Gold

Goldpreis-Rekord aktuell nahe 5.000 Dollar – Analysten ordnen ein

Der Goldpreis ist seit Wochenanfang um 367 Dollar gestiegen, wieder ein neues Rekordhoch. Mehrere Analysen erläutern die Gemengelage.

Gold-Barren. Foto: Akos Stiller/Bloomberg

Ein Kapitalmarkt, der offenbar keine große geopolitische Entspannung sieht? Ein Debasement-Trade, der Anlegergelder aus Papiergeld treibt, weil die Staatsschulden immer weiter explodieren? Jetzt hilft auch noch der fallende Dollar, und der Goldpreis kann immer weiter ansteigen. Anfang der Woche noch bei 4.600 Dollar, sehen wir heute früh Gold bei 4.967 Dollar, ein neues Allzeithoch. 367 Dollar Anstieg in nicht mal einer Woche. Schauen wir nachfolgend, was Analysten dazu sagen.

Goldpreis im Aufwärtsrausch – Analysten mit aktuellen Kommentaren

Ole Hansen von der Saxo Bank schrieb heute Nacht zum rasant steigenden Goldpreis: Die Katze ist aus dem Sack. Einer der Hauptgründe, warum seit Monaten Gold gehortet wird – und wahrscheinlich auch weiterhin gefragt sein wird – ist die stetige Erosion der Haushaltsdisziplin in den Vereinigten Staaten. Unverantwortliche Ausgaben, ohne Rücksicht auf Defizite, über mehrere Regierungen hinweg, egal ob rot oder blau, haben uns an einen Punkt gebracht, an dem offen über eine Reduzierung des Engagements diskutiert wird, da das Vertrauen in die USA unter der aktuellen Regierung weiter schwindet.

Ipek Ozkardeskaya, Senior Analyst beim Broker Swissquote, schrieb vor wenigen Minuten: Der Goldpreis stieg heute Morgen auf über 4950 Dollar pro Unze. Es sieht so aus, als würden wir die 5000-Dollar-Marke früher erreichen als gedacht! Diese Entwicklung ist ein klares Zeichen dafür, dass die Risikobereitschaft noch nicht vollständig zurückgekehrt ist!

Robin Brooks, ehemals Chief FX Strategist bei GoldmanSachs, schrieb gestern Abend: Ich bin leider alt genug, um mich daran zu erinnern, als der Goldpreis die Marke von 4.000 Dollar pro Feinunze überschritt (im Oktober 2025). Und jetzt sind wir hier: Wir nähern uns der 5.000-Dollar-Marke. Der Debasement-Handel ist ein völlig neues Phänomen und absolut massiv.
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Bloomberg-Bericht

Bloomberg News berichtet aktuell wie folgt: Der Goldpreis ist auf ein Allzeithoch von fast 5.000 Dollar je Unze gestiegen und auch der Silberpreis markierte einen neuen Rekord, da Anleger angesichts der geopolitischen Risiken verstärkt auf Diversifizierung setzen und Edelmetalle kaufen. Die Bullion-Notierung steuert auf einen Wochengewinn von fast 8 % zu, was auch durch einen schwächeren Dollar begünstigt wird. Silber legte bis zu 3,1% zu auf temporär 99,22 Dollar je Unze, und auch der Platinpreis erreichte einen neuen Rekordwert. Indessen sank der Bloomberg-Dollar-Index in dieser Woche um 0,8%.

“Das Goldangebot reicht einfach nicht aus, um sowohl bezüglich des US-Marktes als auch der politischen Spannungen zu diversifizieren, wodurch Preisobergrenzen recht fragil werden”, sagte Ahmad Assiri, Stratege bei der Pepperstone Group.

Gold hat nach seinem besten Jahresergebnis seit 1979 die rasante Rally fortgesetzt und 2026 bislang weitere 15% zugelegt. Die erneuten Angriffe von US-Präsident Donald Trump auf die Federal Reserve, ebenso wie militärische Interventionen in Venezuela und Drohungen, Grönland zu annektieren, schüren an den Finanzmärkten die Suche nach Sicherheit. Im sogenannten Debasement Trade ziehen sich Investoren aus Staatsanleihen und Währungen zurück und setzen stattdessen auf Alternativen wie Gold.

Donald Trump hat seine Drohungen zurückgenommen, wegen der Grönland-Frage Strafzölle gegen europäische Staaten zu verhängen. Washingtons Rahmenabkommen zu der Insel lasse die USA “alles tun können, was wir wollen”, sagte Trump am Donnerstag an Bord der Air Force One, dies umfasse auch Maßnahmen des Militärs. In zwei Wochen wolle er weitere Details bekannt geben, so der US-Präsident. Es wächst die Erkenntnis, dass Europas Mittelmacht-Staaten nicht mehr zwingend am Verhandlungstisch sitzen”, so Assiri. “Sie laufen vielmehr Gefahr, selbst zum Menüpunkt zu werden.”

Steigender Goldpreis in den letzten zwölf Monaten

FMW/Bloomberg



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82 Kommentare

  1. Die Investmentbanking-Analysten von Goldman Sachs, welche kompetent Rohstoffe wie Erdöl und das Edelmetall Gold beurteilen, sprechen in Sachen aktueller Goldpreis von einem Phänomen.

  2. Als Ende 2023 der Goldpreis über 2.000 Dollar stieg sagten hier Kommentatoren, dass sie nun bestimmt kein Gold mehr kaufen, denn bei 2000 Dollar sei mit einem größeren Rücksetzer zu rechnen.
    Die selbe Aussage bei 3.000 und bei 4.000 Dollar.
    Nun geht es stramm auf die 5.000 zu.
    Die Analysten, die 2023 für 2026 etwa 5.000 Dollar vorausgesagt haben, sind ausgelacht worden.
    Sind denn jetzt besondere unruhige Zeiten?
    Unruhige Zeiten muss es dann aber auch von 1971 bis heute durchgehend gegeben haben, denn der Goldpreis hat sich in der Zeit etwa verhundertvierzigfacht.
    Oder anders ausgedrückt ist er um etwa 1.350 % seit 1971 gestiegen.
    Und das legal steuerfrei.
    Ich denke:
    Wenn der Dollar weiter als Waffe eingesetzt wird, die Zentralbanken weiter Gold kaufen und nun auch Kapitalsammelstellen in Gold investieren, dann ist die Rallye noch lange nicht zu Ende.

    Wobei meiner Meinung nach Silber besser laufen wird.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut

      Lass ihnen doch den Spaß und irgendwas müssen die ja auch sagen und schreiben, sonst hätten wir nichts zu kommentieren.

      Silber: Das Open Interest im März bewegt sich wenig. Lt. meiner KI liegt der FND für den Kontrakt am 27.02.26. Den markiere ich mir mal.

  3. Wie naiv zu glauben, ein Asset werde ständig steigen und nie mehr fallen.
    Das haben an der Börse schon viele geglaubt und sich eine blutige Nase geholt.
    Edelmetalle sind nun einmal genauso den Börsengesetzen unterworfen, die bewegen sich nicht außerhalb, wie viele glauben und sich das wünschen.

    1. @ Columbo

      Die Frage ist nur, ob ein Preisrücksetzer eine Kaufchance ist, oder das Zeichen sich zum Teilausstieg bereit zu machen? Ich bin klar bei ersterem.

      Aktien werden fundamental auf Basis ihrer Geschäftserfolge bewertet und zusätzlich wird mögliches Wachstum eingerechnet. Letzteres kann in Hypes zu Exzessen führen. Das hat man öfter bei Tech.

