/Silber

Goldpreis – Prognose für 2019

Redaktion

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am

Eine Analyse zum Goldpreis von Karsten Kagels

Goldpreis setzt Aufwärtstrend fort und kann über $1.500 schließen

Der abgebildete Wochenchart (mit logarithmischer Skalierung) zeigt die Kursentwicklung des in New York gehandelten Gold-Futures (GC) seit Anfang 2011 bei einem letzten Kurs von $1.508. Jeder Kursstab stellt die Kursbewegung für eine Woche beim Goldpreis dar.

Der Goldpreis setzt seinen Aufwärtstrend fort

Der Goldpreis hat in der vergangenen Woche seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und mit einem neuen Jahreshoch bei $1.522,7 bestätigt. Die Wochenkerze stellt sich als positive Trendkerze dar. Der Wochenschlusskurs liegt über der psychologisch wichtigen $1.500 Marke.

 

Wie geht es weiter mit der Kursentwicklung des Goldpreises?

Aus Sicht des Wochencharts liegt ausgehend vom Jahrestief bei $1.267,3 ein etablierter Aufwärtstrend vor. Die Wahrscheinlichkeit für weiter steigende Kurse am Goldmarkt liegt weiterhin bei mindestens 60%. Das nächste größere Kursziel könnte die 51,8 % Fibonacci Korrektur bei $1.588,2 sein. Der nächste wichtige charttechnische Widerstand ist das Tief des Jahres 2012 bei $1.526,7.

Das positive Chartbild würde sich erst dann deutlich verschlechtern , wenn der Goldpreis das Tief der letzten Woche bei $1.448,8 unterschreitet. In diesem Fall könnte sich weiteres Abwärtspotential bis zur $1.350 Marke eröffnen.

 

Mehr von Karsten Kagels unter https://www.kagels-trading.de/chartanalysen/

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Incamas SRL- Asuncion / Paraguay

    2. September 2019 12:46 at 12:46

    1968 erklärte der damalige Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller (SPD) „Die Inflation ist so tot wie ein rostiger Nagel“ ! Wer daran glaubte, verlor in den 1970ern mit Anleihen ein Vermögen, und konnte auch mit Aktien keinen Blumentopf gewinnen. Die heute oft als Inflationsschutz angepriesenen Aktien legten nämlich ebenfalls den Rückwärtsgang ein. Damals gab es für fast 20 Jahre nur zwei Sektoren, mit denen Sie Ihr Vermögen nicht nur schützen, sondern auch mehren konnten: Edelmetalle und Rohstoffe. Nur wer hier ordentlich investiert war, erlebte diese Zeiten als Gewinner.

  2. Avatar

    Prognosti

    2. September 2019 14:18 at 14:18

    Gute Anmerkung an die, die KAUFEN U.HALTEN als sicheres Rezept bezeichnen.Bei einer längeren u.grösseren Baisse , die jetzt sehr gut möglich wäre, wäre ein Zukaufen in der Baisse sehr schmerzhaft.
    Bei diesem Szenario könnte es sehr lange dauern bis nur der jetzige Wert wieder erreicht würde.
    Gruss an die Verantwortlichen des vielgerühmten Norwegischen Staatsfonds.
    Von Politikern als Entscheidungsträger in der Finanzwirtschaft halte ich sowieso nicht so viel.
    Meines Wissens haben Steinbrück u.andere Politiker in einem deutsch /österreichischen Bankenskandal
    auch keine glänzende Rolle gespielt. In Ungarn haben die Volksvertreter mit einem Schneeballsystem sogar fast den Staat ruiniert. Andere Länder haben mit der Aufnahme von Schulden in starken Währungen mit tiefen Zinsen ein Meisterstück von Ignoranz abgeliefert,u.erst später gemerkt ,dass das ein riskantes Devisengeschäft war,

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Gold/Silber

Goldpreis auf wackligen Beinen – morgen weitere Abwertungsgefahr?

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren Gold

Der Goldpreis zeigt sich aktuell weiter stark anfällig. Die gesamte letzte Woche ging es fast schon komatös seitwärts im Gold um das Kursniveau von 1.850 Dollar herum. Dann ab Freitag Mittag ging es auch wegen US-Konjunkturdaten bergab auf 1.828 Dollar bis Freitag Abend. Heute Nacht zum Wochenstart dann folgte der Absacker im Goldpreis auf 1.810 Dollar, von dem sich der Markt bis jetzt wieder etwas erholt hat auf 1.833 Dollar.