      Gold wird fundamental anhand der Geldmengenauswertung bewertet und zusätzlich von Rohstoffbörsen und Banken „gemanaged“. Letzteres hat Gold die meiste Zeit erfolgreich im Preis zurückgehalten, dieser Trend ist vorbei. Unsere gegenwärtigen Währungen kommen an ein Ende und müssen abgewertet werden. Da braucht jeder Gold.

      Silber ist eine Mischung aus beidem. Silber kann fallen, wenn KI massiv einbricht oder die Welt aufhört Solarenergie auszubauen. Ersteres kann passieren, zweiteres eher nicht, weil alle mehr Energie benötigen.
      Dann ist aber die Frage, wo der Silberpreis fundamental anzusetzen ist, ähnlich wie bei Gold. Ich denke, weitaus höher als heute. Ich orientiere mich am langfristigen Verhältnis. Da dieses erst die Größenordnungen der letzten 45 Jahre erreicht hat, als man begann, Silber im Preis zu drücken, vermute ich, dass wir in der Range von 8 zu 1 bis 30 zu 1 landen werden. Dabei ist beim Einnehmen dieser neuen Bepreisung zunächst mit dem Ausloten des unteren Extrems zu rechnen. Dafür spricht die allgemeine Börsenerfahrung.

      1. Der Aktienmarkt ist ja auch schon ewig nicht mehr richtig eingebrochen. Von daher verstehe ich die Motivation nicht, davor nun bei Edelmetallen zu warnen.

        Möglich, dass das nicht der Anfang eines Rohstoffzyklus ist. Dann irre ich mich. Auf Rücksetzer zu hoffen halte ich für nervenaufreibend.

        Zu Gold, man sieht ja, was da in der Welt los ist. Die müssen verrückt geworden sein, die Zentralbanken, dass die so viel gutes Geld für schlechtes Gold ausgeben! Oder verdrehe ich da was?

        1. @Großer Bär

          Wer seit 2009 passiv an der Börse ist, hat dadurch nur gelernt, dass es immer aufwärts geht. Und als es 2020 einmal kurz abwärts ging, haben sie in Massen verkauft. Das wird auch wieder passieren.

          Ich rechne allerdings zunächst mit inflationärem Wachstum. So dass Gold real zwar besser sein wird, dass aber nominal alles steigen wird.

          Was den Rohstoffzyklus betrifft: er ist deutlich sichtbar da. China hat sehr deutlich gemacht, dass es seine Vorherrschaft in diesem Bereich als Waffe benutzt. Die USA sind nur das erste Land, das Gegenreaktion zeigt.
          Auch in diesem Bereich zeigt die Geschichte den Weg: Deutschland hat traditionell die längste Leitung, aber die kürzeste Zündschnur.

  4. Columbo
    Wenn Gold nicht aktuell unter 2000 Dollar fällt, sind alle meine Hoffnungen/Wünsche die ich im Jahre 2000 in Gold gesetz habe erfüllt.
    Dann sind es 8 % im Jahr steuerfrei.
    5000 wäre natürlich auch toll.
    Aber es war nicht erwartet oder gar eingeplant.
    Fällt Dir sonst keine Apokalypse ein?

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  5. @Helmut, @Felix, wenn die Katze eine Henne wäre, würde sie Eier legen, sagt man bei uns.
    Man kann sich alles mögliche zurechtlegen, ein- und schönreden. Man sollte aber nie den Blick für die Realität verlieren und nicht zuviel „glauben“, „meinen“, „hoffen“, denn das ist was für die Kirche.
    Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen Goldkäufer sehr verzweifelt waren, weil sie viel zu viel, viel zu teuer eingekauft hatten. Es war eine Zeit, in der Apokalyptiker Hochkunjunktur hatten und jeder glaubte, Gold sei die letzte Rettung vor dem Untergang.
    Es gab sogar Idioten, die glaubten, man werde mit einer Unze ganze Häuser kaufen können.
    Dann kam das böse Erwachen, das ist bei Gold nicht anders, als bei Aktien. Der Goldpreis fiel dramatisch und erholte sich jahrzehntelang nicht mehr. Das Wehklagen war groß, aber eben selber schuld.
    Damals fuhren viele Goldkäufer riesige Verluste ein, ein Blutbad.
    Ob Gold, ob Aktien, Blutbäder an der Börse kommen immer wieder, das ist ein Naturgesetz. Die Frage ist nicht ob, sondern wann. Zu glauben Gold, weil es Gold ist, sei da anders, ist maximale Hybris.
    Je mehr über ein Asset gesprochen wird und es von „Experten“ hochgejubelt wird, desto dramatischer der Absturz. There is no free lunch.
    Die große Schwierigkeit ist rechtzeitig zu verkaufen. VERLIEBE DICH NIE IN EIN ASSET.

    1. @Columbo

      Das „glauben“ überlasse ich anderen. Ich orientiere mich an der Geschichte und an der Psychologie. Beides sehr verlässliche Größen.

      Gold ist tatsächlich ein Giffen-Gut. Jeder der damit zu tun hat, weiß, dass es umso gefragter wird, je höher der Preis steigt. Das ist natürlich nicht vernünftig, aber planbar. Man kauft einfach nicht alles auf einen Schlag, schon gar nicht, wenn man keine Ahnung hat und noch nicht einmal die eigenen Verhältnisse berücksichtigt.

      Demgegenüber hat Gold Vorzüge, die sonst nichts hat: man kann es kaufen und sich darauf verlassen, wie Helmut das getan hat. Das geht mit keinem anderen Rohstoff und keiner Einzelaktie und auch keinem Aktienmarkt. Schon gar nicht mit Kryptos oder Immobilien. Und das schlechteste ist und bleibt Währung.

      Wer Vermögen aufbauen will sollte freilich aktiver investieren. Allerdings schafft die Mehrzahl der Marktteilnehmer weniger Rendite als Gold. Ich schätze aber den Nebeneffekt, die Beschäftigung mit Wirtschaft als gewinnbringend ein.
      Den hat man aber nur, wenn die Leute nicht einfach passiv in ETFs gehen.
      Das sollte Ihnen aufgrund Ihres Alters auch geläufig sein, wie viele über die Jahrzehnte mit solchen passiven Anlagen unzufrieden waren und zur Unzeit verkauft und nie wieder etwas an der Börse unternommen haben.

    2. Hallo @Columbo,

      völlig richtig: Ab 1980 war Gold 30 Jahre lang ein reines und frustrierendes Verlustgeschäft. Dieser Kelch ging glücklicherweise an mir vorüber – ich habe mich 1994 lieber für den Kauf von Apple-Aktien entschieden, die eine Wertsteigerung von 140.000 % hinter sich haben.
      Irgendwann im Herbst 2011 habe ich dann auch einen Teil in Gold umgeschichtet. Das war erst einmal 8 Jahre lang ein Verlustgeschäft, nach 10 Jahren dann endlich ein bescheidener Gewinn von 12 %. Nach 13 Jahren sogar schon immerhin 79 %, mit freundlicher Unterstützung des kriegslüsternen Kremlzaren.

      Dann kam Trump!
      Inzwischen, dank seiner Eskapaden, beläuft sich der Profit auf 213 %. Ein Gewinn, über den ich mich nicht wirklich freue. Zudem reines Dusel wegen eines verrückten Warlords und eines völlig irren Wirtschaftskriegers – das war weder vorhersehbar, noch überwiegen alles in allem die Vorteile.
      Nicht in einer Welt, in der mir regelmäßig schon beim Aufwachen übel wird und mich das vorhersehbare Grauen beschleicht, welche Hiobsbotschaften die beiden Wahnsinnigen über Nacht wohl wieder zu verantworten hatten 🤮

    3. Das stimmt absolut. Diejenigen, die anfangs der 1980er-Jahre aus Panik ins Gold gegangen sind, haben bis ca. 2006 gejammert und geschworen, nie mehr Gold zu kaufen. Und das Ende war, die meisten haben ihr für 800 Mark gekauftes Gold nach 25 Jahren unter großen Mühen für 400 Euro verkauft… Ähnlich verhält es sich übrigens mit den vielen unbedarften Telekom-Aktien-Käufern. Die wurden allerdings noch viel stärker „rasiert“.

      1. So ist es, Gold ist riskant. Wenn man schon mal in der Gewinnzone ist, sollte man den Verkaufszeitpunkt nicht versäumen, sonst gibt es Tränen.

  6. Stress ist ungesund

    @ Grosser Bär, ich habe noch nie verstanden, dass Columbo als Goldbesitzer jedes Haar in der Goldsuppe sucht, während er als bekennender Buy and Hold Verfechter in der stinkenden Aktienbrühe den faulen Holzbrocken nicht sehen will. Sein Leben und alle Kommentare drehen sich nur um das ungeliebte Gold, an seiner Stelle würde ich verkaufen und das nervige Neidthema abschliessen, empfiehlt er doch jeweils andern krankhaftes Tun zu vermeiden.

  7. @Stress

    Tut mir leid, wenn dich mein Kommentar stresst.
    Aber es gibt auch gesunden Stress☺️.

  8. Hat Colombo heute schon ein Goldverbot herbeigebetet? Colombo, der kein Gold besitzt (warum auch immer…) und seit Ewigkeiten neidisch auf alle Goldbesitzer ist. Und der seine Fehlentscheidung nicht revidieren kann. Schade.

  9. @ Columbo, schon wieder ein Widerspruch, bis jetzt haben sie bei Aktien vehement die Buy and hold Theorie verteidigt und jeder Dip sei eine Kaufchance, jetzt reden sie plötzlich vom Verkaufen ?
    Übrigens wann gab’s letztmals einen riesigen Goldcrash ? Goldrally und Aktienkorrektur- Angst scheint sie recht aufzuwühlen, ist ungesund, wie sie andern oft zurufen

  10. Ich habe noch nie gehört, dass jemand an physischem Gold pleite gefangen ist.
    Gut- über 30 % Kursverluste habe ich auch schon mitgemacht. Aber als Gold dann gefallen war, hatte es sich von dem Jahre 2000 an immer noch etwa vervierfacht im Preis.
    Was soll daran ein Blutbad sein?
    Eine Vervierfachung hat der DAX einschließlich Dividendezahlungen in 26 Jahren nicht hinbekommen. Und davon noch Steuern zahlen(!?)
    Ist das ein Blutbad?
    Gut- die gehebelten Papiergold- Spekulanten könnten ein Blutbad erleben.
    Wenn der Goldpreis nun auf 2000 Dollar fällt, dann hat er sich seit meiner Einlagerung im Jahre 2000
    immer noch fast verachtfacht.
    Bin ich dann ruiniert?
    Bei mir ändert sich dann gar nichts.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  11. „…Ich habe noch nie gehört, dass jemand an physischem Gold pleite gefangen ist…“

    Natürlich sind Leute mit physischen Goldinvestments pleite gegangen, reihenweise!
    Es reicht schon, wenn jetzt einer Gold um 4000 kauft, und es auf 500 und weniger fällt, da ist die Pleite nicht mehr weit.
    Mir unverständlich, dass die Leute glauben, man könne nur mit Aktien pleite gehen, mit Edelmetallen aber niemals. Weil Gold nie wertlos wird?🤣🤣🤣. Von 4000 auf 200 ist nicht mehr viel „Wert“ übrig.
    Aber klar, Gold wird NIE mehr auf 200 fallen😂. Das ist ja das Gefährliche, zur Zeit kann sich keiner einen Absturz vorstellen und jeder hat tausend Argumente dagegen.
    Nur…die Geschichte erzählt was anderes.
    Aber richtig ist: Auch beinahe wertloses Gold glänzt immer noch wunderschön.

  12. Mein Gott Columbo
    Das wird immer schlimmer mit Dir.
    Wann in der Geschichte ist der Wert von Gold denn um 95 % gefallen?
    Du solltest wenigstens mal nachrechnen, was Du für einen Unsinn an Zahlen schreibst.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Von Februar 1980 bis Februar 2001:
      Gold fiel vom Allzeithoch bei ca. 692 $/oz auf rund 256 $/oz – das entspricht einem Rückgang von etwa 63 % vom Hoch zum Tief.

  13. Ja @ Ludger
    50 % Kurseinbruch können ja auch heute noch bei Gold vielleicht möglich sein.
    Aber nicht wie Columbo schreibt 95 %.
    Aber selbst wenn morgen der Goldpreis auf 2.500 Dollar fällt, dann hat er sich für mich fast verzehnfacht in 26 Jahren.
    Wieso bin ich dann ruiniert?

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. „…50 % Kurseinbruch können ja auch heute noch bei Gold vielleicht möglich sein.
      Aber nicht wie Columbo schreibt 95 %…“

      Warum nicht? Warum sollte ein Asset, wenn es 50% verlieren kann, nicht auch 95% verlieren können? Wo bleibt da die Logik?
      Aber ich verstehe, nicht die Logik zählt, sondern der Glaube. Und der kann ja bekanntlich Berge versetzen. So gesehen wird Gold nur mehr steigen, nie mehr fallen😂.

    2. Helmut, schwer von Begriff oder was? Wer jetzt noch Gold kauft, muss vermutlich ordentliche Verluste erleiden. Meine Apple-Aktien haben sich auch verzweihundertfacht. Das interessiert aber doch hier keine Sau, genau so wenig wie deine langweiligen Goldgeschichten.

      1. Langweiligmut-Fan
        Das haben sie mir auch erzählt, als ich Gold für 280 Euro gekauft habe.
        Es würde wieder auf 35 Dollar fallen.
        Seit 25 Jahren höre ich das.
        Wenn Gold bis 2030 nicht unter 2000 Euro fällt, dann ist für mich alles OK.
        Im Moment bin ich zusätzlich noch sehr erfreut wie Silber abgeht.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  14. @Helmut, Gold kann locker 95% des derzeitigen Wertes verlieren.
    Eine klitzekleine Goldhandelsbeschränkung, Besteuerung oder Besitzverbot (auch nur in den USA) würden schon reichen.
    Dir ist wohl nicht im entferntesten bewußt, wie sehr Gold ein Spielball der Mächte ist.
    Aber mach nur weiter, All In, Augen zu und viel Gottvertrauen…

  15. Luftaktien machen glücklich

    @ Michael, ja Gold ist weniger sprunghaft, aber Aktien haben in den letzten 40 Jahren auch mehrere Korrekturen erlebt. Komisch dass sie über den Anstieg des Goldes nicht glücklich sind, sind doch die Gründe etwa die gleichen wie bei den Aktien wo sie anscheinend sehr glücklich sind. Die schuldengetriebene Aktientreiberei hilft doch schlussendlich über Inflation dem Gold.

    1. Der neidische und dadurch sehr frustrierte Colombo träumt schon wieder: „Eine klitzekleine Goldhandelsbeschränkung, Besteuerung oder Besitzverbot“.

      Der neidische Colombo wird immer frustrierter, weil das nicht passieren wird. Es sei denn, das Weltwährungssystem bricht zusammen. Und dann verliert der frustrierte Colombo alles, weil seine Bank und sein Depot von jetzt auf gleich geschlossen werden. Unerreichbar für den dann besitzlosen Colombo. Besitzer physischen Goldes lachen dann noch mehr über den traurigen Columbo.