Aber die Lage bleibt labil. Vor allem muss man sehen, dass neben den Renditen für US-Staatsanleihen (hier ein Vergleich) seit einigen Tagen der US-Dollar immer weiter an Stärke gewinnt. Seit November 2020 befindet sich der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere wichtige Währungen) im Abwärtstrend. Der Index fiel seit November von 94,29 auf 89,16 Indexpunkte bis zum 6. Januar 2021. Dann trat die Kehrtwende ein, und der Index stieg bis jetzt auf 90,83 Punkte. Daran erkennt man die leichte neue Stärke im US-Dollar. Das ist schlecht für den Goldpreis. Denn alles was in US-Dollar gehandelt wird, schwächelt tendenziell, wenn der Dollar ansteigt – und umgekehrt. Im folgenden Chart sehen wir als blaue Linie seit dem 5. Januar den steigenden US-Dollar gegen den fallenden Goldpreis in rot-grün.

Goldpreis morgen vor weiterem Absturz?

Wird der Goldpreis morgen weiter fallen? Möglich ist das, aber keinesfalls sicher. Der Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank erwähnt in seinem ganz frischen Kommentar zu Gold, dass die ehemalige Fed-Chefin und neue US-Finanzministerin Janet Yellen morgen im US-Kongress sprechen wird. Wie im Vorfeld durchgesickert sein soll, werde Janet Yellen eine Rückkehr der Biden-Administration zur Wechselkurspolitik vorheriger Regierungen vor Trump verkünden, nämlich die Wechselkurse wieder allein den Märkten zu überlassen.

Inwieweit dies den Goldpreis beeinflusse, werde laut Carsten Fritsch stark von der Richtung abhängen, die der US-Dollar daraufhin einschlägt. Verbale Interventionen zur Abschwächung des US-Dollar wie unter Donald Trump häufig geschehen, dürften allerdings der Vergangenheit angehören, so seine Meinung. Kann diese neue Passivität also bedeuten, dass die Märkte den US-Dollar positiver sehen, weil die US-Regierung nicht mehr auf eine Abwertung drängt? Ein weiter steigender US-Dollar könnte den Goldpreis daher eventuell weiter schwächen, zumindest auf Sicht der nächsten Tage.

Chart zeigt Vergleich von US-Dollar gegen Goldpreis seit dem 5. Januar

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Anleihen

Goldpreis vs Anleiherenditen: Eindeutiger Langfristvergleich

Claudio Kummerfeld

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Mehrere Gold-Barren

Der Goldpreis wird von vielen Faktoren beeinflusst. Da wäre zum Beispiel der US-Dollar, und natürlich das allgemeine Risk On/Risk Off-Szenario. Sind die Anleger bereit aufgrund diverser Faktoren mehr Risiko einzugehen, verkaufen sie Gold und kaufen Aktien, und umgekehrt. Je mehr die Notenbanken Geld drucken und je mehr die Staaten sich verschulden, desto wichtiger erscheint vielen Anlegern auf lange Sicht auch Gold als sicherer Fluchthafen vor Inflation, und der Goldpreis steigt.

Aber vor allem werden auch die Anleiherenditen als wichtiger Beeinflussungsfaktor für den Goldpreis herangezogen. Je mehr Rendite man für Staatsanleihen erhält, desto weniger attraktiv ist das zinslose Gold bei Anlegern. Schauen wir daher mal auf den folgenden Chart, ob man langfristig eine echte Verbindung zwischen Gold und Anleiherenditen erkennen kann. Hier sehen wir seit Anfang 2016 in blau den steigenden Goldpreis, der seitdem 69 Prozent zulegen konnte. Die in orange verlaufende Anleiherendite (für zehnjährige US-Staatsanleihen) ist seitdem um 46 Prozent gesunken (langfristig gesunkenes Zinsniveau). Man sieht eine klare negative Korrelation. Je tiefer die Anleiherenditen, desto besser für den Goldpreis. Das jüngste Ansteigen in der Rendite hat dem Goldpreis einige Schwierigkeiten bereitet, und seinen weiteren Anstieg erst einmal ausgebremst.

Chart zeigt Goldpreis gegen Anleiherenditen seit dem Jahr 2016

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Gold/Silber

Rüdiger Born: Charttechnik bei Dow, Nasdaq und Silber

Redaktion

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Von

Ganz so einfach ist die Lage bei Dow Jones, Nasdaq und Silber derzeit nicht. Schauen wir genauer auf die Charts im folgenden Video.

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