      1. „…weil das nicht passieren wird. Es sei denn, das Weltwährungssystem bricht zusammen…“

        Aha, es könnte also doch passieren. Goldkäufer rechnen ja mit dem Zusammenbruch des Währungssystems. In diesem Fall wird der Goldbesitz garantiert verboten.

    2. @Wechselbalg

      Ihr Kommentar beweist einmal mehr eindrücklich, dass Sie die Beiträge von anderen Lesern entweder gar nicht lesen, nicht ansatzweise verstehen oder aus ideologischer Borniertheit nicht inhaltlich darauf eingehen wollen.

      Die Kernaussagen meiner bisherigen Kommentare sind eigentlich ganz einfach:

      1. Gold performte nur in schlimmen Krisen: Eine tödliche Pandemie, ein barbarischer Angriffskrieg mitten in Europa und nun ein irrer, erratischer und selbstverliebter Präsident im Goldenen Ballsaal, der die Welt jeden Tag aufs Neue in Atem hält.
      Darüberkann ich mich nicht freuen, deshalb überwiegen für mein subjektives Empfinden und in meiner rein persönlichen Abwägung nicht die Vorteile (Ihr Mitstreiter @Felix würde an der Stelle einwenden, ich sei zu emotional) 😢

      2. Die ersten Apple-Aktien habe ich 1994 gekauft – und zwar einzig aus dem Grund, weil ich damals die Lichtjahre an technologischem Vorsprung gegenüber IBM und Microsoft erkannt und die visionären Ideen von Steve Jobs korrekt eingeschätzt habe.
      Zu der Zeit wussten Sie vermutlich noch nicht einmal, wie man einen Computer bedient oder was genau ein OS ist 😉
      Im Herbst 2006 – als erste Insiderinformationen in Computer-Fachzeitschriften und bei AppleInsider.com zum iPhone lanciert wurden – habe ich noch einmal nachgelegt, während sämtliche ‚Experten‘ Steve Jobs für völlig verrückt erklärten.
      Die Apple-Aktien sind weder aus den o.g. Krisengründen gestiegen, noch handelte es sich die meiste Zeit um schuldengetriebene Luftnummern.

      3. Im Lauf der Zeit habe ich sukzessive umgeschichtet, investiert und diversifiziert: Etwa ein Drittel teilt sich aktuell auf in Apple-Aktien, Gold und ein renditestarkes Bürgerwindkraftprojekt, das nach erfolgreicher Amortisation des Eigenkapitals seit Jahren eine positive Nettorendite durch stabile Ausschüttungen für die Beteiligten erwirtschaftet. Der Rest von zwei Dritteln floss in mein Unternehmen und die selbstbewohnte, inzwischen großteils energieautarke Immobilie mit Geschäftsräumen in einer wirtschaftlich starken und sehr gefragten Region.

      Ich hoffe, Sie begreifen nun endlich diese doch sehr einfache Sachlage – oder Sie konkretisieren wenigstens, worauf Sie mit Ihrem wirren Geschreibsel eigentlich hinaus wollen.

      1. Linksgrüner Sozialist

        Lieber Michael.

        Das hören wir Linksgrünen jetzt aber gerne, dass Sie ein Vermögen mit Aktien und Beteiligungen erwirtschaftet haben.
        Kurz gesagt, Sie haben nach unserer linksgrünen Überzeugung nicht durch Leistung ein vermögen angehäuft, sondern sich eventuell des Kapitals anderer (Erbe?) bedient. Das ist unsozial und nicht gerecht. Andere hatten nicht so viel Glück und wurden Arm geboren. Denken Sie einmal darüber nach.

        Wir hoffen daher auf Ihr Verständnis, dass wir dieses Vermögen nun über Steuern und Abgaben an bedürftige (mitunter auch Nichtsnutze und Faulpelze) umverteilen müssen. Ihre Erben hätten es ja auch bestimmt nicht verdient, von Ihren Investitionen und Vermögen zu profitieren. Ihre Gewinne und Ihr Vermögen gehören dem grünsozialistischem Kollektiv.

        Denn Sie haben ihr Geld unverschämterweise und Maßgeblich in ein ausbeuterisches Unternehmen (Apple) investiert. Das Unternehmen macht ja nur so hohe Gewinne, weil unsere sozialistischen Freunde in China als günstige Arbeitskräfte ausgenutzt wurden.

        Demnach werden wir Ihr Gewissen gerne erleichtern und ihr Vermögen sinnvoll umverteilen. Den es gibt genug benachteiligte und Sie sind doch ein guter Mensch.

        Vielen Dank für Ihr Verständnis und wir freuen uns schon über die Überweisungen.

        1. @Linksgrüner Sozialist

          Es kommt sogar noch besser: Ich besitze noch immer die (entwerteten) physischen Urkunden aus der Zeit. Als Sammlerobjekte (Scripophily) werden diese je nach Zustand zwischen 500 und 2.500 USD gehandelt. Meine Exemplare sind durchgehend in Bestzustand.

          Sollte ich die eines Tages an einen Sammler verkaufen, spende ich den Erlös vielleicht tatsächlich an ein linksgrünes Projekt oder eine besonders woke NGO 😁
          Vielleicht schicke ich sogar ein Exemplar nach Andalusien zu @Helmut – damit selbst der erkennt, dass sogar bedrucktes Papier trotz Entwertung noch immer einiges wert ist 😄

          Kleiner Fun Fact: Ohne Entmaterialisierung und Einbuchung in ein elektronisches Depot Original hätte jedes dieser historischen Dokumente, unabhängig vom Sammlerwert, inzwischen einen verbrieften Börsenwert von fast 14.000 USD. Damals kostete ein Exemplar rund 40 DM.

      2. Hallo Michael,

        Sie halten also Gold. Dann sind Sie vermutlich ein äußerst Rechter. Obendrein ein Kapitalgewinnler und schrecken obendrein noch nicht mal davor zurück, ihre Mitbürger mit Windkraft auszunehmen. Wow.

        Machen Sie sich nichts draus. Links reden und rechts leben ist in Deutschland mehrheitsfähig.

        1. @Felix

          Sie reagieren eindeutig viel zu emotional 😥
          Oder trifft es ‚hemdsärmelig‘ besser – ähnlich, wie Sie Trumps destruktives und menschenverachtendes Verhalten kürzlich selbst so hübsch euphemistisch kleingeredet haben? 😏

          Jedenfalls begeben Sie sich in letzter Zeit auf ein Niveau, das nur noch als plump zu bezeichnen ist. Ihre bizarren Assoziationen zwischen dem Besitz von zertifiziertem LBMA-Fairtrade-Gold oder der Beteiligung an Bürgerprojekten und einer politisch ‚äußerst rechten‘ Gesinnung lassen sich trotz Ihrer – übrigens misslungenen – Ironie nicht wirklich nachvollziehen.

          Ich könnte Ihre Kritik verstehen, wenn ich Kapitalgewinne aus Uranförderung und -handel oder aus fossilen Brennstoffen autoritärer Regime erzielen würde – Industrien, die Jahr für Jahr mit vielen Milliarden an Steuergeldern subventioniert werden und Devisen wie ein Schwamm aus dem Land absaugen. Dass Sie ausgerechnet dezentrale Bürgerbeteiligungen als ‚Ausnehmen‘ titulieren, entlarvt Ihr paradoxes Verständnis von wirtschaftlicher Freiheit.

          Was Ihr inzwischen doch recht schlichtes Rechts-Links-Schema betrifft, scheint Ihnen jeder Kompass für Differenzierung abhandengekommen zu sein.
          An der Stelle nehme ich passenderweise auch gleich den kongenialen anderen Mitkommentator @Linksgrüner Sozialist mit ins Boot:

          Den Grundstock meiner Apple-Aktien habe ich ohne Erbe, ausschließlich mit selbst erwirtschaftetem Kapital bereits 1994 erworben – als Apple noch Hard- und Software vollständig in Kalifornien produzierte. Aufgestockt habe ich 2006, als erste Gerüchte über das iPhone aufkamen; eine Produktion in China spielte für mich damals also noch keinerlei Rolle. Etwas später habe ich dann ohnehin umgeschichtet und anderweitig investiert.

          Ich sorge mich durchaus um den anthropogenen Klimawandel und habe mein Leben gemeinsam mit meiner Familie proaktiv in Richtung einer signifikant besseren CO₂-Bilanz ausgerichtet. Welchen Lebensstil andere Menschen pflegen, ist deren Sache – für die Einmischung in das Leben Dritter fehlt mir schlicht Ihr ausgeprägtes Sendungsbewusstsein.
          Aus diesem Grund habe ich oben explizit betont: ‚für mein subjektives Empfinden und in meiner rein persönlichen Abwägung.‘

          Ich bin seit Anfang der 1990er Jahre selbständig und daher naturgemäß an wirtschaftlichem Erfolg und unternehmerischem Handeln interessiert. Daraus habe ich nie einen Hehl gemacht. Allerdings muss auch ein Unternehmer nicht auf jeden Zug aufspringen und kann sehr wohl erfolgreich abseits libertärer oder rechter Ränder agieren, ohne dass dabei Geschäft und die eigenen ethischen Leitlinien kollidieren.

          Vermutlich kollidieren derart differenzierte Sichtweisen jedoch mit Ihrem binären Schwarz-Weiß-Denken 😉

          1. Michael, Du bist einfach das Ergebnis einer Wohlstandsgesellschaft, wenn es für einen einzelnen gut läuft. Man denkt, man würde folgerichtig denken. Das könnte natürlich sein, aber meistens ist das nicht der Fall. Die Windmühlengeschichte entlarvt dich. Bye.

          2. @Felix

            Ihr Kommentar ist wirr, ohne innere Kohärenz und ohne erkennbaren Bezug zum Verlauf der Diskussion.
            Während ich mich mit anderen Lesern über den Wertzuwachs von Gold in globalen Krisen unterhalte, mischen Sie sich ungefragt ein, werden persönlich und erstellen per Ferndiagnose eine Art Charakterprofil.

            Diese halbseidene Einschätzung meiner Person besitzt allerdings kaum mehr substanzielle Tiefe als ein Blatt Seidenpapier – wobei ein Blatt Papier zumindest noch zwei Dimensionen hat.

            Ihrer Analyse fehlt es insgesamt an Höhe und Tiefe. Offenbar existiert für Sie nur ein schlichtes Links-Rechts-Schema: hier die Guten (freie und libertäre Patrioten), dort die Bösen (linksgrüne Sozialisten und Kommunisten).
            Wer jedoch gedanklich nur in einer Dimension operiert, gerät unweigerlich in einen argumentativen Drahtseilakt. Auf diesem schmalen Grat müssen Sie dann zwangsläufig eine Widersprüchlichkeit zwischen ‚links reden und rechts leben‘ konstruieren – ein völlig unnötiges Hilfskonstrukt, sobald Sie Ihrem Denken weitere Dimensionen erlauben würden.

            Nur weil ich als technikbegeisterter Unternehmer vor 32 Jahren ein paar Apple-Aktien erworben und vor 15 Jahren einen Teil davon in Goldmünzen und eine selbstbewohnte Immobilie umgeschichtet habe, bin ich kein Sozialist oder Kommunist, der kapitalistisch handelt.

            Vielleicht befassen Sie sich einmal mit folgenden Fragen – möglicherweise entdecken Sie dabei eine weitere Dimension Ihres Denkens: 🤔
            – Warum teilen Sie mir nicht einfach konkret und verständlich mit, worauf Sie eigentlich hinauswollen?
            – Weshalb gehen Sie nicht ansatzweise auf meine Argumente ein?
            – Warum wechseln Sie ohne Anlass von ‚Sie‘ zum ‚Du‘?
            – Ist nicht jeder – zumindest in Westdeutschland geborene – Babyboomer ff. das Ergebnis einer Wohlstandsgesellschaft?
            – Trifft Ihre Pseudo-Logik vom angeblichen Trugschluss, man meint, folgerichtig zu denken, wenn es für einen einzelnen gut läuft, nicht mindestens ebenso auf @Helmut zu – den Sie allerdings regelmäßig in Schutz nehmen, statt ihn ebenfalls mit demselben Vorwurf zu konfrontieren?
            – Wobei genau ‚entlarvt‘ mich eigentlich meine Beteiligung an einem dezentralen Bürgerprojekt, von dem im Übrigen die gesamte Wohngemeinde in mehrfacher Hinsicht – direkt wie indirekt – profitiert?

          3. Ihre Fragen sind vollkommen berechtigt, zeigen sie doch, in welch unterschiedlichen Bahnen wir denken. Mir ist der Weg zu Ihnen schlicht zu weit. Ich nahm an, das „Du“ macht ihnen das deutlich.
            Denken sie doch einfach selbst mal über Ihre Fragen nach und geben sich ein paar andere Antworten als sonst.

          4. @Felix

            Wenn einem der Weg zu weit erscheint, sollte man ihn gar nicht erst beschreiten – insbesondere nicht durch ungefragte Einmischungen in die Gespräche Dritter 😮
            Sich dann auch noch vor ‚vollkommen berechtigten Fragen‘ zu drücken und stattdessen zu versuchen, den Spieß einfach umzudrehen, entlarvt Ihre typische Strategie: Sie wandeln in einer Welt von Scheinargumenten, um einer sachlichen Debatte auszuweichen.

            Was genau sollte ich mir denn auf Fragen wie diese selbst antworten:
            – Warum teilen Sie mir nicht einfach konkret und verständlich mit, worauf Sie eigentlich hinauswollen?
            – Weshalb gehen Sie nicht ansatzweise auf meine Argumente ein?

            Von meiner Seite liegen alle relevanten Informationen und Argumente zu den diskutierten Themen auf dem Tisch. Von Ihnen kam bisher inhaltlich – wie gewohnt – gar nichts.

  16. Columbo
    Ganz im Gegenteil, als Gold in den USA verboten wurde, wurde Gold über Nachtn 69 % teurer.
    Das was unschwahrscheinlich ist, wäre diie Einführung einer goldgedeckten Währung.
    Dann macht es keinen Sinn mehr Gold zu halten, denn dann steigt der Preis nicht mehr.
    Aber das müsste weltweit passieren, was natürlich Utopie ist.
    Und es würden auch nur Banknoten ausgegeben, die versprechen, ein Anrecht auf Umtausch gegen Gold zu haben.
    Und plötzlich heißt es wieder:
    „Vorübergehend“ wird der Umtausch ausgesetzt.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  17. Jetzt mal im Ernst. Wer immer auch Gold besitzt, sollte sich angesichts der 5000 Dollar Marke langsam Gedanken über einen Verkauf oder Teilverkauf machen. Gold wird sich nicht ewig auf diesen Levels halten können.
    Wie stark und wann der Preis fallen wird, weiß natürlich niemand, aber die Fallhöhe ist inzwischen ziemlich schwindelerregend. Wenn‘s dann fällt, tut‘s weh, aber das muß man dann aushalten, wenn man auf noch „höhere Höhen“ gewartet hat.
    Goldbesitzer freut diese enorme, nie dagewesene Preissteigerung, aber die Angst steigt eben mit.

  18. Franz O
    So ist das.
    Die ganz primitiven Hirnis argumentieren dann wie Kinder im Sandkasten.
    Du bist ja doof, usw.
    Einige erwachsenen Hirnis stellen dann Ferndiagnosen über den geistigen Zustand des Kommetartoren, wenn die Argumente ausgehen.

    Zum Thema:
    Es läuft doch phantastisch mit den Edelmetallen.
    Ganz besonders mit Silber.
    Mal sehen was passiert, wenn z. B. die Inder anfangen ihr Tafelsilber zu verkaufen.
    Dann werden einige hunderttausend Tonnen Silber auf den Markt kommen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Gegenüber Ausdrucksweisen wie „Hirni“ erübrigen sich für mich jegliche weitere Diskussionen.

      1. Warum so dünnhäutig, Colombo. Wer austeilt, sollte auch einstecken können. Nicht wahr?

  19. Doktor bleib bei deinen Spritzen

    @ Columbo, ihre Logik ist auch nicht logisch,wenn jemand bei wertlosen Luftaktien immer von BUY THE DIP redet und meint beim wertvollen Gold würde niemand die Dips kaufen ist er wohl vom Neid verblendet.
    Und immer wieder das Goldverbot, und immer wieder,der Realist soll der Wiederholer sein.
    Blödsinn wird auch bei dauerndem Wiederholen nicht unblöd. Der Goldpreis macht gerade wieder neue Hochs, nicht gut für ihre Gesundheit.Columbo gegen alle Realisten und Notenbanken, das wird wohl ein knappes Duell.

  20. Widersprüche sind dumme Sprüche

    @ Franz O., was sie anscheinend nicht wissen, Columbo besitzt gemäss eigenen Angaben Gold und nicht wenig. Er ist an 364 Tagen im Jahr ein Goldkritiker und einmal im Jahr sagt er, er sei zufrieden mit Gold.
    Der Doktor mit seinen frühereren Ferndiagnosen sollte einmal seine Widersprüchlichkeit diagnostizieren, outete er sich schon oft als Permabulle und Dip- Käufer bei den so sicheren Luftaktien.
    Ausser den immergleichen Goldkommentare hat er nichts Fachliches zu bieten, es scheint reine Langeweile zu sein.

    1. @Widersprüche

      Es mag verwirrend sein, aber das Leben besteht aus Widersprüchen.

  21. @ Michael, so grossmaulig müssten sie auch nicht auftreten, Gold ist über eine lange Frist eine der besten Anlagen überhaupt und somit nicht nur bei Krisen, oder hatten wir denn immer Krise?
    Im grossen Aufschwung seit dem Weltkrieg hat Gold gesamthaft performt.

  22. Columbo
    Ich habe 2022, als ich fast alle Edelmetalle außerhalb Europas eingelagert habe, etwa 40 % in Silber umgeschichtet.
    2022 lag ich daher bei 50/50.
    Da der Silberpreis sich aber seit 2022 etwa verfünffacht hat, liege ich nun bei etwa 30 % Gold und 70 % Silber.
    Nun werde ich in ein weiteres Edelmetall umschichten, damit ich bei Gold und Silber wieder 50/50 liege.
    Meiner Meinung nach sind die Preissteigerungen bei Edelmetallen noch lange nicht zu Ende.
    Es geht gerade mal los.
    Ein Goldverbot würde dazu führen, dass der Tagespreis in einer Währung ausgezahlt wird.
    Ja und?
    Du versuchst irgendwelche unrealistischen Szenarien an die Wand zu malen.
    Bei einem Goldverbot im Westen würden Unmengen an Gold Richtung Asien fließen.
    Die Chinesen würden sich freuen.
    Vor allen Dingen holt keiner mehr seine Edelmetalle zurück, die sowieso schon in Asien eingelagert sind.
    Aber wenn Du Dich dabei besser fühlst, dann ist das ja auch in Ordnung.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  23. Linksgrüner Sozialist
    Genau vor Leuten wie Dich habe ich mein Geld außererhalb Europas in Sicherheit gebracht.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Helmut,
      Leute, wie „Linksgrüner Sozialist“, der schreibt wie ein DDR-Volkskammermitglied, die lernen einfach nicht. Der Kommunismus versagt seit der Erfindung durch Marx und Engels. Bis heute, siehe Nordkorea. Die Zustände dort findet unser „Linksgrüner Sozialist“ anscheinend ganz wunderbar.

      1. Bin ich der einzige, der die Einlassung des Linksgrünen für Satire hält?
        Realsatire, versteht sich.

        1. Nö. Alleine sein absurder Deckname spricht doch Bände! Trotzdem sind wir beide wohl nur Schelme. 🕵️‍♀️

        2. @Felix
          Nein, das sind Sie sicher nicht.
          Allerdings wirkt die „Satire“ eher billig, seicht und leicht durchschaubar. Und dennoch sind die beiden Genies @Helmut und @Franz O. sogar damit komplett überfordert 😄

        3. @Felix
          Ich gehe davon aus, die allermeisten Leser haben die Intention des eher rechten „Linksgrünen“ problemlos durchschaut. Die eigentliche Frage wäre also, warum sollten die sich überhaupt auf einen derartigen Unsinn einlassen?
          Das tun wohl nur gelangweilte Dauerschreiber, die ihren belanglosen Senf und ihren ideologisch inspirierten Frust so ziemlich zu jedem Thema präsentieren müssen.

        4. Es muss ganz schön frustrierend sein, wenn einem ausgerechnet zwei der fleißigsten Schreiber aus dem eigenen ideologischen Lager aufgrund von Dumpfbackigkeit in den Rücken fallen. Ein offensichtlich klassisch rechtspopulistisches Phänomen, mit dem inzwischen auch die arme Frau Weidel zusehends mehr zu kämpfen hat.

          Da dürften nun einige Nachhilfestunden und Intensivseminare per Online-Meeting-Plattform auf der Agenda stehen 😂

          1. Helix,
            die demokratische AfD führt in fast allen Umfragen. Frau Dr. Alice Weidel, Tino Chrupalla und Björn Höcke machen also alles richtig. Für Deutschland: Alice für Deutschland.

            Falls Sie mit Ihrem Vaterland etwas anfangen können, Helix.

          2. @Franz O.
            Das ist doch schön für die „demokratische AfD“ – und sogar für den nicht-demokratischen, autoritären und rassistischen Flügel.
            Mit Matriarchin Alice wird Deutschland sogar zum queeren Mutterland. Natürlich kann ich damit etwas anfangen, Franz.

        5. Substanzlose Einlassungen, die nur ad personam abzielen, gehen meist nach hinten los. Der Absender diskreditiert sich durch einen Bumerang-Effekt nur selbst.
          Daher mein Tipp: weniger reflexartige Polemik (sind eh immer nur dieselben hohlen Phrasen), dafür mehr inhaltliche Auseinandersetzung. Und vor allem: lieber zweimal Nachdenken – denn Denken sollte man nie dem politischen Eifer opfern 😘

    2. @Helmut
      aha, Schweiz und Gibraltar liegen außererhalb Europas. Geographie 6, setzen.

  24. Franz O.
    So ist es.
    Jeder kann viel Geld verdienen, wenn er weiter denken kann als die berühmte fette Sau springen kann; besonders viel sogar verdienen ohne manuelle Arbeit.
    Aber eben nicht Alle.
    Und die Anderen wollen teilen mit denen die Geld haben und weiter denken können.
    Und wenn das Geld ausgegeben ist, dann wollen sie wieder teilen.
    Siehe Sondervermögen.
    Dem muss man sich entziehen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Ohne großes Erbe muss man sich erst einmal mit manueller oder (noch besser) geistiger Arbeit ein entsprechendes Fundament schaffen. Die Betonung liegt auf Arbeit. Der sich anschließende große Rest ist dann quasi reine Zugabe. Jetzt aber mal im Ernst: Helmut, Sie scheinen tatsächlich ein extrem ausgebuffter Anlagefuchs zu sein. Chapeau! Verraten Sie uns, in welches Metall Sie als Nächstes investieren werden?

    2. @Helmut
      in deinem Fall trifft allerdings eher die Redewendung zu: Der dümmste Bauer erntet die dicksten Kartoffeln.

  25. Lehrer
    Lesen lernen
    In Gibraltar und in der Schweiz liegen nur noch etwa 10 % zusammen.
    Die anderen Edelmetalle liegen außerhalb der EU seitdem ich in Silber umgeschichtet habe.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. @Helmut
      ah, jetzt sind also Schweiz und Gibraltar wieder Teil der EU?
      Geographie 6, setzen.

  26. BauerSuchtFrau
    Man muss nur wissen welche Silberknollen wann in welchen Boden einbringen muss.
    Alleine heute über 10 % Kapitalertrag
    Das ist eine kleine Eigentumswohnung.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  27. Versucht mal derzeit größere Mengen physischen Goldes zu verkaufen. Die Schwierigkeiten, die einem dabei in den Weg gelegt werden, kommen einem Goldverbot schon sehr nahe. Trotz Rechnungen, Belege, Kontoauszüge, Herkunftsnachweise stellen sich zur Zeit speziell Banken quer, obwohl sie selbst das Gold den eigenen Kunden verkauft hatten. Jetzt werden plötzlich jahrelang zurückliegende Steuererklärungen und Gehaltsnachweise verlangt, bis sie dir endlich so einen verdammten Barren abkaufen.
    Wer weiß, wie lange noch Goldhändler etwas freiere Hand haben werden. Es wird immer offensichtlicher, Gold und Bargeld sollen so unappetitlich gemacht werden, dass sie keiner mehr haben will.

  28. Lehrer
    Nein, 10 % liegen außerhalb der EU, aber in Europa und die anderen 90% außerhalb Europas.
    Damit meine ich die Menge der Unzen.
    Das hat sich aber nur gewaltig verschoben, den der Silberpreis hat sich mehr als verfünffacht in den letzten 3 Jahren.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  29. Columbo
    Wer verkauft Edelmetalle an Banken???
    Die zahlen einiges weniger als Edelmetallhändler.
    Edelmetallhändler nehmen Edelmetalle bis 50.000,00 Euro ohne Herkunftsnachweis an.
    Und Perso.
    Sonst nichts.
    Und per Direktüberweisung hast Du das Geld schon auf dem Konto, während Du noch im Laden sitzt.
    Oder auf einem anderen Konto.
    Wo kannst Du heute noch für 50.000,00 Euro ohne Eigentumsnachweis verkaufen?
    Bei Edelmetalle geht es.
    Aber selbst wenn die Summe geringer wäre.
    Wo ist dann das Problem?
    Wer sein Gold länge als 10 Jahre im Tresor hat, der hat es sowieso anonym, denn kein Händler hat dann noch Buchungsunterlagen.
    Da musst Du Dir schon neue Negativnachrichten zu Edelmetallen einfallen lassen.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  30. „…Wer sein Gold länge als 10 Jahre im Tresor hat, der hat es sowieso anonym, denn kein Händler hat dann noch Buchungsunterlagen…“

    Beim Goldverkauf ist nichts mehr anonym. Da sollte man schon aufpassen, die ganzen Papiere zusammenzubekommen, sonst kauft einem heutzutage keiner mehr was ab.
    Goldverkauf ist heikel geworden. Und wird noch heikler, denn „An keinen andern Gott als den digitalen Euro sollst du glauben“.

  31. Gold wird nicht verkauft ,sondern beliehen oder vererbt,um Cash für Investitionen zu generieren ,ihr superschlauen Superprofis.
    Das alles über Firmenkonstrukte in privaten Kanzleien gegründet ,weit weg von Steuerräubern ,die
    mit IQ erwirtschaftete Gewinne stehlen wollen ,um Leute damit zu finanzieren von denen sie dann gewählt werden,um dann weiter die Leute zu bestehlen.

    Das Gute am Gold ist ,es ist die stabilste und sicherste Währung der Welt und bildet die wahre tatsächliche Inflation ab. Assets ,die Gold nicht outperformen sind keine Assets ,sondern Junk.

    Und es ist die ultimative Waffe gegen die kriminelle Energie von Politikern und ihre wahnhaften Visionen
    auf andereleuts Kosten.Es bindet Kapital ,welches anderenorts nicht entstehen kann und besteuerbar wäre. Es zwingt sie auf die Knie ,da wo sie hingehören. Sie können es schlicht nicht drucken.

    Sie verars…….euch…..alle…..

  32. Der auf der Bombe sitzt

    Wenn ich die realistischen Kommentare des Klempners mit denen des Goldbashers aus den Dolomiten vergleiche kommt mir zwangsläufig der Ausspruch eines Journalisten in den Sinn, – die akademischen Wichtigtuer haben sämtlichen Respekt vor der wertschöpfenden Gesellschaft verloren. Es ist nur noch lächerlich mit welchen Argumenten er sich voll auf die Suche nach dummen Argumenten gegen das seit Jahrhunderten bewährte Gold blamiert und dies seit Monaten.Man kann nur hoffen,dass er in seinem Beruf bessere Diagnosen machte. Schon bei Corona und andern Themen glänzte er nur durch Falscheinschätzungen. Er soll doch zur Abwechslung einmal über die Risiken seiner geliebten ETFs schreiben, gemäss einigen Experten sollen die gewaltig sein.Wer auf der Aktienbombe sitzt und über Gold lästert gehört ins Irrenhaus.

  33. Columbo
    Schon wieder dummes Zeug.
    Jeder Edelmetallhändler kann Edelmetalle bis 50.000 Euro ohne Herkunftsnachweis annehmen.
    Natürlich ist dann das Geld auf dem Konto (für das Gold) nicht mehr anonym, und das Gold auch nicht, denn das hat dann ganz offiziell der Händler.
    Was ist daran problematisch, wenn man rechtmäßig erworbene Edelmetalle an einen Händler verkauft?
    Du spinnst Dir wieder nur etwa zusammen, um nur Verwirrung zu erzeugen.
    Versuche doch mal andere Vermögenswerte bis zu 50.000 Euro ohne Eigentumsnachweis zu verkaufen.
    Das geht problemlos an Edelmetallhändler.
    Und dank Direktüberweisung ist das Geld auch sofort auf dem Konto.
    Natürlich muss man sich an die Gesetzte halten.
    Aber das ist ja gerade beim Verkauf von Edelmetallen gar kein Problem.
    Wer dennoch Gold hat, und es beim Verkauf gar keine Spuren hinterlassen soll, verkauft es an private Käufer.
    Ein Berufskollege in Deutschland verkauft nun als Rentner regelmäßig kleine Mengen an Gold gegen bar. Er hat verschiedene Interessenten die ihm gerne immer mal wieder etwas gegen bar abkaufen.
    Die Käufer bekommen eine Kopie von seinem ursprünglichen Kaufbeleg und einen Kaufbeleg von ihm.
    Wo ist da ein Problem?

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  34. klempner
    So ist es.
    Unser Penthouse in Malaga finanzieren wir mit einem Kredit aus der Schweiz und hinterlegen dafür Gold. Selbst Zinsen bezahlen wir nicht.
    Nach 10 Jahren entscheiden dann wir, oder unsere Erben, ob wir oder sie „das Rad weiter drehen wollen oder den Kredit mit dem Verkauf der Edelmetalle ablösen.
    Mal sehen wie hoch der Goldpreis dann steht.
    Dabei ist es ja vollkommen gleichgültig, wieviel Gold ich bei der Bank als Sicherheit hinteterlege.
    Es bleibt weiter mein Sondervermögen.
    Es liegt nur nicht mehr in meinem Schließfach, sondern im Tresor der Bank.
    Vor allen Dingen besteht kein Währungsrisiko.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  35. Naja, ich kann ein Lied davon singen, was es heißt, im Jahre 2026 größere Mengen an Gold verkaufen zu wollen.
    Man braucht ziemlich starke Nerven, wenn außer Rechnungsbelegen und Kontoauszügen plötzlich weit mehr verlangt wird. Beispielsweise weit zurückliegende Gehaltsnachweise, Steuererklärungen, Vermögenserwerb und -nachweis.
    Und man unerwarteterweise seinen Steuerberater bemühen muß, damit „ja nichts falsch läuft“.
    Goldbesitzer und noch mehr Goldverkaufswillige haben derzeit nichts zu lachen und werden von den einschlägigen Behörden und Institutionen sehr, sehr mißtrauisch beäugt.
    Vielleicht hat es mit der enormen Preissteigerung zu tun, keine Ahnung.
    Jedenfalls werde ich heilfroh sein, wenn ich das Glumpat demnächst los bin. Denn es wird nicht besser, es wird schlimmer.
    Es mag paranoid klingen, für mich sich das nach schleichendem Goldverbot an.

    1. Das kann ich mir schon gut vorstellen, Columbo. Deswegen betrachte ich physisches Gold als etwas, was man nie verkauft.
      Zum Verkaufen gibt es diverse Anlagemöglichkeiten, die man im Depot hält. Die sind per Knopfdruck flüssig und allen Regularien ist automatisch Genüge getan.

      Wer die EU nicht verlassen will, der muss eben auch mit dem Umstand klarkommen, dass sich hier eine sozialistische Enteignung am Horizont als Möglichkeit auftut. Das betrifft aber nicht nur Gold, sondern alles.

      Ich finde, wer älter ist und Gold ohnehin als Sicherheit betrachtet, sollte gelassen bleiben, das letzte Hemd hat keine Taschen und es wird den Enteigner auch nichts nutzen. Das Urteil der Geschichte ist schon längst geschrieben.

      Wer allerdings Erben hat, denen er Vermögen zukommen lassen will, sollte sich ein paar ernsthafte Gedanken machen.

  36. @Felix, sehe ich auch so. Gold wird für mich in Zukunft nur mehr eine ganz kleine Versicherung für den Extremfall darstellen(5% oder so ähnlich). Niemals werde ich mich noch einmal hinreißen lassen, größere Beträge in Gold (schon gar nicht physisch angesichts der Schwierigkeiten beim Verkauf) anzulegen.
    Ok, ich habe mit dem Metall keinen schlechten Gewinn gemacht…ABER gegen Apple, Microsoft, Nvidia und wie sie alle heißen, ist der Goldgewinn im Laufe der Jahre ein ganz, ganz kleiner Fliegenschiß gewesen, eigentlich eine Fehlinvestition, die jetzt auch noch gewaltiges Absturzpotential hat.
    Und der Euro ist auch nicht untergegangen, nicht einmal dafür war Gold gut.
    Echt jetzt, ich bin geheilt. Gold macht Sinn, aber nur, wenn es am schönen Geschlecht herumhängt.

    1. @ Columbo
      Das ist sehr verständlich, aber auch eine individuelle Sicht. Im Grund ging es ganz vielen so (auch mir), die in der Großen Finanzkrise schon das Debasement erkannt haben wollten.
      Allerdings habe ich die Jahre nach 2008 nicht als völligen Gegenbeweis angesehen, weil die Probleme nicht beseitigt worden sind. Aus meiner Sicht hat man, um in Ihrer Sprache zu sprechen, einen Todkranken Patienten nur künstlich am Leben erhalten und die Hoffnung auf Heilung genährt.

      Und Heilung wird auch erfolgen. Der kürzlich verstorbene Scott Adams hat es seinem Dilbert so in den Mund gelegt: „Wir machen Gewinn, wenn der Komet einschlägt.“

      Für unser Rentensystem sind die Jahre jedenfalls verloren. Der Euro ist zwar nicht untergegangen, hat aber massiv inflationiert und ist international inzwischen weniger Wert als die D-Mark.

      Gleichwohl ist eine Beimischung von Gold im Grunde ausreichend. Denn wenn die Politik den Karren vor die Wand fährt, dann gewinnt dieser Teil so an Wert, das er genügt. Es wirkt auch etwas sinnlos, wenn man im hohen Alter plötzlich Multimillionär wird.

      Allerdings laufen da draußen sehr viele herum, die gar kein Gold haben. Die fahren ein unnötiges Risiko. Historisch waren Gold und Silber meistens die letzten Sicherheiten die den Menschen geblieben sind. Auch in normalen Börsenkrisen stabilisieren sie das Depot und schaffen die Chance günstig zu kaufen. Währung kann das nicht mehr leisten.

  37. „…Denn wenn die Politik den Karren vor die Wand fährt, dann gewinnt dieser Teil so an Wert, das er genügt…“

    @Felix, vordergründig ja. Aber wenn die Politik den Karren wirklich vor die Wand fährt, wird sie es niemals zulassen, dass sich irgendjemand, ausser sie selbst, sich mit Gold oder Ähnlichem retten kann. Das könnte man fast schon als Naturgesetz ansehen.

    1. Columbo

      Das schätze ich genau so ein wie Sie! Allerdings sind die Möglichkeiten einer Regierung nicht unbegrenzt. Und jede Bewegung in eine derartige Richtung zieht Gegenreaktionen nach sich.
      Da die Stärke der westlichen Länder auf dem freien Engagement seiner Bürger beruhen, sind sie deutlich begrenzter, als die Möglichkeiten einer Diktatur.
      Wenn nun die westlichen Länder ihren geopolitischen Antagonisten an schierer Masse überlegen wären, müßte man sich Sorgen machen, da sie aber gnadenlos unterlegen sind und ihre Stärke eben aus der Freiheit der Menschen gewinnen, würden nur sehr dumme Regierungen allzu weit in Enteignungsszenarien denken. Und sehr dumme Regierungen werden sich auch sehr dumm dabei anstellen.

      Sie werden sicher Möglichkeiten finden, ihren Notgroschen in Sicherheit zu bringen.

      1. @felix, ich empfehle die Einlassung der Staatsanwältin Brorhilker. In einem Video erzählt sie über die Fahndungsmöglichkeiten im Bereich Wirtschaftskriminalität.Das ist lächerlich ,die haben Faxgeräte und Kopierer im Einsatz. Sie sind immer auf Insider angewiesen gewesen . Wenn aber jemand nur seine
        persönlichen Assets bearbeitet, haben die keine Chance.

        Wenn jemand nur ein bisschen Hirnschmalz einsetzt sind die schon weg vom Fenster.

        Sie verars……..euch…….alll…….immer…

        1. Hallo Klempner,

          die dritte Säule ist noch etwas altmodischer unterwegs, das stimmt. Aber die Executive hat zum Teil sehr gute Leute. In Deutschland ist der Beamtenweg ja auch vergleichsweise attraktiv.
          Ich sehe es eher so, dass ein Individuum immer flexibler und schneller agieren kann, als eine Organisation. Deswegen schaut man sich bei kleinen Aktiengesellschaften ja auch den Chef genau an, wohingegen man die Großen kauft, weil sie so stark sind, dass auch der dümmste Esel auf dem Chefposten sie nicht kaputt kriegt.

          Überleitung zur Politik: deswegen glaube ich auch an einen Plan. Selbst ein Kanzler der gar nichts tun würde, wäre besser, als alles was wir seit 2005 zu erdulden haben.

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